Heuschnupfen – Pollenflugkalender und Medikamente

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Heuschnupfen – Wenn die Pollen zu Quälgeistern werden

Viele Bundesbürger werden Jahr für Jahr von Heuschnupfen geplagt. Die Bezeichnung „Heuschnupfen“ kommt von der Allergie gegen Gräser, die sich bei Allergikern durch Erkältungssymptome bis hin zu Fieber äußern kann. Es gibt jedoch weit mehr Allergien als die „gegen Heu“. Alles, was draußen in der Natur blüht, kann bei Menschen eine allergische Reaktion hervorrufen. Dies können die Pollen von Birken, von Roggen, von Gräsern und vielem mehr sein.

Die Symptome dieser Erkrankung werden hervorgerufen durch Histamin, welches der Körper als Reaktion auf den Pollenflug produziert. Einfach erklärt glaubt der menschliche Körper, in den Pollen Eindringlinge zu erkennen und schüttet deshalb Histamin aus, welches für das Anschwellen der Schleimhäute verantwortlich ist. Zusätzlich fährt der Körper das Immunsystem komplett hoch.
Das Anschwellen der Schleimhäute kann dann die folgenden Körperreaktionen bewirken: Schnupfen, Halsschmerzen, tränende, juckende und brennende Augen bis hin zu Fieber. Da diese Symptome denen einer Erkältung sehr ähneln, ist es für Ärzte schwer, darin eine Allergie zu erkennen. Die allergische Reaktion kann außerdem zu juckenden Hautausschlägen bis hin zu Neurodermitis führen.

Eine wirkliche Heilung von Heuschnupfen gibt es bis heute nicht. Entsprechende Medikamente und Behandlungen können jedoch dabei helfen, die Symptome des Heuschnupfens in den Griff zu bekommen.

Wann befinden sich Pollen in der Luft?

Heuschnupfen Pollenflug KalenderDer Pollenflugkalender zeigt, dass Heuschnupfen bereits Anfang März, wenn die ersten Pflanzen zu blühen beginnen, starten kann. Mitunter können sich bereits im Februar Symptome zeigen. Immer wenn der Winter mild ist und die Pflanzen früher blühen als saisonal üblich, sind Menschen zu unterschiedlichen Zeiten betroffen. Der Pollenflug geht bei mildem Wetter bis in den Herbst hinein. Je nach auslösenden Pollen kann ein Allergiker folglich von März bis September betroffen sein.

Allergiker, die auf Pollen reagieren, sollten dies nicht auf die leichte Schulter nehmen. Aus einem anfangs harmlosen Heuschnupfen kann sich, unbehandelt oder falsch behandelt, im Laufe der Zeit Asthma entwickeln, das chronisch werden kann. In diesem Fall wird nicht nur gegen die Allergie angekämpft, sondern auch noch gegen deren Folgeerkrankung.

Welche Mittel gibt es? Verschreibungspflichtige Arzneimittel, OTC-Medikamente oder doch lieber die homöopathische Behandlung?

Die Behandlung von Heuschnupfen ist auf verschiedenen Wegen möglich. Zum einen gibt es die Behandlung mit Medikamenten, sogenannten Antihistaminika, welche versuchen, das ausgeschüttete Histamin im Körper zu unterdrücken. Zum anderen besteht die Möglichkeit der Akupunktur, um die Symptome für längere Zeit ohne die Einnahme von Medikamenten in den Griff zu bekommen.

Außerhalb der Zeit des Pollenflugs ist zudem eine Desensibilisierung möglich, um in der Zeit, in der die Pollen fliegen, Ruhe zu haben. Diese Behandlung läuft meist über mehrere Jahre und muss regelmäßig wieder aufgefrischt werden.

Auch in der Homöopathie gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten gegen die allergische Reaktion auf Gräserpollen, Birkenpollen und Co.

Welche Behandlung am Ende genutzt wird, liegt in der Entscheidung des Einzelnen. Unbehandelt sollte der Heuschnupfen auf keinen Fall bleiben, da eine Folgeerkrankung wie Asthma oder Neurodermitis die ganze Sache noch schlimmer machen kann.

Welches sind die gebräuchlichsten Medikamente gegen Heuschnupfen?

Im Bereich der Antihistaminika gibt es zahlreiche verschiedene Medikamente, die in den unterschiedlichsten Darreichungsformen angeboten werden. Bei jedem Medikament ist darauf zu achten, ob dies bereits vor Beginn bzw. spätestens zum Beginn der eigenen allergischen Zeit eingenommen werden muss oder ob es als Mittel gegen akute Reaktionen ohne Vorlaufzeit eingenommen werden kann. Ein solches Mittel ist beispielsweise Licocab Direkt, das es als Nasenspray und als Augentropfen gibt. Es wird in den Apotheken sowohl als Einzelpräparat als auch in einer Kombipackung verkauft. Lesen Sie sich vor Einnahme immer die Packungsbeilage des Medikaments durch!

Welche Mittel gibt es?

Wir möchten Ihnen hier einen kurzen Überblick anhand der getesteten Präparate von Stiftung Warentest geben. Natürlich gibt es noch weitere Medikamente und Anbieter, beispielsweise auch Nachahmerpräparate, Generika genannt. Hierbei handelt es sich um Medikamente, deren Patentschutz ausgelaufen ist und die dadurch frei produzierbar sind.

Medikamente zur Einnahme:

Die Wirkstoffe Cetirizin und Loratadin – beides sind Antihistaminika der sogenannten zweiten Generation. Sie blocken die Histaminrezeptoren und verringern dadurch die ungewünschten Körperreaktionen. Positiv zu bemerken ist, dass sie nur eine geringe Müdigkeit hervorrufen. Folgende Medikamente sind zur Einnahme bestimmt:

• Cetrizin AL (75 ml, Sirup bzw. Saft)
• Loratadin ADGC (20 Tabletten)
• Cetrizin ADGC (20 Tabletten)

Nasenspray, Augentropfen und Kombipackungen:

Laut Stiftung Warentest konnten folgende Mittel mit den Wirkstoffen Cromoglicinsäure und Lodoxamin überzeugen. Diese Stoffe verhindern die Freisetzung des Histamins aus den Mastzellen. Dadurch ist eine vorbeugende und langfristigere Einnahme der Medikamente möglich, ohne den Schleimhäuten zu schaden. Diese Medikamente werden häufig schon 14 Tage vor dem voraussichtlichen Allergiebeginn eingenommen.

• Crom ophtal (15 ml, Nasenspray)
• Dispacromil (20 Pipetten, Augentropfen)
• Cetirizin 1A Pharma (10 ml, Augentropfen)
• Dispacromil sine EDP (20 Pipetten, Augentropfen)

Medikamente zur akuten Anwendung:

Zur akuten Anwendung zählen Medikamente mit den Wirkstoffen Azelastin und Levocabastin. Beides sind Antihistaminika der zweiten Generation. Laut Stiftung Warentest sollte jedoch darauf geachtet werden, konservierungsstofffreie Medikamente zu kaufen, denn diese können selbst Allergien auslösen, greifen die Hornhaut an oder schädigen die Flimmerhärchen der Nasenschleimhaut.

• Allergocrom (10 ml, Augentropfen / 15 ml Nasenspray als Kombipackung)
• Allergodil akut Duo (4 ml Augentropfen / 10 ml Nasenspray als Kombipackung)

In der naturheilkundlichen Behandlung wird oft die Einnahme von den Vitaminen A und C empfohlen. Prophylaktisch versprechen dagegen auch die Behandlungen mit Eigenblut, Akupunktur und mit der Bioresonanztherapie Erfolge. Vor pflanzlichen Mitteln wird dagegen häufig gewarnt, weil Sie selbst Allergieauslöser sein können. Homöopathisch arbeitet man oftmals mit dem Simileprinzip, d. h. mit Stoffen, die beim gesunden Menschen ähnliche Reaktionen hervorrufen wie Heuschnupfen. Diese Mittel sind dann je nach auftretendem Symptom:

• Luffa operculata
• Allium cepa
• Euphrasia
• Formica rufa
• Acidum formicicum

Neben der Einnahme homöopathischer Mittel besteht die Möglichkeit der Behandlung mit Akupunktur. Diese ist bei Heilpraktikern, bei Ärzten der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) sowie bei immer mehr Ärzten, die neben ihrer schulmedizinischen Ausbildung entsprechende Ausbildungen in Naturheilverfahren gemacht haben, möglich.

Pollenflugkalender

Der Pollenflug ist je nach Pflanzenart in einer unterschiedlichen Jahreszeit. Es wird von einer Hauptblüte, in welcher die Belastung durch die Pollen besonders stark ist, sowie von einer Vor- und einer Nachblüte gesprochen.

Die gängigen Pollenflugkalender zeigen die Vor-, Nach- und Hauptblüte folgender Pflanzen auf: Hasel, Erle, Pappel, Weide, Esche, Hainbuche, Birke, Buche, Eiche, Kiefer, Gräser, Spitzwegerich, Roggen, Beifuß und Taubenkraut.

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Demenz – Jeder Zweite fürchtet sich davor

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Demenz: Versicherer reagieren auf Angst ihrer Kunden

Demenz ist keine tödliche Krankheit und doch fürchtet sich jeder zweite Deutsche davor, daran zu erkranken. Im Anfangsstadium beschreiben viele Betroffene die Erkrankung als eine beginnende Dunkelheit, die Schritt für Schritt alle Erinnerungen auslöscht. Am Ende ist der Patient nur noch ein Schatten seiner selbst und wird zum schweren Pflegefall, wenn nicht eine andere Erkrankung seinem Leben ein Ende setzt. Die Erkrankung gilt als unheilbar, das Voranschreiten der Krankheit kann höchstens verzögert werden. Eine private Pflegeversicherung bietet eine gute Absicherung für den Ernstfall, sofern auch Leistungen für die Pflegestufe 0 berücksichtigt sind. Seit wenigen Monaten ist auch eine selbstständige Demenzversicherung am Markt erhältlich, die zur Vorsorge für den Pflegefall abgeschlossen werden kann.

Nicht tödlich, aber mit schleichender Entwicklung

Demenz - Oder Alzheimer lässt vergessen wer wir sindIm Volksmund spricht man von Demenz, Mediziner bezeichnen die Erkrankung als Alzheimer. Dabei handelt es sich um eine hirnorganische Krankheit, die zum ersten Mal im Jahr 1906 von dem Neurologen Alois Alzheimer wissenschaftlich fundiert erläutert wurde. Als größter Risikofaktor für eine Erkrankung wurde das Alter identifiziert. Die Betroffenen sind nur in wenigen Fällen jünger als 60 Jahre. Die Krankheit ist gekennzeichnet durch den langsamen Verfall von Nervenzellen und Kontakten der Nervenzellen. Typische Symptome sind Gedächtnis- und Orientierungsstörungen, aber auch das Denk- und Urteilsvermögen ist gestört. Hinzu kommen wahrnehmbare Veränderungen des Persönlichkeitsbildes. Alle Symptome sind bei den Patienten in unterschiedlicher Stärke ausgeprägt. Üblicherweise nehmen sie im fortschreitenden Stadium der Erkrankung zu und machen die Bewältigung des normalen Alltags irgendwann nahezu unmöglich. Die Patienten sind dann auf Hilfe und Betreuung angewiesen, im schlimmsten Fall endet eine Alzheimer-Erkrankung als schwerer Pflegefall. Der Patient muss dann rund um die Uhr betreut werden.

Aus medizinischer Sicht werden die leichtgradige, die mittelschwere und die schwere Demenz unterschieden. Dieses hochgradige Stadium ist durch einen massiven geistigen Abbau gekennzeichnet. Das Sprachvermögen ist nachhaltig gestört, die Patienten benötigen Hilfe bei allen Verrichtungen des Alltags. Auch die Kontrolle über die Körperhaltung und über Blasen- und Darmfunktionen gehen verloren. Versteifungen der Gliedmaße, Schluckstörungen und Krämpfe kennzeichnen das schwere Stadium der Erkrankung, meist ist Bettlägerigkeit die Folge. Alzheimer ist nicht tödlich, durch die steigende Anfälligkeit für Infektionskrankheiten erhöht sich aber die Gefahr, sich eine gefährliche ansteckende Krankheit zuzuziehen.

So schützt die gesetzliche Pflegeversicherung

Um auch Demenzkranke im Anfangsstadium mit einer Leistung aus der gesetzlichen Pflegeversicherung zu versorgen, wurde zum 01. Januar 2015 das Erste Pflegestärkungsgesetz eingeführt. Auch Patienten mit Demenzerkrankung können entscheiden, ob sie Pflegegeld für eine ambulante oder stationäre Betreuung wünschen oder ob sie Sachleistungen für die Versorgung im heimischen Umfeld bevorzugen. Eine Ergänzung um Sachleistungen für die Tages- und Nachtpflege ist möglich, auch Kombinationen von Leistungen stehen den Patienten zu. Neben den eigentlichen Kosten für die Pflege werden pro Monat 40 EUR für Pflegehilfsmittel erstattet. Eine Anpassung des Wohnraums wird mit 4.000 EUR für jede Maßnahme bezuschusst. Das Zweite Pflegestärkungsgesetz, das in vollem Umfang zum 01. Januar 2017 in Kraft tritt, sieht weitere Verbesserungen für die Patienten und für ihre Angehörigen vor. Demenzkranke erhalten dadurch einen gleichberechtigten Zugang zu allen Pflegeleistungen wie körperlich pflegebedürftige Patienten.

Hier erfahren demente Menschen und die Angehörigen Hilfe

Für Angehörige ist die Betreuung demenzkranker Menschen eine große Belastung. Zum einen ist es psychisch sehr belastend, einen geliebten Angehörigen im fortschreitenden Stadium dieser Krankheit zu erleben. Die Veränderung der Persönlichkeit bis zur völligen Hilflosigkeit ist ein Faktor, der vielen Angehörigen sehr zu schaffen macht. Zum anderen ist es aber auch die eigentliche Betreuung, die Kinder und andere Menschen im nahen Umfeld zwar leisten können, die sie aber körperlich und geistig an ihre Grenzen bringt. Besonders im Stadium der fortgeschrittenen Demenz ist es für einen Laien kaum noch möglich, eine medizinisch vernünftige Betreuung sicherzustellen. Spätestens dann ist eine Unterstützung durch einen ambulanten Pflegedienst vor Ort oder sogar die Unterbringung im Heim nicht mehr zu vermeiden.

Eine private Pflegeversicherung ist dringend empfehlenswert

Die Betreuung von Demenzpatienten kostet sehr viel Geld. Selbst wenn nur ein ambulanter Pflegedienst erforderlich ist, reichen die Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung und aus der Rente meist nicht aus, um die Kosten zu decken. Eine private Pflegeversicherung kann helfen, diese Versorgungslücke zu schließen. Ein privates Pflegetagegeld sieht beispielsweise pro Tag eine Leistung vor, die sich an der diagnostizierten Pflegestufe orientiert und die sehr flexibel und individuell gestaltet werden kann. Versicherungsexperten empfehlen deshalb häufig ein privates Pflegetagegeld zur zusätzlichen finanziellen Absicherung. Diese Versicherung kann ähnlich wie eine Zahnzusatzversicherung als Ergänzung des gesetzlichen Krankenversicherungsschutzes abgeschlossen werden und bietet dann eine umfassende finanzielle Absicherung im Pflegefall. Alternativ haben erste Versicherer auf die Ängste und Sorgen der Versicherten reagiert und eine selbstständige Demenzversicherung auf den Markt gebracht. Sie kann ergänzend zum Pflegetagegeld oder unabhängig davon abgeschlossen werden.

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Drohnen – Versicherung und rechtlicher Umgang

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So versichert man Drohnen bei ihrem Einsatz richtig

Sie übernehmen mehr und mehr Transportfunktionen, sie können Fotos machen und es scheint, als wären die Einsatzgebiete noch lange nicht abschließend festgelegt: Offenbar entwickeln sich Drohnen zu neuen Stars. Sofern die rechtlichen Rahmenbedingungen eingehalten sind, ist die Nutzung von Drohnen für unterschiedliche Zwecke tatsächlich sehr interessant. Wer sie einsetzen will, muss aber unbedingt an den nötigen Versicherungsschutz denken. Eine Haftpflichtversicherung steht dabei an erster Stelle.

Ein Gerät, vielfältige Anwendungen

Auffallend ist vor allem das breite Anwendungsspektrum einer Drohne. Zu unterscheiden sind Spielzeug-Drohnen und Modelle für den gewerblichen Einsatz. Erst kürzlich hat der TÜV Rheinland sich für eine offizielle Klassifizierung der Quadrokopter stark gemacht. Bisher ist hier noch Klärungsbedarf gegeben, nicht für jeden Einsatz gibt es gesetzliche Vorschriften. Eine Grauzone sieht man im privaten Bereich, wenn eine Drohne als Spielzeug eingesetzt wird. Ideal wäre eine Dreiteilung, die beispielsweise aus sehr leichten und einfachen Spielzeug-Drohnen, aus Geräten für den gewerblichen Einsatz und aus Modellen für die Verwendung im Sport- und Freizeitbereich bestehen könnte.

TÜV empfiehlt drei Kategorien

Drohnen VersicherungEine Einteilung in drei Kategorien ist durchaus sinnvoll. Spielzeug-Geräte kommen ausschließlich für die private Nutzung infrage, sie werden von Kindern unter 14 Jahren genutzt und sind nicht geeignet, um Bild-, Ton- oder Videoaufnahmen zu machen. Diese kleinen Spielzeug-Drohnen sind meist nur etwa 50 Zentimeter groß und wiegen maximal 200 Gramm. Die Flugzeit liegt bei wenigen Minuten und die Modelle kommen in Innenräumen zum Einsatz. Beim gewerblichen Gebrauch sind Vorschriften einzuhalten. In einem solchen Fall handelt es sich bei der Drohne um ein unbemanntes Luftfahrtsystem, das bis zu 25 Kilogramm schwer sein kann. Schon ab einem Gewicht von fünf Kilogramm sind besondere Einzelaufstiegsgenehmigungen für die Drohne erforderlich. Die Modelle dürfen nur von Erwachsenen bedient werden, außerdem sind besondere Versicherungen erforderlich. Geräte für den Sport- und Freizeitbereich sind wiederum nur für die private Nutzung ausgelegt. Bedient werden dürfen die Geräte von Jugendlichen über 14 Jahren und von Erwachsenen.

Diese Auflagen sollte man kennen

Vor allem im gewerblichen Bereich sind die Auflagen für den Einsatz von Drohnen sehr unterschiedlich. Nicht alle Details sind gesetzlich geregelt, außerdem unterliegt die Regelung den Landesregierungen. Dies bedeutet, dass es unterschiedliche Anforderungen an den Halter der Drohnen gibt. Die Unterschiede fangen bei der Anmeldung zum gewerblichen Gebrauch an und umfassen auch alle Fragen zur Drohnenversicherung. Es ist beispielsweise nicht einheitlich geregelt, ob eine private Haftpflichtversicherung für den Gebrauch ausreicht oder ob zusätzliche gewerbliche Versicherungen für Drohnen nötig sind. Auf jeden Fall sollte das Modell aber vom TÜV geprüft und sicher zu bedienen sein. Natürlich sind gerade die Drohnen-Bestseller technisch ausgereift, doch ein TÜV-Zertifikat gibt die nötige Sicherheit, dass das Gerät keine Gefährdung anderer Menschen darstellt. Ganz wichtig ist, dass sich durch den Einsatz des Flugobjekts niemand belästigt fühlt. So dürfen keine Bilder von Personen gemacht werden und die Privatsphäre ist gerade bei Modellen mit Video und Ton unbedingt zu waren. Wer sich nicht daran hält, muss mit Ärger rechnen, wenn die Geschädigten Ansprüche auf Schadensersatz geltend machen. Vor diesem Hintergrund ist eine Drohnenversicherung unverzichtbar, wenn man sich für den Einsatz der neuen Quadrokopter entscheidet.

Eine Haftpflichtversicherung ist Pflicht

Die wichtigste Versicherung für die Nutzer von Drohnen ist die private Haftpflichtversicherung. Allerdings muss man genau prüfen, ob die Nutzung von UAVs – kurz für Unmanned Aereal Vehicle oder unbemannte Flugobjekte – im Versicherungsschutz vorgesehen ist. Ob die Privathaftpflicht in diesem Fall ausreicht, hängt auch davon ab, ob man das Modell lediglich zum privaten Gebrauch einsetzt oder ob eine gewerbliche Nutzung damit verbunden ist. Wenn die private Versicherung nicht genügt, sollte man sich für eine Drohnen- und Multikopter-Versicherung entscheiden. Auch sie ist als Haftpflichtversicherung konzipiert und ist für die Nutzer der neuen Geräte ideal. Ihre Leistungen sind auf die verschiedensten Einsatzgebiete zugeschnitten, deshalb ist ein Versicherungsvergleich vor dem Vertragsabschluss sehr zu empfehlen. Die Schäden, die Drohnen bei ihrem Einsatz verursachen können, sind übrigens recht vielfältig. Die Ansprüche reichen von Schäden, die durch einen Absturz des Modells entstehen über Schadensersatzforderungen, weil man sich durch den Einsatz gestört fühlt, bis zu einer Forderung nach Rentenzahlungen und Schmerzensgeld, weil das neue Gerät einen Unfall mit Personenschaden verursacht hat. Wer sich schon für die Nutzung der neuen Technologie entscheidet, sollte unbedingt eine umfassende Versicherung abschließen, um im Fall des Falles abgesichert zu sein.

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Krankenkassenmitglieder – Leistungen auf PKV-Niveau

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Krankenkassenmitglieder – Leistungen auf PKV-Niveau – So klappt es

Gesetzlich Versicherte müssen in vielen Punkten Abstriche bei der Kostenübernahme im Krankheitsfall machen. Bei einem Aufenthalt im Krankenhaus werden beispielsweise nur Kosten für die Regelleistungen erstattet, für Zahnersatz gibt es nur noch einen Festzuschuss. Anders sieht es dagegen für Versicherte in der PKV aus. Sie können ihre Leistungen selbst bestimmen und auch sehr umfassende Kostenerstattungen wählen. Doch welche Vor- und Nachteile bergen beide Versicherungssysteme? Wie entscheidet man sich richtig? Und wie können sich auch gesetzlich Versicherte eine Versorgung auf hohem Niveau sichern? Das Geheimnis lautet: Durch eine zusätzliche private Krankenversicherung lassen sich die Leistungen der GKV ideal ergänzen.

Gesetzliche Krankenkassen mit festem Leistungskatalog

Krankenkassenmitglieder oder privat VersicherteZunächst muss man wissen, dass die GKV nach einem ganz anderen Prinzip funktioniert als die private Krankenversicherung. Der Leistungsumfang der gesetzlichen Kassen ist vom Gesetzgeber vorgeschrieben. Bei der Festlegung der Leistungen ist immer darauf zu achten, dass die Kosten der Krankenversorgung auf Dauer nicht höher sind als die Einnahmen aus Beitragszahlungen. Die GKV wird aus den laufenden Beiträgen der gesetzlich Versicherten finanziert. Medizinischer Fortschritt und eine immer älter werdende Gesellschaft sind aber die wichtigsten Ursachen für kontinuierlich steigende Kosten der medizinischen Versorgung. Dadurch erhöhen sich auch die Beiträge für die gesetzliche Krankenversicherung. Um die Beiträge trotzdem auf einem bezahlbaren Niveau zu halten, wurden in den letzten Jahren immer wieder Leistungen gestrichen. Im Ergebnis erstattet die GKV heute beispielsweise bei einem Aufenthalt im Krankenhaus nur noch Kosten für die Unterbringung im Mehrbettzimmer oder einen geringen Festzuschuss für Zahnersatz. Mehrleistungen müssen gesetzlich Versicherte selbst bezahlen.

Individuelle Leistungen in der PKV

Etwas anders sieht die Gestaltung der Leistungen für privat Versicherte aus. Sie wählen sich ihren Tarif bei einem privaten Krankenversicherer selbst aus. Damit legen sie auch die Höhe und die Art der Kostenerstattungen selbst fest. Wer bereit ist, etwas höhere Beiträge für die private Krankenversicherung zu zahlen, erhält deutlich bessere Leistungen als Versicherte in der GKV. Doch auch wer einen moderaten Beitrag für die private Krankenversicherung zahlen will, erhält Kostenerstattungen, die im Wesentlichen mindestens dem Niveau der GKV entsprechen. Diese individuelle Festlegung der Kostenerstattungen nach ihrer Art und ihrer Höhe sowie der eigene Einfluss auf die Versicherungsprämie sind die wichtigsten Gründe, warum viele gesetzlich Versicherte gerne in die private Krankenversicherung wechseln wollen. Diese Möglichkeiten haben sie, sofern sie als Arbeitnehmer ein jährliches Einkommen oberhalb der Versicherungspflichtgrenze von 4.237,50 EUR beziehen.

Der PKV-Wechsel will gut überlegt sein

Wer eine gesetzliche Krankenversicherung abgeschlossen hat und ein entsprechend hohes Einkommen bezieht, kann in die Privatversicherung wechseln. Ob dieser Wechsel sinnvoll ist, will genau überlegt werden, denn wer einmal privat versichert ist, muss dies auch bleiben. Ausnahmen gibt es nur, wenn das Einkommen wieder unter die Versicherungspflichtgrenze sinkt. Das ist aber häufig nicht der Fall. Der PKV-Wechsel kann beispielsweise sinnvoll sein, wenn man jung und gesund ist und keine Familienmitglieder ohne eigenes Einkommen mitzuversichern hat. Wer vielleicht schon etwas älter ist, wer Vorerkrankungen hat oder wer einen Ehepartner oder Kinder ohne Einkommen versichern will, ist als gesetzlich Versicherter besser beraten. Die gesetzliche Krankenversicherung bietet in diesem Fall einfach eine solide medizinische Versorgung auf angemessenem Niveau bei bezahlbaren Preisen.

Eine Zusatzkrankenversicherung sichert Top-Leistungen

Hat man eine gesetzliche Krankenversicherung abgeschlossen, muss man sich seit Januar 2016 auf einige Neuerungen einstellen. Dazu gehört zum Beispiel die schnellere Vergabe von Terminen bei Fachärzten durch eine Servicestelle der Kassenärzte, die 2016 neu eingerichtet wurde. Bei einem Bezug von Krankengeld entfällt der Auszahlschein. Wer Arbeitslosengeld II erhält und familienversichert ist, muss zukünftig eine eigene Versicherung abschließen.

Wer sich als GKV-Mitglied Leistungen auf dem Niveau der privaten Krankenversicherung sichern will, schließt dazu am besten eine private Krankenzusatzversicherung ab. Die Leistungen im ambulanten, stationären und dentalen Bereich sind frei und nach Belieben zu wählen, so dass man sich seinen ganz individuellen Versicherungsschutz im Krankheitsfall zusammenstellen und den gesetzlichen Schutz nach Maß ergänzen kann.

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Privathaftpflicht Alt- und Neuverträge

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Privathaftpflicht – immer schön angepasst bleiben!

Natürlich haben Sie eine private Haftpflichtversicherung abgeschlossen. Sie ist, wenn man so will, die ungekrönte Königin unter den Versicherungen, denn sie bezahlt Schäden, die Sie verursacht haben. Das gilt auch dann, wenn es um richtig viel Geld geht.

Ohne Privathaftpflicht sind Sie selbst in der Pflicht!

Privathaftpflicht ersetzt beschädigte HandysSelbst wenn Sie im Umgang mit anderen Personen sehr umsichtig sind und die Ihnen anvertrauten Gegenstände stets mit größter Sorgfalt behandeln, kann es passieren, dass Sie einen Schaden anrichten. Dann ist es selbstverständlich Ihre Pflicht, diesen Schaden in voller Schadens höhe wiedergutzumachen. Bei einem Sachschaden kann das durch eine Reparatur oder eine Neuanschaffung des Gegenstands geschehen.

Bei Personenschäden ist das deutlich komplizierter. Körperliche Verletzungen oder psychische Beeinträchtigungen von Menschen sind nicht so einfach wiedergutzumachen. Es können also hohe Behandlungskosten entstehen und sogar Schmerzensgeld verlangt werden. Ohne eine private Haftpflichtversicherung, welche die Kosten für Sie übernimmt, kann das unter Umständen Ihren finanziellen Ruin bedeuten.

Auch ein sogenannter Vermögensschaden, bei dem der Geschädigte einen finanziellen Schaden erleidet, kann teuer für Sie werden.

Aus alt mach neu – und profitiere dabei!

Wussten Sie, dass es ratsam ist, einmal im Jahr die Haftpflichtversicherung zu überprüfen? Sie, Ihr Leben und Ihr Umfeld verändern sich ständig – da sollte eine Haftpflichtversicherung unbedingt immer auf dem neusten Stand sein und stets den aktuellen Lebensstandard absichern.

Wenn Ihre Haftpflicht veraltet ist, haben Sie die Möglichkeit, sie zu optimieren. Geht das nicht so, wie Sie es sich wünschen, sollten Sie die private Haftpflichtversicherung kündigen und sich neu versichern.

Haftpflicht – soviel kann für Sie drin sein!

– Stichwort Sachverständiger

Jeder Schaden bedarf einer genauen Prüfung. Daher gehört zu einer guten privaten Haftpflichtversicherung ein unabhängiger Fachmann, der den Schaden einschätzt.

– Stichwort passiver Rechtsschutz

Ein passiver Rechtsschutz sollte Ihnen im Fall der Fälle zur Verfügung stehen. Meist übernimmt diese Aufgabe ein sachkundiger Angestellter der Versicherung. Er hilft, Sie vor überhöhten Forderungen zu schützen. Solche Forderungen sind oft rechtlich auch gar nicht haltbar. Gegebenenfalls übernimmt eine gute Haftpflichtversicherung auch alle anfallenden Gerichts- und Anwaltskosten.

Eins, zwei, drei im Sauseschritt – nehmen Sie Ihre Haftpflicht mit!

In den allermeisten Fällen wandert eine Police nach dem Abschluss in einen Aktenordner und wird erst wieder zum Vorschein kommen, wenn ein Schadenfall eingetreten ist. Vielfach kommt es dann zu bösen Überraschungen. Oft passen die damals festgelegten Leistungen der privaten Haftpflichtversicherung gar nicht mehr zum aktuellen Lebensstandard des Besitzers.

Achtung!

Bei alten Haftpflichtversicherungen ist oft die Versicherungssumme deutlich zu niedrig angesetzt.

– Stichwort Versicherungssumme

Die Versicherungssumme sollte heute fünf Millionen Euro betragen. Passen Sie die bestehende Haftpflichtversicherung unbedingt an oder kündigen Sie und versichern Sie sich neu.

– Stichwort pauschale Deckungssumme

Ihre Haftpflicht sollte eine pauschale Deckungssumme anbieten, sodass in jedem Schadenfall, also Personen- oder Sachschaden, immer die gesamte Summe zur Verfügung steht.

Das bieten moderne Haftpflichtversicherungen!

– Stichwort Ausland

Vielleicht brauchen Sie zukünftig einen besseren Schutz im Ausland. Die sogenannte Auslandsdeckung bietet Ihnen den gesamten Schutz der Privathaftpflicht auch außerhalb von Deutschland. Wenn Sie sich also öfter im Ausland aufhalten, ist diese Leistung für Sie ein Muss. Sie gilt weltweit und bleibt mit allen Leistungen bis zu einem Jahr gültig.

Tipp 1:
Die Leistungen gelten auch für mitversicherte Kinder, die ein Praktikum im Ausland machen wollen oder für ein Jahr in einer Gastfamilie wohnen möchten. Oft ist auch ein längerfristiger Versicherungsschutz möglich.

– Stichwort Internet

Wenn Sie, privat oder beruflich, viel mit dem Computer arbeiten, sollte Ihre Haftpflicht Sie auf jeden Fall vor Schäden schützen, die durch Computer-Viren verursacht werden. Durch die moderne Datenübertragung können erhebliche Sach- und Vermögensschäden entstehen. Schon eine einzige verseuchte E-Mail kann Schäden an der Hardware oder den Datenbeständen verursachen. Die Gefahr, selber davon betroffen zu sein, wird immer größer, denn schädliche Programme auf dem Computer verbreiten sich unbemerkt und rasend schnell. Kommen dadurch Ersatzforderungen auf Sie zu, weil Sie als Verbreiter der schädlichen Programme ermittelt wurden, haften Sie persönlich. Achten Sie daher auch immer auf ausreichende Sicherheitsvorkehrungen, also aktuellen Virenschutz und Firewall.

– Stichwort Mietschäden

Wohnen Sie zur Miete? Dann sollte Ihre Haftpflichtversicherung sogenannte Mietschäden mit mindestens 500.000 EUR abdecken. Vielfach gibt es heute Schutzleistungen, die ganz speziell für Miet-Sachschäden gelten.

– Stichwort Schlüsselverlust

Verlieren Sie private Haus- und Wohnungsschlüssel ist der Schadenersatz bei einem guten Versicherungsschutz integriert. Es wird lediglich eine Selbstbeteiligung von 150 EUR erhoben. Der Verlust von beruflich genutzten Schlüsseln wird bis zu 2.000 EUR erstattet.

Tipp 2:
Sie haben die Möglichkeit ein Exklusiv-Paket abzuschließen. Dann deckt die Versicherung private und berufliche Schlüssel sogar bis 100.000 EUR ab.

– Stichwort Allmählichkeitsschäden

Sie ahnen es bei diesem Begriff bereits: Allmählichkeitsschäden werden oft erst sehr spät bemerkt und haben dadurch viel Zeit, erheblichen Schaden anzurichten. Gerade deswegen entstehen meist sehr hohe Kosten. Zu dieser Art von Schaden gehören Feuchtigkeit, auch durch Mineralöl verursacht, Niederschlag, Gas und Dämpfe, aber auch Rauch, Ruß und Staubentwicklung sowie Schäden durch extreme Temperaturen in der kalten Jahreszeit, wie das Einfrieren von Heizungsrohren.

Tipp 3:
Nicht jede Haftpflichtversicherung deckt alle Allmählichkeitsschäden ab. Auch heute sind Versicherer nicht dazu verpflichtet, diese Leistung aufzunehmen. Schauen Sie daher Ihre Vertragsunterlagen gründlich durch. Gegen Aufpreis kann der Schutz vor Allmählichkeitsschäden mit abgeschlossen werden.

Stichwort Gefälligkeitsschäden

Ein Gefälligkeitsschaden entsteht, wenn Sie einem Menschen umsonst einen Gefallen tun und dabei einen Schaden verursachen. In einem solchen Fall sind Sie nicht haftbar und Ihre Versicherung zahlt nichts. Wenn Sie den Schaden nicht aus der eigenen Tasche zahlen können oder wollen, bleibt der Geschädigte auf seinen Kosten sitzen. Achten Sie also unbedingt darauf, dass Ihre nächste Haftpflichtversicherung diese Leistung beinhaltet.

Tipp 4:
Schauen Sie bei Vertragsabschluss genau hin. Zum Teil muss ein Selbstbehalt bezahlt werden oder der von Ihnen angerichtete Schaden muss eine gewisse Höhe erreichen. Erstattet wird sowieso immer nur der Zeitwert der Sache.

– Stichwort Forderungsausfalldeckung

Es kann vorkommen, dass Ihnen jemand einen Schaden zufügt und nicht bezahlen kann. Das ist dann ein sogenannter Forderungsausfall. Haben Sie eine Haftpflicht mit Ausfalldeckung abgeschlossen, übernimmt Ihre Haftpflichtversicherung Ihren Schutz. Sie bekommen Ihren Schaden also ersetzt.

Tipp 5:
Die Höchstgrenze der Schadenshöhe legen Sie im Vertrag selbst fest. Der entstandene Schaden muss aber mindestens 2.500 EUR betragen.

Stichwort Deliktunfähigkeit bei Kindern

Wie sieht es aus, wenn eines Ihrer Kinder, das unter sieben Jahre alt ist, einen Schaden verursacht? Kinder in diesem Alter sind in Deutschland nicht für ihr Handeln verantwortlich und somit deliktunfähig. Bei Verkehrsunfällen gilt diese Deliktunfähigkeit für Kinder bis zehn Jahre.

Haben Sie die Aufsichtspflicht verletzt, müssen Sie als Eltern für den Schaden aufkommen. Unter Umständen übernimmt Ihre Haftpflichtversicherung die Kosten, aber erst nach genauer und aufwendiger Prüfung.

Haben Sie Ihr Kind ordnungsgemäß beaufsichtigt, müssen weder Sie noch Ihr Kind und auch nicht die Haftpflichtversicherung den Schaden begleichen. Das ist natürlich sehr ärgerlich für den Geschädigten.

Viele Haftpflichtversicherungen bieten daher seit einigen Jahren Tarife an, die diese Deliktunfähigkeit von Kindern ausgleichen. Diese Tarife gelten zumeist für Sachschäden bis zu einer Schadenshöhe von 5.000 EUR.

Guter Rat zum Schluss!

Die private Haftpflichtversicherung wird günstiger, wenn Versicherte eine Selbstbeteiligung zwischen 150 EUR und 250 EUR abschließen.

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Zahnaufhellung – Welche Methoden gibt es

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Zahnaufhellung – weißer als mit Bleaching geht´s wirklich nicht

Zahnaufhellung fuer ein schoenes LachenSchöne weiße Zähne, wer hätte die nicht gerne? Dieser Wunsch ist neben der Kariesprophylaxe wohl der häufigste Grund für das Zähneputzen. Aber auch noch so emsiges Bearbeiten der Beißerchen mit Zahnbürste und handelsüblichen Zahncremes nutzt herzlich wenig, wenn diese sich erst mal gelb-gräulich eingefärbt haben. Verantwortlich für solch unschönen Anblick können sowohl externe, als auch interne Faktoren sein. Neben Rauchen, Rotwein, bestimmten Lebensmittel, die allesamt eine Verfärbung von außen nach innen bewirken, gibt es auch Ursachen, bei denen es umgekehrt ist. Hier kommt die Verfärbung von innen, z.B. durch Zerfallsprodukte innerhalb des Zahnnervs, wie sie etwa nach Wurzelbehandlungen, durch Dunkelfärbung der Zahnfüllung oder bei einem toten Zahn auftauchen. Um dennoch zu einem strahlend weißen Gebiss zu kommen, bietet sich eigentlich nur das aus den USA stammende Bleaching-Verfahren an. Darunter versteht man sämtliche Maßnahmen, die durchgeführt werden, um den Zähnen wieder die gewünschte Weiße zurückgeben.

Kostspielige und günstige Methoden der Zahnaufhellung

Es lassen sich grundsätzlich zwei unterschiedliche Vorgehensweisen beim Bleaching unterscheiden. Während man beim sogenannten Home-Bleaching die komplette Behandlung selber und daheim – also völlig ohne Zahnarztkonsultation – durchführt, wird das Office-Bleaching grundsätzlich vom Dentisten vorgenommen. Bislang wurde das Bleaching von Ärzten und Wissenschaftlern als zahnmedizinisch völlig unbedenklich eingestuft. Allerdings gibt es in den allerneuesten Studien, etwa von der Ohio University, leichte Bedenken: könnte Bleaching vielleicht doch die eine oder andere unerwünschte Nebenwirkung haben? Zumindest bei der Selbstanwendung, so die neuesten Erkenntnisse in Sachen Bleaching, können diese Folgeerscheinungen nicht ganz ausgeschlossen werden:

  • – Schädigungen des Zahnnervs bei kariösen Zähnen
  • – durch Entmineralisierung verursachte, eventuell irreparable Schädigung des Zahnschmelzes
  • – Temporäre Empfindlichkeit von Zähnen und Zahnhälsen
  • – Zahnfleischreizungen

Aus diesen Gründen sollte ein Zahnbleaching maximal zwei Mal pro Jahr und dies idealer Weise unter fachärztlicher Kontrolle durchgeführt werden. Grundsätzlich unterscheidet man zwei Arten des Zähnebleichens: Für leichtere Fälle empfehlen sich Methoden, die man völlig alleine und ohne jeglichen Zahnarztbesuch vornehmen kann. Bei mittleren bis schweren Zahnverfärbungen hingegen kommt man wohl um das Office-Bleaching nicht herum. Dieses wird ausschließlich vom Zahnarzt durchgeführt, erfordert dort also mindestens eine Sitzung – bei der durchaus auch gebohrt werden könnte.

Das Home-Bleaching

Insbesondere, wenn es nur um die Eliminierung von leichteren Verfärbungen geht, empfiehlt es sich, das Bleaching selber durchzuführen. In jedem halbwegs gut sortierten Drogeriemarkt findet sich ein ganzes Regiment entsprechend geeigneter Gels, Strips sowie mit allerlei Schrubbelmaterial versetzter Spezial-Zahncremes zum Preis ab etwa fünf Euro. Mit all diesen Mittelchen werden die Zähne – ähnlich wie beim ganz normalen Zähneputzen – intensiv abgeschrubbt, um so die Verfärbungen zurückzudrängen. Wunder sollte man aber davon nicht erwarten. So bescheinigte die Stiftung Warentest bei einem Vergleichstest von Bleachingprodukten nur einem einzigen Produkt (Blend-a-med White Strips) eine wenigstens einigermaßen gute Wirkung. Man kann sich aber selbst als home-bleacher zahnärztlich beraten lassen. Die größte Gefahr bei der Selbstanwendung besteht darin, dass man während der Behandlung nicht betroffene Zähne und Zahnfleisch versehentlich mitbehandelt und dadurch schädigt oder die empfohlenen Anwendungs- und Einwirkzeiten nicht wie erforderlich einhält. Es gibt also gute Argumente sowohl für, als auch gegen das Home-Bleaching. Im Einzelnen sind dies:

Vorteile des Home-Bleaching:

  • – Günstige Kosten
  • – Schmerzfreie, schnelle und leichte Anwendung
  • – Behandlung erfolgt daheim, eine Zahnarztkonsultation ist nicht vonnöten

Nachteile des Home-Bleaching
Hilft nur gegen extern verursachte Verfärbungen

  • – Letztlich wenig nachhaltig
  • – Nur minimale Aufhellung
  • – Klappt nicht bei toten Zähnen
  • – Gefahr der Schädigung der Zahnumgebung und des Zahnfleisches

Das Office-Bleaching

Das Office-Bleaching wird von einem Dentisten durchgeführt und ist daher auch deutlich wirksamer als das Home-Bleaching, aber eben auch schmerzhafter und kostspieliger. Denn nur im Ausnahmefall übernimmt die Krankenkasse diese Kosten, welche sich auf rund 30 – 70 Euro pro Zahn belaufen. Dafür kann der Zahnarzt auch hochkonzentrierte und in Drogeriemärkten nicht erhältliche Wirkmittel, punktgenau auftragen und dabei sicherstellen, dass die Zahnumgebung damit nicht in Berührung kommt. Auch kann der Dentist passgenaue Zahnschienen anfertigen und mit Gels füllen. Diese setzt er beim Betroffenen ein und entfernt sie nach rund einstündiger Einwirkzeit wieder. Bei toten Zähnen sowie nach Wurzelbehandlungen kommt die Zahnverfärbung dagegen von innen, da hilft kein selbst aufgetragenes Gel. Stattdessen kann hier nur der Zahnarzt für „Erhellung“ sorgen. Zu diesem Zweck bohrt er den toten Zahn an und füllt ihn zeitweise etwa mit einer Wasserstoff-Peroxid-haltigen Aufhellflüssigkeit. Diese entfernt er nach einer gewissen Einwirkzeit, bevor er das Loch mit farblich angepasstem Füllmaterial wieder versiegelt. Ähnliches gilt auch Verfärbungen, welche durch farblich unpassende Füllungen entstehen. Nur der Zahnarzt kann diese Füllungen entnehmen, um sie durch eine farblich passende, neue Füllung zu ersetzen.

Zu welcher Methode man letztlich greift, hängt also nicht nur vom Verfärbungsgrad der Zähne, sondern auch von der persönlichen Leidensfähigkeit, dem Geldbeutel sowie der Zeit ab, die man diesem Problem opfern möchte.

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Familie 2016 – Mehr Geld vom Staat

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Familie – Mehr Geld vom Staat im Jahr 2016

Familien können sich freuen, denn ab 2016 bekommen sie vom Staat mehr Geld. Insbesondere beim Kindergeld gibt es Erhöhungen, aber auch bei der Einkommensteuer können Familien künftig sparen. Bei Sozialleistungen wie Wohngeld oder Hartz IV wirken sich die Änderungen 2016 ebenfalls positiv aus und nicht zuletzt sind es auch Studenten (BAföG) und Rentenbezieher, die im neuen Jahr mehr Geld im Geldbeutel haben werden. Lesen Sie hier, wie sich die einzelnen Erhöhungen von staatlichen Leistungen insbesondere für Familien auswirken.

Familien erhalten mehr Kindergeld bzw. einen höheren Freibetrag

FamilieDas Kindergeld wird um 2 EUR pro Kind erhöht. Für das erste und zweite Kind gibt es dann jeweils 190 EUR pro Monat, für das dritte Kind erhält man 196 EUR und für jedes weitere Kind werden 221 EUR bezahlt. Achtung: Um die Leistung auch künftig beziehen zu können, müssen Eltern für sich und ihre Kinder eine Steuer-Identifikations-Nummer bei der Familienkasse melden. Alternativ gibt es den Kindergrundfreibetrag und auch dieser wird 2016 erhöht. Pro Kind beträgt die Erhöhung 96 EUR und beläuft sich nun auf 4.608 EUR jährlich – und zwar rückwirkend auch für das Jahr 2015. Ob Eltern mit dem Kindergeld oder dem Kinderfreibetrag besser fahren, wird wie bisher bei der jährlichen Steuererklärung rückwirkend festgelegt.

Vom Steuerfreibetrag profitiert jeder Steuerpflichtige

Der Grundfreibetrag ist der Betrag, der bei der Berechnung der Lohn- und Einkommensteuer unberücksichtigt, also unbesteuert bleibt. Im Jahr 2016 wird dieser Freibetrag um zwei Prozent erhöht. In Euro ausgedrückt: Er steigt um 180 EUR auf 8.652 EUR im Jahr für Alleinstehende und auf 17.304 EUR für gemeinsam veranlagte Paare. Unterm Strich wird also weniger Einkommensteuer anfallen.

Rentenerhöhung 2016

Rentner müssen sich bis zum 01.07.2016 gedulden. Es ist davon auszugehen, dass dieses Jahr die Renten spürbar steigen – von vier bis fünf Prozent ist die Rede. Allerdings werden einige Rentenbezieher nicht viel von der Erhöhung haben, insbesondere wenn sie dadurch mit ihrem Einkommen steuerpflichtig werden.

BAföG – Studenten bekommen ab dem Wintersemester 2016 / 2017 mehr Geld

Studierende müssen ebenfalls noch etwas abwarten, denn das BAföG wird erst im Herbst erhöht werden – dann allerdings um sieben Prozent. Der mögliche BAföG-Höchstsatz steigt dann auf immerhin 735 EUR im Monat.

Wohngeldbezieher bekommen 2016 höhere Leistungen

Beim Wohngeld kommt es im Jahr 2016 zu Erhöhungen von durchschnittlich 39 Prozent. Es handelt sich um eine Leistung, die u.a. vom Einkommen abhängig ist. Deshalb kann die Erhöhung nicht pauschal beziffert werden. Zu den Neuerungen der Wohngeld-Gesetzgebung gehört auch der Beschluss, dass das Wohngeld künftig alle zwei Jahre angepasst werden soll. Wohngeldbezieher brauchen sich nicht weiter zu kümmern, denn die Erhöhung wird automatisch berücksichtigt. Wer bisher noch kein Wohngeld bezogen hat, könnte durch die Wohngelderhöhung 2016 in den Genuss dieser Leistung kommen – ein Antrag lohnt sich also.

Mehr Unterhalt für minderjährige und volljährige Kinder

Des einen Freud, des anderen Leid: Ab 2016 gibt es neue Unterhaltssätze für Kinder. Nach der Neuauflage der Düsseldorfer Tabelle steigt der Unterhalt für minderjährige Kinder um 7 bis 10 EUR pro Monat. Auch für volljährige Kinder, die nicht mehr bei den Eltern wohnen, müssen Vater und Mutter künftig tiefer in die Tasche greifen. Der Anspruch steigt um 65 EUR auf nunmehr 735 EUR pro Monat.

Arbeitslosengeld II bzw. Hartz IV

Die Erhöhung von Hartz IV (Arbeitslosengeld II) im Jahr 2016 richtet sich nach der Zusammensetzung der Bedarfsgemeinschaft. Alleinstehende erhalten 5 EUR mehr und kommen ab Januar 2016 auf 404 EUR. Bei Paaren werden vom Staat pro Person 4 EUR draufgelegt und je 364 EUR ausbezahlt. Bei Kindern richtet sich die Sozialleistung nach dem Alter.

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Patienten – Diese Änderungen gibt es 2016

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Patienten – Wichtige Änderungen für Patienten 2016

In diesem Jahr 2016 gibt es für gesetzlich Versicherte einige positive Veränderungen. Diese betreffen neben dem Facharztbesuch z. B. Leistungen der Krankenkasse und die Auszahlung von Krankengeld. Damit Sie aktuell informiert sind und nicht auf Ihre Ansprüche verzichten müssen, erläutern wir Ihnen die Änderungen im folgenden Artikel.

Entspannung nach einem Krankenhausaufenthalt

Patienten diese Änderungen im Jahr 2016Nach einem Aufenthalt im Krankenhaus ging es bisher – obwohl man noch sehr geschwächt war – häufig stressig zu, weil oft sofort am nächsten Tag ein Besuch beim ambulanten Mediziner erforderlich wurde, um eine Krankschreibung zu bekommen oder sich Medikamente und Physiotherapie als Anschlussbehandlung verordnen zu lassen. Seit diesem Jahr hat sich das Prozedere nun zum Wohle der Versicherten verbessert. Das Krankenhaus selbst darf bis maximal sieben Tage nach der Entlassung eine Krankschreibung ausstellen. Eine Verordnung für notwendige Medikamente in der kleinsten verfügbaren Packungsgröße und für erforderliche nichtärztliche Behandlungen wie z. B. Physiotherapie darf das Krankenhaus ebenso ausstellen wie – bei Notwendigkeit – eine Verordnung für Krankenpflege für maximal sieben Tage. Um bei der Entlassung über alles Erforderliche zu verfügen, sollten Sie Ihren behandelnden Arzt möglichst frühzeitig um die notwendigen Verordnungen und die Krankschreibung für die Tage nach der Entlassung bitten.

Facharztbesuch

Viele gesetzlich Versicherte hatten bisher das Problem, dass sie auf einen Termin beim Facharzt oft mehrere Monate warten mussten. Damit soll es nun vorbei sein. Ab dem 23. Januar sollen Terminservicestellen dabei helfen, zeitnah einen Termin beim Facharzt zu erhalten. Zuständig sind die kassenärztlichen Vereinigungen. Dabei darf die Wartezeit auf den Termin maximal vier Wochen betragen. Es ist ein Termin bei einem Arzt in zumutbarer Entfernung in der entsprechenden Frist vorzuschlagen. Ein Anrecht auf einen Termin beim »Wunscharzt« besteht dabei nicht. Wie gut oder schlecht das neue System funktioniert, bleibt abzuwarten.

Recht auf Zweitmeinung und verbesserte unabhängige Patientenberatung

Seit diesem Jahr haben Versicherte bei komplizierten geplanten Behandlungen das Recht, eine Zweitmeinung einzuholen. Eigentlich bestand dieses Recht bereits, es wurde aber wenig kommuniziert.

Die unabhängige Patientenberatung wird in 2016 verbessert. Sie kann auf verschiedenen Wegen (z. B. Telefon, Fax oder online) in Anspruch genommen werden. Die Infotelefone sind jetzt in der Woche von 8:00 Uhr bis 22:00 Uhr und samstags von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr besetzt, sodass auch Berufstätige guten Zugang zu dieser Leistung hat. Zusätzlich gibt es auch eine Beratung in verschiedenen Sprachen, z. B. Türkisch und Russisch (die Beratungszeiten können abweichen). Ab dem 01.04.2016 kann man sich in 30 Beratungsstellen auch persönlich beraten lassen. Die Beratung ist kostenfrei und kann auf Wunsch auch anonym erfolgen.

Neue Krankenkassenleistung: Kurzzeitpflege

Manchmal benötigt man im Anschluss an einen Krankenhausaufenthalt Kurzzeitpflege. Seit diesem Jahr ist die Kurzzeitpflege nach einer Krankenhausbehandlung eine Leistung der Krankenkasse. Sie muss nicht mehr separat über die Pflegekasse beantragt werden. Zusätzlich wurden die Leistungen bzgl. Haushaltshilfe und die Ansprüche für häusliche Krankenpflege erweitert, damit Sie möglichst schnell gesund werden können.

Neues Formular Krankschreibung und einfachere Auszahlung von Krankengeld

Das Formular »Arbeitsunfähigkeit« wurde überarbeitet. Es besteht jetzt aus vier Seiten, wobei die vierte Seite für Ihre Unterlagen bestimmt ist. Außerdem wird auf diesem Formular die Abrechnung für das Krankengeld mit festgehalten, sodass der Arzt kein zusätzliches Blatt mehr ausfüllen muss und Sie kein zusätzliches Formular mehr an die Kasse übersenden müssen. Es genügt, die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung an die Krankenkasse zu übersenden und das Ihnen zustehende Krankengeld wird ausgezahlt.

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Krankenkassenbeiträge 2016 – diese Änderungen gibt es!

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Krankenkassenbeiträge – Diese Änderungen gibt es 2016

Alljährlich zum Jahreswechsel erhöhen sich die Belastungen der arbeitenden Bevölkerung und viele Beiträge werden erhöht. In diesem Jahr gibt es umfangreiche Bürden durch die Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung, welche nicht nur Normal-, sondern auch Besserverdiener treffen. Der Artikel soll aufzeigen, für wen sich jetzt ein Krankenkassenwechsel und / oder eine private Absicherung lohnt.

Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Sozialversicherung

Krankenkassenbeiträge steigen 2016Zur gesetzlichen Sozialversicherung in Deutschland zählen neben der Kranken- und Pflegeversicherung die Arbeitslosen- und Rentenversicherung. Die Beiträge dafür sind gesetzlich vorgeschrieben. Sie werden je zur Hälfte vom Arbeitnehmer und vom Arbeitgeber getragen und regelmäßig angepasst. In diesem Jahr sind gegenüber dem Vorjahr zwar die gesetzlichen Beitragssätze gleich geblieben, aber dafür wurde die Beitragsbemessungsgrenze erhöht. Die Beitragsbemessungsgrenze für die Renten- und Arbeitslosenversicherung wurde für Westdeutschland von 6.050 EUR / Monat auf 6.200 EUR / Monat erhöht und in Ostdeutschland von 5.200 EUR / Monat auf 5.400 EUR / Monat. Bis zu diesem Einkommen sind prozentual Beiträge abzuführen. Einkommensanteile darüber bleiben beitragsfrei und wirken sich nicht mindernd auf das Nettoeinkommen aus.

Änderungen bei den Beiträgen der gesetzlichen Krankenversicherung

Die Beiträge zur Krankenversicherung werden je zur Hälfte vom Arbeitgeber und vom Arbeitnehmer getragen. Der allgemeine Beitragssatz ist seit 2015 auf 14,6 % gedeckelt. Da diese Beträge nicht ausreichen, um die Kosten abzudecken, erhebt fast jede Krankenkasse einen Zusatzbeitrag. Dieser ist bei der gesetzlichen Krankenkasse in 2016 – z. T. nicht unerheblich – gestiegen. Im Durchschnitt sind allein vom Arbeitnehmer 1,1 % zu begleichen. Möchte man diese Erhöhung nicht einfach hinnehmen, lohnt sich ein Wechsel der Krankenkasse, denn es gibt noch Kassen, welche einen Zusatzbeitrag von erheblich weniger als 1,1 % verlangen. Bei einem Wechsel sollte man auch die angebotenen Leistungen des Anbieters berücksichtigen, denn diese können in vielen Bereichen variieren.

Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze der Kranken- und Pflegeversicherung

Für die Kranken- und Pflegeversicherung wurde für 2016 zudem die Bemessungsgrenze angehoben. In diesem Jahr sind bis zu einem Einkommen von 4.237,50 EUR / Monat prozentuale Beiträge abzuführen. Für Besserverdienende zeigt sich dies in diesem Jahr in erheblich höheren Abzügen. Das bedeutet im Gegenzug, dass sich bei privat Versicherten der monatliche Anteil des Arbeitgebers für die Krankenkasse erhöht. Wurden in 2015 aufgrund des hohen Gehalts an den Arbeitnehmer monatlich max. 301,13 EUR als Zuschuss zur Krankenversicherung ausbezahlt und liegt es auch jetzt noch über der aktuellen Bemessungsgrenze, sind monatlich bis zu 309,34 EUR auszuzahlen. Ebenso verhält es sich bei den Zuschüssen zur privaten Pflegeversicherung, die von max. 48,47 EUR / Monat auf 49,79 EUR / Monat gestiegen ist. Bitte berücksichtigen Sie, dass die Beiträge in Sachsen aufgrund des Buß- und Bettages etwas abweichen.

Für freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung versicherte Personen lohnt es sich, jetzt aufgrund der in diesem Jahr erhöht zu zahlenden Beiträge auf jeden Fall die Alternative private Krankenversicherung zu prüfen. Noch bis Ende Januar haben Sie bei Erhöhung des Zusatzbeitrages Ihrer Kasse ein Sonderkündigungsrecht.

Zusammenfassung

Für alle, denen die neuen Krankenkassenbeiträge zu hoch sind, besteht die Möglichkeit des Wechsels der Versicherung. Aufgrund der Erhöhung der Krankenkassenbeiträge (d. h. des Zusatzbeitrages) haben Sie ein Sonderkündigungsrecht, sodass ein Kassenwechsel noch bis Ende Januar möglich ist. Vor allem für Besserverdienende, welche in 2016 aufgrund der Gesetzesänderungen erheblich mehr belastet werden, lohnt es sich jetzt, einen Wechsel in eine private Versicherung zu prüfen.

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CMD – Wenn die Kieferknochen Schmerzen verursachen

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CMD – Craniomandibuläre Dysfunktion ist eine Fehlregulation des Kiefergelenks

Die Craniomandibuläre Dysfunktion – kurz als CMD bezeichnet – ist eine Fehlregulation der Kiefergelenke und der umliegenden Muskeln und Knochen des Ober- und Unterkiefers und des Schädels. Rund acht Prozent der Deutschen leiden unter der Erkrankung, obwohl sie nur bei etwa drei Prozent der Patienten zuverlässig diagnostiziert ist und entsprechend behandelt wird. Die Erkrankung ist physisch und psychisch gleichermaßen belastend, denn die Schmerzen erstrecken sich nicht nur auf die Zähne, sondern häufig auch auf das ganze Gesicht, auf den Kopf, auf die Schulter, den Rücken und die Wirbelsäule. Was vordergründig nur nach lästigen Beschwerden aussieht, sollte unbedingt behandelt werden, damit nicht langfristige Nackenschmerzen und andere Probleme die Folge sind. Doch wie entstehen die Beschwerden eigentlich und was können Patienten dagegen tun?

Diffuse Schmerzen erschweren Diagnose

CMD Craniomandibuläre DysfunktionFür die Betroffenen ist die Erkrankung häufig die Hölle. Sie empfinden Schmerzen im Kiefer und beim Kauen, können diese aber nicht lokalisieren oder gar abstellen. Eine Korrektur von Fehlstellungen des Gebisses oder eine Überkronung der Zähne sind häufig gar nicht nötig, weil diese nicht die Ursache der Schmerzen sind. Wenn eine Craniomandibuläre Dysfunktion vorliegt, sind sanfte Methoden wie Entspannungstechniken oft viel wirksamer. Bemerkbar machen sich die Beschwerden häufig als Knacken in den Kiefergelenken, als Nackenschmerzen oder als Schmerzen in der Wirbelsäule und sogar in den Kniegelenken. Bei einer CMD ist die Beweglichkeit des Kiefers eingeschränkt. Auch kann das Kiefergelenk ungewöhnliche Geräusche verursachen. Eine Behandlung des Zusammenbisses durch einen Zahnarzt kann die Beschwerden lindern, ist aber häufig nicht die Lösung. Allerdings sind eine genaue Diagnose und eine zielgerichtete Behandlung durch die vielfältigen Schmerzen und Beeinträchtigungen sehr schwierig.

Zahnersatz ist nicht immer erforderlich

Fachärzte gehen heute davon aus, dass Zahnersatz nur in Ausnahmefällen erforderlich ist, um die Beschwerden in den Griff zu bekommen. Es kann nämlich sein, dass es nicht zum Erfolg führt, die Zähne abzuschleifen, zu überkronen oder zu ziehen, um den Zusammenbiss zu korrigieren. Mediziner gehen aktuell davon aus, dass es bei der Schmerzdiagnostik und der Schmerztherapie noch einen erheblichen Nachholbedarf gibt, während bei der Diagnostik und der Therapie von Funktionsstörungen im Kauapparat sogar eher eine Überversorgung vorliegt. Die Verfahren zur Diagnostik der CMD werden von Ärzten unterschiedlich beurteilt. Die instrumentelle Funktionsanalyse mit elektronischen Messsystemen ist derzeit umstritten, da noch nicht klar ist, ob sie einen Nutzen zur Diagnostik erbringen. In Kombination mit einer zahnärztlichen Funktionsanalyse könnten nach Ansicht von Experten dagegen interessante Ergebnisse zu erzielen sein, wobei diese umfangreiche Methode nur bei rund zehn Prozent der Patienten erforderlich sein soll. In diesem Fall kann eine Zahnzusatzversicherung mit Kieferorthopädie dazu beitragen, die Kosten der Behandlung nach der Diagnostik zu übernehmen.

Diese klassischen Behandlungen sind denkbar

Wenn Nackenschmerzen und andere Beschwerden drohen, suchen viele Patienten einfach nur eine schnelle Linderung. Eine Aufbissschiene mag dann oftmals das Mittel der Wahl sein. Sie wird häufig sogar von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt. Alternativ können Entspannungstechniken oder Physiotherapie in Frage kommen. Sofern diese Kosten nicht von einer Zusatzkrankenversicherung in Kombination mit einer Zahnzusatzversicherung übernommen werden, muss der Patient mit einem erheblichen Eigenanteil rechnen. Doch letztlich weisen Mediziner auch darauf hin, dass die Erkrankung auf klassischem Weg kaum zu heilen ist. Vielmehr ist es wichtig, gezielt an der Psyche anzusetzen.

Entspannungstechniken können helfen

Auf den ersten Blick mögen dentale Maßnahmen zur Behandlung weiterhelfen. Doch die Diagnose sollte tiefer gehen. Weitaus sinnvoller als die Anbringung von Aufbissschienen und Co. und die Abrechnung über eine Zahnzusatzversicherung ist die Analyse des persönlichen Schmerzverhaltens. Der Patient muss herausfinden, in welchen Situationen er mit Schmerzen reagiert. Treten diese verstärkt auf, wenn es im Umfeld stressig wird oder wenn man sich verkrampft und die Kieferknochen zusammenpresst? Stecken Hektik und Stress dahinter, droht vielleicht sogar ein erschöpfungsbedingter Burn-out? Erst wenn die Symptome klarer und sehr genau analysiert sind, kann der Patient an eine Behandlung denken. Diese sollte wiederum auf Entspannung und auf Entzerrung des hektischen Alltags abzielen. So lässt sich die lästige und schmerzhafte Erkrankung häufig weitaus besser und effektiver behandeln als mit Medikamenten, die zu gravierenden Nebenwirkungen und damit zu weiterführenden Beschwerden führen können. Gleichzeitig weisen die Experten darauf hin, dass die Erkrankung keinesfalls eine Modeerscheinung ist, die auf unser zunehmend hektisches Leben zurückzuführen sein könnte. Vielmehr gibt es das Krankheitsbild schon seit Jahrzehnten, doch erst in den letzten Jahren wurden die tiefer liegenden, psychischen Ursachen als ausschlaggebend anerkannt. Abschließend kann man sagen, dass sich Menschen mit diesen Symptomen bei Fachärzten Hilfe holen sollten, da sie nur dort richtig behandelt werden können.

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