Aktuelle Versicherungsthemen – KW 43

Diese Woche: KFZ-Voll- oder Teilkasko, was ist sinnvoll. Irrtümer in der Kraftfahrtversicherung. Was ist zu tun bei einem Unfall.

Ist die Teilkasko oder eher die Vollkasko Versicherung sinnvoll

Mit der Kfz-Kasko-Versicherung werden Schäden am eigenen Fahrzeug versichert. Wird ein Schaden am Fahrzeug  festgestellt, sei es verschuldet oder unverschuldet, tritt der Versicherer zur Regulierung der Kosten ein, schreibt Lisa Gatow in einem Artikel für web.de.

Bevor Sie sich zu einer Kasko-Versicherung entschließen, sollten Sie die Vor- und Nachteile ausführlich gegeneinander abwägen. Prüfen Sie genau, welche Versicherung am besten zu Ihnen passt, um nicht auf den Reparaturkosten sitzen zu bleiben.

Teilkasko oder Vollkasko

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Haftpflichtversicherung
Im Gegensatz zur freiwilligen Versicherung mittels Teil- oder Vollkasko, ist die Haftpflichtversicherung eine gesetzlich vorgeschriebene Versicherung. Die Haftpflicht deckt die Schäden, die Sie an anderen Fahrzeugen oder Fahrzeuginsassen verursachen ab.

Teilkasko
Wenn unverschuldete Schäden an Ihren Fahrzeug auftreten, tritt die Teilkasko-Versicherung in Kraft. Damit sind Elementarschäden wie, Hagel, Sturm, Überschwemmungen, Marderbefall, Blitzschlag oder Glasbruch und Wildunfälle abgedeckt. Auch,  wenn das Fahrzeug oder auch nur Teile davon gestohlen werden, tritt sie in Kraft.

Vollkasko
Grundsätzlich deckt die Vollkasko-Versicherung die Leistungen der Teilkasko immer mit ab.Die Vollkasko-Versicherung ist im Gegensatz zur Teilkasko generell auf selbst verschuldete Beschädigungen am Fahrzeug ausgerichtet.

Das bedeutet, die Vollkasko-Versicherung haftet bei Eigenverschulden, zudem bei Kollisionen mit Fahrerflucht oder Beschädigungen durch Dritte, die nicht zahlungsfähig sind oder nicht zur Verantwortung gezogen werden können. Sollte Ihr fahrbarer Untersatz einmal Opfer von Vandalismus werden, haben Sie ebenso einen Versicherungsanspruch, wie bei unklaren Unfällen die im Ausland passieren können und bei der die Sprachbarriere Probleme bereitet.

Selbstbeteiligung
Die Teil- oder Vollkasko-Versicherungen werden immer mit variabler Selbstbeteiligung angeboten, die bei 150-1.000 Euro liegt. Die Selbstbeteiligung ist generell nicht verpflichtend, man muss aber sagen, dass sie die Beiträge deutlich reduziert.  Je höher die Selbstbeteiligung ist, desto geringer sind die Beitragszahlungen. Es lohnt sich hier etwas genauer hinzuschauen und nachzurechnen. Bei den Teilkasko-Versicherungen pendelt sich die Höhe der Selbstbeteiligung durchschnittlich  bei 150,00 Euro ein, bei einer Vollkasko liegt sich durchschnittlich bei 450,00 Euro.

Grundsätzlich ist eine Vollkasko-Versicherung nur für Neuwagen  oder besonders teure Fahrzeuge sinnvoll, da sich die Kasko-Tarife  immer auf den Zeitwert des KFZ beziehen. Wenn Sie ein älteres Auto mit einer Vollkasko versichern wollen, sollten Sie darauf achten, dass die Versicherungsprämie nicht über den Zeitwert des Fahrzeugs liegt. Es sei denn, Sie haben vor das Fahrzeug als Oldtimer zu führen und es hat eine Classic-Data Einstufung von mindestens Note 2.

Bei kleineren Schäden, sollten Sie im Fall der Vollkasko die Kosten selber begleichen, da andernfalls die Versicherung im darauf folgenden Jahr höher eingestuft werden kann. Im schlechtesten Fall übersteigt die Summe dann den Schadenswert. Viele der Versicherer bieten für diesen Fall Beratungen an, damit Sie die Möglichkeit der Kostenabwägung haben.

Die Schadensfreiheitsklassen, die bei der Haftpflicht und der Vollkasko-Versicherung bestehen, gibt es bei der Teilkasko nicht. Dies bedeutet, dort wird die jahrelange unfallfreie Fahrt nicht mit Beitragsreduzierungen belohnt. Dadurch entfällt ebenso die Höherstufung im Schadensfall.

Fazit:
Sie sollten eine Vollkasko-Versicherung nur dann abschließen, wenn Sie ein besonders wertvolles Fahrzeug besitzen oder einen Neuwagen haben. Prüfen Sie in regelmäßigen Abständen, ob sich die Versicherung noch in Bezug auf den Zeitwert lohnt. Vor Abschluss der Versicherung, sollten Sie die Kosten gegenrechnen, da die Vollkasko mit Rabatten unter Umständen günstiger als die Teilkasko sein kann.

KFZ-Versicherungen und ihre Irrtümer

Auf den Webseiten des Bundes der Versicherten finden Sie wie hier beschrieben ein paar Irrtümer, die aus Gründen des nahezu undurchdringlichen Versicherungsdschungels entstehen.

Schadensregelungen
1.    Der Versicherte hatte einen Wildunfall und möchte ihn von einem Freund reparieren lassen, obwohl er eine Werkstattbindung mit dem Versicherer vereinbart hatte. Ist das möglich?

Sollte das Fahrzeug ohne vorherige Absprache mit dem Versicherer in der Werkstatt des Freundes repariert werden, kann es eine Erhöhung der Selbstbeteiligung nach sich ziehen. Vor Reparaturbeginn auf jeden Fall mit der Versicherung sprechen.

2.    Was passiert, wenn ein Marder Schläuche zerbissen hat, die einen Motorschaden zur Folge haben?

Sollte in der Teilkasko nicht explizit ein möglicher Folgeschaden mitversichert sein, übernimmt der Versicherer ausschließlich die Kosten für die defekten Schläuche. Ansonsten ist dies ein Fall für die Vollkasko-Versicherung.

3.    Wenn Sie versehentlich über eine rote Ampel fahren und dadurch einen Unfall verursachen, darf ihre Vollkasko die Regulierung, nach letzter Gesetzeslage, nicht verweigern.

Dies ist nur teilweise richtig! Verzichtet der Versicherer nicht auf den Einwand der groben Fahrlässigkeit, übernimmt der Kaskoversicherer die Kosten nur anteilig.

4.    Ein herunterfallender Ast hat den Lack Ihres Autos beschädigt und Sie möchten den Schaden geltend machen.

Dies geht nicht, da Teilkasko-Versicherungen nur für Schäden ab einer Windstärke von 8 aufkommen. In diesem Fall ist es ein Schaden für eine Vollkasko-Versicherung, der dann eine Rückstufung des Schadenfreiheitsrabattes nach sich zieht.

Vertragsangelegenheiten
1.    Sie haben öfter als einmal die zu Vertragsbeginn angegebene Jahreslaufleistung überschritten. Erst nach einer Zeit von 3 Jahren hat Ihr Versicherer das bemerkt und fordert nun rückwirkend eine Nachzahlung auf den Beitrag. Ist das rechtens?

Der Versicherer hat die Möglichkeit, die jährliche Laufleistung  oder den Kilometerstand Ihres Fahrzeugs bei Ihnen zu erfragen und ist dazu berechtigt Ihnen eine Nachzahlung abzuverlangen. In den allgemeinen Bedingungen der Kraftfahrtversicherungen ist geregelt, dass bei Änderungen der Tarifmerkmale, der Versicherungsnehmer verpflichtet ist, diese anzuzeigen. Kann der Versicherer obendrein nachweisen, dass die Angaben vorsätzlich falsch getätigt wurden, kann eine Vertragsstrafe  in Höhe des tatsächlichen Jahresbeitrages fällig werden.

2.    Darf man beliebig viele Schäden bei der Kasko-Versicherung einreichen?

Das kann man tun, jedoch gefährdet man damit seinen Kaskoversicherungsschutz. Viele Versicherer führen bei hoher Schadenhäufigkeit eine sogenannte Sanierung durch. Dabei werden schadenträchtige Versicherungsverträge durch den Versicherer gekündigt. Diese wird meistens einen Monat nach der Schadenschlussmeldung ausgesprochen. Wird seitens des Versicherers innerhalb diesen Monats gekündigt, ist sie wiederum einen Monat danach wirksam.

Wichtig: Da es für die Kfz-Haftpflichtversicherung einen Kontrahierungszwang gibt, wird ein anderer Versicherer das Fahrzeug versichern, jedoch besteht ein Annahmezwang bezüglich einer Kaskoversicherung nicht.

3.    Sobald man sein Fahrzeug verkauft und übergeben hat, ist der Käufer für eventuelle Schäden verantwortlich! Wenn Sie nicht auf eventuellen Schäden sitzen bleiben wollen, sollten Sie das Fahrzeug immer im abgemeldeten Zustand übergeben, oder als Käufer übernehmen.

Tipp für den Verkäufer:
Da Fahrzeuge für den Straßenverkehr einer Pflichtversicherung unterliegen, geht eine bestehende Kfz-Versicherung auf den Käufer über. Jedoch sollte der Versicherer unverzüglich über den Verkauf des Fahrzeuges unterrichtet werden. Mit dem übergehen des Vertrages auf den Käufer, bedeutet das aber nicht, dass alle Rechte und Pflichten zu diesem Zeitpunkt enden. Wird das Auto beispielsweise vom Käufer nicht umgemeldet, haften beide gesamtschuldnerisch für die Zahlung der Prämie. Ist der Verkauf dem Versicherer bekannt, ist im Fall der Nachhaftung des Vorbesitzers nur noch die Höhe eines Monatsbeitrags fällig.

Tipp für den Käufer:
Wird das Fahrzeug noch nicht sofort an- oder umgemeldet, sollte ein Kurzzeitkennzeichen genutzt werden, damit ausreichend Versicherungsschutz besteht.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Seite: www.bundderversicherten.de.

Was ist bei einem Unfall zu beachten

Frau im Krankenwagen nach einem Autounfall

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Auf Deutschlands Straßen gibt es im Durchschnitt täglich mehr als 5.800 Unfälle. Umgerechnet sind das in einem Jahr mehr als 2,1 Millionen Sachschäden, die durch Kfz-Versicherungen geregelt werden müssen, schreibt der Bund der Versicherten .

Die Frage ist dann für jeden Beteiligten, wer zahlt meinen Schaden?

Da es bei Unfällen im Straßenverkehr nicht nur bei Blechschäden bleibt, sondern auch Menschen verletzt werden können und dadurch Beruflich ausfallen, ist es wichtig zu wissen, wo man die Ansprüche geltend machen muss.

Generell können Sie im Fall des Falles unter Anderem folgende Leistungen fordern:

•    Erstattung eines Sachverständigen-Gutachtens
•    Wertminderung
•    Mietwagen
•    Rechtsanwalt

Resultieren aus dem Unfall einer oder mehrere Verletze, können beispielsweise nachfolgende Dinge wie die Übernahme von ärztlichen Behandlungs- bzw. Krankenhauskosten, kosmetische Operationen und Schmerzensgeld beansprucht werden. Bei Verdienstausfall oder daraus entstandenen Rentenansprüchen können Sie ebenfalls Ansprüche geltend machen. Sogar für eine Umschulung muss die gegnerische Versicherung aufkommen, falls der geschädigte Berufsunfähig geworden ist.

Grundsätzlich ist es ratsam, bei Personenschäden immer einen Rechtsanwalt einzuschalten, dessen Kosten ebenfalls von der gegnerischen Versicherung getragen werden müssen, wenn Sie selbst keine Schuld an dem Unfall tragen.

Für den Fall, dass Sie einen Sachverständigen beauftragen möchten, sollten sie unbedingt wissen, dass der zu begutachtende Schaden mindestens über 750,00 Euro liegen sollte. Öffentlich bestellte Sachverständige können Sie über die örtlichen Handwerkskammern finden. Eine weitere Quelle  ist der Bundesverband der freiberuflichen und unabhängigen Sachverständigen.

Ist die Schuldfrage eindeutig und der Schaden ermittelt, können sie Ihr Fahrzeug in einer Fachwerkstatt reparieren lassen. Sollte Ihr Fahrzeug einen Totalschaden erlitten haben, stehen Ihnen die Kosten für eine Wiederbeschaffung zu, bei der jedoch der Restwert des Fahrzeugs abgezogen wird. Möchten Sie Ihr Fahrzeug selber reparieren, oder verzichten Sie  auf eine Reparatur, steht Ihnen die ermittelte Summe des Gutachters zu. In diesem Fall wird Ihnen die Mehrwertsteuer abgezogen, es sei denn, Sie können Ersatzteilrechnungen für die erforderlichen Teile  einreichen.

Ist Ihr Fahrzeug jünger als drei Jahre, oder Sie sind in der Lage nachzuweisen, dass Ihr Fahrzeug immer in einer Markenwerkstatt gewartet wurde, steht Ihnen die Kostenerstattung des Stundensatzes einer Markenwerkstatt zu. Können Sie dies nicht, muss der gegnerische Versicherer lediglich das erstatten, was eine „freie“ Fachwerkstatt berechnen würde.

Wenn Sie Ihr Fahrzeug in einer Werkstatt untergebracht haben und ein Ersatzfahrzeug benötigen, können Sie von einem Mietwagen oder einer Nutzungsaufallentschädigung  Gebrauch machen. Sollten Sie jedoch täglich unter 25 Kilometer zurücklegen, kann es passieren, dass nur die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln oder Taxen erstattet wird. Die Nutzungsausfallentschädigungen sind durchschnittlich in der Höhe von 25,00 Euro bis 100,00 Euro angesiedelt.

Wissenswerte Adressen für den Notfall:
Kennen Sie die Versicherung des Unfallgegners nicht, können Sie beim Zentralruf der Autoversicherer unter der Nummer 0800 250 260 0 anrufen oder die Webseite besuchen.

Ist ein im Ausland zugelassenes Fahrzeug Schuld an dem Unfall, wenden Sie sich an das Büro Grüne Karte e.V.. Dieses Büro sorgt für eine Abwicklung des Unfalls nach deutschem Recht. Zu erreichen ist das Büro über www.gruene-karte.de.

Kann die Kfz-Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers nicht festgestellt werden, haben Sie noch eine letzte Möglichkeit mit der Verkehrsopferhilfe in Berlin. Sie tritt bei Personenschäden ein, eher seltenen für Schäden an Ihrem Fahrzeug.

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Aktuelle Versicherungsthemen – KW 42

Diese Woche: Die Deutschen und Ihr Gesundheitssystem. Wartezeiten beim Arzt für Kassenpatienten verkürzen. Diese Gesundheitschecks zahlt die Krankenkasse.

Deutsches Gesundheitssystem – So zufrieden wie noch nie

Momentan sind zwei von drei Bundesbürgern mit dem Gesundheitssystem zufrieden und glauben, dass es den zukünftigen Herausforderungen gewachsen ist, schreibt das Versicherungs-Journal. Dennoch wissen die Menschen aber auch, dass Kostensteigerungen auf sie zukommen werden. Nicht wenige fürchten, dass sie zukünftig vom medizinischen Fortschritt abgekoppelt werden, oder zumindest für die IGel-Leistungen immer häufiger ins Portemonnaie greifen zu müssen.

Gemäß einer Studie der Techniker Krankenkasse zeigt sich eine doppelt so hohe Zufriedenheit, in der Bevölkerung, wie sie im Jahr 2006 gemessen wurde. Dennoch wird auch die Sorge deutlich, dass viele Menschen vom medizinischen Fortschritt nicht profitieren könnten, da sie Kürzungen im Leistungsumfang befürchten.

Gerade die Privatversicherten stehen der Zukunft skeptisch gegenüber. Sie sind zwar mit dem Gesundheitssystem ausgesprochen zufrieden, glauben aber dass es in der jetzigen Form zukünftig nicht finanzierbar sein wird.

Viele der befragten Teilnehmer sind bereit längere Wege zum Arzt auf sich zu nehmen, sofern er eine besondere Qualität anbietet, um bei schweren Erkrankungen zu helfen. Dies gilt auch für ein Krankenhaus mit einem besonders guten Ruf.

Bei leichten Beschwerden ist die Geduld begrenzt, um auf einen Termin beim Facharzt zu warten. Eine Terminvergabe innerhalb der ersten drei Tage ist 16 Prozent der Befragten wichtig, wogegen sogar 29 Prozent eine Wartezeit von zwei Wochen akzeptabel finden. Für die Gesetzlich Versicherten möchte der Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) klare Regeln schaffen.

Er ist der Überzeugung, dass Menschen, die Igel-Leistungen nutzen und somit häufig Zusatzversicherungen in Anspruch nehmen, von kürzeren Wartezeiten profitieren sollten.

Die Bereitschaft, sich mit der Absicherung im Pflegefall zu befassen, steigt laut der Studie mit dem Alter. Bisher hat sich erst jeder Fünfte von den jungen Erwachsenen damit befasst. Dagegen sehen die Menschen ab Mitte 60 starken Handlungsbedarf.

Betrachtet man die Kosten für einen Pflegeplatz der höchsten Pflegestufe, der bei 3.300 Euro liegt, wird es schnell deutlich, dass eine zusätzliche Absicherung im Pflegefall unausweichlich ist. Was viele nicht wissen, die Kosten im Fall des Falles trägt die Gesetzliche Krankenversicherung meist nicht mal bis zur Hälfte. Darüber hinaus, räumen 62% der Teilnehmer ein, nicht genug für ihre Absicherung getan zu haben.

Ihre Versorgungslücken für den Versorgungsfall decken Sie ganz leicht mit unserem Bedarfsrechner auf. Mit nur ein paar Klicks, finden Sie die für Sie optimale Versicherung.

Wartezeiten beim Arzt – So soll sie verkürzt werden

Wartezeit beim Arztbesuch

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Im Rahmen des „Gesetzes zur Stärkung der Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung“ soll die Terminvergabe der Patienten verbindlich und im Detail für das deutsche Gesundheitssystem geregelt werden.

Gesundheitsminister Gröhe (CDU) sieht akuten Handlungsbedarf, da Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung im Falle einer schweren Erkrankung längere Wartezeiten in Kauf nehmen müssen.

Derzeit soll ein Arbeitsentwurf des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) zum „Gesetz zur Stärkung der Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung“ nach Informationen des Versicherungs-Journals demnächst den Status Referentenentwurf erhalten.

Im Grundsatz hat sich die große Koalition von CDU/CSU und SPD bereits auf die Einrichtung einer Terminservicestelle für gesetzliche Versicherte verständigt. Sie soll dafür Sorge tragen, dass innerhalb einer Woche ein Behandlungstermin vergeben wird, den der Patient innerhalb von vier Wochen bei einem Facharzt annehmen kann. Diese Vermittlungstätigkeit soll die Kassenärztliche Vereinigung übernehmen.

Verfügt der gesetzlich Versicherte über eine Überweisung, kann er von der Terminservicestelle nur innerhalb einer Woche an einen Facharzt vermittelt werden. Lediglich für Termine bei einem Augen-, Frauen- oder Kinderarzt ist keine Überweisung notwendig.

Es gibt zwei wesentliche Rahmenbedingungen für die Terminierung. Es besteht kein Anspruch auf einen bestimmten Arzt oder eine bestimmte Arztpraxis oder ein bestimmtes Krankenhaus. Zudem soll die Entfernung zum Behandlungsort zumutbar und mittels einer vernünftigen Verkehrsanbindung für die erkrankte Person (rüstig oder gebrechlich) erreichbar sein.

Zukünftig sollen die Wartezeiten im Gesundheitssystem in einem Rahmen von vier Wochen liegen, gelingt dies nicht, soll die Ambulanz in einem Krankenhaus in Anspruch genommen werden. Lediglich eine Ausnahme wird akzeptiert und zwar dann, wenn eine Behandlung innerhalb von vier Wochen nicht medizinisch notwendig ist.

Im Grunde macht die Terminvergabestelle dem Patienten nur einen Terminangebot, da die freie Arztwahl unberührt bleiben wird. Die oben angesprochene Studie der Techniker Krankenkasse stellt eindeutig dar, dass Patienten auf Ihren Arzt auch gerne länger warten oder längere Anfahrtswege in kauf nehmen.

Diese Gesundheits-Checks zahlt die Krankenkasse

Gesundheitscheckliste

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Das kostbarste ist unsere Gesundheit, nicht nur für den einzelnen Menschen, sondern auch für die Krankenkassen. Um hohe Kosten zu vermeiden, zahlen Krankenkassen gerne eine Reihe von Maßnahmen zur Früherkennung. Denn je früher die Erkrankung erkannt wird, desto höher stehen die Chancen auf Heilung.

Ab einem Alter von 35 Jahren steht jedem versicherten alle zwei Jahre ein genereller Gesundheits-Check zu. Hierzu gehören eine Ganzkörperuntersuchung mit Blutdruckmessung, Blutproben für die Cholesterin- und Blutzuckerwerte, eine Urinuntersuchung und ein ausführliches Arztgespräch. Schwerpunkte sind bei der Untersuchung Diabetes, Herz- Kreislauf- und Nierenerkrankungen.

Untersuchungen für die Früherkennung von Haut-, Brust-, Gebärmutter-, Darm-, und Prostatakrebs sind dagegen im Deutschen Gesundheitssystem fest geregelt. Hier gibt es weitere Tests, die durch IGel-Leistungen abgerechnet werden. Das bedeutet, der Patient trägt die Kosten für diese Behandlung in der Regel selbst. Es sei denn er verfügt über eine private Zusatzversicherung die Abrechnungen nach GOÄ akzeptiert und die Abrechnung sämtlicher medizinischer Leistungen außerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung regelt.

Gebiss
Einmal Jährlich zahlt die Kasse eine sogenannte „eingehende zahnärztliche Untersuchung“ und eine Zahnsteinentfernung.

Darmuntersuchung
Für Frauen und Männer findet jedes Jahr ab 50 bis 55 Jahre eine regelmäßige Darmkrebsfrüherkennung statt. Ab 55 Jahren ist die Untersuchung nur noch alle zwei Jahre erforderlich. Des Weiteren werden ab 55 Jahren zwei Darmspiegelungen im Abstand von zehn Jahren, als Alternative zur Stuhluntersuchung angeboten.

Haut
Ab dem 35. Lebensjahr kann man eine Hautkrebsvorsorge-Untersuchung durchführen lassen, die mittels eines Ganzkörper-Screenings und einer gezielten Befragung des Patienten durchgeführt wird.

Prostata-Untersuchungen
Mit fast 60.000 Neuerkrankungen im Jahr ist Prostatakrebs die häufigste Erkrankung bei Männern. Im Alter von 45 Jahren kann sich jeder Mann einmal im Jahr mit einer Tastuntersuchung vorsorglich checken lassen. Zu diesem Test kommt ein weiterer hinzu. Hierbei wird das Blut auf den Tumormarker PSA untersucht. Sollte der wert erhöht sein, kann Prostatakrebs dahinter stecken, muss aber nicht. Hier ist es ratsam eine zweite Meinung einzuholen.

Weibliche Brust
Die Kassenleistung beinhaltet die einmal Jährliche Brustkrebs-Früherkennungs-Untersuchung. Hierbei geht es um eine Tastuntersuchung der Achselhöhlen und der Brust als Krebs-Vorsorge. Ebenso wird der Patientin eine Anleitung zur Selbstuntersuchung gegeben. Im Alter von 50. bis zum 69. Lebensjahr wird alle zwei Jahre eine Mammografieuntersuchung (Röntgen) gezahlt.

Gebärmutter
Für Frauen ab Erreichung des 20. Lebensjahres, mittels Abstrich des Gebärmutterhalses, Untersuchung der inneren und äußeren Organe zur Krebsvorsorge. Für Frauen bis zum Alter von 25 Jahren wird einmal im Jahr ein Chlamydien-Screening durchgeführt. Dieses soll vor zu später oder Nichtbehandlung des Erregers schützen, was zur Unfruchtbarkeit führen könnte.

Sollten Sie sich für IGel-Leistungen interessieren und einen Bedarf an einer Zusatzversicherung haben, die diese individuellen Gesundheitsleistungen abdeckt, werden Sie unter versicherung-vergleiche.de fündig.

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Aktuelle Versicherungsthemen – KW 41

Diese Woche: Die richtige Ernährung hilft gesund zu bleiben. Naturheilkunde mit der richtigen Versicherung abgedeckt.

Die richtige Ernährung hilft gesund zu bleiben

Pastor Sebastian Kneipp sagte einmal: Im Maße liegt die Ordnung. Jedes Zuviel und Zuwenig setzt anstelle von Gesundheit die Krankheit.

In diesem Sinne sind wir selber verantwortlich, gesund zu bleiben, wenn möglich bis ins hohe Alter. Viele verlassen sich jedoch auf die Absicherung durch die Krankenkassen, die Zusatzversicherungen oder die Versorgung durch den Arzt. Jeder Mensch sollte jedoch ein Interesse haben an seiner persönlichen Gesundheit mitzuwirken, sich gesund zu ernähren und ein Minimum an Sport zu absolvieren.

Die gesunde Ernährung spielt hier eine bedeutende Rolle, da die bequeme Beschaffung von Nahrung heute mittels Fast-Food an jeder Ecke möglich ist. Man darf sich nicht einbilden, dass die zwei Blättchen Salat auf einem Hamburger gesundheitsfördernd sind. Selber kochen, mit frischen Lebensmitteln, ist eben doch die beste Variante sich gesund zu ernähren schreibt vital-und-fit in ihrem Artikel.

Mutter bereitet mir Sohn gesundes Essen zu.

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Viele Menschen fragen sich täglich, was sie kochen sollen und greifen häufig in unserer schnelllebigen Zeit auf bequem zu kochende Gerichte wie Nudel- oder Fleischgerichte, nach dem Motto: „Schnell mal ein Steak in die Pfanne schmeißen“, zurück.

Laut einer Ernährungslehre von Dr. Brucker, die er vor ein paar Jahren eingeführt hat, ist viel Rohkost und wenig Fleisch für die Gesundheit gut. Viele Allergien haben mittlerweile ihren Ursprung in den industriell hergestellten Lebensmitteln. Da heißt es gerade mit diesem Hintergrundwissen, richtig einzukaufen.

Rohkost ist für den menschlichen Organismus gesund und eine Möhre oder ein Apfel zwischendurch ist wesentlich gesünder, als ein Stück Kuchen. Bei dem Gesamtangebot an Obst und Gemüse sollte jeder fündig werden und damit dem einen oder anderen Stück Fleisch entsagen können.

Im Grunde weiß es jeder, der sich schon einmal mit dem Thema der gesunden Ernährung befasst hat. Der Mensch ist ein Pflanzenfresser! Belegbar ist diese Tatsache schon durch die Form unserer Backenzähne oder das fehlen von raubtiertypischen Fangzähnen.

Das bedeutet natürlich nicht, das Sie gänzlich auf Fleisch verzichten sollen, sondern, dass Sie es begrenzen und vielleicht einmal mehr auf ein Stück Obst oder Gemüse zurückgreifen.

Weitere wichtige Faktoren sind das ausführliche kauen der Mahlzeiten, da unser Magen aus dem zerkleinertem Material die Nährstoffe leichter aufspalten kann. Zudem hilft rohkosthaltige Nahrung dem Darm Vitamine und Mineralien auszulösen.

Ebenfalls wichtige Stationen der Verdauung sind der Krummdarm (Ileum) und der Dickdarm. Der Krummdarm ist für ein intaktes Immunsystem zuständig und sollte, wie auch der Dickdarm, immer mit etwas Grünem und Saftigem versorgt werden.

Fazit: Ernährt man sich ungesund, mit zu viel Fleisch oder dem FastFood-Angebot unserer Innenstädte, läuft man Gefahr unter lebensmittelbedingten Krankheiten wie Bluthochdruck, Allergien oder Haarausfall zu leiden.

Mit einer Zusatzversicherung Heilpraktiker-Behandlung abdecken

Eine Heilpraktikerversicherung oder eine private Krankenzusatzversicherung für Naturheilkunde oder alternative Medizin ist notwendig, da die gesetzlichen Krankenversicherungen diese Naturheilverfahren nur in den seltensten Fällen bezahlt.

Wer die Heilkunde in Deutschland berufs- oder gewerbsmäßig ausübt wird als Heilpraktiker bezeichnet. Die Heilpraktikertätigkeit unterliegt der staatlichen Erlaubnis, aber eine Ausbildung ist explizit nicht notwendiger Weise vorgeschrieben. Dadurch gibt es Begrenzungen in den Befugnissen durch Gesetze und Verordnungen gegenüber der Schulmedizin.

Demnach ist es ihm nicht möglich, verschreibungspflichtige Medikamente zu verordnen oder Geburtshilfe zu leisten. Ebenfalls darf er keine Infektionskrankheiten behandeln. Für Menschen, die aber eine naturbezogene Behandlung wünschen, oder in der Schulmedizin keine Lösung mehr finden, ist die Naturheilkunde immer wieder eine willkommene Alternative.

Gerade bei Psycho- und Physiotherapien liegen Heilpraktiker immer mehr im Trend. Doch

Heilpraktikerbehandlung

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bei der Wahl des richtigen Heilpraktikers gibt es, wie in der Schulmedizin, wichtige Kriterien die zu beachten sind. Denn Heilpraktiker werden zum Beispiel nach zwei Arten unterschieden.

Dem Heilpraktiker im Allgemeinen und dem sektoral zugelassenen Heilpraktiker. Dem Heilpraktiker mit einer (sektoralen) Erlaubnis ist es unter Strafandrohung Verboten allgemeine Heilkunde zu praktizieren. Er darf ausschließlich in seinem speziellen Gebiet therapieren.

Wenn Ihnen eine Behandlung bei einem Therapeuten nach HPG mit einer Heilkundeerlaubnis vorschwebt, sollten Sie sich genau über dessen Qualifikation informieren. Mit älteren Heilpraktikern die ein Universitätsstudium absolviert haben und an weiterführenden Zusatzqualifikationen teilnehmen sind Sie sicher besser beraten, als an Menschen, die frisch die Prüfung bestanden haben und sich nahe dem zulassungsfähigen Alter von 25 Jahren befinden.

Auf der Webseite www.therapie.de finden Sie eine gute Checkliste, die für Ihr Erstgespräch nützlich ist. Diese Liste hilft Ihnen herauszufiltern, ob der Heilpraktiker die gewünschten Qualifikationen besitzt.

Um Ihre gewünschte Heilpraktikerbehandlung finanziell zu unterstützen, bieten wir Ihnen auf Heilpraktiker-plus an, sich unter den verschiedenen Zusatzversicherungen Ihren persönlichen Favoriten auszuwählen.

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Verzinsung für Lebensversicherungen sinkt zum 01.01.2015

Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, sich über die private Altersvorsorge Gedanken zu machen, da die garantierte Verzinsung von 1,75% auf 1,25% zum 01. Januar sinkt.

Betrachtet man die Entwicklung des Rechnungszinses für Lebensversicherungen, stellt man schnell fest, dass dieser stetig ab der Jahrtausendwende gefallen ist. So betrug der Zinssatz im Jahr 2000 etwa 4% und schon 10 Jahre später nur noch 2,25%.

Der Höchstzinssatzes für Lebensversicherungen berechnet sich anhand  der durschnittlichen Umlaufrendite der zehnjährigen Staatsanleihen und wird endgültig durch die Verordnung des Bundesfinanzministeriums festgelegt.

Die Möglichen Auswirkungen für Ihre Absicherungen nach dem 01.01.2015:
Das Sinken der garantierten Rentenbezüge, in den Bereichen konventionelle Rente, Kinderversorgung (FRV) und der fondsgebundenen Rentenversicherung.
Zudem besteht die Möglichkeit, dass die Beiträge der privaten Altersvorsorge steigen.   Das bedeutet konkret, dass die Berufsunfähigkeitsversicherung und die Risiko-Lebensversicherung zwischen 2-8% im Beitrag steigen können.

Fazit:
Berechnen Sie noch bis zum 24.12. Ihre persönliche Vorsorge und planen Sie gegebenenfalls den Abschluss einer Zusatzversicherung, denn das kann Ihnen bares Geld sparen.

Um Ihnen eine einfache und verbindliche Lösung anzubieten, können Sie in unserem Bedarfsrechner Ihre Vorsorgelücken prüfen, oder gezielt auf www.versicherung-vergleiche.de eine für Sie geeignete Versicherung anfragen.

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Aktuelle Versicherungsthemen – KW 40

Diese Woche:  Die gefährlichsten Berufe Deutschlands. Berufsanfang – welche Versicherung ist wichtig.  Berufsunfähigkeit – Die Definition.

Welche Berufe zählen zu den 50 gefährlichsten?

Wer in Deutschland lange leben möchte, benötigt einen stressfreien Beruf, welcher den

Feuerwehrmann

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Geist und auch den Körper gleichermaßen fordert schreibt die Autorin Maria Braunt. Eine ausgeglichene Lebensweise, gesunde Ernährung und ein guter Verdienst sind ebenfalls wichtige Faktoren, steht in ihrem Artikel in der Welt.

Demnach haben Physiker, Ärzte und Ingenieure, sowie Gymnasiallehrer und evangelische Pfarrer eine besonders hohe Lebenserwartung. Diese führen Wissenschaftler auf die geistig anspruchsvolle Arbeit, den hohen Verdienst und die durch ihren Stand bedingte gute ärztliche Versorgung zurück.

Hingegen haben Menschen mit starker körperlicher Beanspruchung wie Gerüstbauer, Dachdecker und Bergleute eine geringere Lebenszeit und treten meist ungewollt früher aus dem Erwerbsleben aus,  weil sie Berufsunfähig geworden sind.  Interessant ist, dass jedoch der „Hausmann“ als solcher eine noch geringere Lebenserwartung hat als der Berufszweig der „Arbeiter“.

Das liegt nicht daran, dass Männer von Leitern fallen, oder ungeschickter im Umgang mit Hausmitteln sind, sondern daran, dass Sie aus bestimmten Gründen zuhause  bleiben müssen. Sie sind entweder Krank oder Arbeitslos. Dieser Umstand hat zur Folge, dass sie sich vergleichsweise in schlechteren Lebensumständen befinden. Sie rauchen und trinken mehr Alkohol als Arbeitstätige und verfügen in der Regel über ein geringes  Familieneinkommen.

Aus diesem Grund wird einmal mehr deutlich, dass eine gute Bildung bzw. Ausbildung der Gesundheit zuträglich ist. Bessere Arbeitsbedingungen und ein höheres Einkommen ermöglichen das Leben in einer guten Wohngegend und die Versorgung mit gesunden Lebensmitteln.

Möchte ein Berufstätiger nun eine Lebensversicherung mit Berufsunfähigkeitsschutz abschließen, ist es für den Versicherer natürlich interessant, welchen Beruf der zu Versichernde ausübt und wie „gefährlich“ er lebt. Meistens tummeln sich Zahnärzte, Anwälte und Steuerberater in der günstigsten Versicherungsgruppe, in der teuersten sind dagegen Sprengmeister, Gerüstbauer, Zimmermänner und Kellner aufgeführt.

Wenn man sich nun fragt, warum Kellner, ist zu bedenken, dass diese ungeregelte und oft auch in der Nacht liegende Arbeitszeiten haben.  Auffällig ist, dass die Frauenquote in der Liste der gefährlichsten Berufe eher eine geringe Rolle spielt. Einzig die Krankenschwester beziehungsweise der -Pfleger ist unter den 20 gefährlichsten Berufen zu finden, wobei es auf den ersten Blick ebenfalls nicht ganz einleuchtend ist, da dieser Beruf geistig und körperlich gleichermaßen fordert.

Schwestern und Pfleger verfügen, wenn man es einfach betrachtet, über ein ausgeglichenes Verhältnis von Bewegung und geistiger Arbeit. Jedoch ist diese Sicht trügerisch, denn eine Unkonzentriertheit kann über Leben und Tot entscheiden. Daher fordert dieses Berufsbild eine permanente Konzentration neben stark ansprechender körperlicher Arbeit. Schlicht der Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung fehlt und macht das Leben als Krankenschwester oder Pfleger gesundheitsschädlich und damit gefährlich.

Versicherungen – Jetzt die richtige für den Berufsanfang wählen

Am ersten September begann für viele junge Menschen das Berufsleben. Grund genug um sich einmal Gedanken zu den wichtigsten Versicherungen zu machen.
Jedoch ist hier Vorsicht geboten, da die Versicherungen nicht grundsätzlich bedarfsgerecht vermittelt werden, schreibt die Verbrauchernews.de.

Berufsanfängerin

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In diesem Artikel wurde die Frage erörtert, welche Versicherungen ein junger Mensch am Beginn seines Arbeitslebens dringend benötigt und gleichzeitig zu bezahlen in der Lage ist.

In der Regel beginnt das Leben mit einer Pflichtmitgliedschaft in einer Krankenversicherung.

Zu den wichtigen Versicherungen für Berufsanfänger zählen zudem Privathaftpflichtversicherungen, da der kostenlose Versicherungsschutz des Kindes bei den Eltern mit dem Eintritt in das Berufsleben endet. Die Haftpflicht tritt für Schäden ein, die im alltäglichen Leben geschehen und für die man in nahezu jeder Höhe haftbar gemacht werden kann.

Berufsunfähigkeitsversicherungen gehören in jedem Fall zu den wichtigsten Versicherungen. Kann der Versicherte aus gesundheitlichen Gründen seinen Beruf nicht mehr ausüben, zahlt die Versicherungsgesellschaft eine Berufsunfähigkeitsrente. Die Berufsunfähigkeitsversicherung kann man bei bedarf mit einer Risikolebensversicherung koppeln. Eine weitere Alternative ist, die Unfallversicherung. Diese bietet jedoch im Vergleich nur eingeschränkten Schutz, denn sie zahlt nicht bei Berufsunfähigkeit durch Krankheit.

Weiterhin sollte man sich über die Altersvorsorge Gedanken machen und eine Rentenversicherung abschließen. Hier stehen einem mehrere Möglichkeiten offen, wie zum Beispiel eine Renten- oder Lebensversicherung. Zudem gibt es die englische Lebensversicherung welche im Gegensatz zu der „Normalen“ geringere  garantierte Auszahlungssummen anbietet, aber im Gegenzug mit höheren Renditen in der Auszahlungshöhe lockt. Weitere Absicherungen bieten Renten-Fonds oder Rürup- bzw. Riester-Renten.

Um Ihnen online eine verbindliche aber unabhängige Beratung bereit zu stellen, haben wir einen Rechner entwickelt, der nur die sinnvollsten und besten Versicherungen miteinander abgleicht  – Schauen Sie doch einmal vorbei – www.acio.de.

Wie wird die Berufsunfähigkeit definiert

Psychische Erkrankung

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Nach §240 Abs. 2 SGB VI und im Sinne der deutschen gesetzlichen Rentenversicherung sind Menschen Berufsunfähig, deren Erwerbsfähigkeit wegen Krankheit oder Behinderung im Vergleich zur Erwerbsfähigkeit von körperlich, geistig und seelisch gesunden Versicherten mit ähnlicher Ausbildung und gleichwertigen Kenntnissen und Fähigkeiten auf weniger als sechs Stunden gesunken ist. Der Kreis der Tätigkeiten, nach denen die Erwerbsfähigkeit von Versicherten zu beurteilen ist, umfasst alle Tätigkeiten, die ihren Kräften und Fähigkeiten entsprechen und ihnen unter Berücksichtigung der Dauer und des Umfangs ihrer Ausbildung sowie ihres bisherigen Berufs und der besonderen Anforderungen ihrer bisherigen Berufstätigkeit zugemutet werden können. Zumutbar ist stets eine Tätigkeit, für die die Versicherten durch Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben mit Erfolg ausgebildet oder umgeschult worden sind. Berufsunfähig ist nicht, wer eine zumutbare Tätigkeit mindestens sechs Stunden täglich ausüben kann; dabei ist die jeweilige Arbeitsmarktlage nicht zu berücksichtigen.

Ausschlaggebend für die Beurteilung des Berufsschutzes ist der ausgeübte Hauptberuf.

Darunter ist die zuletzt ausgeführte Tätigkeit zu verstehen, die mit dem Ziel des Erreichens der gesundheitlichen Unfähigkeit oder der gesetzlichen Altersgrenze ausgeübt wurde. In der Regel ist es die letzte versicherungspflichtige Tätigkeit des Versicherten, sofern sie die qualitativ höchste ist.

Sollte der Beschäftigte nicht in der Lage sein den zuletzt ausgeübten Hauptberuf zu erfüllen, jedoch einer anderen zumutbaren vollschichtigen beruflichen Tätigkeit nachzugehen (Verweisungstätigkeit), ist er noch nicht Berufsunfähig. Der Versicherte kann dennoch nur auf eine Tätigkeit verwiesen werden, die ihm gesundheitlich, sozial, als auch fachlich zuzumuten ist. Diese Zumutbarkeit richtet sich nach der für die Verweisungstätigkeit erforderlichen Qualifikation.
Aus diesen Gründen gibt es ein Mehrstufenschema des Bundessozialgerichts, welches die Zumutbarkeit beurteilt. Nach diesem Schema sind Erwerbstätigkeiten möglich, die der gleichen oder der darunter angeordneten Qualitätsstufe entsprechen.

  • Stufe 1: ungelernte Berufe
  • Stufe 2: Berufe mit einer Ausbildung bis zu zwei Jahren
  • Stufe 3: Berufe mit einer Ausbildung mit mehr als 2 Jahren
  • Stufe 4: Berufe mit einer zusätzlichen Qualifikation oder Erfahrungen, zudem die den erfolgreichen Besuch einer Fachschule voraussetzen. Facharbeiter mit Vorgesetztenfunktion gegenüber anderen Facharbeitern, Meister, Spezialfacharbeiter, sowie Berufe mit Fachschulqualifikation als Einstellungsvoraussetzung.
  • Stufe 5: Berufe die einen Fachhochschulabschluss oder eine gleichwertige Ausbildung voraussetzt.
  • Stufe 6: Ein Beruf, dessen hohe Qualität auf einem Hochschulstudium beruht oder zumindest einer gleichwertigen Qualifikation zuzuordnen ist.

Die Berufsunfähigkeit wird immer aufgrund eines medizinischen Gutachtens festgestellt. Zudem ist es möglich auch berufskundliche Gutachten einzuholen.

Ihre Absicherung kann mit verschiedenen Versicherungen erfolgen. Am besten informieren Sie sich darüber gleich einmal auf versicherung-vergleiche.de.

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Aktuelle Versicherungsthemen – KW 39

Diese Woche: Hundehaftpflichtversicherung auf dem Prüfstand. Das Pflegestärkungsgesetz und neue Begutachtungsverfahren. Die Deutschen und Ihre Altersvorsorge.

In der Hundehaftpflicht sind mittlerweile 10 Mio. Euro als Versicherungshöhe Standard

Frau mit Hund

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Von den rund 5,3 Millionen Hundebesitzern in Deutschland haben viele einen veralteten Vertrag, der nur eine geringe Leistung im Schadensfall abdeckt, berichtet das Versicherungsmagazin.

Eine Marktstudie des Analysehauses Innosystems zeigt, dass heute eine Versicherungssumme von über 10 Millionen Euro Standard ist.

Das Unternehmen untersuchte über 170 Tarife von knapp 70 unterschiedlichen Versicherern. Dabei zeigte sich, dass nur neun Unternehmen mittlerweile Versicherungshöhen von über 10 Millionen Euro anbieten und dabei gleichzeitig sehr gute Leistungen aufweisen.

Durch die enormen Preisunterschiede im Markt, sollte man eine Tierhaftpflichtversicherung auswählen die gleichzeitig leistungsstark und günstig ist, da Tiere bekannter Weise doch recht unberechenbar sind. Bei Preisspannen von 45,00 Euro bis zu 250,00 Euro ist es nicht leicht sich in dem Dschungel der Versicherer zurecht zu finden.

Zu Beachten ist, das ein Hundehalter grundsätzlich Zahlen muss, sofern sein Tier in irgendeiner Weise an einem Schaden beteiligt ist. Selbst wenn jemand über ein Tier stolpert und sich dabei verletzt, ist der Halter schadenersatzpflichtig. Eine hohe Deckungssumme ist daher immens wichtig. Sollte ein Personenschaden entstehen und zu einer lebenslangen Beeinträchtigung führen, kann der Betrag schnell in die Millionen gehen.

Also vergleichen Sie am besten jetzt gleich Ihre Hundehaftpflichtversicherung, oder wechseln Sie zu einer leistungsstärkeren Versicherung.

Überarbeitung des Pflegestärkungsgesetzes und Umbau des Bewertungsverfahrens

Das Bundesgesundheitsministerium plant durch zwei Pflegestärkungsgesetze deutliche Verbesserungen in der pflegerischen Versorgung, stellt die Gastautorin des Versicherungsboten – Leonie Pfennig – vor. Zudem schreibt Sie über die kommenden Neuerungen des zweiten Pflegestärkungsgesetzes.

Noch in dieser Wahlperiode soll das neue Pflegestärkungsgesetz und ein neues

Pflegebedürftiger Mensch mit Pflegerin

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Bewertungsverfahren eingeführt werden. Bisher wurde zwischen Pflegebedürftigen mit körperlichen Einschränkungen und solchen mit kognitiven und psychischen Einschränkungen (Demenzkranke inbegriffen) unterschieden. Diese Unterscheidung fällt weg, da nun der Unterstützungsbedarf jedes Einzelnen im Mittelpunkt stehen soll, was eine neue Grundlage für die Pflegeversicherung schafft.

Das am 1. Januar 2015 in Kraft tretende Pflegestärkungsgesetz sieht schon jetzt Leistungsverbesserungen vor, die zum Beispiel eine bessere Berücksichtigung der individuellen Situation jedes Einzelnen und Ihrer Angehörigen vorsieht. Zudem findet ein Abbau im Umgang von Unterschieden bei Patienten mit körperlichen und geistigen Einschränkungen statt.

Hierzu wird es eine Änderung in den Pflegestufen geben. Statt der bisherigen drei werden es zukünftig fünf Pflegestufen sein. Ausschlaggebend zur Beurteilung des Patienten ist dann der Grad der Selbstständigkeit des Patienten. Die Abstufungen der Erkrankung mit einer leichten Beeinträchtigung der Selbstständigkeit (Pflegegrad 1), gehen dann bis Pflegegrad 5, für Menschen mit der schwersten Beeinträchtigung und mit besonderen Anforderungen an die pflegerische Versorgung.

Wie wird der Pflegebedürftigkeitsgrad gemessen?
Um den Grad der Pflegestufe zu messen, werden sechs pflegerelevanten Bereiche untersucht. Erstmals wird auch ein Verfahren berücksichtigt, welches den besonderen Hilfe- und Betreuungsbedarf von Menschen mit kognitiven oder psychischen Einschränkungen abdeckt. Bisher war bei dem Begutachtungsverfahren nur der zeitliche Aufwand gemessen worden, der dazu diente, den Pflegebedürftigen durch eine nicht ausgebildete Pflegekraft oder einen Familienangehörigen pflegen zu lassen. In Zukunft werden Punkte vergeben, die abbilden, wie weit die Selbstständigkeit der Person eingeschränkt ist. Dadurch wird ermittelt, welchem Pflegegrad der Patient zugeordnet wird.

Wir sehen also einer Verbesserung im Gesundheitswesen entgegen, die mit einer zusätzlichen Absicherung durch eine private Pflegeversicherung weitere Pluspunkte bringt.

Die Deutschen und Ihre Erwartungen zur Altersvorsorge

Älteres Ehepaar

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Laut einer Studie des Beratungsinstituts Yougov Deutschland AG, welche im Auftrag der Hannoverschen Lebensversicherung durchgeführt wurde, hoffen 44 % der Bundesbürger noch mit 67 in Ruhestand gehen zu können. Hingegen sehen 22 Prozent erst ein Renteneintrittsalter von 68 Jahren als möglich an und 14 % denken sogar, dass sie auch nach Erreichen des 68sten Lebensjahres noch arbeiten müssen um Ihren Lebensunterhalt zu verdienen, schreibt das Versicherungsjournal.

Alarmierend ist, dass sich viele der Deutschen mit einem Monatseinkommen unter 1.000,00 Euro einen vorzeitigen Ruhestand wünschen, aber nicht ausreichend privat vorgesorgt haben. Auch die Gruppe der 20-40 Jährigen, so zeigen verschiedene Studien, hat wohl noch nicht genug für später vorgesorgt. Daher gehen viele Mitmenschen davon aus, sich im Alter einschränken zu müssen.

Aktuell wollen die meisten erst dann an der Situation etwas ändern und eine private Altersvorsorge betreiben, wenn sie mehr verdienen oder höhere staatliche Förderung in Anspruch nehmen können.

In Haushalten mit Kindern und einem Haushaltsvorstand zwischen 30 und 49 Jahren, seien 22 Prozent der Menschen in der Lage, durch Einsparungen in verschiedenen Lebensbereichen, Gelder für die private Vorsorge erübrigen zu können.

Im Grunde zahle aber fast jeder dritte Bundesbürger noch nicht in die private Vorsorge ein, wie eine Studie der GfK im Auftrag der Gothaer Allgemeine Versicherung AG zeigt.

Momentan ist es einem Drittel der Bundesbürger noch nicht wichtig genug gezielt für eine lebenslange Rente vorzusorgen, da sie laut einem anderen Abschnitt der Studie, Ihr Geld für kurzfristige Sparanlagen bei Banken und Sparkassen verwenden (ca. 50%), oder das Geld lieber ausgeben (30%). Nur ca. 12% sorgen mit einer lebenslang leistenden Rentenversicherung vor.

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Aktuelle Versicherungsthemen – KW 38

Diese Woche:  Testsieger unter den Zahnzusatzversicherungen  in Versicherungsvergleich aufgenommen. Ist eine professionelle Zahnreinigung sinnvoll. Arzt oder Heilpraktiker.

Stiftung Warentest hat die 55 Besten Zahnzusatzversicherungen ermittelt – Der Testsieger hat uns überzeugt

Mann mit Zahnlücke

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In Deutschland hat im Schnitt jeder achte Mensch mindestens eine Zahnlücke, da der Zuschuss der Krankenkassen oft für eine optimale Versorgung nicht ausreicht.

Im Auftrag der Apotheken Umschau erhob  die  GfK eine Studie, die deutlich macht, dass mehr als 40 Prozent der Deutschen, sich die Kosten für Zahnersatz nicht leisten können und damit eine Zahnzusatzversicherung dringen notwendig wäre.

Finanztest überprüfte aufgrund dieser Studie 68 Zahntarife, die nach Art der Lebensversicherung kalkuliert sind. In diesen Tarifen kann es nach Vertragsschluss keine altersabhängigen Beitragssteigerungen geben. Weiterhin wurden  121 Zahntarife berücksichtigt, die nach Art der Schadenversicherung kalkuliert werden. Hier ist es möglich, dass die Beiträge nach Vertragsschluss durch das zunehmende Alter des Versicherungsnehmers steigen.

Aus diesen 189 getesteten Zahnzusatzversicherungen wurden 55 mit „Sehr Gut“ ausgezeichnet.
Besonders ist uns der Tarif der Deutschen Familien Versicherung aufgefallen, die mit einem hohen Preis/Leistungs-Verhältnis punktete. Das Urteil der Finanztest 08/14 lautete „Sehr gut (0,5)“ und damit Testsieger.

Die Erstattungsleistungen der Versicherung im Bereich „ohne Altersrückstellung“ sind unter anderem:

Die Erstattung von 100% Zahnbehandlung und Zahnersatz, Kunststofffüllungen statt Amalgam, Kieferorthopädie für Kinder, tägliches Kündigungsrecht, Die Versicherung kann bei Arbeitslosigkeit und Krankheit beitragsfrei fortgeführt werden.

Unser Tipp: Vergleichen Sie unsere Angebote in  unserem Versicherungsvergleich. Dort können Sie Ihren individuellen Tarif anfordern.

Was spricht für eine professionelle Zahnreinigung

Laut der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, sollte man prinzipiell die Zähne zwei

Professionelle Zahnreinigung

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mal im Jahr reinigen lassen, allerdings jedoch nur, wenn es auch wirklich notwendig ist, schreibt die Apotheken-Umschau.

Durch die Zahnreinigung lässt sich das Risiko für Zahnkrankheiten deutlich vermindern. Zudem werden die verbleibenden 40 Prozent des Mundraumes, die man nicht durch die normale Reinigung mit einer Bürste erreicht gesäubert.

Kritiker der professionellen  Zahnreinigung geben zu Bedenken, dass durch die Pulverstrahlgeräte die Zahnoberfläche aufgeraut wird und dadurch die Schutzschicht des Zahnes dauerhaft beschädigt werden kann. Der angesprochene Effekt ist jedoch eher gering, da sich durch das abschließende Polieren der Zähne die Oberfläche wieder glättet und das fluorieren mit einem speziellen Lack die Zähne wieder zügig erholen lässt.

Sie sollten auf folgende Dinge bei der Auswahl des behandelnden Zahnarztes beachten:

  • dass die Behandlung nicht pauschal ohne Vorkontrolle vereinbart wird
  • das der Zahnarzt selbst oder eine ausgebildete Helferin die Reinigung vornimmt
  • Erkundigen Sie sich nach den Behandlungsschritten und lassen Sie unnötige weg, das spart Geld
  • Klären Sie vorab welche Kosten auf Sie zukommen, diese können je Arzt unterschiedlich hoch sein

Im allgemeinen übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen keine Kosten für eine professionelle Zahnreinigung, wobei auch ausnahmen vorkommen. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Kasse und sollten Sie keine Kostenübernahme vereinbart haben, sollten Sie vielleicht über eine Zusatzversicherung nachdenken.

Zum Arzt oder zum Heilpraktiker

Der Trend zum Heilpraktiker ist in Deutschland laut dem Naturheil Magazin auf dem Vormarsch und somit ungebrochen. Wer sich für eine  naturheilkundliche Behandlung entschließt, kann einen Arzt für Naturheilverfahren oder einen Heilpraktiker aufsuchen.

Hot Stone Massage

Quelle: www.123rf.com

Die Frage ist, was unterscheidet einen Heilpraktiker von einem Schulmediziner?
In Deutschland gibt es nur zwei eigenverantwortliche Heilberufe, zum Einen der approbierte Arzt und der zugelassene Heilpraktiker. Alle anderen Gruppen wie zum Beispiel Physiotherapeuten oder Ergotherapeuten, dürfen keine selbstständige Diagnose stellen und danach Behandeln.  Sie sind an eine Weisung des behandelnden Arztes gebunden.

Zudem unterscheiden Sich Heilpraktiker und Ärzte in Ausbildung, Prüfung und Überprüfung, sowie den Befugnissen, den Abrechnungsmöglichkeiten und anderen Dingen voneinander.

Wichtige Kriterien sind weiterhin, dass die Kosten der Behandlung bei einem Heilpraktiker komplett vom Patienten getragen werden muss, auch wenn die naturheilkundlichen Therapien häufig kostengünstiger sind. Wenn Sie eine naturheilkundliche Therapie bevorzugen, helfen Ihnen Zusatzversicherungen bei der Kostenübernahme.

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Aktuelle Versicherungsthemen – KW 32

Diese Woche: TK-Chef fordert die Bürgerversicherung. Techniker Krankenkasse mit Mallorca-Gesundheits-Police. Hebammen und Krankenkassen einigen sich vorläufig. weiterlesen

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Aktuelle Versicherungsthemen – KW 31

Diese Woche: In eigener Sache: ACIO Vergleichsrechner von Finanztip.de empfohlen. Ärzte kritisieren Gesundheitssystem. Kritik an Vorgehen der gesetzlichen Krankenversicherung wächst. weiterlesen

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Aktuelle Versicherungsthemen – KW 30

Diese Woche: Monitor der Patientenbeschwerden. Rentenversicherung bei Minderjährigen im Minijob. Tipps für den Urlaub: Krankentagegeld, Unfall und Diebstahl im Urlaub. weiterlesen

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