Zusatzversicherungen sind eine sinnvolle Ergänzung zur GKV

Zusatzversicherungen bieten ein hohes Potential als Alternative zur GKV

Eine aktuelle Studie aus dem Jahr 2014 brachte es ans Licht: Unter 1.000 Befragten sind 500 Teilnehmer der Meinung, eine private Zusatzkrankenversicherung ist zur Ergänzung der gesetzlich vorgeschriebenen Leistungen elementar. Überraschend ist das Ergebnis sicher nicht, denn im Zuge mehrerer Gesundheitsreformen wurden die Leistungen der gesetzlichen Kassen in den letzten Jahren immer wieder reduziert. Ein Blick auf den aktuellen Leistungskatalog der GKV zeigt, wie groß das Potenzial für eine zusätzliche private Absicherung ist.

ZusatzversicherungenDie gesetzlichen Krankenkassen zahlen bei längerer Krankheit ein Krankengeld. Damit soll der krankheitsbedingte Verdienstausfall aufgefangen werden. Das Krankengeld ist gesetzlich festgelegt, es beträgt 70 Prozent des letzten Bruttoeinkommens oder maximal 90 Prozent des Nettoeinkommens. Gedeckelt wird das Krankengeld durch die Beitragsbemessungsgrenze, die im Jahr 2015 bei 4.125 Euro im Monat liegt. Vor allem als sogenannter Besserverdiener entsteht Ihnen somit ein erheblicher Einkommensverlust, wenn das Krankengeld Ihrer Kasse deutlich unterhalb des gewohnten Nettoeinkommens liegt. Mit einem privaten Krankentagegeld können Sie diesen Verlust ausgleichen.

Wichtige Vorsorgeuntersuchngen werden oftmals nicht von der GKV bezuschusst

Auch bei den Vorsorgeuntersuchungen deckt der Gesetzgeber nicht das volle Spektrum ab, das für die rechtzeitige Entdeckung von Erkrankungen erforderlich sein könnte. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Nierenerkrankungen oder Diabetes sind ab 35 Jahren im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung zu entdecken. Einen recht großen Umfang nimmt die Krebsfrüherkennung ein. Sie greift für Frauen ab 20 Jahren, für Männer ab 45 Jahren. Hinzu kommen Untersuchungen zur Erkennung von Darmkrebs ab 50 Jahren im Abstand von zwei Jahren. Erst ab 55 Jahren ist eine jährliche Vorsorgeuntersuchung möglich. Lediglich bei dem Verdacht einer Erkrankung sind alle medizinisch nötigen Untersuchungen erstattungsfähig. Mit einer Vorsorgezusatzversicherung können Sie sich hier rechtzeitig und umfassend schützen.

Auch die Kosten für eine häusliche Krankenpflege oder eine Haushaltshilfe werden von der GKV nur übernommen, wenn ein Krankenhausaufenthalt durch eine zugelassene und verordnete Leistung von Fachkräften vermieden wird. Dabei kann es sich zum Beispiel um das Wechseln von Verbänden handeln. Ab 18 Jahren leisten Sie bei einer häuslichen Krankenpflege zehn Prozent der Kosten für höchstens 28 Tage als Eigenanteil. Hinzu kommen für jede Verordnung zehn Euro. Die GKV erstattet außerdem die Kosten für eine Haushaltshilfe, wenn Sie ein Kind unter 12 Jahren versorgen müssen. Auch dann fällt ein Eigenanteil an. Mit einer Zusatzkrankenversicherung können Sie einen Teil der entstehenden Kosten auffangen.

Schon diese kurze Übersicht zeigt, wie wichtig eine private Krankenzusatzversicherung ist, um die Leistungen der GKV effektiv abzurunden. Mit einem Krankentagegeld erweitern Sie Ihren finanziellen Spielraum bei längerer Krankheit. Eine Vorsorgezusatzversicherung bietet Ihnen die Möglichkeit, umfassende Vorsorgeuntersuchungen in Anspruch zu nehmen, um Krankheiten rechtzeitig zu erkennen und zielgerichtet zu behandeln. Obwohl der Fokus der privaten Krankenzusatzversicherung häufig eher im dentalen Bereich oder in der privaten Pflegeversicherung liegt, muss die zusätzliche Absicherung nicht in den Hintergrund geraten. Mit einem sorgfältigen Versicherungsvergleich identifizieren Sie die besten und günstigsten Zusatzversicherungen am Markt, die einen maßgeschneiderten Versicherungsschutz auf dem Niveau eines Privatpatienten erlauben.

Damit Ihre Zusatzversicherung einerseits Ihre Bedürfnisse voll erfüllt und andererseits nicht unnötig teuer wird, ist ein unabhängiger Vergleich von großer Bedeutung. Der Blick auf das aktuelle Tarifspektrum zeigt nämlich eine ähnliche Tendenz wie bei vielen anderen Versicherungen. Stiftung Warentest hat in aktuellen Untersuchungen immer wieder belegt, wie groß der Unterschied des Preis-Leistungs-Verhältnisses bei nahezu allen Versicherungen ist. Unabhängig davon, ob Sie sich für eine private Altersvorsorge oder für eine Zusatzkrankenversicherung entscheiden, können Sie mit einem sorgfältigen Tarifvergleich erhebliches Sparpotenzial identifizieren, ohne dabei auf wichtige Leistungen zu verzichten.

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Sozialversicherungspflicht für Gesellschaftergeschäftsführer

Richtlinien zur Sozialversicherungspflicht für Gesellschaftergeschäftsführer wurde geändert

Für Gesellschaftergeschäftsführer ist es eine sehr wichtige Weichenstellung, ob sie als Beschäftigte im Sinne des § 7 Abs. 1 SGB IV Sozialversicherungsbeiträge an die GRV zahlen oder nicht. Falls ja, erwerben sie Altersrentenansprüche aus dem sogenannten Umlageverfahren, schreibt Rechtsanwalt Thomas Schettler aus Göttingen. Die meisten Betroffenen sehen – nachvollziehbarerweise – die Möglichkeit der Vermeidung der Sozialversicherungspflicht, verbunden mit einem individuellen Anspruch aus einer kapitalgedeckten (betrieblichen) Altersversorgung als wesentlich attraktiver an, teilt er weiter mit.

Sozialversicherungspflicht für GeschäftsführerFrüher konnten minderbeteiligte Gesellschafter trotz der fehlenden formalen gesellschaftlichen Rechtsmacht in der gesetzlichen Rentenversicherung als sozialversicherungsfrei eingestuft werden. So war zumindest bisher die Rechtssprechung vom Bundessozialgericht ausgelegt worden. Die Grundlage der Regelung war, dass der tatsächliche Einfluss auf das Unternehmen in den Bereichen Betriebsführung , finanzielle Unternehmensrisiken, Branchenkenntnis, Weisungsgebundenheit oder familienhaftende Rücksichtnahme regelmäßig zum Tätigkeitsfeld gehörten. Dieser Passus schloss eine abhängige Beschäftigung im Sinne der Sozialversicherungspflicht aus.

Geänderte Rechtslagen führen oft zu unbequemen Konsequenzen

In seinem Artikel schreibt Thomas Schettler, dass das Bundessozialgericht bereits mit zwei Urteilen von der bisherigen Auffassung abweicht. Mittlerweile ist nur noch allein entscheidend, ob die Personen die davon betroffen sind, die für sie nicht annehmbaren Entscheidungen der restlichen Gesellschafter formal verhindern können. Hier sind die im Gesellschafter-Vertrag festgehaltenen Formulierungen entscheidend.

Eine „Schönwetterselbstständigkeit“, welche nur gelte, solange keine Gewitterwolken auftreten, gibt es weiterhin nicht mehr. Das bedeutet in der Konsequenz, dass die „familienhafte Rücksichtnahme“ bei Familiengesellschaften für die sozialversicherungsrechtliche Beurteilung keine Rolle mehr spielt. Der betroffene Gesellschafter muss nun auch formalrechtlich vor für ihn unliebsamen Entscheidungen geschützt sein. Entweder durch Stimmrechtsmehrheit oder die sogenannte Sperrminorität, nur dann ist er Unternehmer im Sinne des Sozialversicherungsrechts.

Das sich die Spitzenorganisationen der Sozialversicherung, der vom Bundessozialgericht beschlossenen Rechtssprechung kompromisslos angeschlossen haben, verwundert nicht. Diese Rechtsauffassung wird zudem im Rahmen einer Betriebsprüfung auch rigoros Anwendung finden. Fortan werden minderbeteiligte Gesellschafter als abhängig Beschäftigte einzustufen sein. Negativ ist allerdings, dass vielen Betroffenen dadurch erhebliche Nachzahlungen drohen.

Gerade für Familienunternehmen sind die praktischen Lösungsansätze darstellbar

Ob die Gestaltungsmittel („Sperrminorität“) geeignet sind, den betroffenen Gesellschafter zu einem „beherrschenden Unternehmer“ zu erheben, wird sich im Einzelfall zeigen und hängt gleichfalls auch von den spezifischen Vorgaben des Unternehmens ab. Es kristallisiert sich heraus, dass gerade in der Praxis, Familienunternehmen die formalrechtlichen Anforderungen und das Ändern der Gesellschaftsverträge gut umsetzen können. Deutlich wird, dass besonders in diesen Unternehmen Vertrauensverhältnisse unter den Gesellschaftern besonders groß sind und zumeist mit einer einstimmigen Besiegelung von Beschlüssen geprägt ist. Buchstäblich dann, wenn die Unternehmensgründer und die Unternehmensnachfolger die selbe Meinung vertreten.

Spezielle Rechtsberatung bei Umstellung der Gesellschaftsverträge ist notwendig

Klärende Gespräche und die notwendigen rechtlichen Änderungen sollten mit einem versierten Rechtsberater für die Gesellschaft durchgeführt werden. Diese Rechtsberatung wird in der Regel sofort das Statusfeststellungsverfahren gegenüber der deutschen Rentenversicherung beantragen und dadurch einen rechtssicheren Bescheid erwirken. Dadurch erhält der Unternehmer die wichtige Kalkulations- und Rechtssicherheit. Bezüglich der dadurch frei werdenden Kapitalmittel, sollte er sodann über mögliche unterschiedliche Versorgungsalternativen beraten werden. Besonders die rückgedeckte Unterstützungskasse hat sich in der Praxis bewährt.

Wenn Sie Interesse haben und jemanden zur Beratung Ihrer Gesellschaftersituation oder bei Fragen zur betrieblichen Altersvorsorge brauchen, können Sie hier Ihre Kontaktdaten hinterlassen. Wir melden uns bei Ihnen!

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Die Mofa- und Rollerversicherung

Was Sie zum Zweirad und die Rollerversicherung ihres Nachwuchses wissen sollten

Rollerversicherung abschließen bei ACIO.deWenn Ihr Kind einen Führerschein mit 15 oder 16 Jahren machen möchte, hat es folgende Möglichkeiten. Es kann eine Mofa-Prüfbescheinigung für ein Zweirad (Klasse: Mofa) mit 50ccm und einer Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h schon mit 15 Jahren erwerben. Doch die meisten Jugendlichen warten lieber ein weiteres Jahr und machen den Führerschein für die Klassen 50ccm (Klasse: AM) oder sogar den 125ccm (Klasse: A1). Denn mit diesen Fahrzeugen lassen sich viel höhere Geschwindigkeiten umsetzen und vor allem attraktivere Fahrzeuge bewegen. Die Fahrzeuge Mofa und 50er bewegen sich in der gleichen Versicherung. Allein die Klasse A1-Fahrzeuge bedürfen einer KFZ-Versicherung und müssen als Leichtkraftrad versichert werden.

Besonders bei den kommenden Temperaturen wird das motorisierte Zweirad aus der Garage geholt und der Helm aufgesetzt. Nicht zuletzt Jugendliche fahren mit Rollern und Sportmaschinen, sondern auch viele Erwachsene nutzen diese Fahrzeuge im Stadtverkehr, nicht zuletzt wegen der Kostenersparnis und des Parkplatzmangels.

Was der Polizei immer wieder auffällt ist, dass vielen Jugendlichen die vorgeschriebenen Geschwindigkeitsgrenzen von 25, 45 oder gar 100 km/h nicht schnell genug sind. Daher wird kurzerhand selbst getunt und an dem Zweirad herumgeschraubt. Was von vielen Eltern gar nicht bemerkt wird, ist, dass die Frage nach Geld für einen neuen Zylinder nicht als neues Interessengebiet angesehen werden, sondern bereits hinterfragt werden sollte. Denn oftmals ist schon das bloße ändern einer Kupplung, eines Stoßdämpfers oder eben des erwähnten Zylinders zu eine strafbare Handlung und somit gesetzeswidrig.

Selbst wenn die Kleinkrafträder oder Mofas bis 50ccm keiner TÜV-Prüfung unterliegen, sind dennoch gesetzliche Bestimmungen zu beachten. Mofas dürfen zum Beispiel nur einen Sitz haben, keiner zweiten Person Platz bieten und nur einen maximalen Hubraum von 50ccm besitzen.

Wie sieht es mit dem Versicherungsschutz aus

Grundsätzlich sind Änderungen von Laien, die selbst an Kupplung, Antrieb, Motor, Gabel und Federbein, die vorgenommen werden, nicht erlaubt. Sie sind grundsätzlich von einer Fachwerkstatt durchzuführen, um die allgemeine Betriebserlaubnis zu erhalten und um die Verkehrssicherheit weiterhin zu gewährleisten.

Ist der Ausführende ein geübter Schrauber oder eine Fachwerkstatt, dürfen Federelemente und der Motor im Rahmen der St.VZO verbessert werden. Im Anschluss müssen die Umbaumaßnahmen vom TÜV abgenommen werden. Die professionelle Veränderung mit TÜV-Abnahme ist einer laienhaften Schrauberei vorzuziehen, da nicht nur das eigene Leben auf dem Spiel steht, sondern auch das der anderen Verkehrsteilnehmer.

Zudem ist zu beachten, dass das Herumschrauben an dem Fahrzeug eine Veränderung der Leistungsklasse zu Folge haben kann und somit der Versicherungsschutz und die Fahrerlaubnis erlischt.

Eigenmächtiges Herumschrauben hat schwerwiegende Folgen

Im Falle eines Unfalles kann das schwerwiegende Folgen haben. Denn sollte nach dem Unfall am Fahrzeug ein unerlaubtes Tuning ermittelt werden, muss die Versicherung nicht mehr für den Unfall aufkommen. Wenn ein gültiger Versicherungsvertrag besteht, erlischt dann nicht direkt der Versicherungsschutz, jedoch kann die Versicherung den Versicherungsnehmer in Regress nehmen und er muss das Geld an die Versicherung zurückzahlen. Demzufolge ist nicht nur der Nachwuchs gefährdet, sondern auch die Eltern stehen in der Verpflichtung, dafür Sorge zu tragen, dass die Fahrzeuge den Bestimmungen entsprechen.

Ein weiteres Risiko besteht bei einer Polizeikontrolle. Kommt der Filius in eine Verkehrskontrolle, kann es sehr teuer werden. Der Verstoß wird als „Fahren ohne Fahrerlaubnis“ eingestuft, da diese nur für das ungetunte Fahrzeug gilt. Damit nicht genug, denn die bestehende Fahrerlaubnis wird eingezogen. Zudem rückt der nächste Führerschein in weite Ferne.

Wichtig: Der Halter eines Mofas beziehungsweise Rollers trägt die Verantwortung. Wenn ein Fahrer ohne Fahrerlaubnis für das frisierte Zweirad einen Unfall baut, haftet der Halter. In einzelnen Fällen können sehr harte Strafen verhängt werden, deren Konsequenzen sich für die Fahrzeugführer bis in das Erwachsenenalter ziehen können. Zusätzlich können die getunten Fahrzeuge auch ersatzlos eingezogen werden.

Wenn Sie eine schnelle und unkomplizierte Möglichkeit suchen um für Ihren Nachwuchs oder sich selbst eine Rollerversicherung abzuschließen, sind Sie auf den Webseiten Versicherung-Vergleiche.de an der richtigen Adresse. Zudem versenden unsere Partner Ihr Nummernschild ohne Versandkosten!

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Eine private Zahnzusatzversicherung für Kieferorthopädie

Können Sie sich eine Zahnzusatzversicherung mit Kieferorthopädie für Ihre Kinder leisten?

Haben Sie schon einmal über Kosten und Nutzen einer Kieferorthopädie Versicherung nachgedacht? Hier finden Sie ein paar Fakten und Tipps, die Ihnen bei der Entscheidung helfen sollen.

Zahnzusatzversicherung mit KieferorthopädieNach einer Statistik der AOK trägt fast jeder zweite Jugendliche eine Zahnspange. In welcher Qualität die kieferorthopädische Versorgung erfolgen konnte, hängt von der Professionalität des Zahnarztes bzw. des Kieferorthopäden ab – aber in erster Linie davon, wie tief die Eltern bereit waren, in die eigene Tasche zu greifen. Billigmodelle, welche von den gesetzlichen Krankenkassen ohne Zuzahlung durch die Eltern übernommen werden, decken zwar die grundlegenden Bedürfnisse ab. Wenn Sie für Ihre Kinder aber die bestmöglichste Versorgung sicherstellen möchten, müssen Sie was drauflegen. Ein Grund mehr, sich über eine Kieferorthopädie Versicherung Gedanken zu machen.

Kosten und Nutzen einer Kieferorthopädie Versicherung

Bis zu 1500 Euro Zuzahlung kann es Sie als Eltern kosten, wenn Sie für Ihre Kinder die beste Zahnspangenversorgung bereitstellen möchten. Dabei zahlen die gesetzlichen Krankenkassen auch nicht gerade wenig. Wie die kassenzahnärztliche Bundesvereinigung bekannt gab, wurden im Jahr 2011 ca. 740 Millionen Euro für die Finanzierung von kieferorthopädischer Versorgung bei Kindern aufgewendet – Tendenz steigend. Allerdings sind die wenigsten Kinder glücklich mit ihrer Zahnspange. Sie empfinden sich als entstellt, trauen sich nicht, offen zu lachen oder zu sprechen und werden häufig von ihren Schulkameraden dafür gehänselt. Für Jugendliche im Teenageralter eine Katastrophe! Als Folge davon tragen viele Kinder ihre Zahnspange nicht regelmäßig, was den Nutzen hinfällig macht. Andere wiederum entwickeln psychische Störungen. Dabei gäbe es auch bessere Lösungen!

Zahnspange als Statussymbol – wenn Kinder stolz auf ihre Brackets sind

Ihre Kinder können einen großen Vorteil genießen, wenn Sie als Eltern bereit sind, aus eigener Tasche etwas draufzulegen und Ihr Kind mit einer besseren Zahnspange zu versorgen. Das können z. B. Brackets sein, kleine Metallschlösschen, die direkt auf die Zähne geklebt werden. Die Steigerung davon sind durchsichtige Brackets oder transparente Zahnspangen. Es wird immer wieder beobachtet, dass diese kieferorthopädischen Lösungen von den Kids als cool empfunden werden. Statt Frust zu entwickeln, sind sie sogar stolz auf ihre Brackets und sie sind auch stolz auf ihre Eltern, die ihnen offensichtlich einen größeren Luxus finanzieren können, als die Eltern ihrer Schulfreunde.

Als weitere mögliche private Zusatzleistungen kommen die sogenannten Retainer-Drähte in Frage. Diese werden an die Innenseite der Zähne befestigt und halten die Konstruktion stabil. Damit wird den Kindern viel Zeit und Schmerz erspart, denn das lästige Nachjustieren der Zahnspangen entfällt dadurch. Es gibt auch selbstligierende Brackets, bei denen die Befestigungsklammern bereits integriert sind.

Wenn Sie nun schon ein bisschen nachgerechnet haben, werden Sie angesichts der möglichen finanziellen Belastung durch eine bessere kieferorthopädische Versorgung bestimmt erschrocken sein. Es gibt aber eine Lösung, wie Sie mit einem deutlich geringeren finanziellen Einsatz dennoch die beste Versorgung für Ihre Kinder sichern können: eine private Zusatzversicherung!

Wenig Einsatz – großer Nutzen! Eine private Zahnzusatzversicherung für Kieferorthopädie

Eine private Zahnzusatzversicherung mit Kieferorthopädie kostet ca. 15 Euro im Monat. Berücksichtigt man die Tatsache, dass es wie bereits erwähnt, jedes zweite Kind voraussichtlich treffen wird, ist die Investition in eine Kieferorthopädie Versicherung sicherlich eine sinnvolle Sache. Der Familienkasse tut es gut, lediglich 15 Euro im Monat Beitrag zu zahlen, als ca. 1500 Euro Zuzahlung auf einmal auf den Tisch legen zu müssen. Noch deutlicher wird das Sparpotenzial bei Fällen, in denen die gesetzliche Kasse nichts zahlt. Die gesetzliche Leistung tritt nämlich erst bei ausgeprägten Fehlstellungen der Zähne ein. Erst Beißen und Kauen, Sprechen oder Atmen muss beeinträchtigt sein oder von Beeinträchtigung bedroht sein, um die Kassen zu einer Leistung zu verpflichten. Als „ausgeprägt“ wird eine Fehlstellung dann diagnostiziert, wenn der Spalt zwischen der oberen und unteren Zahnreihe mindestens 6,1 Millimetern misst. Bei allen anderen Fällen gibt es keine gesetzliche Kassenleistung. Eltern, die ihren Kindern trotzdem die bestmögliche kieferorthopädische Versorgung bieten möchten, sind in solchen Fällen mit ca. 3000 Euro dabei. Es sei denn, es wurde beizeiten eine private Zahnzusatzversicherung mit Kieferorthopädie für das Kind abgeschlossen.

Versicherungsvergleiche lohnen sich!

Wie bei allen Tarifarten lohnt sich auch bei der Zahnzusatzversicherung mit Kieferorthopädie ein Versicherungsvergleich. Gerade, wenn es zwei oder mehr Kinder in der Familie gibt, ist es wichtig, die Angebote zu vergleichen und für die bestmöglichste Leistung den günstigsten Tarif zu ermitteln. Nutzen Sie am besten ein seriöses Vergleichsportal, wie z. B. das der Firma ACIO networks GmbH mit der Webseite www.versicherung-vergleiche.de, um sich einen Überblick über die Marktlage zu verschaffen und gleichzeitig mit Hilfe eines Vergleichsrechners den günstigsten Tarif zu ermitteln.

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Mundflora – Wie Sie im Gleichgewicht gehalten wird

Professionelle Zahnreinigungen sind nicht günstig, aber sehr nützlich

Das Gebiss soll nach Möglichkeit immer wie neu glänzen, Ablagerungen, sowie der sich aus Bakterienabbau ergebende Mundgeruch sollen verschwinden und eine gesunde Mundflora hergestellt werden. Deshalb greift man mindestens zwei Mal am Tag zur Zahnbürste. Wem das nicht ausreicht, der geht zusätzlich ein- oder zweimal im Jahr zu einer professionellen Zahnreinigung (PZR) bei seinem Zahnarzt um auch hartnäckige Ablagerungen, aus Tee- Kaffee- oder Zigarettenkonsum stammende Verfärbungen und Zahnstein entfernen zu lassen.

Viele Verbraucherschützer raten, die Angebote der Ärzte gründlich abzuwägen und mit anderen Angeboten zu vergleichen. Kritiker sagen, dass die PZR als IGeL Leistung nur Geldmacherei und der Nutzen nicht belegbar sei.

Bietet man Ihnen eine professionelle Zahnreinigung an – vergleichen Sie – es lohnt sich

Bevor Sie sich für eine PZR entscheiden, sollten Sie sich die Mühe machen und sich die Leistungen von verschiedenen Ärzten anbieten lassen. Die Leistungen für eine gründliche Reinigung Ihres Zahnraumes variieren unter Umständen stark und können von 40 EUR bis zu 250 EUR je Behandlung kosten. Hierbei kommt es auf den Behandlungsumfang und den Abrechnungssatz an, den eine Praxis veranschlagt.

Tipp 1: Bestehen Sie auf einen schriftlichen Kostenvoranschlag Ihres Arztes und prüfen Sie anhand dessen, was dieselben Leistungen in einer anderen Praxis kosten würden. Bevor Sie zum Arzt gehen und eine PZR machen lassen wollen, sollten Sie zudem auch Ihre Krankenkasse befragen, welche Leistungen von dieser übernommen werden und für welche Sie eine Zahnzusatzversicherung abschließen sollten.

Die Leistungen der meisten gesetzlichen Krankenkassen sind sehr eingeschränkt

Mundflora wiederherstellenDie Verbraucherzentrale untersuchte erst kürzlich die Leistungen verschiedener Zahnarztpraxen, Krankenkassen und Zusatzversicherer. Heraus kam, dass sich gesetzliche Krankenkassen gar nicht oder nur anteilig an den Kosten zur professionellen Zahnreinigung beteiligen und diese auch zum Teil davon abhängig machen, bei welchem Zahnarzt sie durchgeführt werden. Weiterhin wurde festgestellt, dass private Zusatzversicherer eine Vielzahl an ausgestalteten Zahnzusatzversicherungstarifen anbieten.

Top Tarife übernehmen bis zu zwei und bei medizinischem Bedarf auch bis zu vier Zahnreinigungen pro Jahr. Anderer Tarife erstatten eine komplette Zahnreinigung mindestens einmal oder zweimal im Jahr, günstigere Versicherungen begrenzen die Kostenübernahme für die professionelle Zahnreinigung mit festen Beträgen, die zwischen 50 EUR und 150 EUR liegen.

Grundsätzlich ist die professionelle Zahnreinigung (PZR) eine IGeL Leistung

Die kosten für eine PZR müssen wir Patienten in der Regel selber tragen und damit fällt diese Leistung in den Bereich des IGeL Listings. Die Kosten hängen stark davon ab, aus welchen Behandlungsmaßnahmen sich die Zahnreinigung zusammensetzt und welchen Abrechnungssatz die Praxis ansetzt. Der medizinische Umfang einer professionellen Zahnreinigung ist seit 2012 in der Gebührenordnung für Zahnärzte geregelt, in einigen Praxen wird aber auch darüber hinaus ein Dienstleistungspaket angeboten. Zum Beispiel kostet die Behandlung von 28 Zähnen nach der Gebührenordnung für Zahnärzte bei einem einfachen Satz ca. 44 EUR, bei einem 2,3-fachen Satz sind es schon ungefähr 104 EUR für die selbe Behandlung. Sollte Ihr Arzt einen noch höheren Satz veranschlagen wollen, muss er dies plausibel und nachvollziehbar begründen.

Tipp 2: Wenn Sie sich für eine PZR entschlossen haben, sollten Sie darauf achten, dass sie folgende Behandlungsmaßnahmen beinhaltet:

• Untersuchung und Erläuterung der Behandlungsmaßnahmen.
• Alle harten und weichen Ablagerungen von Ihren Zähnen werden entfernt.
• Alle Zahnoberflächen und –zwischenräume müssen gereinigt werden.
• Abschließend: Zähne zu polieren und eine Fluoridierung durchzuführen.
• Sie sollten abschließend Tipps zur richtigen Mundhygiene bekommen.

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OTC-Arzneimittel werden von vielen Krankenkassen gezahlt

OTC-Arzneimittel – Geld zurück von Ihrer Krankenkasse

OTC-ArzneimittelAls OTC-Arzneimittel bzw. “Over-the-counter”-Arzneimittel bezeichnet man Arzneimittel, die rezeptfrei, das heißt ohne Verschreibung, abgegeben werden dürfen und in Apotheken frei verkäuflich sind. Sie gelten in der Regel als gut verträglich, sicher und wirksam und haben einen guten Ruf bei Ärzten und Patienten. Somit werden sie häufig von Hausärzten zur Behandlung von Erkrankungen eingesetzt.

Die meisten Versicherten wissen allerdings nicht, dass fast 60 Krankenkassen seit 2012 bestimmte OTC-Arzneimittel im Rahmen von Satzungsleistungen erstatten.

Dazu müssen gesetzlich Versicherte die Rechnung der Apotheke zusammen mit einer ärztlichen Verordnung (dem grünen Rezept) zur Erstattung der Kosten bei ihrer Krankenkasse einreichen. Das grüne Rezept muss direkt beim Arzt angefordert werden. Mit dieser Regelung werden besonders Geringverdiener und Familien deutlich entlastet.

Jede Krankenkasse legt die Höhe der Erstattung, die jährliche Budgetgrenze und die Auswahl der OTC-Medikamente selbst fest. Meist handelt es sich bei diesen Medikamenten um Arzneimittel der Anthroposophie, Homöopathie und Phytotherapie. Grundsätzlich ausgeschlossen sind frei verkäufliche Arzneimittel aus der Drogerie, Kosmetika und zum Beispiel Nasentropfen.

Welche Vorteile bringt das grüne Rezept

Fragen Sie bei Ihrer Krankenkasse nach einer Liste der nicht verschreibungspflichtigen Arzneimittel, für die Sie ein grünes Rezept einreichen können. Kindern bis 12 Jahren werden grundsätzlich im Rahmen der Regelversorgung alle entstehenden Kosten durch OTC-Arzneimittel erstattet.

Einen weiteren Vorteil bietet das grüne Rezept auch steuerlich. Sie können es nutzen, um es bei der Einkommenssteuererklärung als außergewöhnliche Belastung im Sinne der Abgabenordnung zu deklarieren. Daher ist es ratsam, die grünen Rezeptformulare plus Quittungen zu sammeln.

Ergebnisse des deutschen Gesundheitsmonitors des Bundesverbandes der Arzneimittel-Hersteller e.V. zeigen, dass viele gesetzlich Versicherte nicht wissen, dass ihre Krankenkasse die Kosten für OTC-Arzneimittel übernimmt. Die Hälfte der Befragten wusste nicht über das Thema „Satzungsleistungen“ Bescheid und nur jeder Vierte wusste von entsprechenden Satzungsleistungen seiner Krankenversicherung.

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Schlaganfallrisiko bei Frauen höher

Schlaganfall – Studie weist auf ungleiche Risiken von Frau und Mann hin

Vorhofflimmern ist die wohl häufigste Herzrhythmusstörung und zugleich auch die gefährlichste. In Deutschland leiden circa 1,8 Millionen Menschen an der Herzrhythmusstörung. Davon erleiden 270.000 Menschen jährlich einen Schlaganfall. Viele Menschen wissen nicht, dass Sie Vorhofflimmern haben, da sich diese Krankheit nicht durch eindeutige Beschwerden bemerkbar macht.

Wenn das Herz aus dem Takt gerätschlaganfall Risiko abdecken mit einer Pflegezusatzversicherung

Wenn das menschliche Herz aus dem Takt gerät, können sich Blutgerinnsel bilden, welche durch den Blutfluss weiter transportiert werden, bis sie in einer engeren Arterie hängen bleiben und einen Verschluss des Gefäßes verursachten. Geschieht diese Verstopfung im Gehirn, kommt es zum Schlaganfall. Wie viele Patienten einen Schlaganfall aufgrund von Vorhofflimmern erleiden, ist jedoch nicht sicher nachvollziehbar.

Bei 70.000 Schlaganfall-Patienten lassen sich die genauen Ursachen nicht ermitteln, dennoch sind sich die Ärzte sicher, dass viele der Patienten an Vorhofflimmern litten.

Frauen sind gefährdeter als Männer

Menschen, die unter Vorhofflimmern leiden, haben ein fünffach höheres Risiko einen Schlaganfall zu erleiden, als ohne. Zudem haben Wissenschaftler aus Birmingham und Stockholm herausgefunden, dass Frauen ein 18-prozentig höheres Risiko haben als Männer. Jedoch sind nicht nur Unterschiede bezüglich des Geschlechts untersucht worden, sondern auch ungesunde Verhaltensweisen, wie rauchen oder Schlafstörungen wie die Schlafapnoe. Sogar die Einnahme der Antibabypille sorgt für einen Anstieg des Risikos einen Schlaganfall zu erleiden, da weibliche Hormone die Bildung von Thrombosen begünstigen.

Wenn der Schlaganfall zur Pflegebedürftigkeit führt

Manchmal kann es ganz schnell gehen und man selbst, ein Bekannter oder ein Nachbar erleidet einen Schlaganfall und wird infolgedessen pflegebedürftig. Diese Pflegebedürftigkeit kann in allen Lebensabschnitten auftreten wie zum Beispiel durch einen Unfall oder eine schwere Krankheit.
Die Definition des Gesetzes nach dem 11. Buch SGB zur sozialen Pflegeversicherung besagt:

Personen mit körperlicher, geistiger oder seelischer Krankheit oder einer Behinderung sind dann betroffen, wenn sie zusätzlich aus diesen Gründen in den Bereichen der Körperpflege, der Ernährung, der Mobilität und der hauswirtschaftlichen Versorgung auf Dauer oder zumindest für sechs Monate in erheblichem oder höherem Maß eine Hilfe benötigen.

Welche Schritte im Falle einer Pflegebedürftigkeit durchgeführt werden sollten, um einen Antrag auf Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung zu beantragen, beschreibt die Webseite des Bundesministeriums für Gesundheit ausführlich. Ebenso finden Sie dort Informationen welche Pflegestufen es gibt.

Finanzierungslücken können durch private Pflegezusatzversicherungen gedeckt werden
Jeder Versicherte einer gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung ist verpflichtet eine Pflegepflichtversicherung abzuschließen. Diese zahlt abhängig von der jeweiligen Pflegestufe einen Maximalbetrag von aktuell 1.918 EUR (Härtefallregelung) aus. Dadurch, dass Heimplätze Kosten von mehreren Tausend Euro monatlich verursachen, entstehen zwangsläufig Finanzierungslücken, die dann von der pflegebedürftigen Person oder den unterhaltspflichtigen Angehörigen getragen werden müssen.

Diese Finanzlücken können je nach gewünschter Leistung durch eine zuvor abgeschlossene private Pflegezusatzversicherung teilweise bezuschusst oder ganz gedeckt werden.

Eine weitere Möglichkeit ist die geförderte Pflege-Bahr-Versicherung, die von verschiedenen Versicherungsgesellschaften angeboten wird. Der Staat fördert diese Versicherung mit 5 EUR pro Monat. Damit alle Bürger eine Pflege-Bahr Vorsorge nutzen können, dürfen die Gesellschaften im Antrag keine Gesundheitsfragen stellen und müssen Jeden versichern.

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Immobilie verkaufen oder kaufen – Richtig vorbereiten

Nützliche Informationen für Immobilien-Eigentümer

Eine planmäßige Vorbereitung kann sich für den Verkauf von Immobilien auszahlen. Deshalb sind einige Kriterien zu beachten, die Ihnen hier durch einen Gastartikel von Makler-Deutschlandweit erläutert werden.

1. Immobilie vor dem Verkauf in Ordnung bringen
Vor dem Verkauf Ihrer Immobilie sollten Sie alles, was Sie beim Auszug ohnehin entsorgen würden, entfernen. Das schafft Platz und erhellt die Räume.

2. Unterlagen vorbereiten
Unterlagen wie Grundrisspläne und Ansichten Ihrer Immobilie sind ebenfalls wichtig für den Immobilienverkauf. Haben Sie Renovierungsarbeiten an Ihrer Immobilie vorgenommen, so wäre es sinnvoll, diese Arbeiten aufzulisten:

• Neues Dach
• Neue Heizung
• Renovierungen im Bad
• Neue Küche
• Sonstige Renovierungs-/ Sanierungsarbeiten

Immobilien verkaufen oder kaufen mit Makler-Deutschlandweit3. Den Immobilienwert steigern und einen schnelleren Verkauf realisieren
Sie möchten einen guten oder gar bestmöglichen Preis für Ihre Immobilie erzielen? Dann könnten Sie für den Verkauf Ihres Eigentums eine Investition für Home Staging in Erwägung ziehen. Profis gestalten Ihre Immobilie durch Mobiliar und Accessoires. Das schafft Atmosphäre und spricht das Bauchgefühl eines zukünftigen Eigentümers an. Durch den geschickten Einsatz von Licht und Farbe, wird das professionelle Herrichten von Räumen zum höheren Gewinn und schnelleren Verkauf Ihrer Immobilie unterstützt.

Eigentum mit einer Wohngebäudeversicherung schützen

Schützen Sie Ihre Immobilie vor finanziellen Risiken, denn in Fällen wie Hausbrand, Rohrbruch oder Sturm, schützt die Wohngebäudeversicherung vor dem Verlust Ihres Eigentums.

Sind also Schäden entstanden und die Immobilie ist dadurch zerstört, kann eine Wohngebäudeversicherung den finanziellen Schaden des Eigentümers minimieren. An diesem Punkt hilft die Wohngebäudeversicherung bei der Finanzierung von Reparaturen und dem Wiederaufbau an der Immobilie, um den herkömmlichen Zustand wiederherzustellen.

Deswegen sollte kein Immobilieneigentümer auf den Gebäudeschutz verzichten. Vergleiche zur Wohngebäudeversicherung finden Sie auf den Webseiten von www.versicherung-vergleiche.de. Richtig abgesichert sein, bedeutet sich vor finanziellen Risiken zu schützen. Ziel sollte generell immer die Kostendeckung für den Wiederaufbau oder die Sanierung des Gebäudes (versicherte Kosten) sein.

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Elterngeld und die Pflegereform

Elterngeld und das neue Elterngeld Plus

Eltern Geld Plus richtig nutzenDie Zahl der Mütter und Väter mit dem Wunsch, für ihre Kinder da zu sein, steigt gleichermaßen, jedoch möchten viele auch im Beruflichen weiter kommen oder zumindest den Beruf nebenher weiterhin ausführen. Gerade in den ersten Lebensjahren des Kindes ist es für Eltern eine Herausforderung, beides unter einen Hut zu bringen. Seit dem 1. Januar 2015 gibt es bereits das neue Elterngeld Plus, welches den Spagat zwischen Beruf und Familie vereinfachen soll.


Bis zum 1. Januar 2015 gab es nur das alte Elterngeld

Wer bislang sein Kind zuhause betreute, erhielt vom Staat Elterngeld für die Zeit von maximal 14 Monaten. Diese Unterstützung soll die Einkommensdefizite ausgleichen.

Elterngeld Plus und die Fakten

Bei Elterngeld Plus erhalten Eltern nur halb so viel finanzielle Unterstützung wie bisher, jedoch ist die Zeit auf das doppelte ausgedehnt worden. Somit können Eltern jetzt 24 Monate Ihren Nachwuchs zuhause betreuen. Bedingung ist jedoch, dass ein Elternteil mindestens zwischen 25 und 30 Stunden in der Woche arbeiten gehen muss. Arbeiten beide Elternteile jeweils 25 bis 30 Stunden die Woche haben sie die Möglichkeit zusätzlich einen Partnerschaftsbonus zu erhalten. Dieser Bonus verlängert die Unterstützung auf weitere vier Monate, sodass am Ende 28 Monate Elterngeld Plus gezahlt werden.

Es ist nicht geplant das alte Elterngeld zu streichen, daher ist diese Variante ebenso wählbar. Eltern, die Nachwuchs erwarten, sollten sich also zwischen den drei Möglichkeiten entscheiden.

Wichtig: Das Elterngeld Plus kann nur für Kinder beantragt werden, die nach dem 1.Januar 2015 geboren sind. Alleinerziehende haben natürlich auch die Möglichkeit, vier Monate länger Elterngeld zu erhalten. Die Bedingung sind hier dieselben: Sie müssen mindestens in vier aufeinanderfolgenden Monaten mindestens zwischen 25 und 30 Stunden pro Woche arbeiten gehen.

Im Überblick:

Geht die Mutter oder der Vater in Teilzeit arbeiten und möchte gleichzeitig Elterngeld beziehen, erhöht sich die Bezugsdauer der staatlichen Leistung. Das bedeutet, aus einem Monat Elterngeldbezug werden zwei Elterngeld Plus Monate.

Gehen beide Elternteile in Teilzeit (25 bis 30 Std. je Woche) arbeiten und möchten Elterngeld Plus beziehen, erhalten Sie zudem einen Partnerschaftsbonus von 4 weiteren Monaten je Elternteil ausbezahlt.

Alle drei Varianten lassen sich miteinander kombinieren, Elterngeld, Elterngeld Plus und der Partnerschaftsbonus.

Verbindliche Auskunft erhalten Sie bei Ihrer zuständigen Elterngeldstelle. Weitere hilfreiche Informationen bekommen Sie auf den Webseiten des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

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IGeL Leistungen durch Zusatzversicherungen abdecken

Sind IGeL Leistungen wirklich notwendig oder bloße Geldschneiderei?

Eigentlich ist der Gang zum Arzt für Patienten kostenfrei. Dennoch sind viele Gesundheitsleistungen, die der Arzt anbietet, nicht mehr kostenlos und von der Krankenkasse abgedeckt. Der Patient muss daher immer häufiger tief in die Tasche greifen und die Rechnung direkt und in bar bei der Arzthelferin begleichen. Vorausgedacht haben in diesem Fall diejenigen, die zuvor eine Zusatzversicherung abschlossen, welche die individuellen Gesundheitsleistungen bezuschusst oder ganz übernimmt.

IGeL Leistungen werden auch Selbstzahlerleistungen genannt

Der Begriff „Selbstzahlerleistung“ lässt, laut der Webseite IGeL-Monitor, keine eindeutige Definition zu, da jede Krankenkasse für sich entscheidet, welche Leistungen sie in ihrem Basiskatalog an Gesundheitsleistungen aufnimmt und welche nicht.

Grob kann man sagen, dass IGeL Leistungen Behandlungen sind, die laut Gesetz nicht zu den Aufgaben der GKV gehören wie Atteste und Reiseimpfungen.
Diese sogenannte aus gesetzlichen Gesichtspunkten nicht „ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftliche und somit das Maß des notwendigen nicht überschreitende Behandlung“, ist zum Beispiel eine Entfernung eines gutartigen Muttermals. Der weitaus größere Teil der Leistungen beinhaltet dagegen medizinische Maßnahmen zur Vorsorge, wie Früherkennung und die Therapie von Krankheiten.

Die Definition „ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich“ ist jedoch nicht gleich zu setzen mit optimaler Behandlung. In dem immer wiederkehrenden Streit dreht es sich darum, welche der vom Arzt angebotenen Leistungen sinnvoll, welche schädlich oder gar absolut überflüssig sind.

IGeL Leistungen
Dem Vorwurf, es ginge beim IGeLn nur ums Geld, möchten die Ärzte so nicht stehen lassen. Ziel ist es, sinnvolle Leistungen anzubieten, um die Wünsche der Patienten zu erfüllen und der Praxis ein positives Profil zu geben.

Laut einer Forsa-Studie, welche die Techniker Krankenkasse in Auftrag gab, sind 57 Prozent der NRW-Bürger schon einmal von Ihrem Arzt zu einer IGeL-Behandlung informiert worden. In Baden-Württemberg waren es 58 Prozent, wobei nur zwei Drittel von diesem Vorschlag Gebrauch gemacht haben.

Wenn man sich die Studie genauer anschaut stellt man fest, dass Menschen mit einem höheren Einkommen prozentual mehr individuelle Gesundheitsleistungen annahmen als schwächer Situierte. Beispielsweise haben 46 Prozent der Menschen mit einem Einkommen von 1.500 EUR einer Behandlung zugestimmt, im Gegensatz dazu waren 64 Prozent der Patienten mit einem Einkommen über 4.000 EUR einverstanden. Unter Umständen ist die vorherrschende Skepsis damit begründet, dass nicht jeder Gesellschaftsschicht der gleiche Zugang zu den IGeL Leistungen gewährleistet werden kann.

Drei Schritte, die beherzigt werden sollten:

1. Genaue Information
Informieren Sie sich bei Ihrer Krankenkasse über die genauen Bezuschussungen und Inhalte der angebotenen IGeL-Leistungen.

2. Zusatzangebote erörtern
Holen Sie sich Angebote von Zusatzversicherungen ein, um für Sie relevante Behandlungsmethoden abdecken zu können. Wichtig: Schon vor der Diagnose des Arztes sollte eine Zusatzversicherung abgeschlossen werden, da die gewünschte Versicherungsgesellschaft der Vertragsschließung sonst nicht mehr zustimmen muss.

3. Prüfen des IGeL-Angebots
Prüfen Sie die von Ihrem Arzt angebotene Gesundheitsleistung erneut mit Ihrer Krankenkasse, der Zuhilfenahme des Internets oder der Meinung eines zweiten Arztes, um zu erörtern ob die Leistung notwendig ist und Sie Ihrem Wunsch nach einer optimalen Behandlung entgegen kommt.

Um eine gute unabhängige Beurteilung zu erhalten nutzen Sie die Webseite www.igel-monitor.de.

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