Zahnaufhellung – Welche Methoden gibt es

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Zahnaufhellung – weißer als mit Bleaching geht´s wirklich nicht

Zahnaufhellung fuer ein schoenes LachenSchöne weiße Zähne, wer hätte die nicht gerne? Dieser Wunsch ist neben der Kariesprophylaxe wohl der häufigste Grund für das Zähneputzen. Aber auch noch so emsiges Bearbeiten der Beißerchen mit Zahnbürste und handelsüblichen Zahncremes nutzt herzlich wenig, wenn diese sich erst mal gelb-gräulich eingefärbt haben. Verantwortlich für solch unschönen Anblick können sowohl externe, als auch interne Faktoren sein. Neben Rauchen, Rotwein, bestimmten Lebensmittel, die allesamt eine Verfärbung von außen nach innen bewirken, gibt es auch Ursachen, bei denen es umgekehrt ist. Hier kommt die Verfärbung von innen, z.B. durch Zerfallsprodukte innerhalb des Zahnnervs, wie sie etwa nach Wurzelbehandlungen, durch Dunkelfärbung der Zahnfüllung oder bei einem toten Zahn auftauchen. Um dennoch zu einem strahlend weißen Gebiss zu kommen, bietet sich eigentlich nur das aus den USA stammende Bleaching-Verfahren an. Darunter versteht man sämtliche Maßnahmen, die durchgeführt werden, um den Zähnen wieder die gewünschte Weiße zurückgeben.

Kostspielige und günstige Methoden der Zahnaufhellung

Es lassen sich grundsätzlich zwei unterschiedliche Vorgehensweisen beim Bleaching unterscheiden. Während man beim sogenannten Home-Bleaching die komplette Behandlung selber und daheim – also völlig ohne Zahnarztkonsultation – durchführt, wird das Office-Bleaching grundsätzlich vom Dentisten vorgenommen. Bislang wurde das Bleaching von Ärzten und Wissenschaftlern als zahnmedizinisch völlig unbedenklich eingestuft. Allerdings gibt es in den allerneuesten Studien, etwa von der Ohio University, leichte Bedenken: könnte Bleaching vielleicht doch die eine oder andere unerwünschte Nebenwirkung haben? Zumindest bei der Selbstanwendung, so die neuesten Erkenntnisse in Sachen Bleaching, können diese Folgeerscheinungen nicht ganz ausgeschlossen werden:

  • – Schädigungen des Zahnnervs bei kariösen Zähnen
  • – durch Entmineralisierung verursachte, eventuell irreparable Schädigung des Zahnschmelzes
  • – Temporäre Empfindlichkeit von Zähnen und Zahnhälsen
  • – Zahnfleischreizungen

Aus diesen Gründen sollte ein Zahnbleaching maximal zwei Mal pro Jahr und dies idealer Weise unter fachärztlicher Kontrolle durchgeführt werden. Grundsätzlich unterscheidet man zwei Arten des Zähnebleichens: Für leichtere Fälle empfehlen sich Methoden, die man völlig alleine und ohne jeglichen Zahnarztbesuch vornehmen kann. Bei mittleren bis schweren Zahnverfärbungen hingegen kommt man wohl um das Office-Bleaching nicht herum. Dieses wird ausschließlich vom Zahnarzt durchgeführt, erfordert dort also mindestens eine Sitzung – bei der durchaus auch gebohrt werden könnte.

Das Home-Bleaching

Insbesondere, wenn es nur um die Eliminierung von leichteren Verfärbungen geht, empfiehlt es sich, das Bleaching selber durchzuführen. In jedem halbwegs gut sortierten Drogeriemarkt findet sich ein ganzes Regiment entsprechend geeigneter Gels, Strips sowie mit allerlei Schrubbelmaterial versetzter Spezial-Zahncremes zum Preis ab etwa fünf Euro. Mit all diesen Mittelchen werden die Zähne – ähnlich wie beim ganz normalen Zähneputzen – intensiv abgeschrubbt, um so die Verfärbungen zurückzudrängen. Wunder sollte man aber davon nicht erwarten. So bescheinigte die Stiftung Warentest bei einem Vergleichstest von Bleachingprodukten nur einem einzigen Produkt (Blend-a-med White Strips) eine wenigstens einigermaßen gute Wirkung. Man kann sich aber selbst als home-bleacher zahnärztlich beraten lassen. Die größte Gefahr bei der Selbstanwendung besteht darin, dass man während der Behandlung nicht betroffene Zähne und Zahnfleisch versehentlich mitbehandelt und dadurch schädigt oder die empfohlenen Anwendungs- und Einwirkzeiten nicht wie erforderlich einhält. Es gibt also gute Argumente sowohl für, als auch gegen das Home-Bleaching. Im Einzelnen sind dies:

Vorteile des Home-Bleaching:

  • – Günstige Kosten
  • – Schmerzfreie, schnelle und leichte Anwendung
  • – Behandlung erfolgt daheim, eine Zahnarztkonsultation ist nicht vonnöten

Nachteile des Home-Bleaching
Hilft nur gegen extern verursachte Verfärbungen

  • – Letztlich wenig nachhaltig
  • – Nur minimale Aufhellung
  • – Klappt nicht bei toten Zähnen
  • – Gefahr der Schädigung der Zahnumgebung und des Zahnfleisches

Das Office-Bleaching

Das Office-Bleaching wird von einem Dentisten durchgeführt und ist daher auch deutlich wirksamer als das Home-Bleaching, aber eben auch schmerzhafter und kostspieliger. Denn nur im Ausnahmefall übernimmt die Krankenkasse diese Kosten, welche sich auf rund 30 – 70 Euro pro Zahn belaufen. Dafür kann der Zahnarzt auch hochkonzentrierte und in Drogeriemärkten nicht erhältliche Wirkmittel, punktgenau auftragen und dabei sicherstellen, dass die Zahnumgebung damit nicht in Berührung kommt. Auch kann der Dentist passgenaue Zahnschienen anfertigen und mit Gels füllen. Diese setzt er beim Betroffenen ein und entfernt sie nach rund einstündiger Einwirkzeit wieder. Bei toten Zähnen sowie nach Wurzelbehandlungen kommt die Zahnverfärbung dagegen von innen, da hilft kein selbst aufgetragenes Gel. Stattdessen kann hier nur der Zahnarzt für „Erhellung“ sorgen. Zu diesem Zweck bohrt er den toten Zahn an und füllt ihn zeitweise etwa mit einer Wasserstoff-Peroxid-haltigen Aufhellflüssigkeit. Diese entfernt er nach einer gewissen Einwirkzeit, bevor er das Loch mit farblich angepasstem Füllmaterial wieder versiegelt. Ähnliches gilt auch Verfärbungen, welche durch farblich unpassende Füllungen entstehen. Nur der Zahnarzt kann diese Füllungen entnehmen, um sie durch eine farblich passende, neue Füllung zu ersetzen.

Zu welcher Methode man letztlich greift, hängt also nicht nur vom Verfärbungsgrad der Zähne, sondern auch von der persönlichen Leidensfähigkeit, dem Geldbeutel sowie der Zeit ab, die man diesem Problem opfern möchte.

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Familie 2016 – Mehr Geld vom Staat

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Familie – Mehr Geld vom Staat im Jahr 2016

Familien können sich freuen, denn ab 2016 bekommen sie vom Staat mehr Geld. Insbesondere beim Kindergeld gibt es Erhöhungen, aber auch bei der Einkommensteuer können Familien künftig sparen. Bei Sozialleistungen wie Wohngeld oder Hartz IV wirken sich die Änderungen 2016 ebenfalls positiv aus und nicht zuletzt sind es auch Studenten (BAföG) und Rentenbezieher, die im neuen Jahr mehr Geld im Geldbeutel haben werden. Lesen Sie hier, wie sich die einzelnen Erhöhungen von staatlichen Leistungen insbesondere für Familien auswirken.

Familien erhalten mehr Kindergeld bzw. einen höheren Freibetrag

FamilieDas Kindergeld wird um 2 EUR pro Kind erhöht. Für das erste und zweite Kind gibt es dann jeweils 190 EUR pro Monat, für jedes weitere Kind werden 221 EUR bezahlt. Achtung: Um die Leistung auch künftig beziehen zu können, müssen Eltern für sich und ihre Kinder eine Steuer-Identifikations-Nummer bei der Familienkasse melden. Alternativ gibt es den Kindergrundfreibetrag und auch dieser wird 2016 erhöht. Pro Kind beträgt die Erhöhung 96 EUR und beläuft sich nun auf 4.608 EUR jährlich – und zwar rückwirkend auch für das Jahr 2015. Ob Eltern mit dem Kindergeld oder dem Kinderfreibetrag besser fahren, wird wie bisher bei der jährlichen Steuererklärung rückwirkend festgelegt.

Vom Steuerfreibetrag profitiert jeder Steuerpflichtige

Der Grundfreibetrag ist der Betrag, der bei der Berechnung der Lohn- und Einkommensteuer unberücksichtigt, also unbesteuert bleibt. Im Jahr 2016 wird dieser Freibetrag um zwei Prozent erhöht. In Euro ausgedrückt: Er steigt um 180 EUR auf 8.652 EUR im Jahr für Alleinstehende und auf 17.304 EUR für gemeinsam veranlagte Paare. Unterm Strich wird also weniger Einkommensteuer anfallen.

Rentenerhöhung 2016

Rentner müssen sich bis zum 01.07.2016 gedulden. Es ist davon auszugehen, dass dieses Jahr die Renten spürbar steigen – von vier bis fünf Prozent ist die Rede. Allerdings werden einige Rentenbezieher nicht viel von der Erhöhung haben, insbesondere wenn sie dadurch mit ihrem Einkommen steuerpflichtig werden.

BAföG – Studenten bekommen ab dem Wintersemester 2016 / 2017 mehr Geld

Studierende müssen ebenfalls noch etwas abwarten, denn das BAföG wird erst im Herbst erhöht werden – dann allerdings um sieben Prozent. Der mögliche BAföG-Höchstsatz steigt dann auf immerhin 735 EUR im Monat.

Wohngeldbezieher bekommen 2016 höhere Leistungen

Beim Wohngeld kommt es im Jahr 2016 zu Erhöhungen von durchschnittlich 39 Prozent. Es handelt sich um eine Leistung, die u.a. vom Einkommen abhängig ist. Deshalb kann die Erhöhung nicht pauschal beziffert werden. Zu den Neuerungen der Wohngeld-Gesetzgebung gehört auch der Beschluss, dass das Wohngeld künftig alle zwei Jahre angepasst werden soll. Wohngeldbezieher brauchen sich nicht weiter zu kümmern, denn die Erhöhung wird automatisch berücksichtigt. Wer bisher noch kein Wohngeld bezogen hat, könnte durch die Wohngelderhöhung 2016 in den Genuss dieser Leistung kommen – ein Antrag lohnt sich also.

Mehr Unterhalt für minderjährige und volljährige Kinder

Des einen Freud, des anderen Leid: Ab 2016 gibt es neue Unterhaltssätze für Kinder. Nach der Neuauflage der Düsseldorfer Tabelle steigt der Unterhalt für minderjährige Kinder um 7 bis 10 EUR pro Monat. Auch für volljährige Kinder, die nicht mehr bei den Eltern wohnen, müssen Vater und Mutter künftig tiefer in die Tasche greifen. Der Anspruch steigt um 65 EUR auf nunmehr 735 EUR pro Monat.

Arbeitslosengeld II bzw. Hartz IV

Die Erhöhung von Hartz IV (Arbeitslosengeld II) im Jahr 2016 richtet sich nach der Zusammensetzung der Bedarfsgemeinschaft. Alleinstehende erhalten 5 EUR mehr und kommen ab Januar 2016 auf 404 EUR. Bei Paaren werden vom Staat pro Person 4 EUR draufgelegt und je 364 EUR ausbezahlt. Bei Kindern richtet sich die Sozialleistung nach dem Alter.

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Patienten – Diese Änderungen gibt es 2016

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Patienten – Wichtige Änderungen für Patienten 2016

In diesem Jahr 2016 gibt es für gesetzlich Versicherte einige positive Veränderungen. Diese betreffen neben dem Facharztbesuch z. B. Leistungen der Krankenkasse und die Auszahlung von Krankengeld. Damit Sie aktuell informiert sind und nicht auf Ihre Ansprüche verzichten müssen, erläutern wir Ihnen die Änderungen im folgenden Artikel.

Entspannung nach einem Krankenhausaufenthalt

Patienten diese Änderungen im Jahr 2016Nach einem Aufenthalt im Krankenhaus ging es bisher – obwohl man noch sehr geschwächt war – häufig stressig zu, weil oft sofort am nächsten Tag ein Besuch beim ambulanten Mediziner erforderlich wurde, um eine Krankschreibung zu bekommen oder sich Medikamente und Physiotherapie als Anschlussbehandlung verordnen zu lassen. Seit diesem Jahr hat sich das Prozedere nun zum Wohle der Versicherten verbessert. Das Krankenhaus selbst darf bis maximal sieben Tage nach der Entlassung eine Krankschreibung ausstellen. Eine Verordnung für notwendige Medikamente in der kleinsten verfügbaren Packungsgröße und für erforderliche nichtärztliche Behandlungen wie z. B. Physiotherapie darf das Krankenhaus ebenso ausstellen wie – bei Notwendigkeit – eine Verordnung für Krankenpflege für maximal sieben Tage. Um bei der Entlassung über alles Erforderliche zu verfügen, sollten Sie Ihren behandelnden Arzt möglichst frühzeitig um die notwendigen Verordnungen und die Krankschreibung für die Tage nach der Entlassung bitten.

Facharztbesuch

Viele gesetzlich Versicherte hatten bisher das Problem, dass sie auf einen Termin beim Facharzt oft mehrere Monate warten mussten. Damit soll es nun vorbei sein. Ab dem 23. Januar sollen Terminservicestellen dabei helfen, zeitnah einen Termin beim Facharzt zu erhalten. Zuständig sind die kassenärztlichen Vereinigungen. Dabei darf die Wartezeit auf den Termin maximal vier Wochen betragen. Es ist ein Termin bei einem Arzt in zumutbarer Entfernung in der entsprechenden Frist vorzuschlagen. Ein Anrecht auf einen Termin beim »Wunscharzt« besteht dabei nicht. Wie gut oder schlecht das neue System funktioniert, bleibt abzuwarten.

Recht auf Zweitmeinung und verbesserte unabhängige Patientenberatung

Seit diesem Jahr haben Versicherte bei komplizierten geplanten Behandlungen das Recht, eine Zweitmeinung einzuholen. Eigentlich bestand dieses Recht bereits, es wurde aber wenig kommuniziert.

Die unabhängige Patientenberatung wird in 2016 verbessert. Sie kann auf verschiedenen Wegen (z. B. Telefon, Fax oder online) in Anspruch genommen werden. Die Infotelefone sind jetzt in der Woche von 8:00 Uhr bis 22:00 Uhr und samstags von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr besetzt, sodass auch Berufstätige guten Zugang zu dieser Leistung hat. Zusätzlich gibt es auch eine Beratung in verschiedenen Sprachen, z. B. Türkisch und Russisch (die Beratungszeiten können abweichen). Ab dem 01.04.2016 kann man sich in 30 Beratungsstellen auch persönlich beraten lassen. Die Beratung ist kostenfrei und kann auf Wunsch auch anonym erfolgen.

Neue Krankenkassenleistung: Kurzzeitpflege

Manchmal benötigt man im Anschluss an einen Krankenhausaufenthalt Kurzzeitpflege. Seit diesem Jahr ist die Kurzzeitpflege nach einer Krankenhausbehandlung eine Leistung der Krankenkasse. Sie muss nicht mehr separat über die Pflegekasse beantragt werden. Zusätzlich wurden die Leistungen bzgl. Haushaltshilfe und die Ansprüche für häusliche Krankenpflege erweitert, damit Sie möglichst schnell gesund werden können.

Neues Formular Krankschreibung und einfachere Auszahlung von Krankengeld

Das Formular »Arbeitsunfähigkeit« wurde überarbeitet. Es besteht jetzt aus vier Seiten, wobei die vierte Seite für Ihre Unterlagen bestimmt ist. Außerdem wird auf diesem Formular die Abrechnung für das Krankengeld mit festgehalten, sodass der Arzt kein zusätzliches Blatt mehr ausfüllen muss und Sie kein zusätzliches Formular mehr an die Kasse übersenden müssen. Es genügt, die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung an die Krankenkasse zu übersenden und das Ihnen zustehende Krankengeld wird ausgezahlt.

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Krankenkassenbeiträge 2016 – diese Änderungen gibt es!

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Krankenkassenbeiträge – Diese Änderungen gibt es 2016

Alljährlich zum Jahreswechsel erhöhen sich die Belastungen der arbeitenden Bevölkerung und viele Beiträge werden erhöht. In diesem Jahr gibt es umfangreiche Bürden durch die Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung, welche nicht nur Normal-, sondern auch Besserverdiener treffen. Der Artikel soll aufzeigen, für wen sich jetzt ein Krankenkassenwechsel und / oder eine private Absicherung lohnt.

Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Sozialversicherung

Krankenkassenbeiträge steigen 2016Zur gesetzlichen Sozialversicherung in Deutschland zählen neben der Kranken- und Pflegeversicherung die Arbeitslosen- und Rentenversicherung. Die Beiträge dafür sind gesetzlich vorgeschrieben. Sie werden je zur Hälfte vom Arbeitnehmer und vom Arbeitgeber getragen und regelmäßig angepasst. In diesem Jahr sind gegenüber dem Vorjahr zwar die gesetzlichen Beitragssätze gleich geblieben, aber dafür wurde die Beitragsbemessungsgrenze erhöht. Die Beitragsbemessungsgrenze für die Renten- und Arbeitslosenversicherung wurde für Westdeutschland von 6.050 EUR / Monat auf 6.200 EUR / Monat erhöht und in Ostdeutschland von 5.200 EUR / Monat auf 5.400 EUR / Monat. Bis zu diesem Einkommen sind prozentual Beiträge abzuführen. Einkommensanteile darüber bleiben beitragsfrei und wirken sich nicht mindernd auf das Nettoeinkommen aus.

Änderungen bei den Beiträgen der gesetzlichen Krankenversicherung

Die Beiträge zur Krankenversicherung werden je zur Hälfte vom Arbeitgeber und vom Arbeitnehmer getragen. Der allgemeine Beitragssatz ist seit 2015 auf 14,6 % gedeckelt. Da diese Beträge nicht ausreichen, um die Kosten abzudecken, erhebt fast jede Krankenkasse einen Zusatzbeitrag. Dieser ist bei der gesetzlichen Krankenkasse in 2016 – z. T. nicht unerheblich – gestiegen. Im Durchschnitt sind allein vom Arbeitnehmer 1,1 % zu begleichen. Möchte man diese Erhöhung nicht einfach hinnehmen, lohnt sich ein Wechsel der Krankenkasse, denn es gibt noch Kassen, welche einen Zusatzbeitrag von erheblich weniger als 1,1 % verlangen. Bei einem Wechsel sollte man auch die angebotenen Leistungen des Anbieters berücksichtigen, denn diese können in vielen Bereichen variieren.

Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze der Kranken- und Pflegeversicherung

Für die Kranken- und Pflegeversicherung wurde für 2016 zudem die Bemessungsgrenze angehoben. In diesem Jahr sind bis zu einem Einkommen von 4.237,50 EUR / Monat prozentuale Beiträge abzuführen. Für Besserverdienende zeigt sich dies in diesem Jahr in erheblich höheren Abzügen. Das bedeutet im Gegenzug, dass sich bei privat Versicherten der monatliche Anteil des Arbeitgebers für die Krankenkasse erhöht. Wurden in 2015 aufgrund des hohen Gehalts an den Arbeitnehmer monatlich max. 301,13 EUR als Zuschuss zur Krankenversicherung ausbezahlt und liegt es auch jetzt noch über der aktuellen Bemessungsgrenze, sind monatlich bis zu 309,34 EUR auszuzahlen. Ebenso verhält es sich bei den Zuschüssen zur privaten Pflegeversicherung, die von max. 48,47 EUR / Monat auf 49,79 EUR / Monat gestiegen ist. Bitte berücksichtigen Sie, dass die Beiträge in Sachsen aufgrund des Buß- und Bettages etwas abweichen.

Für freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung versicherte Personen lohnt es sich, jetzt aufgrund der in diesem Jahr erhöht zu zahlenden Beiträge auf jeden Fall die Alternative private Krankenversicherung zu prüfen. Noch bis Ende Januar haben Sie bei Erhöhung des Zusatzbeitrages Ihrer Kasse ein Sonderkündigungsrecht.

Zusammenfassung

Für alle, denen die neuen Krankenkassenbeiträge zu hoch sind, besteht die Möglichkeit des Wechsels der Versicherung. Aufgrund der Erhöhung der Krankenkassenbeiträge (d. h. des Zusatzbeitrages) haben Sie ein Sonderkündigungsrecht, sodass ein Kassenwechsel noch bis Ende Januar möglich ist. Vor allem für Besserverdienende, welche in 2016 aufgrund der Gesetzesänderungen erheblich mehr belastet werden, lohnt es sich jetzt, einen Wechsel in eine private Versicherung zu prüfen.

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CMD – Wenn die Kieferknochen Schmerzen verursachen

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CMD – Craniomandibuläre Dysfunktion ist eine Fehlregulation des Kiefergelenks

Die Craniomandibuläre Dysfunktion – kurz als CMD bezeichnet – ist eine Fehlregulation der Kiefergelenke und der umliegenden Muskeln und Knochen des Ober- und Unterkiefers und des Schädels. Rund acht Prozent der Deutschen leiden unter der Erkrankung, obwohl sie nur bei etwa drei Prozent der Patienten zuverlässig diagnostiziert ist und entsprechend behandelt wird. Die Erkrankung ist physisch und psychisch gleichermaßen belastend, denn die Schmerzen erstrecken sich nicht nur auf die Zähne, sondern häufig auch auf das ganze Gesicht, auf den Kopf, auf die Schulter, den Rücken und die Wirbelsäule. Was vordergründig nur nach lästigen Beschwerden aussieht, sollte unbedingt behandelt werden, damit nicht langfristige Nackenschmerzen und andere Probleme die Folge sind. Doch wie entstehen die Beschwerden eigentlich und was können Patienten dagegen tun?

Diffuse Schmerzen erschweren Diagnose

CMD Craniomandibuläre DysfunktionFür die Betroffenen ist die Erkrankung häufig die Hölle. Sie empfinden Schmerzen im Kiefer und beim Kauen, können diese aber nicht lokalisieren oder gar abstellen. Eine Korrektur von Fehlstellungen des Gebisses oder eine Überkronung der Zähne sind häufig gar nicht nötig, weil diese nicht die Ursache der Schmerzen sind. Wenn eine Craniomandibuläre Dysfunktion vorliegt, sind sanfte Methoden wie Entspannungstechniken oft viel wirksamer. Bemerkbar machen sich die Beschwerden häufig als Knacken in den Kiefergelenken, als Nackenschmerzen oder als Schmerzen in der Wirbelsäule und sogar in den Kniegelenken. Bei einer CMD ist die Beweglichkeit des Kiefers eingeschränkt. Auch kann das Kiefergelenk ungewöhnliche Geräusche verursachen. Eine Behandlung des Zusammenbisses durch einen Zahnarzt kann die Beschwerden lindern, ist aber häufig nicht die Lösung. Allerdings sind eine genaue Diagnose und eine zielgerichtete Behandlung durch die vielfältigen Schmerzen und Beeinträchtigungen sehr schwierig.

Zahnersatz ist nicht immer erforderlich

Fachärzte gehen heute davon aus, dass Zahnersatz nur in Ausnahmefällen erforderlich ist, um die Beschwerden in den Griff zu bekommen. Es kann nämlich sein, dass es nicht zum Erfolg führt, die Zähne abzuschleifen, zu überkronen oder zu ziehen, um den Zusammenbiss zu korrigieren. Mediziner gehen aktuell davon aus, dass es bei der Schmerzdiagnostik und der Schmerztherapie noch einen erheblichen Nachholbedarf gibt, während bei der Diagnostik und der Therapie von Funktionsstörungen im Kauapparat sogar eher eine Überversorgung vorliegt. Die Verfahren zur Diagnostik der CMD werden von Ärzten unterschiedlich beurteilt. Die instrumentelle Funktionsanalyse mit elektronischen Messsystemen ist derzeit umstritten, da noch nicht klar ist, ob sie einen Nutzen zur Diagnostik erbringen. In Kombination mit einer zahnärztlichen Funktionsanalyse könnten nach Ansicht von Experten dagegen interessante Ergebnisse zu erzielen sein, wobei diese umfangreiche Methode nur bei rund zehn Prozent der Patienten erforderlich sein soll. In diesem Fall kann eine Zahnzusatzversicherung mit Kieferorthopädie dazu beitragen, die Kosten der Behandlung nach der Diagnostik zu übernehmen.

Diese klassischen Behandlungen sind denkbar

Wenn Nackenschmerzen und andere Beschwerden drohen, suchen viele Patienten einfach nur eine schnelle Linderung. Eine Aufbissschiene mag dann oftmals das Mittel der Wahl sein. Sie wird häufig sogar von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt. Alternativ können Entspannungstechniken oder Physiotherapie in Frage kommen. Sofern diese Kosten nicht von einer Zusatzkrankenversicherung in Kombination mit einer Zahnzusatzversicherung übernommen werden, muss der Patient mit einem erheblichen Eigenanteil rechnen. Doch letztlich weisen Mediziner auch darauf hin, dass die Erkrankung auf klassischem Weg kaum zu heilen ist. Vielmehr ist es wichtig, gezielt an der Psyche anzusetzen.

Entspannungstechniken können helfen

Auf den ersten Blick mögen dentale Maßnahmen zur Behandlung weiterhelfen. Doch die Diagnose sollte tiefer gehen. Weitaus sinnvoller als die Anbringung von Aufbissschienen und Co. und die Abrechnung über eine Zahnzusatzversicherung ist die Analyse des persönlichen Schmerzverhaltens. Der Patient muss herausfinden, in welchen Situationen er mit Schmerzen reagiert. Treten diese verstärkt auf, wenn es im Umfeld stressig wird oder wenn man sich verkrampft und die Kieferknochen zusammenpresst? Stecken Hektik und Stress dahinter, droht vielleicht sogar ein erschöpfungsbedingter Burn-out? Erst wenn die Symptome klarer und sehr genau analysiert sind, kann der Patient an eine Behandlung denken. Diese sollte wiederum auf Entspannung und auf Entzerrung des hektischen Alltags abzielen. So lässt sich die lästige und schmerzhafte Erkrankung häufig weitaus besser und effektiver behandeln als mit Medikamenten, die zu gravierenden Nebenwirkungen und damit zu weiterführenden Beschwerden führen können. Gleichzeitig weisen die Experten darauf hin, dass die Erkrankung keinesfalls eine Modeerscheinung ist, die auf unser zunehmend hektisches Leben zurückzuführen sein könnte. Vielmehr gibt es das Krankheitsbild schon seit Jahrzehnten, doch erst in den letzten Jahren wurden die tiefer liegenden, psychischen Ursachen als ausschlaggebend anerkannt. Abschließend kann man sagen, dass sich Menschen mit diesen Symptomen bei Fachärzten Hilfe holen sollten, da sie nur dort richtig behandelt werden können.

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Sterbegeldversicherung – Entlastung für die Angehörigen

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Eine Sterbegeldversicherung nimmt Ihren Hinterbliebenen die finanziellen Sorgen

Leider muss jeder Mensch einmal die Erde verlassen. Dies stürzt die Hinterbliebenen in eine Phase der Trauer, aber trotzdem wollen sie den Toten gebührlich mit einer würdevollen Beerdigungsfeier und Bestattung verabschieden. Dafür ist ein gewisser Geldbetrag erforderlich, der nicht bei jedem verfügbar ist. Eine Möglichkeit, die Hinterbliebenen zu entlasten, ist der Abschluss einer Sterbegeldversicherung.

Was ist eine Sterbegeldversicherung?

SterbegeldversicherungBis zum Ende des Jahres 2003 wurde von den Krankenversicherungen beim Ableben eines Versicherten Sterbegeld ausgezahlt, damit die Angehörigen die Abschiedsfeiern würdevoll gestalten können. Diese Leistung wurde ersatzlos gestrichen. Einige Versicherungen haben deshalb eine analoge Leistung in ihr Portfolio aufgenommen. Der Versicherte zahlt monatlich bzw. jährlich einen kleinen Betrag. Bei seinem Tod wird die Leistung an die Hinterbliebenen ausgezahlt. So müssen sich diese nicht selbst in Unkosten stürzen oder sich verschulden. Am besten macht man rechtzeitig ein Testament für die Verteilung des Nachlasses und hinterlegt dieses beim Notar seines Vertrauens. Auf diese Weise kann man potenziellen späteren Streitigkeiten vorbeugen. Im Testament sollte man auch den Begünstigten der Versicherung eintragen.

Für wen lohnt sich der Abschluss einer Sterbegeldversicherung?

Vom Prinzip her ist eine Sterbegeldversicherung eine Kapitallebensversicherung mit kleinen Beträgen. Der Abschluss dieser Versicherung lohnt sich für alle, die ihre Angehörigen nicht mit den Kosten für Feier oder Grabstein belasten wollen. Günstige Beiträge erhält man, wenn man beim Abschluss der Versicherung noch nicht im Rentenalter ist. Am besten schließt man den Vertrag spätestens mit 45 Jahren ab. Übrigens können auch Eltern eine Versicherung für ihre Kinder abschließen. Die monatlichen Beiträge sind aufgrund des geringen Risikos sehr niedrig und die Kinder brauchen sich dann später nicht mehr selbst darum zu kümmern, sondern sind bereits abgesichert.

Was passiert, wenn der Verstorbene überschuldet war?

Bei einer Sterbegeldversicherung ist die Versicherungssumme nicht Teil des Nachlasses, sondern zählt als Einkommen für den Begünstigten. Das bedeutet, dass wenn der Verstorbene überschuldet oder in einem Insolvenzverfahren war, dies keinen Einfluss auf die Zahlung des Geldes hat. Der Begünstigte kann dieses behalten.

Warum sollte man das Geld für die Beerdigung nicht auf dem eigenen Konto ansparen, sondern stattdessen lieber eine Sterbegeldversicherung abschließen?

Man sollte das Geld für die Bestattung nicht auf dem eigenen Konto sammeln, sondern lieber eine Versicherung zur Auszahlung von Sterbegeld abschließen, da immer mehr Rentner – nicht nur wegen niedriger Renten – überschuldet sind. Dieser Aspekt sollte nicht vernachlässigt werden, da immer mehr ältere Bürger pflegebedürftig werden und in einem Heim betreut werden müssen. Die Kosten für eine Heimbetreuung sind immens und fressen in kürzester Zeit das Ersparte auf. Ist nicht genug Eigenkapital vorhanden, muss das Sozialamt einspringen, um die Heimkosten zu tilgen. Eine Sterbegeldversicherung muss dafür nicht aufgelöst werden. Da der Betrag nicht in den Nachlass fällt, sondern dem Begünstigten zusteht, bleibt diese Summe dem Erbenden erhalten. Befindet sich Geld auf dem eigenen Konto, ist dieses an die Gläubiger – und auch an das Sozialamt – zu verteilen.

Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass eine Sterbegeldversicherung eine gute Investition ist und eine Möglichkeit, die eigenen Angelegenheiten – zumindest finanziell – noch zu Lebzeiten zu regeln, sodass man eine respektvolle Beerdigung erhalten kann. Speziell bei geringen bis mittleren Einkommen wird das Angesparte auf diese Weise vor dem Zugriff von Sozialbehörden, beispielsweise im Falle einer späteren Pflegebedürftigkeit, geschützt.

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Brandgefahr steigt zu Weihnachten

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Brandgefahr – Vorsicht, bei offenem Feuer am Weihnachtsbaum – die Versicherung zahlt nicht immer

Schon in der Vorweihnachtszeit brennen jedes Jahr diverse Adventskerzen. Laut einer Statistik ist der Dezember der brandreichste Monat im Jahr. Dennoch wird dem Brandschutz in den Haushalten nicht genügend Aufmerksam geschenkt. Nahezu jeder zweite Haushalt in Deutschland hat keinen Rauchmelder im Haus oder in der Wohnung.

In Deutschland zählt man jedes Jahr ca. 500 Menschen die durch Brände in den eigenen vier Wänden umkommen

Jedes Jahr fallen in Deutschland ca. 500 Menschen Bränden in ihren eigenen Wohnungen zum Opfer. Häufig sind jedoch nicht die schweren Verbrennungen sondern Rauchvergiftungen für den Tod verantwortlich. Laut einer Umfrage sind 72 Prozent der Deutschen davon überzeugt, dass Rauchmelder „wichtig“ oder „sehr wichtig“ sind. Allerdings wurde in derselben Umfrage angegeben, dass nur rund die Hälfte der Befragten Rauchmelder bei sich Zuhause installiert haben. Ein Versäumnis, welches tödlich enden kann.

In vielen Bundesländern gilt bereits eine Rauchmelderpflicht

Vielen Landesregierungen ist die Gefahr der Wohnungs- und Wohnhausbrände bekannt und aus diesem Grund haben sie bereits Gesetze verabschiedet, die Vermieter und Besitzer verpflichten, die Wohnräume mit Rauchmeldern auszustatten. Es wird dadurch geregelt, dass Neubauten vor Einzug mit Rauchmelden ausgerüstet und Bestands- sowie Alt-Gebäude innerhalb einer bestimmten Frist nachgerüstet werden müssen.

Häufig ist es gesetzlich bestimmt, dass Schlaf- und Kinderzimmer, sowie Flure, die als Fluchtweg dienen mit Meldern ausgestattet werden. In bereits 13 von 16 Bundesländern ist dies bereits seit Januar 2015 gesetzlich vorgeschrieben.

Brandgefahr minimieren durch Rauchmelderpflicht

Zum Vergrößern bitte klicken.

Die richtige Installation eines Rauchmelders kann leben Retten

Grundsätzlich sollte ein Melder waagerecht an der Decke angebracht werden. Der TÜV Rheinland empfiehlt die Installation in der Raummitte, da sich der Rauch bei ungeöffnetem Fenster häufig dort konzentriert. Der Mindestabstand zur Wand ist mit einem halben Meter festgelegt.

Bei Dachschrägen sollte der Rauchmelder ebenfalls einen halben Meter unter dem höchsten Punkt befestigt werden. Ein weiterer Tipp: Bringen Sie ihn nicht in der Nähe zu Fenstern, sowie bei Luftschächten und Klimaanlagen an, da dort der Rauch automatisch abziehen kann und nicht vor einer Brandgefahr gewarnt werden kann.

Eine Installationsanleitung finden Sie in diesem Video.

Einer Statistik zufolge, werden etwa zwei Drittel der Brandopfer nachts im Schlaf überrascht, da der menschliche Geruchssinn im Schlaf nicht funktioniert, wodurch der Qualm nicht wahrgenommen werden kann. In diesem Zusammenhang vergehen wichtige Minuten bis der Betroffene durch die angestiegene Hitze erwacht.
Gerade der Brandrauch ist durch seine Zusammensetzung der bereits verbrannten Gegenstände und Materialien nicht zu unterschätzen. Er ist oft gefährlicher als das Feuer selber, da bereits ein einmaliges Einatmen tödliche Wirkung zeigen kann.

Wie erkennt man einen qualitativen Rauchmelder

Da die Rauchmelder gesetzlich vorgeschrieben sind, unterliegen Sie einer staatlichen Norm-Prüfung. Genauer sind es zwei offizielle Auszeichnungsmerkmale, die bei Rauchmeldern zu beachten sind. Gesetzlich müssen sie eine CE-Kennzeichnung besitzen und der Norm „EN 14604“ entsprechen. Die Norm legt zum Beispiel die Mindestlautstärke des Alarmsignals und einige Mindeststandards in der Funktion fest. Gute Rauchmelder kann man zudem an einem Testknopf zur Funktionsprüfung erkennen. Ein vorgesehener Batteriewechsel sollte ebenfalls durch ein wiederkehrendes Warnsignal angekündigt werden. Zwei weitere Qualitätsmerkmale sind das VdS-Siegel und das KRIWAN-Zertifikat.

Für Räume, in denen regelmäßig mit starker Rauchentwicklung zu rechnen ist, wie zum Beispiel der Küche, oder dem Bad, gibt es besondere Modelle, die über einen Stummschalter verfügen um einen Fehlalarm zu unterbrechen. Diese schalten sich nach fünf bis acht Minuten automatisch wieder ein und lösen erst nach der dreifachen Menge an Rauchbildung erneut aus.

Eine weitere Sicherheitsmaßnahme ist ein Feuerlöscher, der auch nicht fehlen sollte. Hier genügt in der Regel ein 6-Kilo-Pulverlöscher, der in jedem Baumarkt zu finden ist.

Unser Tipp: Neben der einfachen Tatsache, dass Rauchmelder Leben retten können, sollten Sie auch bedenken, dass Wohngebäude- und Hausratversicherungen Leistungen verweigern können, wenn Mieter und Hausbesitzer gegen diese Pflicht verstoßen. Prüfen Sie also Ihre Versicherungen, ob sie leistet, wenn gegen die Landesbauordnung verstoßen wurde.

Wenn Sie als Eigentümer, oder als Bauherr noch über keine Wohngebäudeversicherung verfügen, sollten Sie sich dringend informieren. Allumfassende Informationen finden Sie auf www.acio.de. Weiterhin können Sie dort andere Versicherungsprodukte wie zum Beispiel Zusatzversicherungen, Krankenkassen oder Rentenversicherungen durch einen Vergleichsrechner mit Ihren individuellen Ansprüchen ermitteln.

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Zahnarzt – Welcher ist gut?

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Wie erkenne ich, ob ich bei einem guten Zahnarzt bin?

Sie benötigen einen neuen Zahnarzt – egal ob Sie umgezogen sind oder Ihr Arzt sich in den Ruhestand verabschiedete – und wissen nicht, woran Sie eine neue, für Sie geeignete zahnmedizinische Betreuung am besten erkennen. Wir erläutern Ihnen, worauf Sie bei der Bewertung (aus Patientensicht) achten sollten.

Gute Terminplanung

Einen ersten Eindruck können Sie im Wartezimmer erhalten. Gute Zahnärzte arbeiten mit einer effizienten Terminplanung. Erfahrungsgemäß kommen die Patienten „just in time“ zum Termin. Das bedeutet, dass im Wartezimmer – möglichst – immer nur der folgend zu Behandelnde sitzen sollte. Falls sich eine vorhergehende Behandlung mal verzögert, rufen die Assistentinnen einer Zahnarztpraxis mit guter Terminplanung auch kurzfristig Patienten, die in der Umgebung wohnen, an und fragen nach, ob man eine halbe Stunde später kommen könne. Ist das Wartezimmer immer voll, können Sie davon ausgehen, dass ein nicht ganz so optimales Praxismanagement vorherrscht.

Gründliche Untersuchung und Beratung mit Fokus auf Vorsorge

Eine gute Zahnbehandlung beginnt mit einer gründlichen Untersuchung. Der Zustand aller Zähne wird bewertet und dokumentiert. Der Zahnarzt berät Sie über anstehende Probleme und vorzunehmende Behandlungen. Er weist auf Vorsorgemaßnahmen hin und bietet Ihnen diese, wie unter anderem eine professionelle Zahnreinigung (PZR), an. Bei komplizierten Gebissständen wird zum Beispiel auch die individuelle Mundhygiene erklärt beziehungsweise geeignete elektrische Zahnbürsten und Ähnliches empfohlen.

Berücksichtigung der Wünsche und finanziellen Möglichkeiten des Patienten

Glücklicher Zahnarzt BesuchIn einer guten Zahnarztpraxis bespricht der Arzt alle Behandlungen mit dem Patienten zuvor. Achten Sie darauf, dass Sie dem Arzt mitteilen, ob Sie eine Zahnzusatzversicherung besitzen. Ein Gespräch darüber sollte unbedingt erfolgen, da Sie dann gegebenenfalls noch vor der schriftlichen Diagnose den Abschluss einer Zahnzusatzversicherung tätigen können. Bei komplizierten Befunden gibt es meist mehrere Möglichkeiten der Therapie. Ein guter Arzt zeigt dem Patienten die Vor- und Nachteile der Heilverfahren sowie Alternativen auf. Sehr schmerzempfindlichen Patienten werden vor einer Zahnbehandlung Lokalanästhetika angeboten.

Ein guter Behandler berücksichtigt bei der Empfehlung von Leistungen, die nicht von der Krankenversicherung übernommen werden, die finanziellen Möglichkeiten seiner Patienten. Haben ihn die Betroffenen z. B. einmal darauf hingewiesen, dass keine Möglichkeit einer persönlichen Zuzahlung besteht, werden solche Leistungen – wie zum Beispiel eine PZR – nicht bei jedem Besuch wieder empfohlen. Außerdem wird hier rechtzeitig auf die Leistungsübernahme durch eine Zahnzusatzversicherung hingewiesen. Häufig erkennt ein Zahnarzt am Gebiss seines Kunden, ob in absehbarer Zukunft eine Kronenbehandlung erforderlich wird. In diesem Fall wäre das Anraten einer Zahnzusatzversicherung ein Kriterium für die Bewertung einer guten Zahnarztpraxis. Auch empfehlen gute Zahnärzte Eltern rechtzeitig den Abschluss einer Versicherung für kieferorthopädische Behandlungen ihres Nachwuchses, wenn der Gebissstand ein späteres Behandlungserfordernis vermuten lässt. Angeratene Maßnahmen sollten jedoch auf keinen Fall in der Patientenakte notiert sein, da sonst keine Leistungen aus einer Zahnzusatzversicherung erfolgen.

Rücksichtsvoller Umgang mit Angstpatienten

Viele Menschen haben Angst vor dem Zahnarzt. Zögern Sie in einem solchen Fall nicht, den Arzt vor der Behandlung auf Ihre Ängste anzusprechen, damit dieser darauf eingehen kann. Gute Zahnärzte nehmen die Ängste ihrer Patienten ernst. Ein besonders rücksichtsvoller Umgang, vorheriges Erklären der Arbeitsschritte oder die Behandlung unter Hypnose sind einige Möglichkeiten, dem Patienten die Zahnbehandlung so angenehm wie möglich zu gestalten. Besonders ansprechend gestaltete Praxisräume, eventuell nach Feng-Shui, und eine ruhige Sprechweise von Arzt und Assistentin wirken zusätzlich beruhigend auf die Patienten.

Selbstverständlich sollte sein, dass Arzt und Assistentin während der Zahnbehandlung keine Privatgespräche führen, da dieses nicht nur respektlos gegenüber dem Patienten ist, sondern auch von der Arbeitsaufgabe ablenken kann.

Hygiene in der Praxis

Nicht zuletzt können Sie als Patient Hinweise auf die in der Praxis eingehaltene Hygiene erhalten. Selbstverständlich sind ein frischer Becher zum Ausspülen und desinfizierte Geräte, welche speziell für Ihre Behandlung bereitgelegt werden. Das komplette Personal am Stuhl sollte neben einem Mundschutz auch Handschuhe tragen.

Zur Hygiene zählt auch der Rauchverzicht während der Arbeit, denn der Arzt ist mit seinem Gesicht dicht an der Nase des Patienten. Da Zigarettenrauch ist noch lange nach der Zigarette zu riechen ist, kann das für den Patienten extrem unangenehm sein.

Zusammenfassend kann festgestellt werden: Entscheidend ist Ihr persönlicher Eindruck von der Praxis und ob Sie sich bei diesem Zahnarzt und in seiner Praxis wohl und ernst genommen fühlen. Werden von Ihnen geäußerte Einwände berücksichtigt? Sollte es dennoch einmal zu einem Problem kommen, sprechen Sie Ihren Arzt darauf an.

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Familienpflegegesetz – Welche Änderungen gibt es

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Mehr Rechtsanspruch für Pflegende im neuen Familienpflegegesetz

Das Familienpflegegesetz gibt seit 2015 Rechtsanspruch auf Freistellung zur Pflege eines nahen Angehörigen.

In immer mehr Familien leben ältere Personen, deren Pflegebedürftigkeit mit den Jahren immer größeren Umfang einnimmt. Den überwiegenden Teil der Pflegeaufgaben übernehmen nahe Angehörige. Die zeitintensive häusliche Pflege einer Person bringt neben der extremen Zusatzbelastung sehr häufig organisatorische Probleme mit sich, wenn der Pflegende in Vollzeit erwerbstätig ist. Die Familienministerin Manuela Schwesig hat es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, pflegende Angehörige zu unterstützen. Im Januar 2015 traten auf ihre Initiative dazu umfangreiche Neuregelungen in Kraft, welche erstmals die Pflegeleistung der Angehörigen honorieren.

Familienpflegegesetz Pflegebedürftige PersonDurch das Familienpflegegesetz wurde die Möglichkeit geschaffen, eine berufliche Auszeit für die Versorgung von Angehörigen zu nehmen. Diese kann unabhängig von der finanziellen Hilfe einer Pflegezusatzversicherung genutzt werden. Lediglich der finanzielle Rahmen der Unterstützung während der Pflegezeit ist ohne eine private Pflegezusatzversicherung begrenzt. Mit einer Pflegezusatzversicherung können die Mindereinnahmen aus Arbeitsentgelt ausgeglichen und somit der tägliche Lebensunterhalt finanziert werden.

Im Folgenden werden die Neuregelungen, welche vor allem die Freistellung von der Arbeit und den Kündigungsschutz während dieser Zeit betreffen, kurz erläutert.

Was ist das Familienpflegegesetz?

Das Familienpflegegesetz ist ein Gesetz, das pflegenden Angehörigen einen Rechtsanspruch auf Freistellung von der Arbeit für einen bestimmten Zeitraum sowie Kündigungsschutz während dieser Zeit garantiert. Es ist ähnlich wie das Gesetz zur Elternzeit, das die Familienarbeit honorieren soll, zu betrachten und berücksichtigt, dass die häusliche Pflege eines Angehörigen neben viel Kraft auch Zeit erfordert. Im Gesetz sind verschiedene Zeiträume der Freistellung definiert. Im Unterschied zur Elternzeit gibt es zwar den Anspruch auf Freistellung von der Arbeit, aber – außer bei der kurzzeitigen Arbeitsverhinderung – keine finanziellen Entgeltersatzleistungen. Eine private Pflegezusatzversicherung würde in diesen Fällen Leistungen auszahlen, womit die Kosten des Pflegenden getragen werden können.

Was bedeutet kurzzeitige Arbeitsverhinderung?

Laut Gesetz können Sie Ihrer Arbeit bis zu zehn Arbeitstage fernbleiben, wenn Sie einen nahen Angehörigen pflegen. Diese Zeit ist vor allem dazu gedacht, dass Sie währenddessen die tägliche Pflege organisieren oder einen Pflegeplatz für den Angehörigen suchen. Der Arbeitgeber muss Sie, unabhängig von der Mitarbeiterzahl in der Firma, für diese Zeit freistellen. Sie brauchen ihm nur die Anzahl der benötigten Arbeitstage mitzuteilen. Die Freistellung erfolgt jedoch unentgeltlich. Sie haben aber mit einer ärztlichen Bescheinigung die Möglichkeit, bei der Pflegekasse Ihres Angehörigen ein Pflegeunterstützungsgeld für maximal zehn Arbeitstage zu beantragen.

Was umfasst die Pflegezeit?

Wenn Sie Ihren Angehörigen bis zu sechs Monate zu Hause pflegen möchten, besteht die Möglichkeit der Inanspruchnahme einer Pflegezeit. Sie können in diesem Fall wählen, ob Sie weiterhin Teilzeit arbeiten möchten oder eine komplette „Auszeit“ zur Pflege nutzen wollen.

Alle Firmen mit mehr als 15 Beschäftigten müssen Sie auf Wunsch für diese Zeit freistellen. Die Dauer der Freistellung muss dem Arbeitgeber mindestens zehn Arbeitstage vorher mitgeteilt werden. Während dieser Pflegezeit haben Sie Kündigungsschutz. Die Pflegezeitregelung gilt auch für nahe Angehörige unter 18 Jahren. Hierbei darf die Betreuung auch an einem anderen Ort stattfinden. Sollten Sie einen nahen Angehörigen in der letzten Lebensphase begleiten wollen, können Sie ebenfalls auf diese Regelung zugreifen. Die Unterbringung Ihrer Angehörigen ist dabei in jedem Fall unabhängig und muss nicht zu Hause erfolgen.

Während der Freistellung erhalten Sie, wie bereits angesprochen, keinen Arbeitslohn, können aber ein zinsloses Darlehen beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben beantragen.

Was ist die Familienpflegezeit?

Die Familienpflegezeit umfasst laut Gesetz einen Zeitraum von bis zu zwei Jahren. Arbeitgeber mit mehr als 25 Beschäftigten müssen Sie auf Antrag für die Pflege eines nahen Angehörigen bis zu 24 Monate teilweise von der Arbeit freistellen. Sie arbeiten in diesem Fall mindestens 15 Arbeitsstunden je Woche und können nach Ablauf der Familienpflegezeit zu Ihrer ursprünglichen Arbeitszeit (und Arbeitslohn) zurückkehren. Die Freistellung erfolgt unentgeltlich und muss in diesem Fall mindestens acht Wochen vor Antritt beim Arbeitgeber für die gewünschte Zeit beantragt werden.

Es werden keine Entgeltersatzleistungen gezahlt; aber es kann ein zinsloser Kredit in Anspruch genommen werden. Dieser muss im Anschluss zurückgezahlt werden.
Die Familienpflegezeit kann auch bei der Pflegebedürftigkeit eines nahen Angehörigen unter 18 Jahren in Anspruch genommen werden. Hier darf die Pflege auch an einem anderen Ort erfolgen.

Wie kann ich die Familienpflegezeit finanzieren?

Die Idee einer Pflegezeit für Angehörige ist ein sehr guter Schritt in die richtige Richtung. Es wird der Zusammenhalt von Familien gestärkt. Leider ist die finanzielle Unterstützung noch sehr gering, so dass sich Pflegende, um Ihre Leistung vollbringen zu können, stark verschulden müssen. Abhilfe kann hier eine private Pflegezusatzversicherung schaffen. Für einen geringen monatlichen Obolus erhält man im Falle einer Pflegebedürftigkeit monatliche Leistungen von der Versicherung, um die Pflegekosten abdecken zu können.

Wenn der Pflegebedürftige die Pflegezusatzversicherung mit Leistungen für pflegende Angehörige abschließt, braucht der Senior später auch kein schlechtes Gewissen zu haben, dass er seine Kinder bzw. Schwiegerkinder finanziell belastet, weil diese Leistung dann aus der Pflegezusatzversicherung ausbezahlt wird.

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Herzinfarkt-Risiko durch Zahnarztbesuche minimieren

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Wie Sie Ihr Schlaganfall- und Herzinfarkt-Risiko durch regelmäßige Zahnarztbesuche minimieren

Laut einer Studie hängt eine Parodontitis unmittelbar mit dem Blutdruck zusammen.
Dies stellt eine Studie der Deutschend Hochdruckliga e.V. heraus, die anlässlich des 38. Wissenschaftlichen Kongresses „Hypertonie und Prävention 2014“ in Berlin abgehalten wurde.

Zahnzusatzversicherung für Paradontitisbehandlung über die KrankenkasseParodontitis lässt das Zahnfleisch so stark entzünden, dass der Zahnhalteapparat Schaden nehmen kann. Das bedeutet, dass sich die Zähne ohne eine Behandlung lockern und ausfallen können. Zusätzlich stellte sich heraus, dass Menschen mit einer Parodontitis-Diagnose auch häufiger von anderen Krankheiten betroffen sind.

 

Zusammenhang zwischen Parodontitis und Diabetes bzw. Bluthochdruck

Der Zusammenhang der Krankheiten soll noch nicht absolut eindeutig ergründet sein. Sehr wahrscheinlich sind jedoch die gleichen Bakterien für die Erkrankungen verantwortlich. Die Bakterien, die Parodontitis auslösen, sollen die Ursache für erhöhten Blutdruck und die damit vermehrt auftretenden Herzinfarkte und Schlaganfälle sein, erklärt Dr. med. Johannes Baulmann. Die Erreger verteilen sich über die Blutbahn im ganzen Körper und damit in den Blutgefäßen. Dort regen sie entzündliche Prozesse an und lassen mit der Zeit die Wände brüchig werden, so der Mediziner.

Um herauszufinden, wie elastisch die Gefäße der Patienten sind, nutzen die forschenden Mediziner die Pulswellen-Messtechnik. Diese ermittelt mit Hilfe einer künstlich erzeugten Druckwelle, die durch die Arterien geleitet wird, die Geschwindigkeit der Druckwelle. Je langsamer diese ausfällt, desto flexibler sind die Gefäßwände und desto niedriger ist die Gefahr einer Herz-Kreislauf-Erkrankung. In ersten Ergebnissen, ermittelte sich ein definitiver Zusammenhang zwischen Parodontitis und steiferer Gefäßwände.

Wird Parodontitis behandelt, sinkt auch das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung

Durch die Fragestellung der Studie, ergibt sich auch ein Ansatz zur Lösung des Problems. Die Mediziner prüften mit Hilfe zweier Gruppen den Zusammenhang von behandelter und unbehandelter Paradontitis zu Bluthochdruck. Das Ergebnis ist eindeutig.

Menschen mit behandelter Parodontitis hatten nach 12 Monaten eine höhere Flexibilität der Blutgefäße, als die unbehandelten. Zudem fiel eindrucksvoll auf, dass der Blutdruck der behandelten Patienten ebenfalls gesunken war.

Diese Studie zeigt einmal mehr, dass es wichtig ist, über den bekannten Tellerrand hinaus zu blicken. Versicherte sollten die Leistungen ihrer Krankenkasse auf ausreichende Zahnleistungen prüfen, oder diese privat mit einer Zahnzusatzversicherung aufstocken.

Quelle: www.idw-online.de

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