Xylit – mit Zuckerersatz zur Zahngesundheit

Zucker schadet den Zähnen – Xylit nicht!

Dass der Zuckerersatzstoff Xylit die ersehnte Fusion von Zahngesundheit und Süße schaffen könnte, ist ein eher neuer Ansatz. Wir klären auf, was Sie über den Zuckerersatzstoff wissen sollten.

Wieso Zucker Karies hervorruft

Unsere natürliche Mundflora besteht aus unterschiedlichen Bakterien und Pilzen. Viele davon zählen zur Bakteriengattung Streptokokken, so zum Beispiel Streptococcus mitis, sanguis oder salivarius. Karies entsteht durch das Zusammenwirken von kariogenen Mikroorganismen. Bakterien in der sogenannten Plaque greifen mit ihren Stoffwechselprodukten den Zahnschmelz an und verursachen dadurch Löcher in den Zähnen.

Xylit und Stevia ZuckerersatzDie Bakterienart Streptococcus mutans gilt als wichtigster Karieskeim und bildet extrazelluläre Glukanpolymere aus der Saccherose im Speisebrei. Durch diese Stoffe heftet sich das Bakterium an den Zahnschmelz, wo es vor allem die Zahnhälse besiedelt und durch seine Ausscheidungen Zahnfleischentzündungen sowie Parodontitis hervorruft. Kohlehydrate werden von dem Bakterium zu Milchsäure verstoffwechselt. Der pH-Wert der Mundflora fällt daraufhin ab und die Zähne demineralisieren. Außerdem ist das Bakterium dazu in der Lage, die IgA-Antikörper des Menschen zu deaktivieren und auf diese Weise das Immunsystem zu schwächen. Karies, Parodontitis sowie immunologische Schwächung sind dadurch eng miteinander verwandt und haben oft einen Befall mit Bakterien der Spezies Streptococcus mutans zur Ursache.

Zuckerersatzstoff, der Gesundheit zuliebe

Nur rund ein Prozent aller erwachsenen Deutschen sind kariesfrei. Da Bakterien wie das Hauptkariesbakterium Streptococcus mutans Kohlehydrate für ihren Stoffwechsel benötigen, sind Stärke und vor allem Zucker Gift für die Zähne. Der Deutsche nimmt im Jahr durchschnittlich 70 Kilogramm Zucker zu sich. Nur zehn Prozent der täglichen Energie sollten laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) allerdings in Form von Zucker konsumiert werden. Statt sich mit den empfohlenen 50 Gramm Zucker den Tag zu versüßen, verwenden die Deutschen laut Verbraucherservice Bayern tagtäglich oft die doppelte Menge. So ist es nicht immer gewesen: 1800 wurden nur fünf Kilogramm Zucker pro Jahr konsumiert. Zur Jahrhundertwende ins 20. Jahrhundert waren es 40 Kilogramm. Die Zuckersucht ist seither im Anstieg, dasselbe gilt für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Zahnerkrankungen.

Zuckerersatzstoff Stevia – Experten warnen vor Überdosierung

Immer häufiger greifen Gesundheitsbewusste der Zahngesundheit und Kalorienbilanz zuliebe mittlerweile auf Zuckerersatzstoff zurück. Neben Stevia sind vor allem Honig und Dicksäfte als natürliche Zuckeralternativen bekannt. Die Langzeitwirkung vieler Ersatzstoffe ist bislang nicht abschließend erforscht. Da Produkte wie nullkalorischer Stevia aus den Blättern der Stevia-Pflanze außerdem Verdauungsstörungen hervorrufen, bleiben viele Experten gegenüber dem Zuckerersatz skeptisch. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa) warnt im Zusammenhang mit Stevia zum Beispiel vor Überdosierung: Lediglich vier Milligramm Steviolglycosid pro Kilogramm des eigenen Gewichts seien unbedenklich.

Dicksäfte und Honig haben gesundheitliche Tücken

Auch Dicksaft hat als Zuckerersatzstoff seine Tücken. Zwar enthalten die damit versetzten Produkte Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine und geben ihren Zucker zugunsten des Insulinspiegels nur langsam ab, aber Dicksäfte können den Dünndarm überlasten. Laut der Yale University fördert die enthaltene Fructose sogar Übergewicht und Diabetes. Auch Honig kann mit 25 Prozent weniger Kalorien als Zuckerersatzmittel eingesetzt werden, jedoch begünstigt der natürliche Stoff auch Allergien und ist darüber hinaus gerade für Zahngesundheit noch störender als Zucker.

Gesunde Zähne durch das Zuckeralkohol Xylit

Eine eher neue Zuckeralternative ist Xylit (auch Xylitol), ein sogenanntes Zuckeralkohol (Polyol). Der Zuckerersatzstoff süßt bei halber Kalorienzahl in etwa genau so stark wie raffinierter Zucker. Xylit findet sich in natürlichen Gemüsearten wie Beeren, im Holz der Birke und sogar im menschlichen Körper: Verdauungsbakterien bilden den Zuckeralkohol bei der Verstoffwechselung von Kohlehydraten. Erst im Dickdarm wird das organische Polyol wieder abgebaut.

Xylit in Zahngesundheitsprodukten

Studien legen mittlerweile nahe, dass Xylitol vor allem die Zahngesundheit unterstützen kann. Aus diesem Grund ist der Zuckeralkohol in vielen Zahngesundheitsprodukten enthalten. Xylitol kann eine nachweisliche Reduktion von Streptococcus mutans innerhalb der Plaque und des Speichels bewirken. Offenbar stört Xylit nämlich die Stoffwechselprozesse des Kariesbakteriums und löst damit ein Zellsterben aus. Die Mikroorganismen haften durch Xylitol weniger an den Zahnoberflächen. Das Säureproduktionspotenzial der Bakterien wird außerdem reduziert. Xylit-Pastillen und -Kaugummi stimulieren zusätzlich die Mineralisierung der Zähne.

Zuckeralkohole erschweren den bakteriellen Stoffwechsel

Orale Bakterien können Xylit anders als andere Zuckerersatzstoffe nicht verstoffwechseln. Die Kariesbakterien dephosphorylieren Xylit-Moleküle zwar, können sie aber nicht weiterverwerten und stoßen sie wieder aus. Damit haben sie durch das Polyol hohe Energiekosten anstatt eines Energiegewinns. Xylit hemmt auf diese Weise das Wachstum der Bakterien und hält sie von ihren normalen Stoffwechselprozessen ab. Karies und Parodontitis ist damit die Basis genommen. Da der Stoff auch in der Kalorienbilanz gut abschneidet und rund 40 Prozent weniger kalorisch ist als Zucker, greift man auch in der Abnehmindustrie immer häufiger auf Xylit zurück.

Maßvolle Xylit-Anwendungen für bessere Zahngesundheit

Viele Gesundheitsbewusste nehmen nach jeder Mahlzeit einen halben Teelöffel Xylit oder einen Xylit-Kaugummi zu sich. Zum einen steigert dieses Vorgehen die Speichelproduktion und verändert so den pH-Wert im Mund. Zum anderen werden die Kariesbakterien durch die Prozedur an ihrer Arbeit gehindert. Der veränderte pH-Wert verhindert außerdem die Anheftung der Bakterien an die Zähne. Die Zahnoberfläche wird bei regelmäßiger Anwendung geglättet und mit Mineralstoffen aus dem Speichel remineralisiert. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa) hat gegen die maßvolle Anwendung von Xylitol keine gesundheitlichen Bedenken. Allerdings können Zuckeralkohole in größeren Mengen Durchfall verursachen. Daher auch Xylit bitte nicht maßlos anwenden.

Erschien in Aktuell, Zahnzusatzversicherung |

Ladymed – Krebs den Schrecken nehmen

Lebensqualität sichern mit dem Ladymed-Krebs-Diagnosegeld

Ladymed-DiagnosegeldLadymed – Eine Absicherung, die Mut macht! Sehr viele Menschen erkranken im Laufe ihres Lebens an Krebs. Neben der Entfernung des Tumors ist in der Regel eine umfangreiche Behandlung über einen langen Zeitraum erforderlich, um den Krebs vollständig zu besiegen. Zusätzlich können alternative Heilmethoden, welche teilweise nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen werden, den Heilungsprozess fördern. Viele Betroffene haben mit finanziellen Einbußen zu kämpfen, denn durch die lange Arbeitsunfähigkeit sinkt das verfügbare Nettoeinkommen, während gleichzeitig die Kosten für Kinderbetreuung, erforderliche Haushaltshilfen, Heilmittel usw. ansteigen.

Die Auszahlung des Diagnosegeldes aus dem Krebsschutzbrief der Würzburger kann diese Belastungen abfedern und der Erkrankten und ihrer Familie dadurch in der schweren Zeit einen Zugewinn an finanzieller Sicherheit ermöglichen.

Krebs – was ist das?

Grob umrissen ist Krebs eine Krankheit, die die Gene, das Erbgut des Menschen, negativ beeinträchtigt. Krebszellen entstehen, wenn Abschnitte der Erbsubstanzen verändert und nicht repariert werden können. Dies überträgt sich auf die Erbinformation. Je älter ein Mensch wird, desto unzuverlässiger arbeitet das körperliche Reparatursystem und verhindert ein komplettes Wiederherstellen der Gene. Die Deutsche Krebshilfe belegt diese Entwicklung damit, dass das durchschnittliche Alter von Personen, die an Krebs erkranken bei 69 Jahren liegt.

Die Diagnose Krebs ist für viele Menschen ein Schock und gilt gleichzeitig als Todesurteil, obwohl die Heilungschancen für die meisten Krebsarten mittlerweile steigen. Natürlich sind sie bei einigen Krebsarten nach wie vor schlecht, doch gerade für die häufiger auftretenden Tumorarten, wie beispielsweise Brust-, Haut-, Darm- oder Prostatakrebs, sind sie deutlich gestiegen.

Warum sind immer mehr Menschen von der Krankheit betroffen?

Mittlerweile zählen bösartige Tumore zur Volkskrankheit, was auch der Bericht des Robert Koch-Instituts „Krebs in Deutschland“ belegt. Die Zahl der Krebsdiagnosen steigt stetig, wobei die Krebsforschung bei den häufig auftauchenden Krebsarten sehr gute Fortschritte gemacht hat. Dennoch bekommt nahezu jeder zweite Deutsche einmal in seinem Leben die Diagnose Krebs. Dazu ist allerdings zu sagen, dass viele der an Krebs erkrankten Menschen das Risiko zu erkranken auch selber minimieren könnten. Rauchen oder ungeschütztes Sonnenbaden sind hier bekannte Beispiele. Bei einigen Krebsarten sind die Ursachen für die Erkrankung bis jetzt nicht bekannt, teilweise sind sie wiederum genetisch bedingt und lassen eine medizinische Behandlung unwirksam werden.

Viele Menschen unterschätzen zudem die Einflüsse von Schadstoffen in Lebensmitteln, die Umweltbelastungen am Arbeitsplatz oder die übrigen Umwelteinflüsse, denen wir täglich ausgesetzt sind. Laut einem Artikel der Telekom ist in manchen Regionen das natürlich vorkommende Gas Radon für Krebserkrankungen verantwortlich.

Behandlungsmöglichkeiten einer Tumorerkrankung

Krebs lässt sich mittlerweile gut behandeln, was auch an den erweiterten Möglichkeiten in der Früherkennung liegt. Zudem können heutzutage Tumorerkrankungen auf vielfältige Art und Weise behandelt werden. Neben der operativen Entfernung, Chemo- oder Strahlentherapie gibt es eine Vielzahl von alternativen und pflanzlichen Methoden, die die Heilung von Betroffenen fördern. Von den gesetzlichen Krankenkassen werden allerdings nur konservative Behandlungen bezahlt. Häufig wird zudem für die Heilung bzw. Nachsorge eine spezielle – kostenintensive – Diät propagiert, die der Betroffene selber zahlen muss.

Finanzielle Absicherung im Falle einer Krebserkrankung

Wenn eine Krebserkrankung festgestellt wird, ist die Diagnose zwar verständlicherweise erschreckend, aber viele der Erkrankungen enden, wie bereits angesprochen, nicht mehr tödlich. Aus diesem Grund ist es für die Patientin und ihre Familie eine Hilfe, wenn ein Krebsschutzbrief abgeschlossen wurde. Das Ladymed-Diagnosegeld wird bei einem histologischen Befund sofort ausgezahlt und steht zur freien Verfügung. Sollte aufgrund einer Brustkrebsdiagnose die Extraktion einer Brust erforderlich werden, kann man diese mit einem Implantat wieder herstellen lassen. Die Krankenkassen zahlen diese Operationen häufig nicht, sondern übernehmen lediglich die Kosten einer Prothese. In diesem Fall kann das Diagnosegeld eine große Hilfe sein, weil das körperliche Defizit wiederum seelische Probleme verursachen kann. Dies ist allerdings nur ein Beispiel von Vielen. Ein weiteres wäre, dass durch das Diagnosegeld ein ausgedehnter Urlaub zur Regeneration und Verarbeitung der Krankheit möglich wird.

Wie stehen die Chancen

Jährlich erkranken rund 500.000 Menschen in Deutschland an Krebs. Das bedeutet: Im Laufe seines Lebens erkrankt jeder Zweite einmal an Krebs. Im Jahr 2012 wurde Krebs bei ca. 252.000 Männern festgestellt, bei Frauen zählten die Forscher ca. 225.000 Neuerkrankungen im Jahr.

Dadurch, dass die Behandlungsmethoden und die Früherkennungsmaßnahmen immer weiter verbessert werden, steigen die Heilungschancen. Wird beispielsweise ein Mammakarzinom (Brustkrebs) festgestellt, ist die Überlebenschance mittlerweile bei 88%. Auch bei Krebsbefall der Haut (Chance 94%), der Lungen (Chance 21%), Gebärmutter (Chance 80%) oder dem Darm (Chance 63%) liegen die Heilungschancen relativ hoch. Wer also nach erfolgreicher Behandlung, nicht innerhalb der nächsten fünf Jahre einen Rückfall erleidet, gilt als geheilt. Deswegen raten Ärzte grundsätzlich zu gesunder Lebensweise.

Wer gesund lebt hat gute Chancen Krebs vorzubeugen

Wer aufs Rauchen verzichtet, wenig bis gar keinen Alkohol trinkt und Übergewicht vermeidet, hat ein paar einfache Möglichkeiten genutzt, das Krebsrisiko zu verringern. Ein weiterer wichtiger Schritt ist, die angeratenen Krebsvorsorgetermine nicht verstreichen zu lassen. Dieses Vorgehen erhöht die eigenen Chancen, einen bösartigen Tumor frühzeitig zu entdecken und dadurch besser behandeln zu können. Als Ergänzung der eigenen Vorsorgemaßnahmen ist das Ladymed-Diagnosegeld der Würzburger eine sinnvolle Sache.

Wenn Sie Informationen über die Leistungen des Angebots haben, können Sie unsere Experten unter folgender Telefonnummer kostenlos zu den üblichen Geschäftszeiten anrufen:

0800 980 980-2

 

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Dann freuen wir uns darüber wenn Sie ihn mit Ihren Bekannten teilen oder einen kurzen Kommentar hinterlassen.

Erschien in Vorsorge Zusatzversicherung | Tags , , |

Urlaub mit dem Auto und Kindern

Ohne Stress und Ärger mit Kind und Auto in den Urlaub

Der Urlaub steht an und Erholung steht ganz oben auf der Wunschliste. Damit nicht schon die Autofahrt mit den Kindern den Erholungswert mindert, gibt es verschiedene Dinge zu beachten. Wer sein Auto optimal und sicher vorbereitet, den Kindern ausreichend Ablenkung während der Fahrt beschert und zusätzlich auch noch für Auto, die Familie und sich selbst einen perfekten Versicherungsschutz im Gepäck hat, braucht sich überhaupt keine Sorgen zu machen. Im Folgenden werden Ratschläge gegeben, die den Urlaub mit Kind und Auto zu einer stressfreien Zeit werden lassen.

Optimale Vorbereitung für das sichere Fahrzeug

Urlaub mit FamilieEine angenehme Autofahrt ist vor allem dann zu erwarten, wenn das Auto insbesondere in Sachen Sicherheit optimal vorbereitet wurde. Hierzu gehört ausdrücklich das Überprüfen des Reifendrucks und des Ölstands sowie ein Auffüllen von Wischwasser, Kühlwasser und Bremsflüssigkeit, wobei der Bedarf für die beiden letztgenannten ja meistens durch entsprechende Anzeigen im Auto angezeigt wird. Wichtig ist auch, dass Scheibenwischer, Batterie und Lichtanlage sowie sämtliche Scheinwerfer und Blinker einsatzbereit sind.

Neben diesen technischen Überprüfungen ist es außerdem ratsam, noch einmal einen Blick auf den Erste-Hilfe-Kasten, das Warndreieck und die Warnweste zu werfen, um im Notfall ausgerüstet und bei Polizeikontrollen gegen Strafen geschützt zu sein. Letzte Vorbereitung für eine angenehme Fahrt mit den Kindern ist das Anbringen oder zumindest das Bereithalten von Rollos oder Folien, damit die Kleinen die Reise genießen können, ohne über das blendende Licht jammern zu müssen. Die Zufriedenheit der Kinder wirkt sich auch positiv auf die Eltern aus.

Perfekte Planung der Reisezeit

Auch die Zeit, in der man sich auf die Straßen begibt, sollte im Vorfeld geplant werden. Vor allem in den Schulferien, wo nahezu sich jeder aufmacht, um seinen Urlaub zu genießen, ist es ratsam, nicht sofort den ersten oder zweiten möglichen Tag für die Abreise zu wählen. Zu diesem Zeitpunkt sind wegen des Ferienbeginns Staus und überlange Fahrten vorprogrammiert. Vor allem im heißen Sommer kann das dann schnell zu unnötigem Stress führen, weil gerade für Kinder nicht nur das Warten, sondern auch die Hitze den Aufenthalt im Auto unerträglich macht.

Hier bieten sich auch Fahrten über Nacht an, weil dann die Hitze ausgeschlossen ist, die Straßen eher freier sind und Kinder zudem den gewöhnlichen Schlafrhythmus nutzen können, damit die Reise schneller vorübergeht. Mit Kindern sollten zudem ausreichend Pausen gemacht werden, damit die einzelnen Etappen nicht zu lang werden. Die Unterbrechungen kann man nutzen, um zum einen auf die Toilette zu gehen und zum anderen sich auch einmal die Beine vertreten zu können.

Ablenkung während der Fahrt für gute Laune

Wichtig ist, dass den Kindern während der Autofahrt nicht langweilig wird. Wenn sie also während der Reise nicht schlafen, benötigen sie viel Ablenkung. Hier leisten vor allem CDs mit Musik oder Hörspielen oder auch DVDs gute Dienste. Auch die portablen Spielekonsolen lassen schnell eine angenehme Ruhe auf den Sitzen einkehren. Zum Wohle des Fahrers und einer sicheren Fahrt ist es nicht unwichtig, dass die Kinder Kopfhörer dabei haben, damit sich jeder auf seine Sache konzentrieren kann. Je nach Alter sind Kuscheltiere und Malbücher ein Muss. Vom Lesen sollte man dagegen besser absehen, weil dies oft dazu führt, dass Kindern bei der Fahrt schlecht wird.

Auch ohne Hilfsmittel lassen sich die Fahrten spielend überstehen. So kann man beispielsweise die Herkunft der Autos am Autokennzeichen oder auch die Automarken erraten. So beobachtet man spielerisch den Verkehr und merkt nicht, wie schnell die Zeit vergeht. Zum Wohlbefinden dient auch bequeme und möglichst nicht zu warme Kleidung. Je nach Alter der Kinder ist Wäsche zum Wechseln ratsam, um nach dem Kleckern eine Fahrt in schmutziger oder nasser Kleidung nicht unnötig unerfreulich werden zu lassen.

Versicherungsschutz für das Auto als optimale Sicherheit

Bei der Kfz-Versicherung sollte man unbedingt auf einen umfassenden Schutz achten, denn bezüglich der Haftungsrichtlinien zählt immer das Recht des Urlaubslandes. Mit dem Einschluss einer Ausland-Schadenschutzversicherung kann man sich dann so absichern, dass die Versicherung immer so leistet, als wenn der Unfall in Deutschland stattgefunden hätte. Das verhindert, dass bei einem eigenen, vom Unfallgegner verursachten Schaden dessen Versicherung weniger zahlt, als es in der Heimat der Fall gewesen wäre. Vor der Fahrt zu klären ist – auch im Sinne des Versicherungsschutzes -, ob die internationale grüne Versicherungskarte mitgeführt werden muss oder nicht. Mitgenommen werden sollte auch immer der europäische Unfallbericht. Dieses in vielen verschiedenen Sprachen und grafisch übersichtlich gestaltete Formular verhindert bei der Aufnahme eines Unfalls, dass man bei nicht ausreichenden Sprachkenntnissen etwas nicht versteht oder falsch angibt.

Optimale Absicherung der Gesundheit im Ausland

Auch im Urlaub – gerade mit Kindern – ist man nicht vor Krankheiten oder Unfällen geschützt und ein Arztbesuch kann nötig werden. Zu beachten ist dabei immer der eingeschränkte, wenn überhaupt vorhandene Versicherungsschutz der eigenen Krankenversicherung im Ausland. So übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung nur in den Ländern die Behandlungskosten, mit denen ein sogenanntes Sozialversicherungsabkommen geschlossen wurde. Privat Versicherte genießen meistens den Vorteil einer eingeschlossenen Absicherung für das Ausland. Oft muss hier aber das Geld erst vorgestreckt werden oder es besteht der Nachteil, dass eventuell eingeschlossene Selbstbeteiligungen zum Tragen kommen und das die Urlaubskasse schmälert.
Die optimale Alternative für alle Urlauber ist eine private Reisekrankenversicherung, mit der man sich für die Reise absichert und sich keine Sorgen um entstehende Behandlungskosten machen muss.

Prüfen Sie mit einem Vergleich welche Versicherung Sie absichert

Vergleiche führen dabei auch zu sehr günstige Konditionen, sodass die Sicherheit für die Gesundheit im Urlaub kaum etwas kostet. Bei der Wahl einer optimalen privaten Auslandsreisekrankenversicherung sollte neben dem Standardschutz immer auch darauf geachtet werden, dass Leistungen wie der Rücktransport in ein heimisches Krankenhaus, der Rücktransport im Todesfall sowie die Bergungskosten nach einem Unglücksfall eingeschlossen sind. Die Kosten für eine Behandlung im Ausland, die im Versicherungsschutz der gesetzlichen Krankenversicherung nicht enthalten und entsprechend selbst zu tragen sind, können schnell zu finanziellen Problemen führen.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Dann freuen wir uns darüber wenn Sie ihn mit Ihren Bekannten teilen oder einen kurzen Kommentar hinterlassen.

Erschien in Auslandsreisekrankenversicherung | Tags , , , , , , |

Heuschnupfen – Pollenflugkalender und Medikamente

Heuschnupfen, wenn die Pollen zu Quälgeistern werden

Viele Bundesbürger werden Jahr für Jahr von Heuschnupfen geplagt. Die Bezeichnung „Heuschnupfen“ kommt von der Allergie gegen Gräser, die sich bei Allergikern durch Erkältungssymptome bis hin zu Fieber äußern kann. Es gibt jedoch weit mehr Allergien als die „gegen Heu“. Alles, was draußen in der Natur blüht, kann bei Menschen eine allergische Reaktion hervorrufen. Dies können die Pollen von Birken, von Roggen, von Gräsern und vielem mehr sein.

Die Symptome dieser Erkrankung werden hervorgerufen durch Histamin, welches der Körper als Reaktion auf den Pollenflug produziert. Einfach erklärt glaubt der menschliche Körper, in den Pollen Eindringlinge zu erkennen und schüttet deshalb Histamin aus, welches für das Anschwellen der Schleimhäute verantwortlich ist. Zusätzlich fährt der Körper das Immunsystem komplett hoch.
Das Anschwellen der Schleimhäute kann dann die folgenden Körperreaktionen bewirken: Schnupfen, Halsschmerzen, tränende, juckende und brennende Augen bis hin zu Fieber. Da diese Symptome denen einer Erkältung sehr ähneln, ist es für Ärzte schwer, darin eine Allergie zu erkennen. Die allergische Reaktion kann außerdem zu juckenden Hautausschlägen bis hin zu Neurodermitis führen.

Eine wirkliche Heilung von Heuschnupfen gibt es bis heute nicht. Entsprechende Medikamente und Behandlungen können jedoch dabei helfen, die Symptome des Heuschnupfens in den Griff zu bekommen.

Wann befinden sich Pollen in der Luft?

Heuschnupfen Pollenflug KalenderDer Pollenflugkalender zeigt, dass Heuschnupfen bereits Anfang März, wenn die ersten Pflanzen zu blühen beginnen, starten kann. Mitunter können sich bereits im Februar Symptome zeigen. Immer wenn der Winter mild ist und die Pflanzen früher blühen als saisonal üblich, sind Menschen zu unterschiedlichen Zeiten betroffen. Der Pollenflug geht bei mildem Wetter bis in den Herbst hinein. Je nach auslösenden Pollen kann ein Allergiker folglich von März bis September betroffen sein.

Allergiker, die auf Pollen reagieren, sollten dies nicht auf die leichte Schulter nehmen. Aus einem anfangs harmlosen Heuschnupfen kann sich, unbehandelt oder falsch behandelt, im Laufe der Zeit Asthma entwickeln, das chronisch werden kann. In diesem Fall wird nicht nur gegen die Allergie angekämpft, sondern auch noch gegen deren Folgeerkrankung.

Welche Mittel gibt es? Verschreibungspflichtige Arzneimittel, OTC-Medikamente oder doch lieber die homöopathische Behandlung?

Die Behandlung von Heuschnupfen ist auf verschiedenen Wegen möglich. Zum einen gibt es die Behandlung mit Medikamenten, sogenannten Antihistaminika, welche versuchen, das ausgeschüttete Histamin im Körper zu unterdrücken. Zum anderen besteht die Möglichkeit der Akupunktur, um die Symptome für längere Zeit ohne die Einnahme von Medikamenten in den Griff zu bekommen.

Außerhalb der Zeit des Pollenflugs ist zudem eine Desensibilisierung möglich, um in der Zeit, in der die Pollen fliegen, Ruhe zu haben. Diese Behandlung läuft meist über mehrere Jahre und muss regelmäßig wieder aufgefrischt werden.

Auch in der Homöopathie gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten gegen die allergische Reaktion auf Gräserpollen, Birkenpollen und Co.

Welche Behandlung am Ende genutzt wird, liegt in der Entscheidung des Einzelnen. Unbehandelt sollte der Heuschnupfen auf keinen Fall bleiben, da eine Folgeerkrankung wie Asthma oder Neurodermitis die ganze Sache noch schlimmer machen kann.

Welches sind die gebräuchlichsten Medikamente gegen Heuschnupfen?

Im Bereich der Antihistaminika gibt es zahlreiche verschiedene Medikamente, die in den unterschiedlichsten Darreichungsformen angeboten werden. Bei jedem Medikament ist darauf zu achten, ob dies bereits vor Beginn bzw. spätestens zum Beginn der eigenen allergischen Zeit eingenommen werden muss oder ob es als Mittel gegen akute Reaktionen ohne Vorlaufzeit eingenommen werden kann. Ein solches Mittel ist beispielsweise Licocab Direkt, das es als Nasenspray und als Augentropfen gibt. Es wird in den Apotheken sowohl als Einzelpräparat als auch in einer Kombipackung verkauft. Lesen Sie sich vor Einnahme immer die Packungsbeilage des Medikaments durch!

Welche Mittel gibt es?

Wir möchten Ihnen hier einen kurzen Überblick anhand der getesteten Präparate von Stiftung Warentest geben. Natürlich gibt es noch weitere Medikamente und Anbieter, beispielsweise auch Nachahmerpräparate, Generika genannt. Hierbei handelt es sich um Medikamente, deren Patentschutz ausgelaufen ist und die dadurch frei produzierbar sind.

Medikamente zur Einnahme:

Die Wirkstoffe Cetirizin und Loratadin – beides sind Antihistaminika der sogenannten zweiten Generation. Sie blocken die Histaminrezeptoren und verringern dadurch die ungewünschten Körperreaktionen. Positiv zu bemerken ist, dass sie nur eine geringe Müdigkeit hervorrufen. Folgende Medikamente sind zur Einnahme bestimmt:

• Cetrizin AL (75 ml, Sirup bzw. Saft)
• Loratadin ADGC (20 Tabletten)
• Cetrizin ADGC (20 Tabletten)

Nasenspray, Augentropfen und Kombipackungen:

Laut Stiftung Warentest konnten folgende Mittel mit den Wirkstoffen Cromoglicinsäure und Lodoxamin überzeugen. Diese Stoffe verhindern die Freisetzung des Histamins aus den Mastzellen. Dadurch ist eine vorbeugende und langfristigere Einnahme der Medikamente möglich, ohne den Schleimhäuten zu schaden. Diese Medikamente werden häufig schon 14 Tage vor dem voraussichtlichen Allergiebeginn eingenommen.

• Crom ophtal (15 ml, Nasenspray)
• Dispacromil (20 Pipetten, Augentropfen)
• Cetirizin 1A Pharma (10 ml, Augentropfen)
• Dispacromil sine EDP (20 Pipetten, Augentropfen)

Medikamente zur akuten Anwendung:

Zur akuten Anwendung zählen Medikamente mit den Wirkstoffen Azelastin und Levocabastin. Beides sind Antihistaminika der zweiten Generation. Laut Stiftung Warentest sollte jedoch darauf geachtet werden, konservierungsstofffreie Medikamente zu kaufen, denn diese können selbst Allergien auslösen, greifen die Hornhaut an oder schädigen die Flimmerhärchen der Nasenschleimhaut.

• Allergocrom (10 ml, Augentropfen / 15 ml Nasenspray als Kombipackung)
• Allergodil akut Duo (4 ml Augentropfen / 10 ml Nasenspray als Kombipackung)

In der naturheilkundlichen Behandlung wird oft die Einnahme von den Vitaminen A und C empfohlen. Prophylaktisch versprechen dagegen auch die Behandlungen mit Eigenblut, Akupunktur und mit der Bioresonanztherapie Erfolge. Vor pflanzlichen Mitteln wird dagegen häufig gewarnt, weil Sie selbst Allergieauslöser sein können. Homöopathisch arbeitet man oftmals mit dem Simileprinzip, d. h. mit Stoffen, die beim gesunden Menschen ähnliche Reaktionen hervorrufen wie Heuschnupfen. Diese Mittel sind dann je nach auftretendem Symptom:

• Luffa operculata
• Allium cepa
• Euphrasia
• Formica rufa
• Acidum formicicum

Neben der Einnahme homöopathischer Mittel besteht die Möglichkeit der Behandlung mit Akupunktur. Diese ist bei Heilpraktikern, bei Ärzten der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) sowie bei immer mehr Ärzten, die neben ihrer schulmedizinischen Ausbildung entsprechende Ausbildungen in Naturheilverfahren gemacht haben, möglich.

Pollenflugkalender

Der Pollenflug ist je nach Pflanzenart in einer unterschiedlichen Jahreszeit. Es wird von einer Hauptblüte, in welcher die Belastung durch die Pollen besonders stark ist, sowie von einer Vor- und einer Nachblüte gesprochen.

Die gängigen Pollenflugkalender zeigen die Vor-, Nach- und Hauptblüte folgender Pflanzen auf: Hasel, Erle, Pappel, Weide, Esche, Hainbuche, Birke, Buche, Eiche, Kiefer, Gräser, Spitzwegerich, Roggen, Beifuß und Taubenkraut.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Dann freuen wir uns darüber wenn Sie ihn mit Ihren Bekannten teilen oder einen kurzen Kommentar hinterlassen.

Erschien in Allgemein | Tags , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , |

Demenz – Jeder Zweite fürchtet sich davor

Demenz: Versicherer reagieren auf Angst ihrer Kunden

Demenz ist keine tödliche Krankheit und doch fürchtet sich jeder zweite Deutsche davor, daran zu erkranken. Im Anfangsstadium beschreiben viele Betroffene die Erkrankung als eine beginnende Dunkelheit, die Schritt für Schritt alle Erinnerungen auslöscht. Am Ende ist der Patient nur noch ein Schatten seiner selbst und wird zum schweren Pflegefall, wenn nicht eine andere Erkrankung seinem Leben ein Ende setzt. Die Erkrankung gilt als unheilbar, das Voranschreiten der Krankheit kann höchstens verzögert werden. Eine private Pflegeversicherung bietet eine gute Absicherung für den Ernstfall, sofern auch Leistungen für die Pflegestufe 0 berücksichtigt sind. Seit wenigen Monaten ist auch eine selbstständige Demenzversicherung am Markt erhältlich, die zur Vorsorge für den Pflegefall abgeschlossen werden kann.

Nicht tödlich, aber mit schleichender Entwicklung

Demenz - Oder Alzheimer lässt vergessen wer wir sindIm Volksmund spricht man von Demenz, Mediziner bezeichnen die Erkrankung als Alzheimer. Dabei handelt es sich um eine hirnorganische Krankheit, die zum ersten Mal im Jahr 1906 von dem Neurologen Alois Alzheimer wissenschaftlich fundiert erläutert wurde. Als größter Risikofaktor für eine Erkrankung wurde das Alter identifiziert. Die Betroffenen sind nur in wenigen Fällen jünger als 60 Jahre. Die Krankheit ist gekennzeichnet durch den langsamen Verfall von Nervenzellen und Kontakten der Nervenzellen. Typische Symptome sind Gedächtnis- und Orientierungsstörungen, aber auch das Denk- und Urteilsvermögen ist gestört. Hinzu kommen wahrnehmbare Veränderungen des Persönlichkeitsbildes. Alle Symptome sind bei den Patienten in unterschiedlicher Stärke ausgeprägt. Üblicherweise nehmen sie im fortschreitenden Stadium der Erkrankung zu und machen die Bewältigung des normalen Alltags irgendwann nahezu unmöglich. Die Patienten sind dann auf Hilfe und Betreuung angewiesen, im schlimmsten Fall endet eine Alzheimer-Erkrankung als schwerer Pflegefall. Der Patient muss dann rund um die Uhr betreut werden.

Aus medizinischer Sicht werden die leichtgradige, die mittelschwere und die schwere Demenz unterschieden. Dieses hochgradige Stadium ist durch einen massiven geistigen Abbau gekennzeichnet. Das Sprachvermögen ist nachhaltig gestört, die Patienten benötigen Hilfe bei allen Verrichtungen des Alltags. Auch die Kontrolle über die Körperhaltung und über Blasen- und Darmfunktionen gehen verloren. Versteifungen der Gliedmaße, Schluckstörungen und Krämpfe kennzeichnen das schwere Stadium der Erkrankung, meist ist Bettlägerigkeit die Folge. Alzheimer ist nicht tödlich, durch die steigende Anfälligkeit für Infektionskrankheiten erhöht sich aber die Gefahr, sich eine gefährliche ansteckende Krankheit zuzuziehen.

So schützt die gesetzliche Pflegeversicherung

Um auch Demenzkranke im Anfangsstadium mit einer Leistung aus der gesetzlichen Pflegeversicherung zu versorgen, wurde zum 01. Januar 2015 das Erste Pflegestärkungsgesetz eingeführt. Auch Patienten mit Demenzerkrankung können entscheiden, ob sie Pflegegeld für eine ambulante oder stationäre Betreuung wünschen oder ob sie Sachleistungen für die Versorgung im heimischen Umfeld bevorzugen. Eine Ergänzung um Sachleistungen für die Tages- und Nachtpflege ist möglich, auch Kombinationen von Leistungen stehen den Patienten zu. Neben den eigentlichen Kosten für die Pflege werden pro Monat 40 EUR für Pflegehilfsmittel erstattet. Eine Anpassung des Wohnraums wird mit 4.000 EUR für jede Maßnahme bezuschusst. Das Zweite Pflegestärkungsgesetz, das in vollem Umfang zum 01. Januar 2017 in Kraft tritt, sieht weitere Verbesserungen für die Patienten und für ihre Angehörigen vor. Demenzkranke erhalten dadurch einen gleichberechtigten Zugang zu allen Pflegeleistungen wie körperlich pflegebedürftige Patienten.

Hier erfahren demente Menschen und die Angehörigen Hilfe

Für Angehörige ist die Betreuung demenzkranker Menschen eine große Belastung. Zum einen ist es psychisch sehr belastend, einen geliebten Angehörigen im fortschreitenden Stadium dieser Krankheit zu erleben. Die Veränderung der Persönlichkeit bis zur völligen Hilflosigkeit ist ein Faktor, der vielen Angehörigen sehr zu schaffen macht. Zum anderen ist es aber auch die eigentliche Betreuung, die Kinder und andere Menschen im nahen Umfeld zwar leisten können, die sie aber körperlich und geistig an ihre Grenzen bringt. Besonders im Stadium der fortgeschrittenen Demenz ist es für einen Laien kaum noch möglich, eine medizinisch vernünftige Betreuung sicherzustellen. Spätestens dann ist eine Unterstützung durch einen ambulanten Pflegedienst vor Ort oder sogar die Unterbringung im Heim nicht mehr zu vermeiden.

Eine private Pflegeversicherung ist dringend empfehlenswert

Die Betreuung von Demenzpatienten kostet sehr viel Geld. Selbst wenn nur ein ambulanter Pflegedienst erforderlich ist, reichen die Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung und aus der Rente meist nicht aus, um die Kosten zu decken. Eine private Pflegeversicherung kann helfen, diese Versorgungslücke zu schließen. Ein privates Pflegetagegeld sieht beispielsweise pro Tag eine Leistung vor, die sich an der diagnostizierten Pflegestufe orientiert und die sehr flexibel und individuell gestaltet werden kann. Versicherungsexperten empfehlen deshalb häufig ein privates Pflegetagegeld zur zusätzlichen finanziellen Absicherung. Diese Versicherung kann ähnlich wie eine Zahnzusatzversicherung als Ergänzung des gesetzlichen Krankenversicherungsschutzes abgeschlossen werden und bietet dann eine umfassende finanzielle Absicherung im Pflegefall. Alternativ haben erste Versicherer auf die Ängste und Sorgen der Versicherten reagiert und eine selbstständige Demenzversicherung auf den Markt gebracht. Sie kann ergänzend zum Pflegetagegeld oder unabhängig davon abgeschlossen werden.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Dann freuen wir uns darüber wenn Sie ihn mit Ihren Bekannten teilen oder einen kurzen Kommentar hinterlassen.

Erschien in Pflegezusatzversicherung | Tags , , , , , , , , , , , , , |