Krankenkassen müssen Kosten übernehmen

22. Mai 2012

Ist für eine bestimmte medizinische Behandlung wirklich ein stationärer Aufenthalt nötig? Diese Frage wird häufig mehr oder weniger explizit gestellt. Ebenso kann man sich fragen, wie häufig bestimmte Untersuchungen wiederholt werden sollten. Auch wenn es sich hierbei um verhältnismäßig kleine Beträge handelt, macht dies bei vielen vergleichbaren Fällen für die Krankenkassen durchaus einen ökonomischen Faktor aus. Krankenhäuser haben gerne ihre Betten belegt und teure Apparatemedizin, die für den Notfall vorgehalten werden muss, finanziert sich durch den alltäglichen Einsatz. Gelegentlich wird darüber spekuliert, dass Ärzte und Krankenhäuser die eine oder andere Behandlung durchführen, ohne dass sie zwingend erforderlich ist, lediglich aus ökonomischen Erwägungen. In einem aktuellen Urteil ging es um einen vergleichbaren Fall.

Berufsunfähigkeitsversicherungen auf dem Prüfstand

14. Mai 2012

Wohl nur die wenigsten könnten im Ernstfall auf ihr Erwerbseinkommen verzichten. Um einem finanziellen Ruin im Fall einer dauerhaften Erkrankung abzufedern, wird daher der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung angeraten. Leider stellt sich dies nicht immer so einfach dar. Viele Interessenten werden abgelehnt, weil sie bereits Vorerkrankungen aufweisen, anderen fehlt das nötige Geld, um sich eine solche Versicherung überhaupt leisten zu können. Hinzu kommen in letzter Zeit eine Reihe von negativen Schlagzeilen, dass die Berufsunfähigkeitsversicherung häufig die Leistung verweigert und sich auf längere Rechtsstreits einlässt, wenn eigentlich die Zahlung notwendig und berechtigt erscheint. Für Versicherte unerfreulich, zumal die Beiträge für eine Berufsunfähigkeitsversicherung nicht unerheblich sind.

Eine Riester-Rente für die Pflege

7. Mai 2012

Zu den Teilen des Sozialversicherungssystems, die reformbedürftig sind, gehört die gesetzliche Pflegeversicherung. Obwohl sie die jüngste Säule der Sozialversicherung ist, ist sie eine Art Sorgenkind in der Sozialpolitiklandschaft der Bundesrepublik. Zu den Reformplänen der schwarz- gelben Bundesregierung gehört der Vorsatz, die gesetzliche Pflegeversicherung zu entlasten. Wie alle Sozialversicherungssysteme liegt das Problem hauptsächlich in den leeren Kassen. Hinzu kommt, dass sich die Problematik des demografischen Wandels bei einer Sozialversicherung, die hauptsächlich das Risiko Pflegebedürftigkeit durch Alter absichert, besonders bemerkbar macht.

Vertragsabschlüsse bei Zahnzusatzversicherungen in Deutschland

2. Mai 2012

Schon seit einigen Jahren erfreuen sich Zahnzusatzversicherungen bei deutschen Verbrauchern immer größerer Beliebtheit. Dieser Trend ist in direktem Zusammenhang mit dem ständig geringer werdenden Anteil zu sehen, den die gesetzlichen Krankenkassen an aufwändigen Zahnbehandlungen erstatten. Auch für die Zukunft ist zu erwarten, dass sich eine weiter steigende Relevanz der Zahnzusatzversicherung ergeben wird, denn ohne diese privaten Versicherungsverträge wird vielen Patienten die Finanzierung von teurem Zahnersatz unmöglich sein.

Testsieger bei private Zahnzusatzversicherung

27. April 2012

Wie ist es um die Service Qualität von privaten Krankenzusatzversicherungen bestellt? Kann man auf eine verlässliche Auskunft hoffen, wenn man eine Anfrage via E-Mail an seine Versicherung stellt? Sind die zuständigen Sachbearbeiter kompetent, wenn man eine telefonische Anfrage stellt? Wie ist es um die Verständlichkeit der Informationsmaterialien bestellt und ist die Internetpräsenz übersichtlich gestaltet? In einem aktuellen Test im Bereich Service hat die ERGO Direkt Versicherung das beste Ergebnis erzielt. Gute Ergebnisse erzielten auch die Hanse Merkur und die Barmenia.

Aktien und Aktienprognosen

19. April 2012

Wer sich heutzutage mit Wertpapieren befasst, steht relativ schnell vor der Frage und Einschätzung nach der zukünftigen Entwicklung des eigenen Wertpapiers. Die Börse ist turbulent und häufig sind Ereignisse und Reaktionen nicht logisch zu begründen. Auf der Webseite der Aktien Prognose können interessierte User neben den Informationen aus den Musterdepots auch ein eigenes virtuelles Depot einrichten und die individuelle Strategie definieren. Die zeitnahe Analyse in einem fünf minütigen Zyklus lässt einen die Kauf- und Verkaufssignale schnell erkennen. Das Interesse an dem Handel mit Aktien ist in den letzten Jahren fortlaufend gestiegen. Das Spiel von Bulle und Bär wurde als Alternative zur klassischen Geldanlage entdeckt. In Zeiten, in denen die Zinsen niedrig sind und bei Aktien eine höhere Rendite lockt, war der Gang auf das sprichwörtliche Parkett der Börse eine stetige Entwicklung. Doch ohne Erfahrung und nur mit einem laienhaften Verständnis ist die Analyse von Aktien schwer bis unmöglich.

Betriebliche Vorsorge im Gesundheitswesen

10. April 2012

Man stelle sich vor, ein Arbeitgeber schließt für seine Angestellten eine private Krankenzusatzversicherung ab, der Abschluss ist unkompliziert und für den Arbeitnehmer finanziell günstig. Dieser Gedanke hört sich zunächst ungewöhnlich an, ist aber gar nicht so fern. Wenn der Chef seinen Mitarbeitern eine bessere Vorsorge im Bereich der Zahnarztleistungen anbieten kann oder Vergünstigungen für den Aufenthalt im Krankenhaus, kann er bei seinen Angestellten punkten. Auch wenn sich dieser Gedanke an eine betriebliche Krankenversicherung zurzeit noch sehr unbekannt anhört, kann die Realisierung dieser Vorhaben bald geschehen.

Provisionen bei Lebensversicherungen schrumpfen

27. März 2012

Neben den übermäßig hohen Provisionen, die für die Vermittlung von privaten Krankenversicherungen anfallen, will die Bundesregierung nun auch die Vermittlerprovisionen von Lebensversicherungen begrenzen. Ziel ist es, exzessiv hohe Zahlungen an die Vermittler von Versicherungen zu verhindern, da besonders hohe Zahlungen zu eher unseriösen Vermittlungspraktiken geführt haben. Versicherungen werden nicht nach dem Maßstab vergeben, ob Sie optimal in das Versicherungsportfolio der Interessenten passen, sondern danach, welche Provisionen sie den Vermittlern einspielen würden.

Zwei Möglichkeiten für die private Pflegeversicherung

23. März 2012

Das finanzielle Risiko Pflegebedürftigkeit will nicht unterschätzt werden. Die gesetzliche Pflegeversicherung zahlt für die höchste Pflegestufe rund 2000 Euro, die Kosten für einen Heimplatz können jedoch in der Realität doppelt so hoch ausfallen. War die gesetzliche Pflegeversicherung schon immer als eine Teilkaskoleistung gedacht, kann dieses Problem heute noch dringlicher sein, denn die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung wurden seit 1995 nicht angepasst. Wer möglicherweise anfallende Zuzahlungen im Alter nicht leisten kann, muss seine Ersparnisse aufbrauchen. Ist dies nicht möglich, werden Angehörige unterhaltspflichtig, schließlich bleibt nur noch der Gang zum Sozialamt. Es droht Altersarmut.

PKV Tarifwechsel verspricht Kostenentlastung

20. März 2012

Durch steigende Kosten im Gesundheitswesen werden zwangsläufig auch die Kosten für die Krankenversicherung zunehmen. Die steigenden Honorarforderungen an die private Krankenversicherung (PKV) können nur aus dem Geld, dass die PKV über die Beiträge einnimmt, beglichen werden. Die Privaten erhalten keine Zahlungen aus dem Gesundheitsfonds wie die gesetzlichen Krankenkassen. Kündigt nun eine private Krankenversicherung Beitragserhöhungen an, hat man als Versicherter ein Sonderkündigungsrecht. Ob man davon Gebrauch machen sollte, ist jedoch eine Frage, die gut überlegt sein möchte. Auch ein Tarifwechsel kann eine Alternative sein.

GOZ Gebührennovelle lässt Zahnarztkosten steigen

14. März 2012

Ein Besuch beim Zahnarzt kann zu größeren Kosten führen, wenn Leistungen vorgenommen werden, die nicht zu den medizinisch notwendigen Anwendungen gehören. Hierzu zählt z.B. das Einsetzen einer Füllung aus Kunststoff oder Keramik. Die standardmäßige Leistung der gesetzlichen Krankenkasse ist Amalgam. Wer eine solche Füllung vermeiden möchte, muss also die Differenz zu den Kosten für die Standardleistung aus eigener Tasche zahlen – oder sie übernimmt eine Zahnzusatzversicherung. Nun handelt es sich bei einer Füllung um überschaubare Kosten. Anders sieht es bei einem nötigen Bedarf nach Zahnersatz aus. Alleine für das Ersetzen eines Zahnes durch hochwertigen Zahnersatz können Kosten von mehreren Tausend Euro anfallen.

Versicherungsvertreter dürfen Rabatt geben

12. März 2012

Das aktuelle Verkaufsmodell der Versicherungswirtschaft sieht so aus, dass der Verkäufer für den erfolgreichen Vertragsabschluss eine Provision erhält. Diese darf aufgrund der aktuellen Gesetzeslage nicht an die Kunden weitergegeben werden. Ein “Discountversicherer” aus dem süddeutschen Raum klagte nun gegen die Finanzaufsicht und bekam recht. Der Vermittler von Versicherungen dürfte Teile seiner Provision an die Kunden weitergeben und auf diese Art einen Rabatt gewähren.

Mancher Krankenkasse droht die Insolvenz

8. März 2012

In der Gesundheitsreform von 2007 wurde die gesetzliche Krankenkasse in Bezug auf ihre Finanzierungsgrundlage geändert. Die Mitglieder zahlen ihre Beiträge nun in den sogenannten Gesundheitsfonds. Die gesetzlichen Krankenkassen erhalten dann wiederum ihre Mittel aus diesem Fonds. Hiermit müssen sie wirtschaften können. Sollte dies nicht klappen, kann auch eine gesetzliche Krankenkasse insolvent werden. Dieses Schicksal hat vor einiger Zeit die City BKK ereilt. Dies ist aber nicht die einzige gesetzliche Krankenkasse, der dieses Schicksal eventuell drohen könnte. Es wird immer wieder auch über weitere Insolvenzen bei anderen Kassen spekuliert.

Mediziner sollen mehr leisten

5. März 2012

Nach dem Willen einiger Beratungsagenturen, die sich der Effizienzsteigerung im Gesundheitswesen verschrieben haben, sollen Ärzte und medizinisches Personal in Zukunft mit einer geringeren Personaldichte mehr Patienten versorgen. Neben einem erwarteten Personalmangel im medizinischen Bereich – gerade in ländlichen Gegenden wird in den nächsten zehn Jahren vermutlich jede zweite Praxis leer stehen – kommen einige strukturelle Probleme im Gesundheitswesen. Auf lange Sicht wird die Patientenzufriedenheit auf der Strecke bleiben.

Kleinkreditrechner

2. März 2012

In den meisten Fällen benötigen Kreditnehmer kleinere Beträge, um ihre Wunschfinanzierung zu realisieren. Dafür ist ein Kleinkredit am besten geeignet: Günstige Modelle finden Sie in unserem Kleinkreditrechner. Die Suche nach einem günstigen Ratenkredit kann sich als langwierig und ermüdend gestalten, da diese Kreditform nicht von jedem Geldinstitut offeriert wird. Mit unserem Kleinkreditrechner kommen Sie dagegen zeitsparend und einfach zu einem preiswerten Kreditangebot. Innerhalb weniger Sekunden werden die Kosten des Kleinkredits berechnet, so dass Sie mit einem Blick einschätzen können, ob das Produkt Ihren finanziellen Möglichkeiten gerecht wird.

Neue Gesundheitskarte

1. März 2012

Rund sieben Jahre nachdem über die Einführung einer elektronischen Versicherungskarte erstmalig gesprochen wurde, ist es nun seit Ende 2011 soweit. Die gesetzlichen Krankenversicherungen verschicken die neuen Gesundheitskarten. Neben dem Nachweis der Krankenversicherung sollte sie eigentlich so viel mehr können: Sie soll einen Nachweis über die gesetzliche Krankenversicherung enthalten, Medikamentenverordnungen, einen elektronischen Arztbrief und vieles weitere mehr. Aus Datenschutzgründen und am Widerstand der Ärzte sind nun zwei der wesentlichen Innovationen, die diese Karte mit sich bringen sollte, gescheitert. Der elektronische Arztbrief und das elektronische Rezept. Das einzige Novum an der neuen Gesundheitskarte sind die erhöhten Kosten wie auch das neue Passbild, dass in die Gesundheitskarte mitgedruckt wurde.

Arbeitslosengeld und Kosten der Krankenversicherung

27. Februar 2012

Wer mit seinen Einkünften unter dem Existenzminimum liegt, hat Anspruch auf eine amtliche Unterstützung für notwendige Ausgaben, hierzu gehören Kosten für Miete und Ernährung. Aber was kann weiterhin als notwendig angesehen werden? Auch die Kosten für die Krankenversicherung sind Posten, die man bei Bezug von Arbeitslosengeld (ALG II / Hartz IV) sicher vom Jobcenter erstattet bekommt. Das gilt auch für ALG II Empfänger, die dem System der privaten Krankenversicherung zugeordnet sind, z.B. ehemalige Unternehmer und Freiberufler könnten privat krankenversichert sein und gleichzeitig ALG II beantragen.

Klauseln im Versicherungsvertrag alle rechtens?

22. Februar 2012

Sind Sie über alle Regelungen in Ihrem Versicherungsvertrag informiert und auch darüber, welche Rechte sie im Zweifelsfall Ihrer Versicherungsgesellschaft gegenüber geltend machen können? Hat die Rechtsprechung die Bedingungen geändert, gilt dies auch für alle bestehenden Verträge. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Versicherungsgesellschaft die Vertragsbedingungen nun geändert hat oder nicht. Die Versicherung müsste im Zweifelsfall die Verträge an die aktuelle Rechtsprechung anpassen. So entschied vor Kurzem der Bundesgerichtshof.

Private Krankenversicherung Option für Studierende

20. Februar 2012

Diesen Herbst kam es an deutschen Universitäten zu einem besonderen Andrang: Doppelte Abiturjahrgänge und das Aussetzen der Abijahrgänge sorgten dafür, dass die Zahlen der Studierenden drastisch anstiegen. Wer studiert, gehört zu den wenigen privilegierten Personen, die sich von der Versicherungspflicht befreien lassen können und in eine private Krankenversicherung eintreten können. Da beim Wechsel in die private Krankenversicherung der Weg zurück in die gesetzliche Krankenkasse verbaut ist – zumindest für die Zeit des Studiums – lohnt es sich, eine kompetente Beratung in Anspruch zu nehmen, wenn man sich für eine studentische Krankenversicherung interessiert.

Altenpflege im Ausland

17. Februar 2012

Ein Medizin-Tourismus für Zahnersatz oder um den einen oder anderen kleinen medizinischen Eingriff durchführen zu lassen, ist seit Langem bekannt. Doch wie sieht es mit der Altenpflege im Ausland aus? Das Thema ist ernst wie hochaktuell. Im hohen Alter über 85 Jahren wird die Diagnose Demenz jeden Dritten treffen. Eine Demenzerkrankung, die ernsthafte Auswirkungen auf die Alltagsbewältigung der Betroffenen hat, macht Unterstützung nötig. Ein selbstständiges Leben ist oft ganz unmöglich. Während man sich hierzulande schwer tut, demenzkranken Menschen ein würdiges Dasein zu ermöglichen, betrachtet man z.B. in Thailand das Nachlassen der geistigen und körperlichen Fähigkeiten als einen normalen Prozess, der jedem bevorstehen wird.