Studie zur Kostenexplosion im deutschen Gesundheitswesen

12. September 2011

Die Zukunft des deutschen Gesundheitswesens erscheint gängigen Prognosen zufolge wie ein einziges Horrorszenario. Kosten für die moderne Apparatemedizin steigen ins Unermessliche. Intensivstationen, Herzschrittmacheroperationen, neue Entwicklungen und Innovationen im Gesundheitswesen lassen die Preise überproportional steigen. Nicht zu vergessen ist der Faktor des demografischen Wandels. Eine steigende Zahl von Leistungsempfängern, die nicht mehr erwerbstätig sind, wird von einer sinkenden Zahl Finanziers im Erwerbsleben getragen. Einer aktuellen Public Health Studie zufolge ist es um das hiesige Gesundheitswesen jedoch nicht ganz so dystopisch bestellt, wie es in der Regel angenommen wird. Das Finanzierungssystem bleibt deutlich kritikwürdig und reformbedürftig, aber im Feld der G7 Länder liegen die Kosten des deutschen Gesundheitssystems im Mittelfeld.

Rürup Rente für ältere Sparer sehr empfehlenswert

7. September 2011

Die Rürup Rente wurde vor einiger Zeit ins Leben gerufen, um denjenigen, die nicht von der Riester Rente profitieren können, ein weiteres staatlich gefördertes Produkt zur Altersvorsorge zur Verfügung stellen zu können. Dies betrifft insbesondere Freiberufler und Selbstständige sowie Gewerbetreibende, die kein Mitglied in der gesetzlichen Rentenversicherung sind. Angestellte und Beamte können jedoch auch von der Rürup Rente profitieren.

Jetzt Beitragsrückzahlung der privaten Krankenversicherung

5. September 2011

In der privaten Versicherungswirtschaft kann den Versicherungsnehmern ein Beitrag zurückerstattet werden, wenn im Kalendervorjahr keine Leistung in Anspruch genommen wurde. Wer ein KFZ besitzt, wird dieses Prinzip vor allem in Form des Schadensfreiheitsrabattes kennen: Wird der Kfz-Versicherung kein Schaden zur Regulierung vorgelegt, kann man sich im folgenden Jahr über eine günstigere Beitragsrechnung freuen. Ferner sind Rückzahlungen auch aus dem Bereich der Hausrats- oder Haftpflichtversicherung bekannt. Weniger bekannt dürfte dagegen sein, dass die private Krankenversicherung auch Beitragsrückzahlungen gewährt, etwa, wenn keine ärztlichen Leistungen in Anspruch genommen wurden. Zur Zeit ist es wieder soweit, die Gesellschaften zahlen teilweise Beiträge zurück.

Aktuelle Veröffentlichung um Hausarzt zu stärken

2. September 2011

Was hält uns fit und gesund? Auf diese Frage hat jeder seine persönliche Empfehlung: Mittags schlafen, viel Bewegung und frische Luft oder Fasten gehören zu den möglichen Tipps. Gemeinsam an diesen Empfehlungen ist, dass ein erfülltes und stimmiges Leben als Grundlage für Gesundheit bis ins hohe Alter angesehen wird. Die Ärztin und Buchautorin Marianne Koch – sie praktizierte jahrzehntelang als Internistin – gibt sich kritisch, was das Urteil über das aktuelle Gesundheitswesen angeht. Die sprechende Medizin und der Hausarzt werde mehr und mehr in den Hintergrund gerückt. Stattdessen wird auf teurere und aufwendigere diagnostische Medizin gesetzt. So äußerte sich die Autorin in einem Interview mit der MainPost, anlässlich der Veröffentlichung ihres aktuellen Buches.

Studie zu privaten Zusatzversicherungen

1. September 2011

Viele Leistungen im Gesundheitswesen werden immer weiter zurück geschraubt. Es gibt vermehrt Zuzahlungen bei alltäglichen Dienstleistungen beim Arzt oder Zahnarzt. Für Zahnersatz sind schon heute enorme Zuzahlungen fällig. Der Wechsel in eine private Krankenversicherung scheint verlockend, ist aber gar nicht so einfach, da er an bestimmte Voraussetzungen gebunden ist, etwa eine unternehmerische Tätigkeit oder bei Arbeitnehmern an ein bestimmtes Grundeinkommen, dass man vorweisen muss. Wenn man nicht in die private Krankenversicherung wechseln kann, wird der Abschluss einiger interessanter Zusatzangebote empfohlen, etwa einer privaten Zahnzusatzversicherung oder einer Versicherung für stationäre Aufenthalte.

Studie belegt Depression wird Volkskrankheit

30. August 2011

Depressive Erkrankungen avancieren zu Volkskrankheiten in den westlichen Industrienationen. Den Ergebnissen einer aktuellen Studie zufolge, die von der Barmer Ersatzkasse vorgelegt wurde, erkrankt jeder fünfte Deutsche in seinem Leben einmal an einer Depression oder erlebt eine depressive Phase. Das Typische daran ist, dass psychische Erkrankungen in der Öffentlichkeit tabuisiert sind, man redet nicht gerne darüber. Umso schwieriger wird es, wenn fachkundige Hilfe nicht sofort zur Stelle ist. Es lohnt sich, das Risiko der Depression in seinen Versicherungsschutz mit ein zu beziehen.

Gesundheitsminister Bahr kündigt höhere Pflegekosten an

29. August 2011

Der aktuelle Gesundheitsminister Bahr kündigt für die nähere Zukunft steigende Kosten für die Altenpflege an. Eine Neuigkeit, die nicht wirklich überrascht, schließlich ist eine steigende Zahl von Pflegebedürftigen zu erwarten, während die geburtenschwachen Jahrgänge in wenigen Jahren die Hauptlast der Sozialversicherung tragen müssen. Dass sich dieser bereits jetzt erkennbare Konflikt in den nächsten Jahren zuspitzen wird ist nichts Neues. Aus diesem Grund erscheint es bemerkenswert, dass sich der Gesundheitsminister mit der Ankündigung steigender Kosten und damit auch höherer Beiträge an die Öffentlichkeit wendet.

Prognosen zum Fachkräftemangel im Gesundheitswesen

24. August 2011

Das Gesundheitswesen benötigt Fachkräfte – Pfleger, Krankenschwestern, Ärzte usw. Allein in Bayern wird in einer Prognose für das Jahr 2030 vermutet, dass bis zu 50.000 Ärzte sowie ebenso viel Pflegepersonal fehlen würden. Nicht nur das Altern der Gesellschaft mit größerem Pflegebedarf wird für diese Situation verantwortlich gemacht, sondern auch die Pensionierung der Ärzte in den geburtenstarken Jahrgängen wird ab 2025 einen besonderen Bedarf an Nachwuchskräften schaffen.

Boom bei Zahnzusatzversicherungen

19. August 2011

Die Zahnzusatzversicherung ist die beliebteste Zusatzversicherung der Deutschen. Das hat eine Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung im Auftrag der Gothaer Versicherung ergeben. Demnach haben rund 24 Prozent aller Bundesbürger die Ergänzungsversicherungen abgeschlossen haben, eine Zahnzusatzpolice.

Jede zweite Krankenhausrechung ist falsch

18. August 2011

Fast jede zweite Krankenhausrechung in Deutschland ist falsch. Wie die Zeitungen der WAZ-Gruppe berichten, hätten Kontrollen der Kassen ergeben, dass 45,6 Prozent aller Rechnungen zugunsten der Krankenhäuser ausgestellt wurden.

Neues Internetportal gegen überflüssige Operationen

17. August 2011

Ab sofort gibt es ein neues Internetportal, auf dem sich jeder Patient vor einer Operation eine fachkundige und unabhängige Zweitmeinung einholen kann. Wer auf www.vorsicht-operation.de seine medizinischen Daten eingibt und Röntgenbilder, Laborbefunde und anderen Unterlagen einsendet, soll innerhalb von zwei Wochen eine Antwort bekommen, ob der medizinische Eingriff tatsächlich notwendig ist.

Kassenbons sind giftig

17. August 2011

Viele Kassenbons enthalten giftige Substanzen, das hat eine Studie von Greenpeace ergeben. In sieben von acht Kassenzetteln seien die Substanzen Bisphenol A oder S gefunden worden, so die Organisation. Die dort enthaltenen Mengen würden den Tagesrichtwert für einen schlanken Erwachsenen überschreiten.

Korruption im Gesundheitswesen

15. August 2011

Wenn man an Korruption oder Wirtschaftskriminalität denkt, fallen sicher viele Bereiche ein: Zigarettenschmuggel, Geldwäsche, Insidergeschäfte mit Wertpapieren und vieles mehr – sicher nicht auf Anhieb das deutsche Gesundheitswesen und doch gilt dieser Bereich als korrupt. So ist im letzten Jahr gegen eine Berliner Klinik wegen des Verdachts des “gewerbs- und bandenmäßigen Betrugs” ermittelt worden. Eine Meldung, die grotesk klingt, wohl aber keinen Einzelfall darstellt.

Sichere Kostenerstattung durch Zahnzusatzversicherung

15. August 2011

Die gesetzliche Krankenkasse gehört zu den fünf Säulen der Sozialversicherungen in Deutschland und soll den Menschen eine Grundabsicherung im Falle von Krankheit gewähren. Leider ist in vielen Fällen auch nicht mehr als eine Grundsicherung zu erwarten, da viele benötigte Behandlungen von der Krankenkasse einfach nicht getragen werden. Zudem werden die Beiträge nicht anhand des Leistungsbedarfs erhoben, sondern nach der Höhe des monatlichen Einkommens berechnet. So steht oft die Leistungsinanspruchnahme in keinem Verhältnis zu den Beiträgen. Besserverdienende, Selbständige, Freiberufler sowie Beamte und Studenten können in die private Krankenversicherung wechseln, in der sie dann genau das Leistungspaket erhalten, welches sie auch wirklich benötigen. Als Voraussetzung für die Mitgliedschaft ist ein vorheriger Gesundheitstest, der über die Höhe der Beiträge bestimmt. Aus diesem Grund lohnt es sich, so früh wie möglich in die PKV zu wechseln.

DAK verstärkt Bonitätsprüfung

12. August 2011

Die DAK will im Bereich der privaten Krankenversicherung verstärkt die Bonität der Antragsteller überprüfen. Dabei stehen besonders Freiberufler und Selbstständige im Mittelpunkt. Grund für die Einführung sind vermehrte Zahlungsausfälle zahlreicher Mitglieder.

SPD fordert Aussetzung der Zusatzbeiträge

12. August 2011

Die SPD fordert die Aussetzung der Zusatzbeiträge. Grund sind die Entscheidungen des Sozialgerichts in Berlin. Dieses hatte die Zusatzbeiträge der City BKK und der DAK für unwirksam erklärt.

Krankenkassen wollen Mitglieder pfänden lassen

12. August 2011

Zahlreiche gesetzliche Krankenkassen wollen das Vermögen von rund 150.000 Mitgliedern pfänden lassen. Grund ist der Zusatzbeitrag der von zahlreichen Mitgliedern nicht gezahlt wird. Diesen Beitragsprellern wollen die Kassen jetzt an den Kragen.

Krankentagegeldbezieher brauchen Urlaubsgenehmigung

12. August 2011

Bezieher von Krankentagegeld sollten nicht ohne Genehmigung der Krankenkasse in den Urlaub fahren. Wer dennoch wegfährt, verliere seinen Anspruch, so die Unabhängige Patientenberatung Deutschland.

Apotheker gesteht Millionenbetrug

12. August 2011

In Lübeck hat ein Apotheker durch einen Betrug mit Medikamenten einen Schaden von rund 2,5 Millionen Euro angerichtet. Über seine eigene Apotheke, die Krankenhäuser versorgt, habe er über Jahre Zytostatika direkt bei den Herstellern eingekauft.

Verbot von Leerverkäufen bei Versicherungs- und Finanzaktien

12. August 2011

Zahlreiche europäische Regierungen gehen im Kampf um eine weitere Ausbreitung der Finanzkrise jetzt gegen Spekulanten vor. In Frankreich, Spanien, Italien und Belgien sind ab sofort bestimmte Leerverkäufe verboten. Hintergrund ist der rapide Preisverfall bei zahlreichen europäischen Bankaktien.