Zahn-Bleaching oder professionelle Zahnreinigung

Zahn-Bleaching: Erfolg und Ansehen durch weiße Zähne – aber auf Kosten der Gesundheit?

Wer attraktiv aussehen möchte, legt immer mehr Wert auf ein strahlendes Lächeln. Dieses besitzt nachweislich eine attraktive Wirkung auf Ihre Mitmenschen und verspricht gleichzeitig auch mehr Erfolg bei beruflichen und besonders auch bei privaten Terminen. Für Viele ist ein perfektes und anziehendes Lächeln abhängig von der strahlend weißen Farbe der Zähne. Deshalb greifen viele zu den unterschiedlichsten Produkten, mit denen sie ihre Zähne bleichen können. Das als Zahn-Bleaching bezeichnete Vorgehen gehört mittlerweile für Viele zum Alltag wie das Zähneputzen. Die Ergebnisse sind dabei sehr unterschiedlich und führen nicht selten zu einem sehr unnatürlichen Weiß der Zähne. Besorgniserregender sind allerdings die gesundheitlichen Risiken, die das Zahn-Bleaching mit sich bringt. Die folgenden Beispiele zeigen, dass Sie das Erzielen eines strahlenden Lächelns lieber in die Hände eines Fachmanns legen oder auch einfach die professionelle Zahnreinigung nutzen sollten, statt auf Dauer die Mundflora zu beschädigen.

Die Risiken der verschiedenen Bleaching-Methoden

Das persönliche Zahn-Bleaching spart Zeit und Geld, sorgt aber für eine Gefährdung der Gesundheit. So wirken winzige Partikel in bleichenden Zahncremes wie Schleifpapier und auch die in White Strips enthaltenen Stoffe Wasserstoffperoxid und Carbamidperoxid zerstören den Zahnschmelz. Zudem wirken sie nur auf ebenen Flächen und eignen sich überhaupt nicht für Zahnfüllungen aus Kunststoff.

Zahn-Bleaching ist oft GesundheitsgefährdentViel sicherer sind die Wege zu weißeren Zähnen, die vom Zahnarzt vorgenommen werden. So gibt es das In-Office-Bleaching in der Zahnarztpraxis, bei dem die Zähne nach dem Auftragen eines Bleichgels mit Speziallampen oder Laser behandelt werden. Auch hier besteht Gefahr für den Zahnschmelz, sie ist aber durch ärztliche Untersuchungen und Kontrollen reduziert. Beim inneren Zahn-Bleaching (Walking-Bleach-Technik) wird vom Zahnarzt ein Bleichmittel in den Zahn eingefügt, sodass das Bleichen von innen erfolgt. Vorsicht ist bei geschädigten Zähnen geboten, aber auch hier stehen Sie ja unter der Kontrolle eines Fachmanns.

Das Einsetzen von Verblendschalen ist eine weitere Variante des zahnärztlichen Zahn-Bleachings, dem regelmäßige Kontrollen folgen sollten, um Karies oder eine Zahnfleischentzündung zu verhindern. Die Verwendung von Komposit zur Behebung von Zahnverfärbungen ist eine häufige Variante, bei der allerdings eventuelle Allergien beachtet werden müssen. Das Home Bleaching, bei dem über eine zahnärztlich angefertigte Schiene die Zähne zuhause mit einem Bleichgel versorgt werden, gilt dank der regelmäßigen Rücksprache mit dem Fachmann als die risikoärmste und effektivste Variante. Zusammenfassend bestehen also bei jeder Form vom Zahn-Bleaching Risiken, die aber im Rahmen einer ärztlichen Behandlung vermieden, reduziert oder im Nachhinein auch wieder beseitigt werden können.

Nicht nur die Farbe bestimmt die Perfektion des Lächelns

Eine amerikanische Studie hat festgestellt, dass noch ganz andere Gründe neben der weißen Farbe ein Lächeln attraktiv und anziehend machen. Zunächst wird dabei auch noch einmal unterstrichen, dass die Farbe der Zähne nicht schneeweiß und somit für Zähne unnatürlich wirken, sondern eher den Farbton des Augapfels besitzen sollte. Viel wichtiger als die Zahnfarbe seien aber die Proportionen von Mund und Zähnen, für welche zusätzlich noch bestimmte Größenverhältnisse als optimal gelten. So sollte die Breite der Schneidezähne 80 Prozent der Länge betragen, die Größe der Eckzähne darf wiederum nur 61,8 Prozent der Schneidezähne umfassen, während dann die daneben folgenden Zähne ebenfalls diese Prozentzahl im Vergleich zu den Eckzähnen haben sollten. Gleichzeitig ist der Mund optimal, wenn er halb so breit ist wie das Gesicht und von symmetrischen Lippen geprägt wird. Möglichst wenig sichtbares Zahnfleisch verstärkt die Ästhetik, die also von sehr viel mehr geprägt wird als lediglich durch die Farbe der Zähne.

Die Zahnzusatzversicherung als Garant für eine optimale Zahnpflege

Ganz gleich ob es um ein gesundes Zahnfleisch, einen langfristig wirksamen und nicht auffallenden Zahnersatz, unbeschädigte und gleichmäßig angeordnete Zähne oder deren gesund erzeugte, attraktive Farbe geht – zahnärztliche Behandlungen sind unumgänglich. Da sämtliche Behandlungen aber immer auch Kosten mit sich bringen, die in vielen Fällen nicht oder nur teilweise von der Krankenversicherung übernommen werden, verzichten viele darauf oder nutzen private Eingriffe wie das Bleichen mit Artikeln aus dem Discounter. Um aber nicht auf Kosten der Gesundheit zu sparen, lohnt sich der Abschluss einer entsprechenden Zahnzusatzversicherung. Damit bei einer solchen Absicherung auch wirklich die gewünschten Leistungen integriert werden, sind Versicherungsvergleiche und auch ein Zahnzusatzversicherungs-Test wichtige Hilfsmittel. Dort werden sämtliche verfügbare Tarife gegenübergestellt, sodass Sie direkt erkennen können, welche Verträge die Leistungen enthalten, die Ihren individuellen Bedürfnissen entsprechen.

Versicherungsvergleiche führen Sie also nicht nur zu Verträgen, in denen umfangreiche Leistungen wie beispielsweise die professionelle Zahnreinigung enthalten sind, sondern bei denen es sich zusätzlich auch um Tarife ohne Wartezeiten handelt. Gerade dieses Thema kann für das Zahn-Bleaching oder die professionelle Zahnreinigung von großer Bedeutung sein, denn wer diesen Wunsch hegt, möchte oft sofort eine wirksame professionelle Zahnreinigung nutzen und nicht erst in einem halben Jahr.

Optimale Versicherungsvergleiche zeigen den Weg zu den Anbietern, die unter Umständen auf die Wartezeiten verzichten und somit auch den besten und schnellsten Weg zum strahlenden Lächeln ebnen können. Zudem gibt es auch Tarife, die mit Sofortleistungen überzeugen, bei denen allerdings immer auf diverse Ausschlüsse geachtet werden sollte. Bei solchen Tarifen sind beispielsweise häufig die Sofortleistungen für die professionelle Zahnreinigung oder auch kieferorthopädische Leistungen ausgeschlossen.

Ein Zahnzusatzversicherungs-Test hilft dabei, Tarife zu finden, bei denen die Bedingungen und Leistungen am besten zu den individuellen Bedürfnissen und Wünschen passen. Nutzen Sie den hier verfügbaren Versicherungsvergleich und profitieren Sie sowohl von einem optimalen Versicherungsschutz als auch von einem attraktiven Preis.

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Zahnarzt – Besuch am besten mit Zusatzversicherung

Der Besuch beim Zahnarzt für gesunde Zähne: Eine Frage des Einkommens?

Aktuelle Studien der Barmer GEK belegen, dass gesunde Zähne maßgeblich vom Einkommen des Versicherten abhängen. Insbesondere die Qualität des Zahnersatzes wird grundlegend davon beeinflusst, wie viel Geld man investieren will. Damit ein ansprechendes Lächeln keine Frage des verfügbaren Budgets ist, empfiehlt sich der Abschluss einer Zahnzusatzversicherung. Sie ist für Versicherte mit Kindern und für Singles gleichermaßen interessant, damit der Gang zum Zahnarzt nicht unnötig teuer wird.

Nach einer neuen Analyse der gesetzlichen Krankenkasse Barmer GEK ist das Einkommen ausschlaggebend bei der Wahl der richtigen Füllung. Der Zahnreport 2015 deckt nun auf, dass nicht allein das verwendete Material und die Zahnpflege des Patienten eine Rolle spielen, sondern dass auch das Einkommen relevant ist. Patienten mit einem gehobenen Einkommen müssen wegen des gleichen Zahns nämlich nicht so häufig zum Zahnarzt wie Versicherte mit einem geringen monatlichen Gehalt. Zwar sollen Zahnfüllungen durchschnittlich bis zu zehn Jahre lang halten, doch Statistiken zeigen, dass schon nach vier Jahren häufig eine erneute Behandlung erforderlich ist. Außerdem zeigte sich in der Analyse, dass die Unterschiede auch von Bundesland zu Bundesland gravierend sind.

Betrachtet wurden immerhin 17 Millionen Zahnfüllungen, die in den Jahren 2010 bis 2013 bei Versicherten der Barmer GEK angebracht wurden. Nicht analysieren konnten die Wissenschaftler allerdings, welches Material besonders langlebig ist.

Hohes Einkommen, bessere Zahnfüllung

Zahnarzt besuch mit ZahnzusatzversicherungAls besonders erschreckend erwies sich im Test der Zusammenhang zwischen dem Einkommen des Versicherten und der Langlebigkeit des Zahnersatzes. Wenn der Haushalt nämlich über ein hohes Monatseinkommen verfügt, hält die Füllung deutlich länger. Leider konnte im Test kein Zusammenhang zwischen dem verwendeten Material und der Lebensdauer der Zahnfüllung hergestellt werden. Diese Untersuchung wäre allerdings nach Meinung der Barmer dringend erforderlich. Sie kann deshalb nicht durchgeführt werden, weil die teilnehmenden Ärzte keine ausreichenden Informationen über das verwendete Material liefern. Geschuldet ist dies zum Teil auch der unterschiedlichen Abrechnung der zahnärztlichen Leistungen. Die Kosten für den Gang zum Zahnarzt müssen nämlich nicht zwangsläufig von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen werden.

Mit einer Zahnzusatzversicherung kann der gesetzlich Versicherte seine Absicherung im dentalen Bereich wirkungsvoll ergänzen. Allerdings werden viele Leistungen, die der Zahnarzt erbringt, dann auch über die private Zusatzversicherung abgerechnet. Aus diesem Grund haben die gesetzlichen Krankenkassen keinen Zugriff auf die Daten und können somit keine verlässliche Aussage treffen, welches Material der behandelnde Zahnarzt verwendet hat. Dennoch besteht nach der Analyse der Barmer GEK ein Zusammenhang zwischen dem Einkommen eines Haushalts und der Qualität der Zahnfüllung. Damit Ihr Traum von schönen Zähnen allerdings kein unerfüllbarer Wunsch bleibt, empfiehlt sich der rechtzeitige Abschluss einer Zahnzusatzversicherung. Sie erbringt Leistungen, die die gesetzlichen Kassen nicht garantieren.

Mit einer zusätzlichen Zahnversicherung wird der Gang zum Zahnarzt auch bei nötigem Zahnersatz nicht unnötig teuer. Bevor Sie sich für eine zusätzliche Versicherung entscheiden, ist allerdings ein Zahnzusatzversicherungs-Vergleich dringend angeraten. Wissen muss man, dass Zahnversicherungen zusätzliche Leistungen für Zahnbehandlungen und Prophylaxe, für Zahnersatz und für Kieferorthopädie erbringen. Die Kostenerstattungen sind jeweils abhängig vom gewählten Tarif. Während eine Zahnzusatzversicherung für Zahnbehandlung und Prophylaxe recht günstig sein kann, ist ein vollumfänglicher Zusatzschutz für Zahnersatz und Kieferorthopädie schon etwas teurer. Doch gerade eine Versicherung, die Leistungen für Kieferorthopädie vorsieht, schützt Sie von den meist sehr hohen Kosten einer Spangenbehandlung oder anderer orthopädischer Behandlungen im Mund-Rachen-Raum. Erachtet Ihr Zahnarzt eine solche Behandlung für Sie und Ihre Kinder nämlich als notwendig, liegen die Kosten nicht selten im mittleren vierstelligen Bereich. Nur durch eine Zusatzversicherung schützen Sie sich vor unnötig hohen Ausgaben und haben gleichzeitig die Sicherheit, dass ein schönes Lächeln nicht von Ihrem Einkommen abhängt.

Bedenken Sie bitte auch, dass Ihr Zahnarzt zwar Leistungen oberhalb der Regelversorgung erbringen und diese über Ihre private Zusatzversicherung abrechnen kann, dass diese Versicherung aber unbedingt frühzeitig abgeschlossen werden muss. Ist nämlich die Diagnose für eine nötige Behandlung erst einmal gestellt, erbringt die Zahnzusatzversicherung keine Leistungen mehr. Je früher Sie also eine zusätzliche Krankenversicherung abschließen, desto geringer werden die Kosten für Sie sein.

Bevor Sie eine private Zahnzusatzversicherung für Ihren nächsten Gang zum Zahnarzt abschließen, ist ein Zahnzusatzversicherungs-Test unbedingt erforderlich. Nur durch einen Zahnzusatzversicherungs-Vergleich finden Sie heraus, welche Krankenversicherung die besten Leistungen für Ihren persönlichen Bedarf zu bezahlbaren Preisen gewährleistet. Im Zahnzusatzversicherungs-Test finden Sie den Tarif heraus, der in unabhängigen Analysen am besten abgeschnitten hat und der Ihnen das optimale Preis-Leistungs-Verhältnis für die nächste Behandlung beim Zahnarzt garantiert.

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Reisen nur mit Reisekrankenversicherung

Warum kann es ohne private Reisekrankenversicherung im Urlaub so richtig teuer werden?

Haben Sie eigentlich eine Reisekrankenversicherung? Bevor Sie jetzt vorschnell mit „Ja“ antworten, checken Sie bitte erst einmal Ihren Versicherungsbestand. Zu den Vorbereitungen Ihres nächsten Urlaubs sollte auf jeden Fall auch die Sicherstellung eines ausreichenden Krankenversicherungs-schutzes gehören. Wie seriöse Vergleiche von Auslandsreisekrankenversicherungen belegen, kostet ein angemessener Schutz im Verhältnis zu den Leistungen gar nicht mal so viel.

Ein großer Irrtum: Meine gesetzliche Krankenversicherung gilt auch im Ausland

auslandsreiseversicherungGesetzlich Versicherte sind automatisch auch in Mitgliedstaaten der Europäischen Union, in Island, Lichtenstein und Norwegen krankenversichert. Auch in der Türkei, in Israel und in Tunesien gilt die Rückseite Ihrer Krankenkassenkarte. Aber was ist mit den Urlaubszielen fern der europäischen Grenzen? Thailand, die Vereinigten Arabischen Emirate oder Südafrika? Alle Urlaubsziele in Asien, Amerika, Afrika und Australien (außer den oben genannten) liegen außerhalb des Geltungs-bereiches Ihrer gesetzlichen Auslandskrankenversicherung! Fakt ist: In Regionen außerhalb Europas sind Sie mit wenigen Ausnahmen nicht krankenversichert!

Ein weiterer großer Irrtum: Als Privatversicherter brauche ich keine extra Zusatzversicherung für das Ausland

Privatversicherte können zwar in der Regel Leistungen, die sie im Ausland in Anspruch genommen haben, mit der Versicherung abrechnen und sich die Aufwendungen erstatten lassen, allerdings müssen vor Ort erst einmal alle Kosten vorgestreckt werden. Man denke nur an Schlaganfall, Herzinfarkt oder einen Verkehrsunfall … Die Kosten können ins Unermessliche steigen.

Im Ausland werden Sie im Notfall als Privatpatient behandelt – mit einer privaten Zusatzversicherung

Auch beim Versicherungsumfang gibt es wesentliche Unterschiede zwischen gesetzlich Versicherten und Privatpatienten – das ist im Ausland nicht anders als Zuhause. Mit der europäischen Versicherungskarte können Sie nur im absoluten Notfall Leistungen erhalten. Das bedeutet auch, dass Sie als Patient im Ausland mit der gesetzlichen Auslandsversicherungskarte nur standardmäßig und mit Sachleistungen versorgt werden. Mit einer Auslandsreisekrankenversicherung dagegen sind Sie Privatpatient!

Betrachten wir doch einmal ein mögliches Szenario, das jeden treffen kann:

Eine Familie fliegt in die Türkei in den lang ersehnten Urlaub. Schon bei der Ankunft wird eines der Kinder von einem Insekt ins Bein gestochen. Am nächsten Tag ist das Bein stark angeschwollen und das Kind hat Fieber. Die Eltern fahren mit dem Taxi ins nächste Krankenhaus. Das Kind muss drei Tage dort bleiben. Der Vater legt die gesetzliche Krankenkassenkarte vor, eine private Reisekrankenversicherung besteht nicht.

So geht es dem Kind ohne private Reisekrankenversicherung:

Das Kind wird notfallmäßig untersucht, mit Medikamenten versorgt und in einem Mehrbettzimmer untergebracht. Die Eltern müssen sich selbst um einen Dolmetscher kümmern und diesen auch aus eigener Tasche bezahlen. Je nachdem, ob das Krankenhaus die Versicherungskarte akzeptiert, muss eventuell eine Vorauszahlung geleistet werden.

So geht es dem Kind mit privater Reisekrankenversicherung:

Die Eltern nehmen telefonisch Kontakt mit ihrer Versicherung auf und erfahren, wo sich das nächste Krankenhaus befindet. Eventuell wird der Kontakt zu Deutsch sprechenden Kinderärzten in der Nähe vermittelt. Das Kind wird vom Chefarzt untersucht, ein Dolmetscher wird hinzugezogen und die Versicherung gibt sofort bei Aufnahme eine schriftliche Kostengarantie ab. Eine Vorauszahlung ist nicht nötig. Das Kind wird in einem Ein- oder Zweibettzimmer untergebracht.

Nehmen wir weiter an, dieselbe Familie würde nicht in die Türkei fliegen, sondern ihren Urlaub in Südafrika verbringen. Wieder wird das Kind wegen eines Insektenstiches krank und muss ins Krankenhaus. Da das Urlaubsziel außerhalb des Geltungsbereiches der gesetzlichen Auslandskrankenversicherung liegt, muss die Familie sämtliche anfallenden Kosten sofort bezahlen.

Übrigens: Sind Ihre Zähne in Ordnung? Was passiert eigentlich, wenn Sie im Urlaub eine Zahnkrone verlieren? Mit einer Zahnzusatzversicherung für das Ausland sind zumindest die Kosten kein Problem.

Worst Case – der Notfall im Auslandskrankenversicherungs-Vergleich

Nun wollen wir nicht gleich ans Schlimmste denken, aber wenn der Worst Case eintritt, hat man ohnehin große Ängste. Wenn dann auch eine ausreichende Absicherung für die anfallenden Kosten fehlt, wachsen die Sorgen in den Himmel. Prüfen Sie folgende Leistungen, hier ein Überblick:

  • · GKV private Reiseversicherung
  • · Rücktransport in ein heimisches Krankenhaus [nein/ ja]
  • · Rücktransport im Todesfall [nein/ ja]
  • · Bergungskosten nach Unglücksfall [nein/ ja]

Unser Tipp: Machen Sie einen Auslandsreisekrankenversicherung-Vergleich

Der perfekte Schutz ist gar nicht so teuer. Je nach Versicherungsumfang und nach Anzahl der versicherten Personen gibt es schon für einen kleinen zweistelligen Betrag einen umfassenden Schutz. Genießen Sie Ihre Kreuzfahrt, Ihren Wanderurlaub in Kappadokien oder Ihren Abenteuerurlaub am Amazonas, denn mit einer privaten Zusatzversicherung sind Sie für den Ernstfall abgesichert.

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Krankschreibung – Darf man trotzdem arbeiten gehen

Bei Krankschreibung dennoch zur Arbeit – Aus finanziellen Gründen?

Glaubt man aktuellen Untersuchungen, gehen Berufstätige in Deutschland auch zur Arbeit, wenn sie eigentlich krank zu Hause bleiben sollten. Seit vielen Jahren bleibt der Krankenstand in unserem Land auf einem geringen Niveau. Die Angst um den Arbeitsplatz spielt dabei eine große Rolle. Ob nun als Berufsanfänger am ersten Arbeitsplatz, ob als alleinerziehende Mutter oder Vater, ob als Workaholic oder sogar als Opfer von Mobbing: Die Gründe, krank zur Arbeit zu gehen, sind vielfältig und nicht immer auf den ersten Blick zweifelsfrei zu identifizieren. Doch letztlich kann es auch dem ehrgeizigsten Mitarbeiter passieren, dass er einige Tage mit einer Krankschreibung, oder auch Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung zu Hause bleiben muss. Dann ist es gut, wenn Sie Ihre Rechte und Pflichten kennen, damit Sie sich im Zweifel nicht unnötig Ärger einhandeln.

Neben der rechtlichen Seite müssen Sie aber auch noch einen finanziellen Aspekt beachten, wenn Sie arbeitsunfähig sind. Läuft nämlich die Lohnfortzahlung des Arbeitgebers bei längerer Erkrankung nach 42 Tagen aus, erhalten Sie nur noch ein Krankengeld Ihrer Krankenkasse. Spätestens zu diesem Zeitpunkt haben Sie finanzielle Einbußen, wenn Sie neben Ihrer gesetzlichen Krankenversicherung keine Zusatzversicherung für ein privates Krankentagegeld abgeschlossen haben.

Ihre Rechte und Pflichten im Krankheitsfall

Krankschreibung mit gelbem ScheinDie Situation ist in deutschen Unternehmen keine Seltenheit: Sie sind arbeitsunfähig, Ihr Arzt hat eine Krankschreibung ausgestellt. Handelt es sich nur um einige Tage, ist das für Ihre Krankenversicherung erst einmal kein Problem. Bis zum 42. Tag Ihrer Arbeitsunfähigkeit läuft die Lohnfortzahlung des Arbeitgebers. Sie erhalten das volle Gehalt weiter. Vielleicht fühlen Sie sich aber nach einigen Tagen schon wieder deutlich besser. Vielleicht wollen Sie Ihren Arbeitgeber nicht mit einer unnötig langen Phase der Abwesenheit vom Arbeitsplatz verärgern. Vielleicht wissen Sie um Ihre zentrale Stellung im Betrieb und wollen ein Projekt erfolgreich voranbringen. Ihre Gründe, noch vor dem Ablauf der Krankschreibung wieder am Arbeitsplatz zu erscheinen, können durchaus vielfältig und individuell ganz verschieden sein.

Als Arbeitnehmer müssen Sie wissen, dass es sich bei der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung lediglich um eine Prognose Ihres Arztes handelt. Sie gibt an, wie lange Ihre Gesundung voraussichtlich dauern wird. In dieser Phase gilt aber kein grundsätzliches Beschäftigungsverbot. Konkret bedeutet das, dass Sie auch während der Arbeitsunfähigkeit arbeiten gehen können. Ihr Versicherungsschutz bleibt voll erhalten. Selbst wenn sich Ihr gesundheitlicher Zustand durch die Wiederaufnahme Ihrer Arbeit doch noch verschlechtern sollte, bleibt der Versicherungsschutz voll bestehen. Die gesetzliche Unfallversicherung greift weiterhin unverändert bei Wegen zwischen dem Arbeitsort und Ihrem Wohnort und während der Arbeit. Auch die gesetzliche Krankenversicherung gilt unverändert weiter.

Trotzdem sind Sie natürlich gut beraten, sich noch vor der frühzeitigen Arbeitsaufnahme mit ihrem Arbeitgeber zu verständigen. Das gebietet schon der partnerschaftliche Umgang miteinander. Außerdem schaffen Sie dadurch frühzeitig die gebotene Transparenz, und Ihr Arbeitgeber erhält zusätzliche Planungssicherheit. Beachten müssen Sie außerdem, dass der Arbeitgeber Ihnen gegenüber eine Fürsorgepflicht hat. Im schlimmsten Fall macht er sich schadensersatzpflichtig, wenn er Sie beschäftigt, obwohl Sie sichtbar nicht fähig sind, Ihrer Arbeit nachzugehen.

Eine ganz eindeutige Regelung sieht der Gesetzgeber bei nebenberuflichen Tätigkeiten während der Krankschreibung vor. Die Arbeitserlaubnis während der Krankschreibung besteht nur bei Ihrem eigenen Arbeitgeber. Wenn Sie während der Erkrankung eine nebenberufliche Tätigkeit ausüben, hat Ihr Arbeitgeber das Recht, eine fristlose Kündigung auszusprechen.

Während einer kurzfristigen Arbeitsunfähigkeit dürften Sie aufgrund der Lohnfortzahlung des Arbeitgebers keine finanziellen Einbußen erleiden. Diese Lohnfortzahlung gilt allerdings nur bis zum 42. Tage der Arbeitsunfähigkeit. Natürlich kann es Erkrankungen geben, die eine längere Phase der Gesundung nach sich ziehen. Ab dem 43. Tag der Arbeitsunfähigkeit beginnt der Bezug von Krankengeld. Dieser greift in jeder Krankenversicherung, er ist unabhängig davon, ob Sie privat oder gesetzlich versichert sind.

Das Krankengeld der gesetzlichen Krankenkasse macht rund 70 Prozent des Bruttoeinkommens und maximal 90 Prozent des Nettoeinkommens aus. Von Ihrem Krankengeld müssen Sie noch die Beiträge für die Rentenversicherung, für die Arbeitslosenversicherung und für die Pflegeversicherung abziehen. Das heißt, Sie haben durch den Bezug des Krankengelds einen erheblichen finanziellen Verlust, der während einer langen Phase der Erkrankung zur Belastung werden kann. Diese Einbuße kann auch entstehen, wenn Sie in einer privaten Krankenversicherung versichert sind. Dann schließen Sie bei Ihrem Versicherer eine Krankentagegeldversicherung ab, die mindestens Ihr gewohntes Nettoeinkommen zuzüglich der Beiträge für die Sozialversicherung ausgleichen sollte.

Für gesetzlich Versicherte bietet sich eine private Krankentagegeld Zusatzversicherung an. Sie ist ideal geeignet, um das Krankengeld der gesetzlichen Krankenversicherung aufzustocken. Ein Versicherungsvergleich hilft, den günstigsten Anbieter mit dem besten Angebot zu finden. So dürfen Sie sicher sein, auch bei einer langen Phase der Krankschreibung den vollen Versicherungsschutz und das gewohnte Einkommen zu erhalten, um sich voll und ganz auf Ihre Genesung konzentrieren zu können.

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Krankenhauszusatzversicherung: Ihr Anspruch auf schnelle Gesundung!

Krankenhauszusatzversicherung – Für eine schnelle Genesung im Krankenhaus

Ist aufgrund einer ernsten Erkrankung der Aufenthalt in einem Krankenhaus erforderlich, wünschen Sie sich als Patient eine vollumfängliche Behandlung auf höchstem Niveau. Sie möchten von Experten ihres Fachgebiets behandelt werden. Sie wollen in einem ansprechenden Zimmer untergebracht sein, Sie wollen sich ungestört ausruhen und schlafen können, um schnell wieder zu Kräften zu kommen.

Als Versicherter der gesetzlichen Krankenversicherung können Sie von der Erfüllung solcher Wünsche häufig nur träumen. Zwar wurde in einem kürzlich veröffentlichten Gerichtsurteil des Sozialgerichts München festgelegt, dass pflegebedürftige Menschen einen gesetzlich verankerten Anspruch auf einen Pflegeassistenten haben, wenn sie im Krankenhaus sind und die dortigen Pfleger keine ausreichende Betreuung sicherstellen können (Az.: S 32 SO 473/10).

Krankenhauszusatzversicherung mit ChefarztbehandlungDieses Urteil ist allerdings ein Ausnahmefall, wenn es auch deutlich macht, woran es in den normalen Krankenhäusern in Deutschland fehlt. Viel zu häufig erfahren Patienten nicht die individuelle Behandlung, die der Schwere ihrer Krankheit gebührt. Sie werden nach den gesetzlich festgelegten Standards behandelt, die lediglich die medizinische Notwendigkeit abdecken. Für weiterführende Behandlungen auf hohem Niveau oder gar für eine individuelle und zeitintensive Betreuung durch das medizinische Fachpersonal fehlt häufig die Zeit. Abhilfe schaffen können Sie durch eine Krankenhauszusatzversicherung. Sie sorgt dafür, dass Sie auch dann die Leistungen in Anspruch nehmen können, die eine private Krankenversicherung gewährleistet, wenn Sie lediglich gesetzlich versichert sind. Während die gesetzliche Krankenversicherung für die Kosten einer Unterbringung im 1- bzw. 2-Bettzimmer oder für die Chefarztbehandlung nicht aufkommt, rechnen Sie über eine private Krankenhauszusatzversicherung individuell gewählte Leistungen ab, die Ihrer schnellen Gesundung förderlich sind.

Keine Hexerei: Individuelle Behandlung im Krankenhaus

Eine Krankenhauszusatzversicherung deckt im Wesentlichen zwei Leistungen ab: Sie sichert die Unterbringung im 1- bzw. 2-Bettzimmer, und sie garantiert eine Chefarztbehandlung. Beide Leistungen können für eine schnelle Gesundung bei einem Krankenhausaufenthalt eine große Rolle spielen.

Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt bei einem stationären Aufenthalt nur die Kostenübernahme für die Unterbringung im Mehrbettzimmer. Im besten Fall sind Sie als Patient mit einer weiteren Person in einem Drei-Bettzimmer untergebracht, im schlimmsten Fall schlafen vier und mehr Patienten in einem Raum zusammen. Eine erholsame Nachtruhe und eine entspannte Atmosphäre am Tag mögen für eine schnelle Gesundung in vielen Fällen elementar sein, doch unter solchen räumlichen Gegebenheiten sind beide Voraussetzungen kaum gegeben. Durch eine zusätzliche Krankenversicherung mit Unterbringung in einem Ein- oder Zwei-Bettzimmer sichern Sie sich das Recht, mit höchstens einer weiteren Person in einem Zimmer zu schlafen. Sie können ausruhen, wann immer Sie möchten, Sie kommen zur Ruhe, wenn Sie dies wünschen, und Sie fühlen sich nicht durch lästige Hintergrundgeräusche durch Telefonate, Gespräche, Besucher oder Fernseher gestört.

Ganz ähnlich sieht es bei der Chefarztbehandlung aus. Eine private Krankenhauszusatzversicherung deckt in der Regel die freie Arztwahl ab. Das bedeutet, Sie können sich frei entscheiden, einen Experten für Ihre Erkrankung zu konsultieren. Sie können aber auch eine Behandlung durch den Chefarzt in Anspruch nehmen. In jedem Fall kann eine Behandlung auf einem höheren Niveau vorteilhaft sein, um schnell wieder gesund zu werden. Die Kosten für eine solche Behandlung können allerdings deutlich höher sein, als die gesetzliche Krankenkasse erlaubt. Mit einer Zusatzkrankenversicherung stellen Sie die Kostenübernahme zunächst im Rahmen der geltenden Höchstsätze der Gebührenordnung für Ärzte sicher. Je nach Schwere Ihrer Erkrankung kann es aber auch eine Kostenerstattung über den geltenden Höchstsätzen von 3,5 hinaus ermöglichen. Eine gute Krankenzusatzversicherung wird Ihnen diese Möglichkeit einräumen, damit Sie von Leistungen auf höchstem Niveau Gebrauch machen können, um schnell wieder gesund zu werden.

Damit Sie die Zusatzversicherung finden, die genau zu Ihrem Bedarf passt, ist ein individueller Tarifvergleich von großer Bedeutung. Er stellt sicher, dass Sie einen Tarif wählen, der genau Ihren Wünschen entspricht. Gleichzeitig dürfen Sie nach einem Tarifvergleich aber auch überzeugt sein, nicht unnötig teuer versichert zu sein. Stiftung Warentest weist in aktuellen Analysen zur privaten Zusatzkrankenversicherung immer wieder darauf hin, dass der Preisunterschied bei gleichen Leistungen immens ist. Gerne sind wir der kompetente Partner für Ihren individuellen Versicherungsvergleich. Wir beurteilen jeden Tarif ganz objektiv und schlagen im Tarifvergleich ausschließlich Tarife vor, die für die gewünschte Absicherung sinnvoll sind. Somit erhalten Sie im Vergleich nicht nur einen preiswürdigen Vorschlag, sondern auch eine Empfehlung, die für Ihre individuelle Situation angemessen ist. Gerne können Sie sich im Rahmen unseres Tarifvergleichs kostenfrei telefonisch von unseren geschulten und einschlägig ausgebildeten Experten beraten lassen.

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Zusatzversicherungen sind eine sinnvolle Ergänzung zur GKV

Zusatzversicherungen bieten ein hohes Potential als Alternative zur GKV

Eine aktuelle Studie aus dem Jahr 2014 brachte es ans Licht: Unter 1.000 Befragten sind 500 Teilnehmer der Meinung, eine private Zusatzkrankenversicherung ist zur Ergänzung der gesetzlich vorgeschriebenen Leistungen elementar. Überraschend ist das Ergebnis sicher nicht, denn im Zuge mehrerer Gesundheitsreformen wurden die Leistungen der gesetzlichen Kassen in den letzten Jahren immer wieder reduziert. Ein Blick auf den aktuellen Leistungskatalog der GKV zeigt, wie groß das Potenzial für eine zusätzliche private Absicherung ist.

ZusatzversicherungenDie gesetzlichen Krankenkassen zahlen bei längerer Krankheit ein Krankengeld. Damit soll der krankheitsbedingte Verdienstausfall aufgefangen werden. Das Krankengeld ist gesetzlich festgelegt, es beträgt 70 Prozent des letzten Bruttoeinkommens oder maximal 90 Prozent des Nettoeinkommens. Gedeckelt wird das Krankengeld durch die Beitragsbemessungsgrenze, die im Jahr 2015 bei 4.125 Euro im Monat liegt. Vor allem als sogenannter Besserverdiener entsteht Ihnen somit ein erheblicher Einkommensverlust, wenn das Krankengeld Ihrer Kasse deutlich unterhalb des gewohnten Nettoeinkommens liegt. Mit einem privaten Krankentagegeld können Sie diesen Verlust ausgleichen.

Wichtige Vorsorgeuntersuchngen werden oftmals nicht von der GKV bezuschusst

Auch bei den Vorsorgeuntersuchungen deckt der Gesetzgeber nicht das volle Spektrum ab, das für die rechtzeitige Entdeckung von Erkrankungen erforderlich sein könnte. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Nierenerkrankungen oder Diabetes sind ab 35 Jahren im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung zu entdecken. Einen recht großen Umfang nimmt die Krebsfrüherkennung ein. Sie greift für Frauen ab 20 Jahren, für Männer ab 45 Jahren. Hinzu kommen Untersuchungen zur Erkennung von Darmkrebs ab 50 Jahren im Abstand von zwei Jahren. Erst ab 55 Jahren ist eine jährliche Vorsorgeuntersuchung möglich. Lediglich bei dem Verdacht einer Erkrankung sind alle medizinisch nötigen Untersuchungen erstattungsfähig. Mit einer Vorsorgezusatzversicherung können Sie sich hier rechtzeitig und umfassend schützen.

Auch die Kosten für eine häusliche Krankenpflege oder eine Haushaltshilfe werden von der GKV nur übernommen, wenn ein Krankenhausaufenthalt durch eine zugelassene und verordnete Leistung von Fachkräften vermieden wird. Dabei kann es sich zum Beispiel um das Wechseln von Verbänden handeln. Ab 18 Jahren leisten Sie bei einer häuslichen Krankenpflege zehn Prozent der Kosten für höchstens 28 Tage als Eigenanteil. Hinzu kommen für jede Verordnung zehn Euro. Die GKV erstattet außerdem die Kosten für eine Haushaltshilfe, wenn Sie ein Kind unter 12 Jahren versorgen müssen. Auch dann fällt ein Eigenanteil an. Mit einer Zusatzkrankenversicherung können Sie einen Teil der entstehenden Kosten auffangen.

Schon diese kurze Übersicht zeigt, wie wichtig eine private Krankenzusatzversicherung ist, um die Leistungen der GKV effektiv abzurunden. Mit einem Krankentagegeld erweitern Sie Ihren finanziellen Spielraum bei längerer Krankheit. Eine Vorsorgezusatzversicherung bietet Ihnen die Möglichkeit, umfassende Vorsorgeuntersuchungen in Anspruch zu nehmen, um Krankheiten rechtzeitig zu erkennen und zielgerichtet zu behandeln. Obwohl der Fokus der privaten Krankenzusatzversicherung häufig eher im dentalen Bereich oder in der privaten Pflegeversicherung liegt, muss die zusätzliche Absicherung nicht in den Hintergrund geraten. Mit einem sorgfältigen Versicherungsvergleich identifizieren Sie die besten und günstigsten Zusatzversicherungen am Markt, die einen maßgeschneiderten Versicherungsschutz auf dem Niveau eines Privatpatienten erlauben.

Damit Ihre Zusatzversicherung einerseits Ihre Bedürfnisse voll erfüllt und andererseits nicht unnötig teuer wird, ist ein unabhängiger Vergleich von großer Bedeutung. Der Blick auf das aktuelle Tarifspektrum zeigt nämlich eine ähnliche Tendenz wie bei vielen anderen Versicherungen. Stiftung Warentest hat in aktuellen Untersuchungen immer wieder belegt, wie groß der Unterschied des Preis-Leistungs-Verhältnisses bei nahezu allen Versicherungen ist. Unabhängig davon, ob Sie sich für eine private Altersvorsorge oder für eine Zusatzkrankenversicherung entscheiden, können Sie mit einem sorgfältigen Tarifvergleich erhebliches Sparpotenzial identifizieren, ohne dabei auf wichtige Leistungen zu verzichten.

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Sozialversicherungspflicht für Gesellschaftergeschäftsführer

Richtlinien zur Sozialversicherungspflicht für Gesellschaftergeschäftsführer wurde geändert

Für Gesellschaftergeschäftsführer ist es eine sehr wichtige Weichenstellung, ob sie als Beschäftigte im Sinne des § 7 Abs. 1 SGB IV Sozialversicherungsbeiträge an die GRV zahlen oder nicht. Falls ja, erwerben sie Altersrentenansprüche aus dem sogenannten Umlageverfahren, schreibt Rechtsanwalt Thomas Schettler aus Göttingen. Die meisten Betroffenen sehen – nachvollziehbarerweise – die Möglichkeit der Vermeidung der Sozialversicherungspflicht, verbunden mit einem individuellen Anspruch aus einer kapitalgedeckten (betrieblichen) Altersversorgung als wesentlich attraktiver an, teilt er weiter mit.

Sozialversicherungspflicht für GeschäftsführerFrüher konnten minderbeteiligte Gesellschafter trotz der fehlenden formalen gesellschaftlichen Rechtsmacht in der gesetzlichen Rentenversicherung als sozialversicherungsfrei eingestuft werden. So war zumindest bisher die Rechtssprechung vom Bundessozialgericht ausgelegt worden. Die Grundlage der Regelung war, dass der tatsächliche Einfluss auf das Unternehmen in den Bereichen Betriebsführung , finanzielle Unternehmensrisiken, Branchenkenntnis, Weisungsgebundenheit oder familienhaftende Rücksichtnahme regelmäßig zum Tätigkeitsfeld gehörten. Dieser Passus schloss eine abhängige Beschäftigung im Sinne der Sozialversicherungspflicht aus.

Geänderte Rechtslagen führen oft zu unbequemen Konsequenzen

In seinem Artikel schreibt Thomas Schettler, dass das Bundessozialgericht bereits mit zwei Urteilen von der bisherigen Auffassung abweicht. Mittlerweile ist nur noch allein entscheidend, ob die Personen die davon betroffen sind, die für sie nicht annehmbaren Entscheidungen der restlichen Gesellschafter formal verhindern können. Hier sind die im Gesellschafter-Vertrag festgehaltenen Formulierungen entscheidend.

Eine „Schönwetterselbstständigkeit“, welche nur gelte, solange keine Gewitterwolken auftreten, gibt es weiterhin nicht mehr. Das bedeutet in der Konsequenz, dass die „familienhafte Rücksichtnahme“ bei Familiengesellschaften für die sozialversicherungsrechtliche Beurteilung keine Rolle mehr spielt. Der betroffene Gesellschafter muss nun auch formalrechtlich vor für ihn unliebsamen Entscheidungen geschützt sein. Entweder durch Stimmrechtsmehrheit oder die sogenannte Sperrminorität, nur dann ist er Unternehmer im Sinne des Sozialversicherungsrechts.

Das sich die Spitzenorganisationen der Sozialversicherung, der vom Bundessozialgericht beschlossenen Rechtssprechung kompromisslos angeschlossen haben, verwundert nicht. Diese Rechtsauffassung wird zudem im Rahmen einer Betriebsprüfung auch rigoros Anwendung finden. Fortan werden minderbeteiligte Gesellschafter als abhängig Beschäftigte einzustufen sein. Negativ ist allerdings, dass vielen Betroffenen dadurch erhebliche Nachzahlungen drohen.

Gerade für Familienunternehmen sind die praktischen Lösungsansätze darstellbar

Ob die Gestaltungsmittel („Sperrminorität“) geeignet sind, den betroffenen Gesellschafter zu einem „beherrschenden Unternehmer“ zu erheben, wird sich im Einzelfall zeigen und hängt gleichfalls auch von den spezifischen Vorgaben des Unternehmens ab. Es kristallisiert sich heraus, dass gerade in der Praxis, Familienunternehmen die formalrechtlichen Anforderungen und das Ändern der Gesellschaftsverträge gut umsetzen können. Deutlich wird, dass besonders in diesen Unternehmen Vertrauensverhältnisse unter den Gesellschaftern besonders groß sind und zumeist mit einer einstimmigen Besiegelung von Beschlüssen geprägt ist. Buchstäblich dann, wenn die Unternehmensgründer und die Unternehmensnachfolger die selbe Meinung vertreten.

Spezielle Rechtsberatung bei Umstellung der Gesellschaftsverträge ist notwendig

Klärende Gespräche und die notwendigen rechtlichen Änderungen sollten mit einem versierten Rechtsberater für die Gesellschaft durchgeführt werden. Diese Rechtsberatung wird in der Regel sofort das Statusfeststellungsverfahren gegenüber der deutschen Rentenversicherung beantragen und dadurch einen rechtssicheren Bescheid erwirken. Dadurch erhält der Unternehmer die wichtige Kalkulations- und Rechtssicherheit. Bezüglich der dadurch frei werdenden Kapitalmittel, sollte er sodann über mögliche unterschiedliche Versorgungsalternativen beraten werden. Besonders die rückgedeckte Unterstützungskasse hat sich in der Praxis bewährt.

Wenn Sie Interesse haben und jemanden zur Beratung Ihrer Gesellschaftersituation oder bei Fragen zur betrieblichen Altersvorsorge brauchen, können Sie hier Ihre Kontaktdaten hinterlassen. Wir melden uns bei Ihnen!

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Die Mofa- und Rollerversicherung

Was Sie zum Zweirad und die Rollerversicherung ihres Nachwuchses wissen sollten

Rollerversicherung abschließen bei ACIO.deWenn Ihr Kind einen Führerschein mit 15 oder 16 Jahren machen möchte, hat es folgende Möglichkeiten. Es kann eine Mofa-Prüfbescheinigung für ein Zweirad (Klasse: Mofa) mit 50ccm und einer Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h schon mit 15 Jahren erwerben. Doch die meisten Jugendlichen warten lieber ein weiteres Jahr und machen den Führerschein für die Klassen 50ccm (Klasse: AM) oder sogar den 125ccm (Klasse: A1). Denn mit diesen Fahrzeugen lassen sich viel höhere Geschwindigkeiten umsetzen und vor allem attraktivere Fahrzeuge bewegen. Die Fahrzeuge Mofa und 50er bewegen sich in der gleichen Versicherung. Allein die Klasse A1-Fahrzeuge bedürfen einer KFZ-Versicherung und müssen als Leichtkraftrad versichert werden.

Besonders bei den kommenden Temperaturen wird das motorisierte Zweirad aus der Garage geholt und der Helm aufgesetzt. Nicht zuletzt Jugendliche fahren mit Rollern und Sportmaschinen, sondern auch viele Erwachsene nutzen diese Fahrzeuge im Stadtverkehr, nicht zuletzt wegen der Kostenersparnis und des Parkplatzmangels.

Was der Polizei immer wieder auffällt ist, dass vielen Jugendlichen die vorgeschriebenen Geschwindigkeitsgrenzen von 25, 45 oder gar 100 km/h nicht schnell genug sind. Daher wird kurzerhand selbst getunt und an dem Zweirad herumgeschraubt. Was von vielen Eltern gar nicht bemerkt wird, ist, dass die Frage nach Geld für einen neuen Zylinder nicht als neues Interessengebiet angesehen werden, sondern bereits hinterfragt werden sollte. Denn oftmals ist schon das bloße ändern einer Kupplung, eines Stoßdämpfers oder eben des erwähnten Zylinders zu eine strafbare Handlung und somit gesetzeswidrig.

Selbst wenn die Kleinkrafträder oder Mofas bis 50ccm keiner TÜV-Prüfung unterliegen, sind dennoch gesetzliche Bestimmungen zu beachten. Mofas dürfen zum Beispiel nur einen Sitz haben, keiner zweiten Person Platz bieten und nur einen maximalen Hubraum von 50ccm besitzen.

Wie sieht es mit dem Versicherungsschutz aus

Grundsätzlich sind Änderungen von Laien, die selbst an Kupplung, Antrieb, Motor, Gabel und Federbein, die vorgenommen werden, nicht erlaubt. Sie sind grundsätzlich von einer Fachwerkstatt durchzuführen, um die allgemeine Betriebserlaubnis zu erhalten und um die Verkehrssicherheit weiterhin zu gewährleisten.

Ist der Ausführende ein geübter Schrauber oder eine Fachwerkstatt, dürfen Federelemente und der Motor im Rahmen der St.VZO verbessert werden. Im Anschluss müssen die Umbaumaßnahmen vom TÜV abgenommen werden. Die professionelle Veränderung mit TÜV-Abnahme ist einer laienhaften Schrauberei vorzuziehen, da nicht nur das eigene Leben auf dem Spiel steht, sondern auch das der anderen Verkehrsteilnehmer.

Zudem ist zu beachten, dass das Herumschrauben an dem Fahrzeug eine Veränderung der Leistungsklasse zu Folge haben kann und somit der Versicherungsschutz und die Fahrerlaubnis erlischt.

Eigenmächtiges Herumschrauben hat schwerwiegende Folgen

Im Falle eines Unfalles kann das schwerwiegende Folgen haben. Denn sollte nach dem Unfall am Fahrzeug ein unerlaubtes Tuning ermittelt werden, muss die Versicherung nicht mehr für den Unfall aufkommen. Wenn ein gültiger Versicherungsvertrag besteht, erlischt dann nicht direkt der Versicherungsschutz, jedoch kann die Versicherung den Versicherungsnehmer in Regress nehmen und er muss das Geld an die Versicherung zurückzahlen. Demzufolge ist nicht nur der Nachwuchs gefährdet, sondern auch die Eltern stehen in der Verpflichtung, dafür Sorge zu tragen, dass die Fahrzeuge den Bestimmungen entsprechen.

Ein weiteres Risiko besteht bei einer Polizeikontrolle. Kommt der Filius in eine Verkehrskontrolle, kann es sehr teuer werden. Der Verstoß wird als „Fahren ohne Fahrerlaubnis“ eingestuft, da diese nur für das ungetunte Fahrzeug gilt. Damit nicht genug, denn die bestehende Fahrerlaubnis wird eingezogen. Zudem rückt der nächste Führerschein in weite Ferne.

Wichtig: Der Halter eines Mofas beziehungsweise Rollers trägt die Verantwortung. Wenn ein Fahrer ohne Fahrerlaubnis für das frisierte Zweirad einen Unfall baut, haftet der Halter. In einzelnen Fällen können sehr harte Strafen verhängt werden, deren Konsequenzen sich für die Fahrzeugführer bis in das Erwachsenenalter ziehen können. Zusätzlich können die getunten Fahrzeuge auch ersatzlos eingezogen werden.

Wenn Sie eine schnelle und unkomplizierte Möglichkeit suchen um für Ihren Nachwuchs oder sich selbst eine Rollerversicherung abzuschließen, sind Sie auf den Webseiten Versicherung-Vergleiche.de an der richtigen Adresse. Zudem versenden unsere Partner Ihr Nummernschild ohne Versandkosten!

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Eine private Zahnzusatzversicherung für Kieferorthopädie

Können Sie sich eine Zahnzusatzversicherung mit Kieferorthopädie für Ihre Kinder leisten?

Haben Sie schon einmal über Kosten und Nutzen einer Kieferorthopädie Versicherung nachgedacht? Hier finden Sie ein paar Fakten und Tipps, die Ihnen bei der Entscheidung helfen sollen.

Zahnzusatzversicherung mit KieferorthopädieNach einer Statistik der AOK trägt fast jeder zweite Jugendliche eine Zahnspange. In welcher Qualität die kieferorthopädische Versorgung erfolgen konnte, hängt von der Professionalität des Zahnarztes bzw. des Kieferorthopäden ab – aber in erster Linie davon, wie tief die Eltern bereit waren, in die eigene Tasche zu greifen. Billigmodelle, welche von den gesetzlichen Krankenkassen ohne Zuzahlung durch die Eltern übernommen werden, decken zwar die grundlegenden Bedürfnisse ab. Wenn Sie für Ihre Kinder aber die bestmöglichste Versorgung sicherstellen möchten, müssen Sie was drauflegen. Ein Grund mehr, sich über eine Kieferorthopädie Versicherung Gedanken zu machen.

Kosten und Nutzen einer Kieferorthopädie Versicherung

Bis zu 1500 Euro Zuzahlung kann es Sie als Eltern kosten, wenn Sie für Ihre Kinder die beste Zahnspangenversorgung bereitstellen möchten. Dabei zahlen die gesetzlichen Krankenkassen auch nicht gerade wenig. Wie die kassenzahnärztliche Bundesvereinigung bekannt gab, wurden im Jahr 2011 ca. 740 Millionen Euro für die Finanzierung von kieferorthopädischer Versorgung bei Kindern aufgewendet – Tendenz steigend. Allerdings sind die wenigsten Kinder glücklich mit ihrer Zahnspange. Sie empfinden sich als entstellt, trauen sich nicht, offen zu lachen oder zu sprechen und werden häufig von ihren Schulkameraden dafür gehänselt. Für Jugendliche im Teenageralter eine Katastrophe! Als Folge davon tragen viele Kinder ihre Zahnspange nicht regelmäßig, was den Nutzen hinfällig macht. Andere wiederum entwickeln psychische Störungen. Dabei gäbe es auch bessere Lösungen!

Zahnspange als Statussymbol – wenn Kinder stolz auf ihre Brackets sind

Ihre Kinder können einen großen Vorteil genießen, wenn Sie als Eltern bereit sind, aus eigener Tasche etwas draufzulegen und Ihr Kind mit einer besseren Zahnspange zu versorgen. Das können z. B. Brackets sein, kleine Metallschlösschen, die direkt auf die Zähne geklebt werden. Die Steigerung davon sind durchsichtige Brackets oder transparente Zahnspangen. Es wird immer wieder beobachtet, dass diese kieferorthopädischen Lösungen von den Kids als cool empfunden werden. Statt Frust zu entwickeln, sind sie sogar stolz auf ihre Brackets und sie sind auch stolz auf ihre Eltern, die ihnen offensichtlich einen größeren Luxus finanzieren können, als die Eltern ihrer Schulfreunde.

Als weitere mögliche private Zusatzleistungen kommen die sogenannten Retainer-Drähte in Frage. Diese werden an die Innenseite der Zähne befestigt und halten die Konstruktion stabil. Damit wird den Kindern viel Zeit und Schmerz erspart, denn das lästige Nachjustieren der Zahnspangen entfällt dadurch. Es gibt auch selbstligierende Brackets, bei denen die Befestigungsklammern bereits integriert sind.

Wenn Sie nun schon ein bisschen nachgerechnet haben, werden Sie angesichts der möglichen finanziellen Belastung durch eine bessere kieferorthopädische Versorgung bestimmt erschrocken sein. Es gibt aber eine Lösung, wie Sie mit einem deutlich geringeren finanziellen Einsatz dennoch die beste Versorgung für Ihre Kinder sichern können: eine private Zusatzversicherung!

Wenig Einsatz – großer Nutzen! Eine private Zahnzusatzversicherung für Kieferorthopädie

Eine private Zahnzusatzversicherung mit Kieferorthopädie kostet ca. 15 Euro im Monat. Berücksichtigt man die Tatsache, dass es wie bereits erwähnt, jedes zweite Kind voraussichtlich treffen wird, ist die Investition in eine Kieferorthopädie Versicherung sicherlich eine sinnvolle Sache. Der Familienkasse tut es gut, lediglich 15 Euro im Monat Beitrag zu zahlen, als ca. 1500 Euro Zuzahlung auf einmal auf den Tisch legen zu müssen. Noch deutlicher wird das Sparpotenzial bei Fällen, in denen die gesetzliche Kasse nichts zahlt. Die gesetzliche Leistung tritt nämlich erst bei ausgeprägten Fehlstellungen der Zähne ein. Erst Beißen und Kauen, Sprechen oder Atmen muss beeinträchtigt sein oder von Beeinträchtigung bedroht sein, um die Kassen zu einer Leistung zu verpflichten. Als „ausgeprägt“ wird eine Fehlstellung dann diagnostiziert, wenn der Spalt zwischen der oberen und unteren Zahnreihe mindestens 6,1 Millimetern misst. Bei allen anderen Fällen gibt es keine gesetzliche Kassenleistung. Eltern, die ihren Kindern trotzdem die bestmögliche kieferorthopädische Versorgung bieten möchten, sind in solchen Fällen mit ca. 3000 Euro dabei. Es sei denn, es wurde beizeiten eine private Zahnzusatzversicherung mit Kieferorthopädie für das Kind abgeschlossen.

Versicherungsvergleiche lohnen sich!

Wie bei allen Tarifarten lohnt sich auch bei der Zahnzusatzversicherung mit Kieferorthopädie ein Versicherungsvergleich. Gerade, wenn es zwei oder mehr Kinder in der Familie gibt, ist es wichtig, die Angebote zu vergleichen und für die bestmöglichste Leistung den günstigsten Tarif zu ermitteln. Nutzen Sie am besten ein seriöses Vergleichsportal, wie z. B. das der Firma ACIO networks GmbH mit der Webseite www.versicherung-vergleiche.de, um sich einen Überblick über die Marktlage zu verschaffen und gleichzeitig mit Hilfe eines Vergleichsrechners den günstigsten Tarif zu ermitteln.

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Mundflora – Wie Sie im Gleichgewicht gehalten wird

Professionelle Zahnreinigungen sind nicht günstig, aber sehr nützlich

Das Gebiss soll nach Möglichkeit immer wie neu glänzen, Ablagerungen, sowie der sich aus Bakterienabbau ergebende Mundgeruch sollen verschwinden und eine gesunde Mundflora hergestellt werden. Deshalb greift man mindestens zwei Mal am Tag zur Zahnbürste. Wem das nicht ausreicht, der geht zusätzlich ein- oder zweimal im Jahr zu einer professionellen Zahnreinigung (PZR) bei seinem Zahnarzt um auch hartnäckige Ablagerungen, aus Tee- Kaffee- oder Zigarettenkonsum stammende Verfärbungen und Zahnstein entfernen zu lassen.

Viele Verbraucherschützer raten, die Angebote der Ärzte gründlich abzuwägen und mit anderen Angeboten zu vergleichen. Kritiker sagen, dass die PZR als IGeL Leistung nur Geldmacherei und der Nutzen nicht belegbar sei.

Bietet man Ihnen eine professionelle Zahnreinigung an – vergleichen Sie – es lohnt sich

Bevor Sie sich für eine PZR entscheiden, sollten Sie sich die Mühe machen und sich die Leistungen von verschiedenen Ärzten anbieten lassen. Die Leistungen für eine gründliche Reinigung Ihres Zahnraumes variieren unter Umständen stark und können von 40 EUR bis zu 250 EUR je Behandlung kosten. Hierbei kommt es auf den Behandlungsumfang und den Abrechnungssatz an, den eine Praxis veranschlagt.

Tipp 1: Bestehen Sie auf einen schriftlichen Kostenvoranschlag Ihres Arztes und prüfen Sie anhand dessen, was dieselben Leistungen in einer anderen Praxis kosten würden. Bevor Sie zum Arzt gehen und eine PZR machen lassen wollen, sollten Sie zudem auch Ihre Krankenkasse befragen, welche Leistungen von dieser übernommen werden und für welche Sie eine Zahnzusatzversicherung abschließen sollten.

Die Leistungen der meisten gesetzlichen Krankenkassen sind sehr eingeschränkt

Mundflora wiederherstellenDie Verbraucherzentrale untersuchte erst kürzlich die Leistungen verschiedener Zahnarztpraxen, Krankenkassen und Zusatzversicherer. Heraus kam, dass sich gesetzliche Krankenkassen gar nicht oder nur anteilig an den Kosten zur professionellen Zahnreinigung beteiligen und diese auch zum Teil davon abhängig machen, bei welchem Zahnarzt sie durchgeführt werden. Weiterhin wurde festgestellt, dass private Zusatzversicherer eine Vielzahl an ausgestalteten Zahnzusatzversicherungstarifen anbieten.

Top Tarife übernehmen bis zu zwei und bei medizinischem Bedarf auch bis zu vier Zahnreinigungen pro Jahr. Anderer Tarife erstatten eine komplette Zahnreinigung mindestens einmal oder zweimal im Jahr, günstigere Versicherungen begrenzen die Kostenübernahme für die professionelle Zahnreinigung mit festen Beträgen, die zwischen 50 EUR und 150 EUR liegen.

Grundsätzlich ist die professionelle Zahnreinigung (PZR) eine IGeL Leistung

Die kosten für eine PZR müssen wir Patienten in der Regel selber tragen und damit fällt diese Leistung in den Bereich des IGeL Listings. Die Kosten hängen stark davon ab, aus welchen Behandlungsmaßnahmen sich die Zahnreinigung zusammensetzt und welchen Abrechnungssatz die Praxis ansetzt. Der medizinische Umfang einer professionellen Zahnreinigung ist seit 2012 in der Gebührenordnung für Zahnärzte geregelt, in einigen Praxen wird aber auch darüber hinaus ein Dienstleistungspaket angeboten. Zum Beispiel kostet die Behandlung von 28 Zähnen nach der Gebührenordnung für Zahnärzte bei einem einfachen Satz ca. 44 EUR, bei einem 2,3-fachen Satz sind es schon ungefähr 104 EUR für die selbe Behandlung. Sollte Ihr Arzt einen noch höheren Satz veranschlagen wollen, muss er dies plausibel und nachvollziehbar begründen.

Tipp 2: Wenn Sie sich für eine PZR entschlossen haben, sollten Sie darauf achten, dass sie folgende Behandlungsmaßnahmen beinhaltet:

• Untersuchung und Erläuterung der Behandlungsmaßnahmen.
• Alle harten und weichen Ablagerungen von Ihren Zähnen werden entfernt.
• Alle Zahnoberflächen und –zwischenräume müssen gereinigt werden.
• Abschließend: Zähne zu polieren und eine Fluoridierung durchzuführen.
• Sie sollten abschließend Tipps zur richtigen Mundhygiene bekommen.

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