6. Februar 2012
Wie ist unser Geld eigentlich angelegt? Eine Frage, die im privaten Haushalt noch gut zu überschauen ist. Der eine lagert sein Geld unter der Matratze, andere Nutzen Tagesgeldkonten, wiederum andere tendieren dazu, mit Geld zu spekulieren und in Wertpapiere anzulegen. So hat jeder seine Vorlieben. Problematisch wird diese Frage aber, wenn es um darum geht, wo das Geld der Versicherungen angelegt wird. Wie z.B. die Anbieter von Lebensversicherungen das Geld der Versicherten anlegen, kann oft nicht zweifelsfrei nachempfunden werden.
31. Januar 2012
Nutzen Sie für Ihre Steuererklärung ein Computerprogramm? Sollten Sie ein anderes Softwarepaket nutzen als das vom Finanzamt bereitgestellte, sind sie für Fehler in der Steuererklärung selbst verantwortlich. So entschied das Finanzgericht Rheinland-Pfalz in einem jüngst veröffentlichten Urteil. Es geht um den Fall eines Steuerpflichtigen, der bei seiner Steuererklärung versäumte, die Kosten für Kinderbetreuung anzugeben. Als Grund für dieses Versäumnis gab er einen Fehler in der Menüführung der verwendeten Software an. Aufgrund der verwirrenden Rechtslage in der Steuererklärung sei ihm nicht bewusst gewesen, dass man diese Kosten in der Steuererklärung geltend machen könnte und das verwendete Programm habe nicht darauf hingewiesen. Der Änderungsantrag im Nachhinein 4000 Euro für Kinderbetreuungskosten von der Steuer abzusetzen wurde vom Finanzamt abgelehnt.
20. Dezember 2011
Ein Onlinekredit hat gegenüber dem bei der Hausbank beantragten Kredit diverse Vorteile. An erster Stelle sind die günstigeren Konditionen zu nennen, durch die sich ein über das Internet beantragter Kredit von dem Hausbankkredit unterscheidet. Diese Kostenvorteile entstehen durch das bei Onlinekrediten übliche standardisierte Verfahren und eine kostengünstigere Infrastruktur: Viele Banken, die günstige Kredite online anbieten, sparen sich die Unterhaltung teurer Filialen, und auch die Filialbanken benötigen für Onlinekredite weniger Personal, da eine persönliche Beratung in der Filiale in der Regel nicht erfolgt. Die entstehenden Kostenvorteile werden in Form günstigerer Konditionen an die Kunden weiter gegeben.
24. Oktober 2011
Die norisbank ist schon seit langem für ihr Girokonto bekannt. Das “wirklich kostenlose Girokonto” ist bei den Verbrauchern beliebt – wegen seiner Flexibilität, den attraktiven Konditionen und der Gebührenfreiheit. Jetzt wurde die Bank erneut ausgezeichnet – vom Magazin “Börse-Online”.
9. November 2010
In erster Linie bietet es sich an, zum bisherigen Kreditgeber zu gehen und um eine Umfinanzierung des vorhandenen Darlehens zu bitten. Das hat den Vorteil, gerade bei einer Hausfinanzierung, dass keine Änderungen des Grundbucheintrages notwendig sind. Der bisherige Kreditgeber steht auch an erster Stelle bei der Besicherung des Grundbesitzes bzw. des Hauses. Häufig werden Hausdarlehen mit dem Gebäude oder dem Grundstück abgesichert. Der Kreditgeber wird dann als Eigentümer im Falle der Nichtbezahlung des Kredits im Grundbuch an die erste Stelle gesetzt.
26. März 2010
Seit der Festlegung von horrenden Zinsenbeträgen auf so genannte Tagesgeldkonten von verschiedenen Banken, sehen immer mehr Anleger in der Idee des “Tagesgeldhoppings” eine lukrative Methode zur Vervielfältigung ihres Kapitals. Zurzeit locken viele Banken mit verschiedenen Konditionen für Neukunden, wie z.B. besonders hohe Zinssätze. Doch mit dem Unterschied zum Sparbuch hat hier die Bank die Möglichkeit den Zinssatz täglich zu variieren, da die anfangs hohen Zinssätze sich meist nicht von den Bankinstituten tragen lassen, diese also langfristig Verluste machen würden. Daher wird der Zinssatz in der Regel nur verringert, was ein Nachteil für den Kunden ist, der ein Konto abgeschlossen hatte, in dem Glauben, aus dem anfänglich hohen Zinssatz langfristig Geld zu erwirtschaften.
24. Februar 2010
Nimmt man für einen Baudarlehen Vergleich die Statistiken der letzten Jahre zur Hand, ist festzustellen, dass eindeutig ein Abwärtstrend der Baudarlehenszinsen zu verzeichnen ist. In den vergangenen 30 Jahren hat es zu Beginn der 80er und zu Beginn der 90er Jahre extreme Hochzinsphasen gegeben, die sich auf der Grundlage der damaligen wirtschaftlichen Situation ergeben mussten. In den dazwischen liegenden Jahren hat sich, durch gegensteuernde Maßnahmen von Seiten der Regierung in enger Zusammenarbeit mit der Notenbank, jeweils eine Konsolidierung ergeben.
15. Dezember 2009
Tagesgeldkonten und Festgeldanlagen werden mittlerweile von so gut wie jedem Kreditinstitut angeboten. Nicht immer fällt es leicht, sich für eines der beiden Anlageprodukte zu entscheiden, die attraktive Renditen einbringen können. Das Festgeldkonto überzeugt vor allem von seiner Zinssicherheit – denn die Zinsen stehen über den gesamten Anlagezeitraum bereits von Vorne herein fest und ändern sich nicht mehr, bis der Vertrag ausläuft. Anders verhält es sich beim Tagesgeldkonto, wo sich die Zinsen immer wieder den Marktbedingungen anpassen.
12. November 2007
Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat in Berlin die Bilanz für das laufende Jahr veröffentlicht. Demnach ist 2007 bislang für die Versicherungen unbefriedigend verlaufen. Der Wirtschaftsaufschwung konnte für die Versicherungswirtschaft keine positiven Impulse setzen.
24. Januar 2007
Der gesetzliche Garantiezins der Lebensversicherung ist gesunken. Neuverträge ab dem 1. Januar werden mit 2,25 Prozent verzinst. Doch das muss nicht immer zum Nachteil der Versicherten sein. Weniger Zinsen, aber mehr Leistungen bei der Lebensversicherung heißt bei vielen Versicherern nun die Devise.
10. Januar 2007
Der Gesetzgeber hat zwar den Garantiezins auf die Spareinlagen für das Jahr 2007 um einen halben Prozentpunkt auf 2,25 Prozent gesenkt, die Versicherungen haben jedoch die Talsohle durchschritten und vermelden steigende Überschüsse auch für die private Rentenversicherung.
8. November 2006
Ab 1. Juli 2007 dürfen nur noch die in einem Register geführten Versicherungsmakler tätig sein. Als Voraussetzungen gelten, dass sie neben der IHK-Sachkundeprüfung eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung, geordnete Vermögensverhältnisse und einen guten Leumund nachweisen können.
23. Oktober 2006
Die Kassen der Rentenversicherung können diese Jahr mit einem höheren Überschuss rechnen als bislang vermutet. Verschiedene Medien berichten unter Berufung auf Schätzerkreise von einem möglichen Überschuss von etwa 1,5 Milliarden Euro.
17. Oktober 2006
Es gibt verschiedene Argumente und Gründe, warum unterschiedliche Lobbyverbände jenseits der offiziellen Gespräche die Gesundheitsreform boykottieren und gegenan kämpfen. Für die gesetzlichen Krankenkassen ist zum Beispiel die Gesundheitsreform ein großer Schritt zu einer Einheitskasse.
25. September 2006
Nach einer aktuellen Einschätzung von Verdi werden bei den deutschen Versicherungen in den kommenden zwei Jahren vermutlich 20.000 Jobs wegfallen. Bis zum Jahr 2008 würde laut Verdi fast jeder zehnte Arbeitsplatz in der Versicherungsbranche mit insgesamt 233.300 Stellen gestrichen. Die Gewerkschaft nennt dies ein “unmoralisches und unverantwortliches” Verhalten der Versicherungen.
18. September 2006
Die eigene Familie und die Arbeitskraft des Hauptverdieners finanziell abzusichern ist eine der wichtigsten Vorsorgen überhaupt. Das geht einfach und günstig mit Hilfe einer Risikolebensversicherung, die im Todesfall des Versicherten einspringt. Die früher sehr beliebte klassische Kapitallebensversicherung hat durch verschiedene Fakten an Attraktivität verloren.
6. September 2006
Die Erhöhung der Versicherungsteuer ist beschlossene Sache und wird zum 01.01.2007 erfolgen.
Der Bundesrat hat in seiner Sitzung am 16.06.2007 dem Gesetzentwurf des Haushaltsbegleitgesetzes 2006 zugestimmt, der neben der Anhebung der Umsatzsteuer auch die Anhebung der Versicherungsteuer zum Beginn des nächsten Jahres vorsieht.
11. Juli 2006
Große Mehrheiten und kleine Gemeinsamkeiten verhindern wieder einmal das Notwendige. Das Große Ziel scheint aus den Augen geraten, die für Jahrzehnte wegweisende Gesundheitsreform ist gescheitert, hierin sind sich übrigens alle Spitzenvertreter von Union und SPD wieder einig. Schuld ist jeweils das andere Lager welches es wieder verstanden hat die Interessen der vermeintlich eigenen Klientel und Wählerschaft zu schützen.
4. Juli 2006
Der Durchbruch bei den Gesprächen um die Finanzierung der Gesundheitsreform ist scheinbar geschafft. Die Vertreter der Koalition, Kanzlerin Merkel, Kurt Beck (SPD) und Edmund Stoiber (CSU) verständigten sich in Berlin auf finanzielle Einsparungen, höhere Beiträge für die gesetzliche Krankenkasse und ein Fondsmodell.
9. Mai 2006
Als eine der erfolgreichsten Neuheiten im Finanzsektor der geschlossenen Fonds zählen Fonds mit Policen von Lebensversicherungen aus zweiter Hand. Seit 2002 werden Publikumsfonds angeboten. Im Jahr 2005 investierten Anleger 1,5 Milliarden Euro in diese Anlageform. Damit liegt der Anteil am Gesamtmarkt bei 12,4 Prozent.