Archiv für Kategorie Private Krankenversicherung

Unwahre Angaben bei Private Krankenversicherung

9. Februar 2012

Wer seiner privaten Krankenversicherung gegenüber falsche Angaben macht, muss mit einer fristlosen Kündigung rechnen. Das gilt auf verschiedenen Ebenen. Einerseits gilt eine vorvertragliche Anzeigepflicht. Das heißt, Sie müssen beim Abschluss einer privaten Krankenversicherung wahrheitsgemäße Angaben über ihren Gesundheitszustand machen. Doch auch wenn Sie bereits Kunde sind, können Aussagen die nicht wahrheitsgemäß sind, einen Ausschluss aus der privaten Krankenversicherung nach sich führen.


Kostensteigerung in der Krankenversicherung

23. Januar 2012

Kostensteigerungen bei Versicherungen sorgen immer wieder für Verstimmungen. Als Versicherungsnehmer haben Sie die Möglichkeit, im Falle eine Beitragserhöhung ein Sonderkündigungsrecht in Anspruch zu nehmen. Einfach ist es bei vielen Versicherungen: Steigt der Beitrag, haben sie ein Sonderkündigungsrecht. Also informiert man sich über eine günstigere Versicherung und schließt eine andere Versicherung ab. So kann man bei einer KFZ-Versicherung oder einer privaten Haftpflichtversicherung verfahren. Anders ist es bei einer privaten Krankenversicherung. Haben Sie eine solche Versicherung abgeschlossen und es zeigt sich nach kurzer Zeit, dass diese Versicherung besonders unwirtschaftlich arbeitet, sollten sie sich so schnell wie möglich von dieser Versicherung trennen. Anders bei einer längeren Laufzeit: Ein Wechsel will in diesem Fall gut überlegt werden, denn es ist die Frage, ob man in eine andere private Krankenversicherung wechseln kann und ob diese auch wirklich günstiger arbeiten wird.


Beitragserhöhung in der PKV

11. Januar 2012

Die Ausgaben der privaten Krankenversicherung sind im letzten Jahr deutlich gestiegen. Die pro Kopf-Ausgaben der privaten Krankenversicherung (PKV) sind für identische Leistungen in der Regel höher, was die Frage nach einer Reform der ärztlichen Honorarforderung aufwirft. Die Leistungsbemessung für Versicherte der privaten Krankenversicherung ist oft intransparent. Es ist zu vermuten, dass technische Innovationen in diagnostischen Verfahren zunächst bei privat Versicherten eingesetzt werden, ohne dass eine medizinische Notwendigkeit hierzu bestehen würde. Das ist ein Grund, warum die Kosten deutlich höher sind, als für Patienten der gesetzlichen Krankenkasse, was wiederum die Finanzen der PKV belastet und schließlich auch Beitragserhöhungen für die Versicherten befürchten lässt. Denn die private Krankenversicherung kann nur mit dem Geld arbeiten, dass sie durch die Beiträge hinein bekommt. Steigen die Kosten für Arzthonorare übermäßig, kann eine PKV diese Kosten nur über die Beiträge refinanzieren.


Gesundheitsprüfung auch im Basistarif

15. Dezember 2011

Die Unternehmen der privaten Krankenversicherung sind mit der Gesundheitsreform 2007 verpflichtet, einen günstigen Basistarif anzubieten, der von den Preisen und Versicherungsbedingungen dem Tarif der gesetzlichen Krankenversicherung vergleichbar sein sollte. Dieser Basistarif in der privaten Krankenversicherung ist schon seit seiner Einführung eine kontroverse Neuerung, denn anders als bei den übrigen Produkten der privaten Krankenversicherung besteht hier ein Kontrahierungszwang, d.h., jeder Antrag auf Abschluss einer privaten Krankenversicherung muss von der Versicherungsgesellschaft akzeptiert werden. Der Grund für die Einführung dieses Basistarifs war es, Bestandskunden der privaten Krankenversicherung in finanziellen Schwierigkeiten und auch Personen, die ihren Versicherungsschutz verloren haben in das System der privaten Krankenversicherung zuzuordnen. Hierzu zählen z.B. ehemalige Kunden der privaten Krankenversicherung, die aufgrund von Beitragsrückstand ihren Versicherungsschutz verloren haben.


Wirtschaftlichkeit der privaten Krankenversicherung

5. Dezember 2011

Wenn man eine private Krankenversicherung abschließt, gelten für jeden Versicherungsnehmer tariflich vereinbarte Versicherungsbedingungen, die durchaus voneinander abweichen können. Hier liegt ein Unterschied zur gesetzlichen Krankenversicherung: Wer eine gesetzliche Krankenversicherung abschließt, bekommt bei allem gesetzlichen Krankenversicherungen einen Leistungskatalog angeboten, der bei allen Angeboten recht ähnlich ist. Dazu gehört z.B. die medizinisch notwendige Grundversorgung bei einer zahnärztlichen Behandlung. Zwischen den gesetzlichen Krankenversicherungen können wesentliche Unterschiede vor allem auf der Kostenseite entstehen. Es kann nach der letzten Gesundheitsreform günstige und teure gesetzliche Krankenversicherungen geben. Ein guter und wichtiger Hinweis auf die Wirtschaftlichkeit einer gesetzlichen Krankenversicherung ist die Frage, ob Zusatzbeiträge erhoben werden. Eine gesetzliche Krankenversicherung, die keine Zusatzbeiträge erhebt, arbeitet in der Regel wirtschaftlich.


Fehlsichtigkeit und was die Versicherung zahlen muss

20. Oktober 2011

Viele Träger eine Sehhilfe würden gerne auf diese Sehhilfe verzichten können, die Laser-Behandlung von Fehlsichtigkeit ist jedoch nicht ganz billig. Die Leistungen, die von der privaten Krankenversicherung übernommen werden, müssen nach medizinisch- wissenschaftlichen Maßstäben als Erfolg versprechende Therapie anerkannt sein. Nun ist das eine dehnbare Formulierung. Obwohl viele Schulmediziner homöopathischen Verfahren wenig abgewinnen können – für bestimmte Erkrankungen gelten sie dennoch als sinnvolle und Erfolg versprechende Behandlungen. Dadurch werden auch viele alternative Verfahren durch die private Krankenversicherung übernommen.


Ausblick 2012 für die private Krankenversicherung

10. Oktober 2011

Viele Versicherungsgesellschaften haben für das nächste Jahr Beitragserhöhungen angekündigt, dazu gehören die Central, der Deutsche Ring, die Gothaer und die HanseMerkur mit Beitragserhöhungen von bis zu 20 %. Andere Versicherungen haben nun eine Beitragsstabilität für das kommende Jahr angekündigt. Hierzu gehören die DKV und die Universa. Aber was tun, wenn die eigene PKV eine Beitragserhöhung ankündigt? 20 % Steigerung für Beiträge der Krankenversicherung können einen massiven Posten in der Haushaltskasse ausmachen. Hinzu kommt, dass steigende Preise oft einfach nur ärgerlich sind.


PKV als Alternative zur gesetzlichen Krankenkasse

30. September 2011

Die private Krankenversicherung stellt für Bürger eine gute Alternative zur gesetzlichen Krankenversicherung dar. Die Vorteile der privaten Krankenversicherung liegen dabei klar auf der Hand: Deutlich bessere Leistungen, günstigere Beiträge, kürzere Terminwartezeiten sowie kürzere Wartezeiten im Wartezimmer. Aber wer kann in die private Krankenversicherung wechseln und für wen lohnt sich ein Wechsel überhaupt? Wie finde ich die beste private Krankenversicherung? Der Wechsel ist nicht für jeden Versicherten möglich. Nur wer die Annahmerichtlinien der PKV erfüllt, kann wechseln. Um überhaupt die Chance auf einen Wechsel zu bekommen, muss das jährliche Einkommen oberhalb der Versicherungspflichtgrenze liegen. Einige Berufsgruppen wie Freiberufler, Selbstständige und Beamte sind von dieser Regel nicht betroffen und können problemlos in die PKV wechseln.


Der Wechsel in die PKV 2011 lohnt sich

26. September 2011

Der 30.09 ist aufgrund der Kündigungsfrist in der gesetzlichen Krankenversicherung für alle Versicherten die letzte Möglichkeit, noch dieses Jahr in die private Krankenversicherung zu wechseln und dabei von den günstigen Beiträgen zu profitieren. Durch die Einführung der Unisex-Tarife 2012 erwarten Experten einen deutlichen Anstieg der Beiträge, hauptsächlich bei männlichen Versicherten.
Möchte ein Versicherter aus der gesetzlichen in die private Krankenversicherung wechseln, so gilt es einige wichtige Punkte zu beachten. Dazu gehört auch die 3-monatige Kündigungsfrist, die jeder Versicherte einhalten muss. Einzige Ausnahme: Der Zusatzbeitrag. Erhebt ein Versicherer einen Zusatzbeitrag von seinen Versicherten, so erhalten diese ein Sonderkündigungsrecht, durch welches sie sofort in eine andere gesetzliche oder private Krankenversicherung wechseln können. Der Wechsel in die PKV kann aber natürlich nur erfolgen, wenn die berufliche Situation des Versicherten dies zulässt bzw. sein Einkommen über der Versicherungspflichtgrenze liegt. Diese liegt 2011 bei 49.500 Euro, für 2012 ist eine Anhebung auf 50.850 Euro geplant. Neben den höheren Beiträgen noch ein zusätzlicher Grund, einen PKV Wechsel noch 2011 anzustreben.


Gesetzliche Krankenkassen drohen Beitragsprellern mit Pfändung

14. September 2011

Einige gesetzliche Krankenversicherungen haben seit diesem Jahr begonnen, einen monatlichen Zusatzbeitrag zu erheben. Viele Versicherte boykottieren diesen Zusatzbeitrag, hierbei sind die Aussichten auf Erfolg jedoch gering. Die gesetzlichen Krankenversicherungen sind gesetzlich verpflichtet, säumige Zahlungen einzutreiben und gehen aktuell auch so vor. Wird die Forderung nicht ausgeglichen, meldet die gesetzliche Krankenversicherung die Adressen der säumigen Zahler an das zuständige Hauptzollamt weiter. Als Körperschaft des öffentlichen Rechts braucht die gesetzliche Krankenversicherung keinen gerichtlichen Titel erwirken, anders als privatrechtliche Gläubiger. Kommen die Beitragspreller einer weiteren Zahlungsaufforderung durch den Zoll nicht nach, droht als letzte Konsequenz die Gehaltspfändung. Dies kommt öfters vor, als man annehmen mag, viele boykottieren den Zusatzbeitrag, obwohl sie das Geld eigentlich aufbringen könnten.


Studie zur Kostenexplosion im deutschen Gesundheitswesen

12. September 2011

Die Zukunft des deutschen Gesundheitswesens erscheint gängigen Prognosen zufolge wie ein einziges Horrorszenario. Kosten für die moderne Apparatemedizin steigen ins Unermessliche. Intensivstationen, Herzschrittmacheroperationen, neue Entwicklungen und Innovationen im Gesundheitswesen lassen die Preise überproportional steigen. Nicht zu vergessen ist der Faktor des demografischen Wandels. Eine steigende Zahl von Leistungsempfängern, die nicht mehr erwerbstätig sind, wird von einer sinkenden Zahl Finanziers im Erwerbsleben getragen. Einer aktuellen Public Health Studie zufolge ist es um das hiesige Gesundheitswesen jedoch nicht ganz so dystopisch bestellt, wie es in der Regel angenommen wird. Das Finanzierungssystem bleibt deutlich kritikwürdig und reformbedürftig, aber im Feld der G7 Länder liegen die Kosten des deutschen Gesundheitssystems im Mittelfeld.


Jetzt Beitragsrückzahlung der privaten Krankenversicherung

5. September 2011

In der privaten Versicherungswirtschaft kann den Versicherungsnehmern ein Beitrag zurückerstattet werden, wenn im Kalendervorjahr keine Leistung in Anspruch genommen wurde. Wer ein KFZ besitzt, wird dieses Prinzip vor allem in Form des Schadensfreiheitsrabattes kennen: Wird der Kfz-Versicherung kein Schaden zur Regulierung vorgelegt, kann man sich im folgenden Jahr über eine günstigere Beitragsrechnung freuen. Ferner sind Rückzahlungen auch aus dem Bereich der Hausrats- oder Haftpflichtversicherung bekannt. Weniger bekannt dürfte dagegen sein, dass die private Krankenversicherung auch Beitragsrückzahlungen gewährt, etwa, wenn keine ärztlichen Leistungen in Anspruch genommen wurden. Zur Zeit ist es wieder soweit, die Gesellschaften zahlen teilweise Beiträge zurück.


Studie belegt Depression wird Volkskrankheit

30. August 2011

Depressive Erkrankungen avancieren zu Volkskrankheiten in den westlichen Industrienationen. Den Ergebnissen einer aktuellen Studie zufolge, die von der Barmer Ersatzkasse vorgelegt wurde, erkrankt jeder fünfte Deutsche in seinem Leben einmal an einer Depression oder erlebt eine depressive Phase. Das Typische daran ist, dass psychische Erkrankungen in der Öffentlichkeit tabuisiert sind, man redet nicht gerne darüber. Umso schwieriger wird es, wenn fachkundige Hilfe nicht sofort zur Stelle ist. Es lohnt sich, das Risiko der Depression in seinen Versicherungsschutz mit ein zu beziehen.


Hartz IV – Keine rückwirkende Erstattung der PKV-Beiträge

5. Juli 2011

Das Urteil des Bundessozialgerichts, dass PKV-Beiträge von Hartz IV-Empfängern nicht rückwirkend erstattet werden, dürfte für viele ein herber Schlag gewesen sein.
Dadurch, dass es privat Versicherten trotz Bezug von Hartz IV nicht möglich war, in eine gesetzliche Krankenversicherung zu wechseln, wurde deren Lage besonders prekär. Denn der Zuschuss, den Hartz IV-Empfänger von den Jobcentern für die Kosten ihrer Krankenversicherung erhalten haben, hat teilweise nicht einmal die Hälfte der Beitragshöhe der privaten Krankenversicherung gedeckt. Die Differenz zwischen Zuschuss und tatsächlichem PKV-Beitrag musste jeder aus eigener Tasche begleichen.


Welche Leistungen sollte eine gute private Krankenversicherung haben?

13. Mai 2011

Auf dem privaten Versicherungsmarkt haben sich einige Versicherungen etabliert, die mit unschlagbar günstigen Beiträgen locken. Doch solch eine private Krankenversicherung ist oft nicht zu empfehlen, da sie meist einerseits keine wirkliche Beitragsstabilität garantieren kann und anderseits einige deutliche Leistungslücken aufweist. Wir zeigen Ihnen einige der gravierendsten Lücken, die in der privaten Krankenversicherung auftreten können, damit Sie beim Abschluss mit dem richtigen Tarif die wesentlichen Risiken abdecken können.


Schließung der City BKK – was Versicherte jetzt beachten müssen!

9. Mai 2011

Mit der City BKK wird zum ersten Mal eine gesetzliche Krankenkasse geschlossen. Möglicherweise bleibt das aber kein Einzelfall. Auch andere Kassen stecken in Finanznöten.

Auf die rund 168.000 Mitglieder der City BKK kommen wichtige Änderungen zu. Wir klären auf:


Immer mehr Menschen ohne Krankenversicherung

3. Mai 2011

Viele Versicherte sind mit ihrer Krankenversicherung unzufrieden. Zu hohe Beiträge oder zu lange Wartezeiten bei Fachärzten für Versicherte der gesetzlichen Krankenkasse. Aber wie wäre es, wenn man gar keine Krankenversicherung hätte? Das hört sich nach Problemen an, die nicht aus unserer Zeit zu sein scheinen. Aber tatsächlich: Die Zahl der Personen ohne eine Krankenversicherung ist seit 1995 kontinuierlich gestiegen. Der Verlust des Versicherungsschutzes geht schnell. Säumige Beitragszahlung oder falsche Angaben beim Versicherungsantrag können zur Auflösung des Versicherungsvertrages führen.


Beitragsentwicklung in der privaten Krankenversicherung

27. April 2011

Beitragszahlungen zur Krankenversicherung, sowohl zur Gesetzlichen, als auch zur Privaten, sorgen immer wieder für Diskussionen. Bedingt durch den demographischen Wandel und die gestiegenen Kosten im Gesundheitswesen, ist dies jedoch nicht zu vermeiden. Dennoch sind privat Versicherte hier im Vorteil, da die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung auf Dauer sehr stark steigen. Um einen Überblick über die günstigsten privaten Krankenversicherungen zu erhalten, sollte man gut vergleichen.


Ungewisse Zukunft der Krankenvollversicherung in Deutschland

26. April 2011

Während Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler und das Bundesversicherungsamt versuchen das Geschäft der privaten Versicherungen zu stärken, unternehmen die SPD mit dem Konzept zur Bürgerversicherung und die Linke mit dem Vorstoß einer Gesetzesvorlage zur Abschaffung der privaten Krankenversicherungen einen Versuch dem entgegenzuwirken. Wie die Krankenversicherungslandschaft in den nächsten Jahren und nach der nächsten Legislaturperiode aussieht lässt sich nur schwer vorhersagen. Eines scheint jedoch für alle deutlich zu sein: So wie es zur Zeit in Deutschland aussieht, kann es nicht weiter gehen.


Private Krankenversicherung und Diskriminierungsverbot

11. April 2011

Seit einiger Zeit gilt in der Bundesrepublik das Allgemeine Gleichstellungsgesetz, dass eine ungleiche Behandlung aufgrund von Alter, Geschlecht, Behinderung etc. verhindern soll. Verstößt eine private Krankenversicherung, die aufgrund einer Vorerkrankung den Abschluss verweigert, gegen das gesetzliche Antidiskriminierungsgebot? Verstößt eine private Krankenversicherung, die aufgrund einer genetisch bedingten Erkrankung den Zugang zu einer privaten Krankenzusatzversicherung verwehrt gegen dieses Gesetz?