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Welche Versicherung braucht ein Azubi

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Die Ausbildung oder das Studium startet – Endlich ist es soweit

An die ferne Zukunft, geschweige denn über den Abschluss einer Versicherung mag man zu dieser Zeit oft gar nicht denken. Dies ist allerdings sehr risikoreich und kann unter Umständen richtig teuer werden. Welche Versicherungen für Azubis und Studierende wirklich wichtig sind und was es zu beachten gibt, erfahren Sie in dem nachfolgenden Text.

Absolute Pflicht für jeden: Die Krankenversicherung

Auszubildende gut VersichernOb privat oder gesetzlich, eine Krankenversicherung ist für jeden wichtig. Viele Studierende sind über die Eltern weiterhin umsonst gesetzlich familienversichert. Doch bei privat versicherten Eltern sieht es anders aus: Hier können Studierende zwar bis einschließlich 25 Jahre mitversichert bleiben, jedoch nicht beitragsfrei. Die kostenlose Mitversicherung ist nur bei der GKV möglich. Für beide Fälle gibt es außerdem die Möglichkeit, zur privaten bzw. gesetzlichen Krankenversicherung zu wechseln.

War man bisher über die Eltern gesetzlich versichert, so kann man bis drei Monate nach Studienbeginn einen Antrag auf Befreiung von der Versicherungspflicht stellen. Dann ist auch der Wechsel in eine private Krankenkasse möglich. Diese Befreiung ist allerdings bindend bis zum Studienende, daher sollte man sich im Vorhinein ausführlich beraten lassen, ob ein Wechsel sinnvoll ist!

Bei privat versicherten Eltern gibt es die Möglichkeit, ab Studienbeginn zu der Gesetzlichen zu wechseln und aus der bisherigen Privatversicherung auszutreten. Alternativ kann man auch bei der Privaten bleiben, muss sich dann aber von der Versicherungspflicht befreien lassen. Dies ist nur in den ersten drei Monaten nach Beginn des Studiums möglich.

Wird statt des Studiums eine Ausbildung begonnen, so wird der/die Auszubildende über den Ausbilder gesetzlich versichert. Die Krankenkasse kann er oder sie selbst innerhalb von zwei Wochen wählen. Ansonsten wird die letzte Versicherung, also meistens die der Eltern, gewählt. War man bisher privat versichert, so ist ein Austritt nicht unbedingt nötig. Bleibt man bei einer Anwartschaft, so ist der Wechsel zurück zur Privaten leichter – und es gibt keine neue Gesundheitsprüfung.

Ohne sie wird es teuer: Die private Haftpflicht-Versicherung

Wer denkt, dass man auch nach dem Schulabschluss bedingungslos über die Eltern haftpflichtversichert ist, der hat sich leider getäuscht. Schon bei einer längeren Pause zwischen Schulabschluss und Einschreibung oder dem Antritt der Ausbildungsstelle kann der Versicherungsschutz über die Eltern verloren gehen.

Achtung: Bei FSJ, Work & Travel etc. ist man über die Eltern nicht mehr haftpflichtversichert!

Umso wichtiger ist es, sich frühzeitig über den eigenen Versicherungsstand zu informieren und wenn nötig eine eigene Privathaftpflichtversicherung abzuschließen. Einen Überblick und wichtige Details zu den vielen Angeboten an Haftpflichtversicherungen bietet der kostenlose Vergleichsrechner von ACIO.

Ruft man ohne Versicherung einen Personen- oder Sachschaden hervor, ist das nicht nur sehr unangenehm, es kann auch richtig teuer werden. Bei den immensen Kosten kann sich die missliche Lage zu einer echten Krise entwickeln. Dies gilt besonders für Azubis oder Studierende, denn für sie ist das Geld oft knapp.

Um solche Situationen zu vermeiden, ist eine private Haftpflichtversicherung unerlässlich. Bei Abschluss ist darauf zu achten, dass sie mindestens fünf Millionen Euro abdeckt, wenn möglich mehr.

Frühzeitig in die Zukunft investieren: Die Berufsunfähigkeitsversicherung

Ein plötzlicher Unfall oder eine unvorhergesehene Krankheit kann die Zukunftspläne manchmal komplett durcheinander bringen. Fast schon zum Pflichtprogramm gehört deswegen die Berufsunfähigkeitsversicherung.

Motto: Mir passiert schon nichts ohne Versicherung!

Auszubildender mit optimaler VersicherungDas denken und wünschen wir uns alle. Leider kommt es trotzdem vor, dass man gesundheitlich und dadurch auch finanziell schnell in Schieflage geraten kann, denn wirklich jeder kann berufsunfähig werden. Statistiken machen das sehr deutlich: Mittlerweile wird jeder Vierte im Laufe seines Arbeitslebens berufsunfähig. Zwar gibt es eine staatliche Erwerbsunfähigkeitsrente, jedoch fällt diese nur sehr dürftig aus. Umso wichtiger ist daher eine entsprechende Versicherung. Je früher man eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließt, desto niedriger sind die Beiträge.

Die Gründe für eine Berufsunfähigkeit sind vielfältig. So können nicht nur Unfälle dazu führen, sondern auch Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Beschwerden des Bewegungsapparates. Die häufigste Ursache für Berufsunfähigkeit stellen jedoch psychische Probleme dar. Die Fakten zeigen: Eine Berufsunfähigkeitsversicherung macht, auch für Studierende und Azubis, richtig Sinn. Der ACIO Versicherungsvergleich zeigt übersichtlich das Preis-Leistungs-Verhältnis der verschiedenen Angebote.

Heißer Tipp: Die Berufsunfähigkeitsversicherung sollte nachträglich ohne Gesundheitsprüfung erhöht werden können. Das wird von den Versicherungen als „Nachversicherungsgarantie“ bezeichnet.

Nicht nur für WG-Bewohner: Die Hausratversicherung

Wer im Erststudium oder der Ausbildung noch zuhause wohnt, kann aufatmen: Es ist keine zusätzliche Hausratversicherung nötig, wenn die Eltern eine haben. Auch wer nur vorübergehend alleine lebt und danach wieder bei der Familie einziehen möchte, braucht meistens keine eigene Versicherung des Hausrats. Jedoch kommt es dabei auf den jeweiligen Vertrag der Eltern an, deshalb sollte man im Zweifelsfall beim Versicherer nachfragen.

Ist die erste Wohnung nicht nur vorübergehend, so sollte man über eine Versicherung des Hausrats zumindest nachdenken. Denn mit eingeschlossen sind oft auch Diebstähle des Laptops oder des Fahrrads – Gegenstände, die sich ein Student nicht ohne weiteres leisten kann.

Vorsicht ist für WG-Mitglieder geboten: Hier kommt es darauf an, wer im Vertrag als Haupt- oder Untermieter aufgeführt ist. Sind nur Hauptmieter aufgeführt, so kann einer von ihnen eine Versicherung abschließen, welche dann für die gesamte WG gilt. Ist nur ein Hauptmieter eingetragen, die anderen Bewohner aber als Untermieter aufgeführt, so versichert sich jeder selbst. Achten sollte der Hauptmieter dabei auf die vertraglichen Regelungen zu den gemeinschaftlich genutzten Räumen. Diese Gegenstände werden im Regelfall über ihn versichert.

Besondere Regelungen gibt es bei Studentenwohnheimen. Diese besitzen für ihre Bewohner nämlich oft eine eigene Hausratversicherung. Meistens ist dies bei Wohnheimen der Fall, welche vom Studentenwerk betrieben werden. Gibt es eine solche Police nicht, so muss jeder selbst abwägen, ob sich eine Versicherung lohnt. Wichtig ist in jedem Fall: Auch wenn das Zimmer nur kurz verlassen wird, sollte man es unbedingt abschließen!

Etwas für die ganz „Pfiffigen“: Krankenzusatzversicherungen

Gerade in der Ausbildung und auch während eines Studiums ist das Geld oft knapp. Paradoxerweise lohnt es sich dennoch oft, bestimmte Krankenzusatzversicherungen abzuschließen, denn oft ist es lukrativ, pro Monat wenige Euro in die Versicherung zu investieren. Die medizinischen Leistungen, die dadurch abgedeckt werden, sind nämlich meist teurer, wenn man sie vollständig selbst bezahlt.

Es gibt durchaus viele Situationen, in denen eine private Krankenzusatzversicherung richtig Geld spart. Das ist beispielsweise schon dann der Fall, wenn eine „Professionelle Zahnreinigung“ angesagt ist, welche die gesetzliche Krankenversicherung nicht übernimmt. Auch Sonderwünsche beim Zahnersatz gehen richtig ins Geld. Vielleicht ist vor der Einschreibung zum Studiengang oder dem Start ins Berufsleben sogar noch eine kieferorthopädische Behandlung notwendig. Hier rechnen sich Erweiterungen wie die Zahnzusatzversicherung ebenfalls, denn längst nicht alle Kosten hierfür trägt die gesetzliche Krankenversicherung.

Wer pfiffig ist, sichert sich mit einer privaten Krankenzusatzversicherung ab. Sie übernimmt auch Extra-Kosten für Sehhilfen oder zahlt ein Krankenhaus-Tagegeld. Wem Naturheilkunde wichtig ist, der sollte ebenfalls eine solche Versicherung in Betracht ziehen, denn sie übernimmt auch die Kosten für diese Art der Behandlung. Auch hier lohnt sich der ACIO Versicherungsvergleich als Anbieter ganz bestimmt!

Braucht man wirklich alle diese Versicherungen?

Für Studierende oder Azubis ist es natürlich nicht sinnvoll, gleich alle diese Versicherungen abzuschließen – dafür würde auch das Geld nicht reichen. Vor jedem Abschluss sollte man daher genau abwägen, ob ein bestimmter Zusatz wirklich notwendig ist. Wer nicht auf Naturheilkunde schwört, braucht in diesem Bereich zum Beispiel keine Zusatzversicherung. Ansonsten sollte man auf den eigenen Bedarf achten. Bei eigenem Auto ist eine Kfz-Versicherung Pflicht und wer viel reist, braucht eine Reisekrankenversicherung.

Fazit: Sinnvoll ist es allemal, sich vor Studien- oder Ausbildungsbeginn ausführlich über die Möglichkeiten und Risiken zu informieren. Eine Absprache mit den Eltern und ein Blick in deren Verträge können oft schon für Klarheit sorgen. Bei sonstigen Fragen oder Problemen stehen Ihnen unsere freundlichen Experten von ACIO immer gerne zur Seite.

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