GKV-Bonusheft: Überflüssige Bürokratie für Sparfüchse?

Bonusregelung und Festkostenzuschüsse durch das GKV-Bonusheft

Für gesetzlich Versicherte mag es sich anhören wie die Idee eines geizigen Buchhalters: Wer regelmäßig das Bonusheft der gesetzlichen Krankenkassen vom Zahnarzt abzeichnen und die Zähne mindestens einmal jährlich überprüfen lässt, hat einen Anspruch auf einen höheren Festkostenzuschuss für Zahnersatz. Allein die Überlegung, ohne Beschwerden einmal jährlich zum Zahnarzt zu gehen, scheint nur mit unnötigem Zeitaufwand verbunden zu sein. Wissen muss man aber, dass nicht nur die gesetzliche Krankenversicherung ein aktuelles und durch den Zahnarzt kontinuierlich gepflegtes Bonusheft sehen will, wenn Sie einen höheren Zuschuss zu den Kosten für Ihre Zahnfüllung haben möchten. Auch bei der einen oder anderen Zahnzusatzversicherung hängt die Erstattungshöhe davon ab, ob Sie das Bonusheft vorgelegt und regelmäßig vom Zahnarzt haben ausfüllen lassen. Was also hat es mit dem Heft auf sich, und wie können Sie es durch regelmäßige Kontrolle beim Zahnarzt nutzen, um den Zuschuss zu den Festkosten zu erhöhen?

Das Bonusheft will regelmäßig geführt werden

Für die Versicherten der gesetzlichen Krankenkassen ist das GKV-Bonusheft seit vielen Jahren selbstverständlich. Wer das Heft regelmäßig führt und sich einmal jährlich eine Vorsorgeuntersuchung beim Zahnarzt nachweisen lässt, erhält einen höheren Festkostenzuschuss, wenn eine Zahnfüllung oder andere Formen von Zahnersatz erforderlich sind. Das Heft wurde von den gesetzlichen Kassen schon im Jahr 1989 eingeführt. Es sollte von jedem gesetzlich Versicherten und auch den Angehörigen in der Familienversicherung unbedingt geführt werden. Nur dadurch stellen Sie sicher, dass Sie für Zahnersatz einen höheren Zuschuss zu den Festkosten erhalten. Das GKV-Bonusheft ist schon deshalb so wichtig, weil es Ihnen bares Geld bringt.

GKV-Bonusheft ZahnzusatzversicherungDie zahnärztlichen Leistungen sind nämlich in der sogenannten Regelversorgung erfasst. Sie entspricht einer Grundversorgung für Zahnbehandlung, Zahnersatz und Kieferorthopädie. Alle Behandlungskosten für die Regelversorgung, die aus der Zahnbehandlung, dem Materialverbrauch, der zahntechnischen Herstellung sowie dem Material für den Zahnersatz und den Laborkosten bestehen, werden in einer Mischkalkulation berechnet. Hinzu kommen die Auslagen für die medizinisch notwendige Versorgungsleistung durch den Zahnarzt. Natürlich kommt eine gute Zahnzusatzversicherung für viele dieser Kosten auf. Wenn Sie aber Ihr Bonusheft regelmäßig führen, erhalten Sie neben dem Festkostenzuschuss in Höhe von 50 Prozent für jede Regelversorgung einen weiteren Zuschuss. Ist die Bonusstufe 20 erreicht, beträgt Ihr Festkostenzuschuss etwa 60 Prozent, ist die Bonusstufe 30 erreicht, bekommen Sie sogar einen Zuschuss von 65 Prozent. Um diesen hohen Festkostenzuschuss für eine Zahnfüllung oder für Zahnersatz zu erhalten, müssen Sie Ihr Heft zehn Jahre lang jährlich vom Zahnarzt abzeichnen lassen. Letztlich sollte jeder Patient über 18 Jahre mindestens einmal im Jahr zum Arzt gehen und den Besuch im Heft dokumentieren lassen. Für Kinder gelten ab dem 6. Lebensjahr bis zum 18. Lebensjahr besondere Vorsorgeprogramme, die einen anderen Vorsorgerhythmus erfordern und die ebenfalls nachgewiesen werden sollten. Für Sie als gesetzlich Versicherten ist es wichtig zu wissen, dass Sie die Kostenerstattungen für eine Zahnfüllung und andere Zahnersatzvarianten durch eine Zahnzusatzversicherung erhöhen können. Doch wie funktioniert eine solche Zahnzusatzversicherung im Zusammenhang mit dem GKV-Bonusheft?

Zahnersatz kann teuer werden – Das Bonusheft sichert Zuschüsse ab

Angenommen, Sie wählen für einen defekten Zahn eine Krone als Ersatz. Diese mag sich nach der Regelversorgung auf Kosten in Höhe von 300 EUR belaufen. Von Ihrer gesetzlichen Krankenkasse erhalten Sie einen festen Zuschuss von etwa 150 EUR. Haben Sie in Ihrem GKV-Bonusheft die Bonusstufe 20 erreicht, erhöht sich der Zuschuss auf etwa 165 EUR, bei Bonusstufe 30 werden sogar etwa 170 EUR erstattet. Trotzdem bleibt ein Eigenanteil von etwa 130 EUR aus eigener Tasche zu zahlen. Für diese Differenz bietet sich eine Zahnzusatzversicherung an. Entscheiden Sie sich also für die Regelversorgung, greift mit den meisten Zahnzusatzversicherungen eine Erstattung von bis zu 100 Prozent der anfallenden Kosten.

Wenn Sie eine höherwertige oder optimale Versorgung in Anspruch nehmen wollen, können Sie bei einem gut geführten Bonusheft von Ihrer Zahnzusatzversicherung eine Erstattungsleistung von bis zu 90 Prozent bekommen. Ihr Zahnarzt hat dann also die Möglichkeit, Ihnen einen hochwertigen neuen Zahn anzupassen, der die volle Funktionsfähigkeit des Gebisses wieder herstellt und der dennoch ästhetisch ansprechend aussieht. Ihre eigene Kostenbeteiligung ist in diesem Fall aufgrund einer leistungsstarken Zahnzusatzversicherung sehr gering, der größte Teil wird von der GKV und der Zahnzusatzversicherung getragen. Wissen muss man eben nur, dass auch die privaten Zusatzversicherer häufig die Vorlage eines GKV-Bonushefts verlangen.

Vor dem Abschluss einer Zahnzusatzversicherung macht es Sinn, sich verschiedene Zahnzusatzversicherungs Tests anzuschauen und danach einen Zahnzusatzversicherungs Vergleich zurate zu ziehen. Dieser zeigt Ihnen dann im Optimalfall den Tarif, der für Sie der beste in puncto Leistung und Preis ist. Am besten eignet sich als Versicherungsvergleich die Seite www. acio.de, da diese neben sehr umfangreichen Informationen zu Zahnzusatzversicherungen auch eine Möglichkeit bietet, aus 140 verschiedenen Tarifen den für Sie optimalsten zu ermitteln.

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Implantate, Kieferorthopädie, Härtefallregelung

Gesunde Zähne: Nur für Besserverdienende?

Geht es nach der aktuellen Gesetzgebung, dürften gesetzlich Versicherte allenfalls Anspruch haben auf ein Gebiss, das seine natürliche Funktionsfähigkeit erfüllt: Die gesetzlichen Krankenkassen kommen nur für Kosten auf, die durch die medizinische Notwendigkeit begründet sind. Darunter versteht man, die Funktionsfähigkeit des Gebisses zu erhalten, optische oder ästhetische Beweggründe bleiben unbeachtet. Implantate oder eine kieferorthopädische Behandlung werden von den gesetzlichen Krankenkassen nur unter eingeschränkten Voraussetzungen bezuschusst, als Versicherter müssen Sie ohne Zahnzusatzversicherung einen erheblichen Eigenanteil zahlen. Doch was sind Implantate und welche Regelungen muss Ihr Zahnarzt ohne eine Zahnzusatzversicherung beachten? Welche Rolle spielt Ihr Bonusheft für den Festkostenzuschuss und was hat es mit der Härtefallregelung auf sich? Und wie können Sie die Kosten für Zahnersatz durch eine Zahnzusatzversicherung reduzieren?

Implantate – Der Ersatz für stark geschädigte Zähne

Implantate sind eine Form des Zahnersatzes. Ihr Zahnarzt wird ein Implantat empfehlen, wenn der natürliche Zahn zerstört ist und durch eine Füllung oder eine Krone nicht wiederhergestellt werden kann. Der defekte Zahn muss entfernt und durch ein Implantat ersetzt werden. Der Zahnarzt bringt dazu eine Schraube in Ihrem Kiefer an, auf der Schraube wird ein künstlicher Zahn befestigt. Der künstliche Zahn ist äußerst fest, das Gebiss erhält wieder seine volle Funktionsfähigkeit. Die moderne Zahnmedizin ist heute so weit entwickelt, dass jeder defekte Zahn von einem kompetenten Zahnarzt ersetzt werden kann. Ihr Gebiss bleibt dadurch auch dann funktionsfähig, wenn Ihre natürliche Zahnsubstanz erste Defekte aufweist.

Implantate Kieferorthopädie HärtefallregelungAllerdings sind die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen bei dieser Art Zahnersatz überschaubar. Die Kostenerstattungen für implantologische Leistungen übertreffen die Möglichkeiten der gesetzlichen Krankenkassen erheblich, denn diese übernimmt nur die Kosten für eine zweckmäßige Grundversorgung. Lediglich bei einer angeborenen Kieferfehlstellung besteht die Chance, eine Erstattung durch die gesetzliche Krankenkasse zu erwirken. Implantate gehen weit über die von den gesetzlichen Krankenkassen als ausreichend und zweckmäßig eingestufte Grundversorgung hinaus. Die gesetzliche Krankenkasse zahlt lediglich einen Festkostenzuschuss von 50 Prozent ohne Bonus (ca. 320 EUR) und 60-65 Prozent mit Bonus (ca. 384 EUR bis 416 EUR) in der Höhe, die für eine Brücke angefallen wäre. Die durchschnittlichen Behandlungskosten für ein Implantat liegen bei 3.250 EUR. Zwar können Sie eine Zweitmeinung bei einem anderen Zahnarzt einholen, doch an den grundsätzlich hohen Kosten für Zahnimplantate dürfte selbst der Kostenvergleich nichts ändern.

Kieferorthopädische Behandlungen – Nur etwas für Kinder und Jugendliche?

Eine kieferorthopädische Behandlung ist notwendig, wenn eine Zahn- oder Kieferfehlstellung behandelt werden muss. Dies ist üblicherweise bei Kindern im Schulalter der Fall, doch auch bei Erwachsenen kann sich ein intaktes Gebiss durch eine Kieferfehlstellung noch verändern. Kommen beispielsweise einzelne Weisheitszähne mit zunehmendem Alter durch, können sich selbst bisher gerade Zähne im dann zu engen Kiefer verschieben und eine Behandlung der Zahnfehlstellung ist dann nicht nur aus optischen Gründen angeraten. Die gesetzlichen Krankenkassen sehen eine Einordnung von Zahn- und Kieferfehlstellungen in die sogenannten KIG-Stufen vor. Bei einer leichten Kieferfehlstellung der KIG-Stufen 1 und 2 greifen bei gesetzlich Versicherten keine Kostenerstattungen. Erst ab einer festgestellten KIG-Stufe 3 mit einer ausgeprägten Fehlstellung erfolgt eine sofortige Erstattung der Behandlungskosten in Höhe von 80 bis 90 Prozent, der Rest wird von der GKV nach dem erfolgreichen Abschluss der Therapie übernommen. Ein guter Zahnarzt wird den Patienten bei der Behandlung dazu anhalten, kontinuierlich mitzuarbeiten, um die Kostenerstattung durch die Krankenkasse nicht zu gefährden. Für Personen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, leisten die gesetzliche Krankenkasse nur bei schwerwiegenden Fehlstellungen noch eine Erstattung. Ohne Zahnzusatzversicherung müssen Sie diese Behandlung selbst bezahlen. Gleiches gilt für Mehrleistungen, die aus optischen oder kosmetischen Gründen durchgeführt werden.

Härtefallregelung der gesetzlichen Krankenkassen

Sowohl die Härtefallregelung als auch das Bonusheft und der Festkostenzuschuss sind für gesetzlich Versicherte übrigens nur begrenzt geeignet, um den Eigenanteil bei Qualitätszahnersatz oder kieferorthopädischen Behandlungen zu reduzieren. Die Härtefallregelung greift nur bei den Versicherten, deren Bruttoeinkommen pro Monat im Jahr 2013 bei 1.078 EUR in den alten Bundesländern und 910 EUR in den neuen Bundesländern nicht überschreitet. Sie dürfen den doppelten Festkostenzuschuss beantragen, sofern die Härtefallregelung von der Krankenkasse anerkannt wird. Der Zuschuss wird erhöht, wenn Sie das Bonusheft in den letzten fünf oder zehn Kalenderjahren vor dem Behandlungsbeginn regelmäßig bei Ihrem Zahnarzt geführt haben.

Um die Kosten für teure Zahnersatz- und Kieferorthopädiebehandlungen zu senken, empfiehlt sich der Abschluss einer Zahnzusatzversicherung. Diese sollten Sie bereits frühzeitig abschließen, noch bevor Ihr Zahnarzt eine Behandlung ankündigt. Sie erhalten keine tariflichen Leistungen für Maßnahmen, die vor Antragstellung medizinisch notwendig, angeraten oder geplant sind. Es kann auch sein, dass Ihr Versicherer den Antrag für ihre Zahnzusatzversicherung ablehnt, wenn eine Behandlung schon in Aussicht steht. Vor dem Vertragsabschluss prüfen Sie mit einem Zahnzusatzversicherungs Vergleich, welche Zahnzusatzversicherung mit Kieferorthopädie die besten Leistungen bei günstigen Kosten verspricht. Auch der Blick auf einen Zahnzusatzversicherungs Test ist angeraten. Durch einen aktuellen Zahnzusatzversicherungs Test und einen objektiven Zahnzusatzversicherungs Vergleich sollten Sie leicht die Zahnzusatzversicherung finden, die genau Ihren persönlichen Wünschen entspricht.

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Zahnzusatzversicherung plus Bonusheft 30

Bonusheft: Bonus 30 – Mut zur Lücke? Nein, danke!

Zähne zusammenbeißen, Zähne zeigen – Biss haben!
Wir muten unseren Zähnen im Laufe unseres Lebens eine Menge zu. Nicht immer behandeln wir sie so, wie sie es eigentlich verdient hätten und vergessen auch gerne einmal den Besuch beim Zahnarzt. Das rächt sich unter Umständen irgendwann.

Oben ohne ist nicht immer schön anzusehen!
Wenn Kronen, Inlays, Brücken oder Implantate notwendig werden, ist man schnell ein hübsches Sümmchen los. Wohl dem, der jetzt regelmäßig beim Zahnarzt war und ein gut geführtes Bonusheft der gesetzlichen Krankenversicherung besitzt.

Das Bonusheft 30 lohnt sich richtig!
Den Bonus 30 erhält, wer mindestens die letzten zehn Jahre lückenlose zahnärztliche Vorsorgeuntersuchungen vorweisen kann. Die gesetzliche Krankenversicherung zahlt dann 65 Prozent Zuschuss zu den entstehenden Festkosten einer Zahnbehandlung dazu.
Trotzdem bleiben Kosten, die Sie zahlen müssen, wenn Sie keine Zahnzusatzversicherung abgeschlossen haben.

Was heißt das konkret?

Beispiel „Kassenkrone“:
Eine Zahnkrone ist eigentlich kein Zahnersatz. Sie ummantelt den Zahn und schützt ihn dadurch. Die Krone dient somit dem Erhalt des Zahnes. Eine Krone kommt zum Einsatz, wenn ein Zahn durch Karies oder einen Unfall instabil geworden ist.

„Kassenkrone“
Bei der sogenannten „Kassenkrone“ handelt es sich um eine Vollgusskrone, die teilweise verblendet ist. Sie ist eine rein metallische Krone, wird im Sichtbereich aber keramisch verblendet.

Das sind die Kosten für eine „Kassenkrone“:
Vollguss-Krone – etwa 124 EUR
Verblendung – 132 EUR
provisorische Krone – 16 EUR

So entstehen beim Zahnarzt Behandlungskosten von ungefähr 270 EUR. Von diesen Kosten übernimmt die Krankenkasse (mit Bonus 30) immerhin 65 Prozent. Das sind 175 EUR. Ohne Zahnzusatzversicherung verbleibt ein Eigenanteil von etwa 94 EUR.

Beispiel „Vollkeramik-Krone“:
Vollkeramikkronen sind für Frontzähne interessant. Durch verbesserte technologische Möglichkeiten hat die Vollkeramik aktuell den Markt im Bereich „Zahnersatz der Kronen und Brücken“ weitgehend erobert. Die Ästhetik spielt bei Feldspat-, Glas-, oder Alumiumoxidkeramiken eine gewichtige Rolle.

Zahnzusatzversicherung finanziert ZahnersatzDas sind die Kosten:
Voll verblendete Keramik-Krone – 650,00 EUR
Zuschuss der gesetzlichen Krankenversicherung mit Bonus 30 – 175,49 EUR
Bleibt ein Restbetrag von 474 EUR Eigenanteil, wenn Sie keine Zahnzusatzversicherung angeschlossen haben.



Beispiel „Inlay“ (Zahnfüllung aus einem Stück):
Ein Inlay kann man auch Einlage-Füllung nennen. Es wird in einem zahntechnischen Labor oder mit Computertechnik beim Zahnarzt angefertigt und dann vom Zahnarzt eingesetzt. Dazu muss aber nach der Karies-Entfernung noch so viel Zahnsubstanz übrig bleiben, dass der gefüllte Zahn den Kaudruck aushalten kann. Die größte Haltbarkeit verspricht das Goldinlay, für eine nahezu perfekte Ästhetik steht aber das Keramikinlay.

Das sind die Kosten:
Inlay – 525,00 EUR
Die gesetzliche Krankenversicherung leistet bei Bonus 30 einen Festkosten-Zuschuss von 65 Prozent. Das sind in diesem Fall nur 45 EUR. Es verbleiben 480 EUR Eigenanteil, wenn keine Zahnzusatzversicherung besteht.

Beispiel „Implantat“:
Zahnimplantate dienen dem Ersatz von fehlenden Zähnen. Dabei wäre es theoretisch möglich, jeden verlorenen Zahn durch ein Implantat zu ersetzen. Das ist bei dem Verlust von einzelnen Zähnen ein gutes Konzept. Sind die Implantate sicher eingeheilt und lassen sich belasten, kann nun der Zahnersatz gefertigt werden. Dazu wird zunächst ein einfacher Abdruck des Kiefers gemacht. Das Ziel eines Abdrucks ist es, für das Zahnlabor genaueste Informationen über die Stellung der Implantate und Zähne zu liefern.

Das sind die Kosten:
Zahnersatz auf Implantatbasis – 3.250 EUR
Zuschuss der gesetzlichen Krankenversicherung mit Bonusheft 30 – 415,65 EUR
Es bleiben 2.835 EUR, die den Eigenanteil darstellen, wenn keine Zahnzusatzversicherung besteht.

Ohne Zahnzusatzversicherung kann es also richtig teuer für Sie werden. Da bringt letztendlich auch das gut geführte Bonusheft nicht viel. Auf der Seite www.versicherung-vergleiche.de können Sie alle Tarife der Zahnzusatzversicherungen noch einmal im Detail vergleichen und sich für die individuell auf Sie zugeschnittene Zahnzusatzversicherung test entscheiden.

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Professionelle Zahnreinigung – Professionelle Abrechnung!

Professionelle Zahnreinigung (PZR) – Professionelle Abrechnung!

Darauf sollten Sie achten!

Genauso professionell wie der Zahnarzt Ihre Zähne reinigt, sollte er auch die Abrechnung der professionellen Zahnreinigung (PZR) durchführen. Das ist für eine reibungslose Erstattung der entstehenden Kosten durch Ihre Zahnzusatzversicherung nämlich sehr wichtig.

Das müssen Sie wissen!

Professionelle ZahnreinigungFür jeden Ihrer Zähne, den Ihr Zahnarzt professionell reinigt, darf er einen Pauschalbetrag von 1,56 EUR abrechnen. Dafür steht ihm seit Januar 2012 die Ziffer 1040 in der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) zur Verfügung. Ihr Zahnarzt kann den so entstehenden Betrag mit dem 1-fachen, 2,3-fachen oder, in Ausnahmefällen, mit dem 3,5-fachen Faktor multiplizieren und abrechnen.

Unter ganz normalen Bedingungen (normaler Kiefer, 28 vorhandene Zähne) kostet eine professionelle Zahnreinigung (PZR) etwa 102 EUR.

Haben Sie keine Zahnzusatzversicherung abgeschlossen, müssen Sie diesen Betrag aus der eigenen Tasche zahlen. Trotz eventuell vorhandenem Bonusheft gibt es keinen Festkostenzuschuss der gesetzlichen Krankenversicherung. Die zahlt lediglich einmal jährlich die Entfernung von Zahnstein und bei Kindern unter anderem auch noch eine Fissurenversiegelung der 6er und 7er Zähne im Ober- und Unterkiefer.

Trotz einer abgeschlossenen Zahnzusatzversicherung vergleich kann es Ihnen passieren, dass Sie einen gewissen Anteil der Rechnung selbst bezahlen müssen. Hier lohnt es sich also beim Abschluss einer Zahnzusatzversicherung test genau darauf zu achten, in welcher Höhe Kosten für eine professionelle Zahnreinigung (PZR) übernommen werden. Die Höhe der Erstattungs-Kosten hängt aber niemals mit dem Bonusheft oder dem Festkostenzuschuss der gesetzlichen Krankenversicherung zusammen.

Wichtig!
Von der gesetzlichen Krankenkasse bekommen Sie, bis auf ganz wenige Ausnahmen, keine Kosten für eine professionelle Zahnreinigung (PZR) erstattet. Es gibt also auch mit einem Bonusheft keinen Festkostenzuschuss.

Achten Sie auf eine detaillierte Rechnung!

Wenn Sie eine Zahnzusatzversicherung vergleich abgeschlossen haben, die eine professionelle Zahnreinigung (PZR) beinhaltet, sollte Ihre Rechnung vom Zahnarzt sehr präzise ausgestellt werden, damit die Kosten der Behandlung reibungslos erstattet werden können. In der Rechnung muss deutlich werden, dass Ihr Zahnarzt Ihnen zu dieser professionellen Zahnreinigung geraten hat! Die Rechnung darf auf keinen Fall nach § 2 Absatz 3 der GOZ ausgestellt sein.

Zum Vergleich und besseren Verständnis – Muster-Abrechnungen:

1. Eindeutige Abrechnung:

– Datum,
– Gebühren-Ziffer (1040)
– Anzahl der behandelten Zähne
– Bezeichnung der Leistung (professionelle Zahnreinigung)
– Gesamtbetrag

Solch eine Rechnung macht keine Probleme und kann bei der Zahnzusatzversicherung test bedenkenlos eingereicht werden.

2. Unklare, nicht eindeutige Rechnung:

– Datum
– Anzahl der Zähne
– unklare Gebühren-Ziffer (PSS50)
– unklare Bezeichnung der Leistung (Intensiv-Prophylaxe und parodontale Erhaltungstherapie)

Sie müssen damit rechnen, dass die Zahnzusatzversicherung vergleich verzögert zahlt und Fragen zur Rechnung stellt.

3. Ungenügende Abrechnung:

Stellt der Zahnarzt eine Rechnung aus, die eine Vereinbarung zwischen ihm und Ihnen darstellt und darauf hinweist, dass die Leistungen außerhalb der Gebührenordnung abgerechnet werden, ist das für eine Zahnzusatzversicherung ein Grund, nicht zu zahlen.

Sie sollten in diesem Fall von Ihrem Zahnarzt unbedingt eine neue Rechnung erbitten, die der oben aufgeführten Rechnung 1 entspricht.

Das Einreichen der Rechnung – Immer im Original – immer per Post!

Nach erfolgreich abgeschlossener Behandlung durch Ihren Zahnarzt haben Sie nun die Rechnung in Ihren Händen. Sie sollte in zweifacher Ausfertigung erstellt worden sein.

Wichtig: Das Original der Rechnung geht an die Zahnzusatzversicherung. Das Duplikat behalten Sie.
Ihre Zahnzusatzversicherung erstattet den fälligen Betrag nie an Ihren Zahnarzt, sondern immer an Sie.

Haben Sie Ihrem Zahnarzt die Rechnung bereits bezahlt, reichen Sie nun das Original per Post bei der Zahnzusatzversicherung ein und warten auf den Zahlungseingang des zu erstattenden Betrags auf Ihr Konto.

Sie können aber auch die Original-Rechnung umgehend per Post bei der Zahnzusatzversicherung einreichen, warten den Eingang der Zahlung auf Ihr Konto ab und überweisen dann an den Zahnarzt. Bitte beachten Sie dabei: Maßgeblich für die rechtzeitige Begleichung der Rechnung ist immer das darauf genannte Zahlungsdatum, nicht der Eingang der vom Versicherer ausgezahlten Erstattungsleistung.

Das Einreichen der Rechnung geht formlos, mit dem Vermerk Ihrer Versicherungsnummer auf der Rechnung oder mir einer vom Versicherer zur Verfügung gestellten Kurzmitteilung.

Wenn Sie Ihre PZR Rechnung einfach und schnell auf Richtigkeit überprüfen wollen, können Sie das auf www.versicherung-vergleiche.de einfach, schnell und kostenlos erledigen!

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Ratgeber Zahnzusatzversicherung Vergleiche

Zahnzusatzversicherungs Vergleiche – „Damit Sie auch morgen noch kraftvoll zubeißen können?“

Es ist auch bei der Zahnzusatzversicherung nicht anders als bei allen anderen Versicherungen. Man verirrt sich schnell im Tarif-Dschungel, verliert den Überblick, gibt dann zähneknirschend die Suche nach dem passenden Tarif auf oder nimmt die erstbeste Versicherung, die vom Preis- / Leistungsverhältnis passt.

Behalten Sie bitte den Biss!
Im Folgenden erläutern wir Ihnen die Tarife der Zahnzusatzversicherungen, die angeboten werden:

A) Prophylaxe-Tarif
Er beinhaltet hauptsächlich die „Professionelle Zahnreinigung“. Geeignet für Personen mit gesunden Zähnen und dem Wunsch, sich diese zu erhalten.

B) 100 %-Kassenleistungs-Tarif
Dieser Tarif übernimmt die Kosten, wenn Sie eine hochwertigere Leistung wünschen, die die Höhe der Regelleistung übersteigt. Mit solch einer Zahnzusatzversicherung können Sie den Zuschuss Ihrer Krankenkasse verdoppeln.

C) Zahnzusatzversicherung mit Kieferorthopädie für Kinder

Kinder und Jugendliche benötigen häufig ab einem Alter von ca. 12 Jahren eine Behandlung beim Kieferorthopäden. Dieser spezielle Tarif verhindert, dass Sie für hohe Kosten, die eventuell auch durch eine Mehrkosten-Vereinbarung entstehen, allein aufkommen müssen. Möchten Sie eine Zahnzusatzversicherung für Kinder abschließen, ist es wichtig zu wissen, ob der Tarif auch für KIG I-II leistet. Diese kieferorthopädische Behandlung wird von den Krankenkassen nämlich nur in Ausnahmefällen unterstützt. Ein Tipp: Erörtern Sie so früh wie möglich den Bedarf einer Zahnzusatzversicherung mit Kieferorthopädie, v.a. vor dem Erreichen eines Alters von 11 Jahren.

Kieferorthopädische Leistungen

Kieferorthopädische Leistungen werden in den meisten Tarifen nur für Personen unter 18 Jahren angeboten. Kieferorthopädische Leistungen für Erwachsene werden eher selten erstattet. Einige Tarife bezahlen jedoch Leistungen bis zu einem bestimmten Höchstsatz.

Was bedeutet Mehrkosten-Vereinbarung?

Zusätzliche Belastungen hat man durch die Mehrkosten-Vereinbarung, denn Restbeträge müssen dann selbst bezahlt werden. Ein guter Tarif sollte Ansprüche aus der Mehrkosten-Vereinbarung erstatten.

Zahnzusatzversicherung als Ergänzung zur GKVD) Premium-Tarif mit umfangreichen Leistungen (auch Zahnersatz)
Dieser Tarif beinhaltet alle oben genannten Leistungen und bietet Ihnen zusätzlich hohe Erstattungen im Bereich des hochwertigen Zahnersatzes an. Hnweis: Bei Premium-Tarifen sind kieferorthopädische Leistungen für Erwachsene eher selten beinhaltet.



Jetzt geht es den Tarifen an die Wurzel – achten Sie auch auf diese Details:

• Wie hoch ist die Beteiligung des gewünschten Tarifs an den Leistungen, die bei den
gesetzlichen Krankenkassen als Regelleistung gelistet sind?

• Wie hoch ist die Beteiligung des Tarifs an Implantaten und Kronen aus hochwertigem
Material?

• Versichert der Tarif vorhandenen Zahnersatz wie Brücken, Kronen, Implantate oder
herausnehmbaren Teil- und Vollprothesen mit?

• Werden bereits vorhandene Zahnlücken mitversichert?
Diese Information ist wichtig für später durchzuführende Behandlungen. Wenn der Tarif
das nicht leistet, zahlt er auch nicht dazu, wenn die Lücken wieder geschlossen werden
sollen.

• Zahlt der Tarif auch kosmetische Maßnahmen?
Dazu gehört die Verblendung von Brücken und Kronen im Bereich der Seitenzähne.

• Wie viele Inlays und Implantate erstattet der Tarif?
Schauen Sie außerdem nach, ob der Tarif bei Implantaten auch „augmentative“
Behandlungen (Knochenaufbau) und „funktionsanalytische“ Maßnahmen erstattet.

Wissenswertes!
Sie erhalten volle Leistungen, wenn die Zahnzusatzversicherung unabhängig vom Bonusheft der gesetzlichen Krankenkassen erstattet.

Es gibt aber auch Tarife, die regelmäßige Besuche beim Zahnarzt durch einen höheren Zuschuss belohnen.

Stichwort „Bindendes Preis-Leistungs-Verzeichnis“!

Dieser Zusatz bedeutet, dass die maximalen Kosten einer Behandlung festgelegt sind. Besser wäre eine Berechnung auf Basis des „Bundeseinheitlichen Leistungsverzeichnisses“ (BEL II)!

Zeigen Sie Zähne – Auch das ist interessant für Sie!

Zahnreinigung bzw. die professionelle Zahnreinigung nach GOZ 1040 wird von vielen Zahnzusatzversicherungen bezuschusst. Achten Sie darauf, wie hoch der Zuschuss jährlich ist. Zum Teil werden auch zwei Behandlungen pro Jahr voll erstattet. Einige Tarife haben auch Fissuren-Versiegelungen, Behandlungen von überempfindlichen Zahnflächen, Fluoridierung und Füllungen aus Kunststoff statt Amalgam im Programm.

Schauen Sie nach, ob Wurzelkanal- sowie Parodontose-Behandlungen und Aufbiss-Schienen (sofern nicht im Rahmen einer kieferorthopädischen Behandlung verschrieben) erstattet werden.

Beim Abschluss einer Zahnzusatzversicherung sind häufig Wartezeiten zu beachten!

• Zahnbehandlung (Wartezeit bis drei Monate)
• Zahnersatz (Wartezeit bis acht Monate)

Doch Wartezeiten sind von Tarif zu Tarif unterschiedlich, manche Versicherungen verzichten sogar ganz darauf, allerdings muss die Wartezeit eingehalten werden, auch wenn Behandlungsbedarf besteht.

Bei Unfällen während der Wartezeit wird sofort unterstützt, wenn der behandelnde Zahnarzt die Notwendigkeit bescheinigt.

Die meisten Tarife begrenzen die Erstattung der Kosten in den ersten Jahren und bieten lediglich einen jährlichen Maximal-Betrag für Zahnbehandlung und Zahnersatz. Achten Sie darauf, wie lange und wie hoch die Erstattung begrenzt ist. Hinweis: Bei Unfall entfallen sämtliche Begrenzungen.

Hat die Zahnzusatzversicherung eine Alterungsrückstellung im Tarif festgelegt, ist der Tarif anfangs vergleichsweise teuer, steigt aber nicht weiter an.

Gut zu wissen!
Einige Versicherer stellen gleich zu Beginn Fragen, um sich ein Bild von der Zahngesundheit der zu versichernden Person zu machen. Es ist auf jeden Fall ratsam, diese Fragen mit dem behandelnden Zahnarzt vorab durchzusprechen, damit keine falschen Angaben gemacht werden.

Manche Versicherer verzichten darauf, Fragen nach dem Zahnstatus und laufender Behandlung zu stellen. Kommt es dann aber zu Behandlungsbedarf, holen die Versicherer die notwendigen Informationen vom behandelnden Zahnarzt nachträglich ein. Das kann dann böse Überraschungen bei der Kostenerstattung geben.

Jetzt sind Sie gut informiert und finden wahrscheinlich schnell den passenden Tarif für Ihre individuelle Zahnzusatzversicherung. Noch leichter finden Sie Ihre Zahnzusatzversicherung auf www.versicherung-vergleiche.de. Dort gibt es einen umfangreichen Zahnzusatzversicherungs-Vergleich.

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Krankenkassen zahlen notwendige Zweitmeinungen vor einer OP

Statt Zweitmeinung: Lieber gleich auf den OP-Tisch?

Täglicher Stress am Arbeitsplatz, stundenlanges Sitzen am Schreibtisch, zwischen Karriere und Familie bleibt keine Zeit für den Sport und Ihr Nachwuchs will immer noch von Ihnen getragen werden: Wenn Ihr Alltag so aussieht, ist es kaum verwunderlich, dass diffuse Schmerzen im Nacken- und Rückenbereich oder in den Knien und in den Schultern das Leben beschwerlich machen. Natürlich wissen Sie, dass Sie mit sportlicher Betätigung Muskeln und Gelenke kräftigen könnten, doch angesichts des turbulenten Alltags bleibt dazu keine Zeit. Die ersten Besuche bei einem erfahrenen Facharzt lassen schon vermuten, was Sie lieber verdrängen möchten: Laut der Diagnose steht schon bald eine Operation an.

Krankenkassen zahlen die Zweitmeinung – So können Sie eine OP vermeiden

Diese möchten Sie natürlich gerne verhindern, denn niemand weiß genau, wie lange der Krankenhausaufenthalt dauert, welche Nachsorge nötig ist und welche Komplikationen auftreten. Und dann kommen noch die gesetzlichen Krankenkassen mit ihrer stationären Regelversorgung dazu: Laute Mehrbettzimmer, übermüdete Stationsärzte und hektischer Krankenhausbetrieb sind nur einige der Nachteile, die Sie bei einer Operation in Kauf nehmen müssten. Doch was können Sie tun, um einerseits die vollen Leistungen der Krankenkassen in Anspruch zu nehmen und andererseits Linderung bei Ihren Schmerzen zu erfahren? Das Zauberwort lautet: Eine ärztliche Zweitmeinung ist notwendig. Durch eine ärztliche Zweitmeinung können Sie die Operation häufig verhindern oder zumindest noch einige Zeit herauszögern.

Krankenkassen zahlen Zweitmeinungen

Eine aktuelle Studie der Asklepios Kliniken Hamburg und des IMWF Instituts für Management- und Wirtschaftsforschung brachte es hervor: Viele Patienten wissen nicht, dass sie das Recht auf eine ärztliche Zweitmeinung haben. Dieses Recht gilt unabhängig von der Diagnose und von der Art der Erkrankung. Der Patient darf einen anderen Facharzt um seine fundierte Einschätzung bitten, die Kosten werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Doch rund 25 Prozent der Versicherten wissen nach aktuellen Studien nicht, dass ihnen dieses Recht zusteht. Neben der Operation könnten alternative Behandlungsmöglichkeiten eine Variante sein, doch nur in 52 der befragten Fälle wurde überhaupt ein weiterer Facharzt hinzugezogen. Das heißt, Patienten verzichten häufig auf eine ärztliche Zweitmeinung, sei es eine Meinung aus schulmedizinischer oder aus alternativmedizinischer Sicht. Viel zu häufig akzeptiert man die Ansicht des eigenen Facharztes und stimmt einer Operation zu, obwohl diese eigentlich noch nicht erforderlich wäre.

Die Ängste der Patienten sind durchaus verständlich

Neben dem fehlenden Wissen, dass eine Zweitmeinung von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt wird, quälen sich die Betroffenen mit Sorgen, dass aus einem Krankenhausaufenthalt ein dauerhaftes Leiden wird. Vielleicht droht sogar eine Berufsunfähigkeit, vielleicht lehnt eine abgeschlossene Krankenhauszusatzversicherung die Übernahme von Wahlleistungen im Krankenhaus ab, sodass man auf eine fundierte Chefarztbehandlung verzichten muss. Alle Ängste sind berechtigt – und doch haben Sie als Mitglied der gesetzlichen Krankenkassen alle Möglichkeiten, sich umfassend beraten zu lassen und schließlich die beste Entscheidung zu treffen. Doch wie gehen Sie in dieser schwierigen Situation am besten vor?

Wenn eine Operation der letzte Ausweg zu sein scheint, kann die folgende Checkliste für Sie hilfreich sein:

• Holen Sie eine ärztliche Zweitmeinung bei einem weitern Facharzt ein.
• Erfragen Sie weitere schulmedizinische oder alternative Behandlungsmethoden.
• Überprüfen Sie den Versicherungsschutz Ihrer Krankenkasse und Ihrer Zusatzversicherungen.
• Entscheiden Sie sich erst dann, ob Sie der Operation zustimmen wollen oder nicht.

Durch eine ärztliche Zweitmeinung kann eine Operation häufig verhindert werden. Der Gedanke an eine drohende Berufsunfähigkeit kann dann eventuell entschärft werden, wenn ein weiterer Facharzt einen anderen Behandlungsweg vorschlägt. Die Kosten werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen, dieses Recht ist gesetzlich verankert.

Ist die Operation unausweichlich, prüfen Sie die Leistungen Ihrer Zusatzversicherungen. Bei einer Krankenhauszusatzversicherung sind Wahlleistungen wie die Chefarztbehandlung oder die Unterbringung im Ein- oder Zweibettzimmer im Krankenhaus versichert. Haben Sie eine solche, können Sie in Ruhe gesund werden. Eine solche Krankenhauszusatzversicherung sollte zur Ergänzung der Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen schon frühzeitig abgeschlossen werden, denn ist eine Diagnose bereits gestellt, ist ein Abschluss dieser Versicherung nicht mehr möglich. Eine Krankenhauszusatzversicherung als Ergänzung der Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen hilft Ihnen dann bei der Kostenübernahme nicht mehr weiter.

Entscheiden Sie sich erst nach Vorlage aller Informationen für eine Operation

Solange Sie sich noch gesund fühlen und die Leistungen der Krankenkassen nicht in Anspruch nehmen müssen, machen sich die meisten Menschen natürlich keine Gedanken über einen möglichen Krankenhausaufenthalt und eine eventuell damit zusammenhängende Berufsunfähigkeit. Trotzdem ist dies genau der richtige Zeitpunkt, um über eine fundierte Absicherung gegen Berufsunfähigkeit nachzudenken und um mit einer Krankenhauszusatzversicherung einschließlich Chefarztbehandlung dafür zu sorgen, dass Sie bei einem Krankenhausaufenthalt bestens abgesichert sind. So sind Sie trotz der rudimentären Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen für den Fall der Fälle gerüstet und profitieren bei einem stationären Aufenthalt von attraktiven Wahlleistungen, die über die Regelversorgung der gesetzlichen Krankenkassen weit hinausgehen und die Sie schon bald wieder ohne Beschwerden Ihren Alltag meistern lassen.

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Pflegeversicherung – Gesetzliche Leistung nicht ausreichend

Private Pflegeversicherung – Pflege nach Maß: Eine Frage des Einkommens?

Kaum am Urlaubsort angekommen, packen Sie Ihre Skiausrüstung aus und schwingen sich auf die Bretter. Sie freuen sich auf die nächsten Tage in der weißen Pracht mit Ihren Freunden und Ihrer Familie. Den Gedanken an Ihre schon etwas älteren Eltern möchten Sie in den nächsten Stunden gerne verdrängen, denn sie sind zwar begeistert von Ihrem Enthusiasmus für sportliche Aktivitäten, doch gleichzeitig klingen Ihnen noch die besorgten Anmerkungen vor Ihrer Abreise im Ohr, wie leicht man sich doch bei dieser Sportart verletzen könne. Als sollten die Ermahnungen eine böse Vorahnung ankündigen, fahren Sie nach einiger Zeit an einem Unfall vorbei. Ein Snowboard-Fahrer ist gestürzt und mit dem Kopf an einen Felsen geprallt.

Eine Pflegezusatzversicherung schützt in jedem Alter

In den nächsten Stunden wird Sie das Bild des gestürzten Fahrers nicht mehr loslassen. Wie schnell selbst gesunde Menschen zum Pflegefall werden können, zeigt dieser hoffentlich noch glimpflich abgelaufene Unfall. Und was passiert mit Ihrer Familie, wenn Sie selbst aufgrund eines Unglücks in jungen Jahren zum Pflegefall werden? In welcher Höhe erhalten Sie ein Pflegegeld beziehungsweise eine Pflegesachleistung und welche Pflegestufen gibt es? Welche Leistungen dürfen Sie von der gesetzlichen Pflegepflichtversicherung erwarten? Wie verhält es sich, wenn Ihre Eltern pflegebedürftig werden? Wer kommt für die Kosten einer Heimunterbringung auf, wenn Pflegestufe III festgestellt wird und die Leistungen der gesetzlichen Pflegepflichtversicherung die Ausgaben nicht decken? Was hat es in allen Pflegestufen mit der Unterhaltspflicht der Kinder auf sich? Und wie können Sie sich selbst und Ihre Eltern rechtzeitig absichern, um im Pflegefall gut versorgt zu sein?

Die Versorgung im Pflegefall gehört zu den wichtigsten Absicherungen, die Sie für sich, Ihre Familie und für Ihre Eltern treffen sollten. Grundsätzlich gilt, dass eine private Pflegezusatzversicherung in jedem Alter abgeschlossen werden kann. Natürlich ist der Pflegefall für Menschen zwischen 20 und 30 Jahren ein weit entferntes Szenario, doch schon ein unglücklicher Sportunfall kann dazu führen, dass Leistungen aus der gesetzlichen Pflegepflichtversicherung beantragt werden müssen. Mit zunehmendem Alter steigt die Gefahr der Pflegebedürftigkeit an, deshalb ist eine Pflegezusatzversicherung vor allem im Alter so wichtig.

Ein einfaches Beispiel mag verdeutlichen, welche Gefahren im Pflegefall für Sie, Ihre Eltern und für Ihr gesamtes Hab und Gut lauern, wenn die Kosten für eine maßgeschneiderte Betreuung im Pflegefall nicht aus eigenen Mitteln gedeckt werden können.

Die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung sind abhängig von den diagnostizierten Pflegestufen.

Pflegeversicherung-Tabelle

Auf den ersten Blick klingen die Zahlungen der Sozialversicherung also durchaus akzeptabel. Doch bei näherem Hinsehen ändert sich das Bild.

Die Kosten für eine vollstationäre Heimunterbringung betragen derzeit monatlich rund 3.000 EUR. Damit entsteht bei Pflegestufe III eine Versorgungslücke in Höhe von 1.400 EUR, die ein älterer Mensch aus seiner Rente und aus anderem vorhandenen Vermögen bestreiten muss. Gelingt das nicht, springt in der Regel zunächst das Sozialamt ein, um die Kosten im Pflegefall zu tragen. Der Versicherte kann also trotzdem medizinisch sinnvoll betreut werden. Trotzdem wird sich die Sozialbehörde an die Kinder halten, wenn die Leistungen aus der Pflegepflichtversicherung, aus der Rente und dem Vermögen der pflegebedürftigen Person nicht ausreichen, um die Kosten zu decken. Dieser Grundsatz der Unterhaltsverpflichtung für die Eltern gilt für alle Pflegestufen und für volljährige eheliche, nichteheliche und adoptierte Kinder. Stiefkinder sind von dieser Verpflichtung ausgenommen.

Pflegeversicherung ist notwendig

Die Berechnung der Unterhaltsleistung im Pflegefall ist ein äußerst komplexes Verfahren. Damit Sie und Ihre Eltern aber gar nicht erst in diese Gefahr kommen, ist eine private Pflegezusatzversicherung von größter Bedeutung. Sie schützt Sie davor, im Pflegefall für die Kosten der Betreuung Ihrer Eltern aufkommen zu müssen. Eine Zusatzversicherung kann ganz individuell für alle Pflegestufen abgeschlossen werden. Ein Versicherungsvergleich zeigt Ihnen, welcher Versicherer ein besonders attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Lässt die finanzielle Lage Ihrer Eltern den Abschluss einer Pflegezusatzversicherung nicht zu, haben Sie natürlich die Möglichkeit, eine Versicherung für Ihre Eltern als versicherte Personen abzuschließen und die Versicherungsprämie selbst zu zahlen. Personen, die von einer ungeförderten privaten Pflegezusatzversicherung ausgeschlossen sind, können sich über eine geförderte private Pflegezusatzversicherung, der „Pflege-Bahr“ Versicherung absichern.

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Versicherungsbedarf einfach und kostenlos ermitteln

Ratgeber zum Thema: Versicherungsbedarf – Ist eine kostenlose Onlineanalyse sinnvoll

Haben Sie Ihren Versicherungsschutz im Blick? Wer kann diese Frage schon uneingeschränkt mit Ja beantworten! Unsere Empfehlung: Überprüfen Sie regelmäßig den Bestand Ihrer Versicherungen und überlegen Sie, ob Sie etwas anpassen, ändern, weglassen oder ergänzen sollten. Eine kostenlose Bedarfsanalyse Ihres Versicherungsumfangs ist zu diesem Zweck sehr hilfreich. Eine solche Analyse können Sie auf www.versicherung-vergleiche.de schnell, unkompliziert und auf Ihre individuellen Bedürfnisse bezogen durchführen.

Versicherungsvergleiche – Die individuelle Analyse Ihres Versicherungsbedarfs

Versicherungsvergleiche sind manchmal aufwendig und mit Umständen verbunden. Nicht aber die kostenlose Bedarfsanalyse von ACIO. Es kostet weder Zeit noch Geld, einen derartigen Versicherungsvergleich durchzuführen und bringt, im Vergleich zum Aufwand, einen großen Nutzen. Es geht dabei nicht einmal in erster Linie darum, Geld zu sparen – wobei der finanzielle Aspekt bei Versicherungen im Vergleich natürlich immer eine Rolle spielt. Der Hauptgrund für die Durchführung einer Bedarfsanalyse über ACIO liegt darin, sich und die Familie sowohl für die Gegenwart als auch für die Zukunft bestmöglich abzusichern und Versicherungslücken aufzudecken.

Von der Zahnzusatzversicherung bis zur Unfallversicherung –eine Analyse auf ACIO www.versicherung-vergleiche.de bringt Klarheit

Versicherungsbedarf kostenlos analysierenZum Zweck einer Versicherungs-Bedarfsanalyse wäre es natürlich auch eine Möglichkeit, einen Versicherungsmakler oder den Außendienstmitarbeiter einer Versicherungsgesellschaft zu bemühen. Hierzu ist eine Terminvereinbarung erforderlich und insbesondere bei der zweiten Variante muss damit gerechnet werden, dass der Mitarbeiter des Versicherungsunternehmens provisionsabhängig arbeitet. Diese Bedarfsanalyse wird vermutlich nicht ganz neutral ausfallen und auch davon beeinflusst sein, dass am Ende der Beratung ein Abschluss stehen sollte. Wer aber die kostenlose ACIO-Bedarfsanalyse durchführt, kann dies erstens zeitunabhängig und ohne Termindruck durchführen und erhält zweitens eine unvoreingenommene online Analyse des Versicherungsbedarfs. Kommt es in der Folge zu einem Abschluss, fallen keine Provisionen oder zusätzliche Kosten an.

Fragen Sie zuerst Ihre gesetzliche Krankenkasse, bevor Sie den ACIO-Versicherungsvergleich machen

Als Vorbereitung für den ACIO-Versicherungsvergleich ist es sinnvoll, die eigene gesetzliche Krankenversicherung daraufhin zu prüfen, welche Leistungen enthalten sind und welche Zusatzversicherungen fehlen. In jedem Fall wird es eine Zahnzusatzversicherungg sein, die in keinem gesetzlichen Versicherungsumfang enthalten ist. Es kann aber auch der Leistungsumfang einer Heilpraktiker-Zusatzversicherung oder einer privaten Pflegezusatzversicherung sein, der sich als empfehlenswert herausstellt. Es ist sinnvoll, sich erst über den eigenen Bedarf klar zu werden, bevor eine Versicherung abgeschlossen wird. Eine Bedarfsanalyse ist daher immer zu empfehlen. Übrigens ist es anzuraten, eine solche Analyse über den Versicherungsbedarf immer wieder mal durchzuführen, denn im Leben ändern sich im Laufe der Jahre die Umstände – vom Single zum Familienvater, vom Studenten zum Selbstständigen, vom Berufstätigen zum Rentner – und jedes Mal ändert sich der Versicherungsbedarf mit. Da werden bestehende Versicherungen überflüssig und neue werden sinnvoll.

Eine Analyse des Bedarfs und einen Versicherungsvergleich sollte man in regelmäßigen Abständen durchführen

Die ACIO Versicherungs-Bedarfsanalyse zeigt mit wenigen Klicks auf, welche Versicherungen und Zusatzversicherungen für die jeweilige Lebenssituation sinnvoll sind. Es bleibt nicht aus, dass man sich entweder aus einem bestimmten Anlass oder auch aus fürsorglicher Weitsicht heraus Gedanken über die Zukunft und das, was kommen könnte, macht. Mit den passenden Zusatzversicherungen ausgestattet, ist es aber wesentlich leichter, der Zukunft mit allen Unwägbarkeiten entgegenzutreten. Es ist ein gutes Gefühl, an alles gedacht zu haben und die Familie gut abgesichert zu wissen. Machen Sie als Single mit Kind, als Paar oder als Paar mit Kind einfach einmal probehalber die kostenlose Bedarfsanalyse bei ACIO. Sie werden auf einen Blick sofort erkennen, ob Sie mit allen Sachversicherungen, Haftpflicht-, Unfall-, Renten- und sonstigen Zusatzversicherungen versorgt sind, die auf Ihre ganz persönliche Lebenssituation zugeschnitten wurden. Ein weiterer Vorteil ist, dass sich ebenso einfach und kostenlos verschiedene Versicherungstarife vergleichen und berechnen lassen.

Kostenlos und unabhängig: www.versicherung-vergleiche.de

Als Student und Auszubildender benötigen Sie andere Versicherungen, als ein Familienvater. Erwerbslose haben wieder einen anderen Bedarf an Versicherungsschutz und beim Eintritt ins Rentenalter verschiebt sich das Ergebnis der bisherigen Bedarfsanalyse erneut. Niemand muss alle Versicherungen abschließen, die es gibt und die allgemein angepriesen werden. Viel wichtiger ist es, durch eine professionelle und auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnittene Bedarfsanalyse eventuell vorhandene Versicherungslücken zu entdecken und überflüssig gewordene Tarife auszusondern. Ob es nun eine Zahnzusatzversicherung ist, oder ob die ACIO-Analyse auf www.versicherung-vergleiche.de ergibt, dass eine Haftpflichtversicherung vonnöten wäre – Versicherungsvergleiche wie diese sind zu jeder Zeit sinnvoll und bringen Ihnen Vorteile. Warum nun gerade der Vergleich mit Analyse auf der genannten Webseite? Hier geht es schnell, die Analyse ist intuitiv bedienbar, unabhängig und kostenlos!

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Zahn-Bleaching oder professionelle Zahnreinigung

Zahn-Bleaching: Erfolg und Ansehen durch weiße Zähne – aber auf Kosten der Gesundheit?

Wer attraktiv aussehen möchte, legt immer mehr Wert auf ein strahlendes Lächeln. Dieses besitzt nachweislich eine attraktive Wirkung auf Ihre Mitmenschen und verspricht gleichzeitig auch mehr Erfolg bei beruflichen und besonders auch bei privaten Terminen. Für Viele ist ein perfektes und anziehendes Lächeln abhängig von der strahlend weißen Farbe der Zähne. Deshalb greifen viele zu den unterschiedlichsten Produkten, mit denen sie ihre Zähne bleichen können. Das als Zahn-Bleaching bezeichnete Vorgehen gehört mittlerweile für Viele zum Alltag wie das Zähneputzen. Die Ergebnisse sind dabei sehr unterschiedlich und führen nicht selten zu einem sehr unnatürlichen Weiß der Zähne. Besorgniserregender sind allerdings die gesundheitlichen Risiken, die das Zahn-Bleaching mit sich bringt. Die folgenden Beispiele zeigen, dass Sie das Erzielen eines strahlenden Lächelns lieber in die Hände eines Fachmanns legen oder auch einfach die professionelle Zahnreinigung nutzen sollten, statt auf Dauer die Mundflora zu beschädigen.

Die Risiken der verschiedenen Bleaching-Methoden

Das persönliche Zahn-Bleaching spart Zeit und Geld, sorgt aber für eine Gefährdung der Gesundheit. So wirken winzige Partikel in bleichenden Zahncremes wie Schleifpapier und auch die in White Strips enthaltenen Stoffe Wasserstoffperoxid und Carbamidperoxid zerstören den Zahnschmelz. Zudem wirken sie nur auf ebenen Flächen und eignen sich überhaupt nicht für Zahnfüllungen aus Kunststoff.

Zahn-Bleaching ist oft GesundheitsgefährdentViel sicherer sind die Wege zu weißeren Zähnen, die vom Zahnarzt vorgenommen werden. So gibt es das In-Office-Bleaching in der Zahnarztpraxis, bei dem die Zähne nach dem Auftragen eines Bleichgels mit Speziallampen oder Laser behandelt werden. Auch hier besteht Gefahr für den Zahnschmelz, sie ist aber durch ärztliche Untersuchungen und Kontrollen reduziert. Beim inneren Zahn-Bleaching (Walking-Bleach-Technik) wird vom Zahnarzt ein Bleichmittel in den Zahn eingefügt, sodass das Bleichen von innen erfolgt. Vorsicht ist bei geschädigten Zähnen geboten, aber auch hier stehen Sie ja unter der Kontrolle eines Fachmanns.

Das Einsetzen von Verblendschalen ist eine weitere Variante des zahnärztlichen Zahn-Bleachings, dem regelmäßige Kontrollen folgen sollten, um Karies oder eine Zahnfleischentzündung zu verhindern. Die Verwendung von Komposit zur Behebung von Zahnverfärbungen ist eine häufige Variante, bei der allerdings eventuelle Allergien beachtet werden müssen. Das Home Bleaching, bei dem über eine zahnärztlich angefertigte Schiene die Zähne zuhause mit einem Bleichgel versorgt werden, gilt dank der regelmäßigen Rücksprache mit dem Fachmann als die risikoärmste und effektivste Variante. Zusammenfassend bestehen also bei jeder Form vom Zahn-Bleaching Risiken, die aber im Rahmen einer ärztlichen Behandlung vermieden, reduziert oder im Nachhinein auch wieder beseitigt werden können.

Nicht nur die Farbe bestimmt die Perfektion des Lächelns

Eine amerikanische Studie hat festgestellt, dass noch ganz andere Gründe neben der weißen Farbe ein Lächeln attraktiv und anziehend machen. Zunächst wird dabei auch noch einmal unterstrichen, dass die Farbe der Zähne nicht schneeweiß und somit für Zähne unnatürlich wirken, sondern eher den Farbton des Augapfels besitzen sollte. Viel wichtiger als die Zahnfarbe seien aber die Proportionen von Mund und Zähnen, für welche zusätzlich noch bestimmte Größenverhältnisse als optimal gelten. So sollte die Breite der Schneidezähne 80 Prozent der Länge betragen, die Größe der Eckzähne darf wiederum nur 61,8 Prozent der Schneidezähne umfassen, während dann die daneben folgenden Zähne ebenfalls diese Prozentzahl im Vergleich zu den Eckzähnen haben sollten. Gleichzeitig ist der Mund optimal, wenn er halb so breit ist wie das Gesicht und von symmetrischen Lippen geprägt wird. Möglichst wenig sichtbares Zahnfleisch verstärkt die Ästhetik, die also von sehr viel mehr geprägt wird als lediglich durch die Farbe der Zähne.

Die Zahnzusatzversicherung als Garant für eine optimale Zahnpflege

Ganz gleich ob es um ein gesundes Zahnfleisch, einen langfristig wirksamen und nicht auffallenden Zahnersatz, unbeschädigte und gleichmäßig angeordnete Zähne oder deren gesund erzeugte, attraktive Farbe geht – zahnärztliche Behandlungen sind unumgänglich. Da sämtliche Behandlungen aber immer auch Kosten mit sich bringen, die in vielen Fällen nicht oder nur teilweise von der Krankenversicherung übernommen werden, verzichten viele darauf oder nutzen private Eingriffe wie das Bleichen mit Artikeln aus dem Discounter. Um aber nicht auf Kosten der Gesundheit zu sparen, lohnt sich der Abschluss einer entsprechenden Zahnzusatzversicherung. Damit bei einer solchen Absicherung auch wirklich die gewünschten Leistungen integriert werden, sind Versicherungsvergleiche und auch ein Zahnzusatzversicherungs-Test wichtige Hilfsmittel. Dort werden sämtliche verfügbare Tarife gegenübergestellt, sodass Sie direkt erkennen können, welche Verträge die Leistungen enthalten, die Ihren individuellen Bedürfnissen entsprechen.

Versicherungsvergleiche führen Sie also nicht nur zu Verträgen, in denen umfangreiche Leistungen wie beispielsweise die professionelle Zahnreinigung enthalten sind, sondern bei denen es sich zusätzlich auch um Tarife ohne Wartezeiten handelt. Gerade dieses Thema kann für das Zahn-Bleaching oder die professionelle Zahnreinigung von großer Bedeutung sein, denn wer diesen Wunsch hegt, möchte oft sofort eine wirksame professionelle Zahnreinigung nutzen und nicht erst in einem halben Jahr.

Optimale Versicherungsvergleiche zeigen den Weg zu den Anbietern, die unter Umständen auf die Wartezeiten verzichten und somit auch den besten und schnellsten Weg zum strahlenden Lächeln ebnen können. Zudem gibt es auch Tarife, die mit Sofortleistungen überzeugen, bei denen allerdings immer auf diverse Ausschlüsse geachtet werden sollte. Bei solchen Tarifen sind beispielsweise häufig die Sofortleistungen für die professionelle Zahnreinigung oder auch kieferorthopädische Leistungen ausgeschlossen.

Ein Zahnzusatzversicherungs-Test hilft dabei, Tarife zu finden, bei denen die Bedingungen und Leistungen am besten zu den individuellen Bedürfnissen und Wünschen passen. Nutzen Sie den hier verfügbaren Versicherungsvergleich und profitieren Sie sowohl von einem optimalen Versicherungsschutz als auch von einem attraktiven Preis.

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Zahnarzt – Besuch am besten mit Zusatzversicherung

Ein Zahnarztbesuch für gesunde Zähne: Eine Frage des Einkommens?

Aktuelle Studien der Barmer GEK belegen, dass gesunde Zähne maßgeblich vom Einkommen des Versicherten abhängen. Insbesondere die Qualität des Zahnersatzes wird grundlegend davon beeinflusst, wie viel Geld man investieren will. Damit ein ansprechendes Lächeln keine Frage des verfügbaren Budgets ist, empfiehlt sich der Abschluss einer Zahnzusatzversicherung. Sie ist für Versicherte mit Kindern und für Singles gleichermaßen interessant, damit der Gang zum Zahnarzt nicht unnötig teuer wird.

Nach einer neuen Analyse der gesetzlichen Krankenkasse Barmer GEK ist das Einkommen ausschlaggebend bei der Wahl der richtigen Füllung. Der Zahnreport 2015 deckt nun auf, dass nicht allein das verwendete Material und die Zahnpflege des Patienten eine Rolle spielen, sondern dass auch das Einkommen relevant ist. Patienten mit einem gehobenen Einkommen müssen wegen des gleichen Zahns nämlich nicht so häufig zum Zahnarzt wie Versicherte mit einem geringen monatlichen Gehalt. Zwar sollen Zahnfüllungen durchschnittlich bis zu zehn Jahre lang halten, doch Statistiken zeigen, dass schon nach vier Jahren häufig eine erneute Behandlung erforderlich ist. Außerdem zeigte sich in der Analyse, dass die Unterschiede auch von Bundesland zu Bundesland gravierend sind.

Betrachtet wurden immerhin 17 Millionen Zahnfüllungen, die in den Jahren 2010 bis 2013 bei Versicherten der Barmer GEK angebracht wurden. Nicht analysieren konnten die Wissenschaftler allerdings, welches Material besonders langlebig ist.

Hohes Einkommen, bessere Zahnfüllung

Zahnarzt besuch mit ZahnzusatzversicherungAls besonders erschreckend erwies sich im Test der Zusammenhang zwischen dem Einkommen des Versicherten und der Langlebigkeit des Zahnersatzes. Wenn der Haushalt nämlich über ein hohes Monatseinkommen verfügt, hält die Füllung deutlich länger. Leider konnte im Test kein Zusammenhang zwischen dem verwendeten Material und der Lebensdauer der Zahnfüllung hergestellt werden. Diese Untersuchung wäre allerdings nach Meinung der Barmer dringend erforderlich. Sie kann deshalb nicht durchgeführt werden, weil die teilnehmenden Ärzte keine ausreichenden Informationen über das verwendete Material liefern. Geschuldet ist dies zum Teil auch der unterschiedlichen Abrechnung der zahnärztlichen Leistungen. Die Kosten für den Gang zum Zahnarzt müssen nämlich nicht zwangsläufig von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen werden.

Mit einer Zahnzusatzversicherung kann der gesetzlich Versicherte seine Absicherung im dentalen Bereich wirkungsvoll ergänzen. Allerdings werden viele Leistungen, die der Zahnarzt erbringt, dann auch über die private Zusatzversicherung abgerechnet. Aus diesem Grund haben die gesetzlichen Krankenkassen keinen Zugriff auf die Daten und können somit keine verlässliche Aussage treffen, welches Material der behandelnde Zahnarzt verwendet hat. Dennoch besteht nach der Analyse der Barmer GEK ein Zusammenhang zwischen dem Einkommen eines Haushalts und der Qualität der Zahnfüllung. Damit Ihr Traum von schönen Zähnen allerdings kein unerfüllbarer Wunsch bleibt, empfiehlt sich der rechtzeitige Abschluss einer Zahnzusatzversicherung. Sie erbringt Leistungen, die die gesetzlichen Kassen nicht garantieren.

Mit einer zusätzlichen Zahnversicherung wird der Gang zum Zahnarzt auch bei nötigem Zahnersatz nicht unnötig teuer. Bevor Sie sich für eine zusätzliche Versicherung entscheiden, ist allerdings ein Zahnzusatzversicherungs-Vergleich dringend angeraten. Wissen muss man, dass Zahnversicherungen zusätzliche Leistungen für Zahnbehandlungen und Prophylaxe, für Zahnersatz und für Kieferorthopädie erbringen. Die Kostenerstattungen sind jeweils abhängig vom gewählten Tarif. Während eine Zahnzusatzversicherung für Zahnbehandlung und Prophylaxe recht günstig sein kann, ist ein vollumfänglicher Zusatzschutz für Zahnersatz und Kieferorthopädie schon etwas teurer. Doch gerade eine Versicherung, die Leistungen für Kieferorthopädie vorsieht, schützt Sie von den meist sehr hohen Kosten einer Spangenbehandlung oder anderer orthopädischer Behandlungen im Mund-Rachen-Raum. Erachtet Ihr Zahnarzt eine solche Behandlung für Sie und Ihre Kinder nämlich als notwendig, liegen die Kosten nicht selten im mittleren vierstelligen Bereich. Nur durch eine Zusatzversicherung schützen Sie sich vor unnötig hohen Ausgaben und haben gleichzeitig die Sicherheit, dass ein schönes Lächeln nicht von Ihrem Einkommen abhängt.

Bedenken Sie bitte auch, dass Ihr Zahnarzt zwar Leistungen oberhalb der Regelversorgung erbringen und diese über Ihre private Zusatzversicherung abrechnen kann, dass diese Versicherung aber unbedingt frühzeitig abgeschlossen werden muss. Ist nämlich die Diagnose für eine nötige Behandlung erst einmal gestellt, erbringt die Zahnzusatzversicherung keine Leistungen mehr. Je früher Sie also eine zusätzliche Krankenversicherung abschließen, desto geringer werden die Kosten für Sie sein.

Bevor Sie eine private Zahnzusatzversicherung für Ihren nächsten Gang zum Zahnarzt abschließen, ist ein Zahnzusatzversicherungs-Test unbedingt erforderlich. Nur durch einen Zahnzusatzversicherungs-Vergleich finden Sie heraus, welche Krankenversicherung die besten Leistungen für Ihren persönlichen Bedarf zu bezahlbaren Preisen gewährleistet. Im Zahnzusatzversicherungs-Test finden Sie den Tarif heraus, der in unabhängigen Analysen am besten abgeschnitten hat und der Ihnen das optimale Preis-Leistungs-Verhältnis für die nächste Behandlung beim Zahnarzt garantiert.

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