14. Februar 2012
Die negativen Folgen des Klimawandels sind bekannt, am deutlichsten machen dies jedoch Katastrophen und extreme Wetterlagen. So häufen sich in den letzten Jahren exorbitante Wetterereignisse. Wir erleben spätestens alle fünf Jahre ein Jahrhunderthochwasser, auch “harte” Winter und Sommer mit besonders vielen heißen Tagen häufen sich ebenfalls. Neben den Zumutungen, die dies für das Alltagsleben mit sich bringt, fallen weiter auch die Schäden auf, die durch Naturkatastrophen verursacht werden und von den Versicherungen getragen werden müssen.
16. Januar 2012
Sind alle handelsüblichen Medikamente medizinisch notwendig? Ist jede Arznei wirklich ihren Preis wert? Dies sind Fragen, über die sich trefflich streiten ließe. Seit letztem Jahr befasst sich das “Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit” (iqwig) in Köln mit diesen Themen. Vor allem der Sinn und Unsinn neuer Medikamente wird von diesem unabhängigen Forschungs-Institut eingehend geprüft. Hier steht zur Disposition, ob ein neu auf den Markt kommendes Medikament wirklich einen bedeutenden Mehrwert gegenüber bereits erhältlichen Medikamenten besitzt und ob die entstehenden Kosten gerechtfertigt sind. Dieses Institut ist zweifellos eine wichtige Einrichtung, auch wenn seine Arbeit nicht unumstritten ist. Kritisch sind sowohl Ärzte wie auch Pharmakonzerne und Patientenvertreter.
28. Dezember 2011
Neben den recht hohen Provisionen, die für die Vermittlung von privaten Krankenversicherungen anfallen, will die Bundesregierung nun auch die Vermittlerprovisionen von Lebensversicherungen begrenzen: Ziel ist es, exzessiv hohe Zahlungen an die Vermittler von Versicherungen zu verhindern, da bei besonders hohen Zahlungen an die Versicherungsvermittler es zu eher unseriösen Vermittlungspraktiken geführt habe. Versicherungen werden nicht nach dem Maßstab vergeben, ob Sie optimal in das Versicherungsportfolio der Interessenten passen, sondern danach, welche Provisionen sie den Vermittlern einspielen würden. Versicherungen dagegen, die in einem Versicherungsportfolio zwar unbedingt notwendig sind, aber keine bemerkenswert hohen Provisionen bringen, werden von vielen Versicherungsvermittlern dagegen kaum offensiv angeboten. Hierzu gehört die private Haftpflichtversicherung. Dafür finden sich in dem einen oder anderen Versicherungsportfolio Versicherungen, die keinen wirklichen Nutzen bringen.
22. Dezember 2011
Durch den steigenden ökonomischen Druck im Gesundheitswesen geraten auch die gesetzlichen Krankenkassen in Bedrängnis, insbesondere die kleineren Krankenkassen, die Betriebskrankenkassen (BKK). Im Juli 2011 ging die BKK City in Insolvenz. Wer bis dahin in der BKK City versichert war, musste sich nun umgehend eine neue Versicherung suchen. Dieses Schicksal kann weitere gesetzliche Krankenkassen treffen, vonseiten der Presse ist inzwischen von einem “Überlebenskampf der Krankenkassen” die Rede. Geht die eigene Krankenkasse in Insolvenz, muss eine neue Versicherung gesucht werden, was sich für einige Mitglieder als problematisch erweist. Ein großes Problem ist, dass Krankenkassen kein Interesse haben, kranke und alte Patienten aufzunehmen, für die erwartungsgemäß höhere Kosten anfallen. Von den Versicherten der City BKK haben einige sehr lange gebraucht eine neue Versicherung zu finden. Für eine gesetzliche Krankenkasse besteht kein Interesse Neumitglieder aufzunehmen, die möglicherweise exorbitant hohe Kosten verursachen.
16. Dezember 2011
Es gibt viele Klischees über Deutsche im Ausland, z.B. das wir vielen kleinen und großen Sorgen nachhängen, ist mehr als ein gängiges Vorurteil: Hierzulande sorgt man sich mehr als die US-Amerikaner und auch mehr als der Durchschnittseuropäer. Diese Tendenz trifft sich auch bei der Versicherungspraxis. Das Paradoxe Ergebnis ist, während viele Versicherungen gegen Einbruch, Unwetter oder Diebstahl abgeschlossen werden, bleiben wirklich existenzielle Risiken wie das der Altersarmut oder der Krankheit mehr oder weniger gering beachtet. Im europäischen Vergleich ist die Bundesrepublik einer der größten Märkte für private Krankenversicherungen, Gebäudeversicherungen, Rechtsschutzversicherungen und vieles mehr. Was sich nach einer guten Absicherung anhört, hat leider in Wirklichkeit viele Lücken.
15. Dezember 2011
Die Unternehmen der privaten Krankenversicherung sind mit der Gesundheitsreform 2007 verpflichtet, einen günstigen Basistarif anzubieten, der von den Preisen und Versicherungsbedingungen dem Tarif der gesetzlichen Krankenversicherung vergleichbar sein sollte. Dieser Basistarif in der privaten Krankenversicherung ist schon seit seiner Einführung eine kontroverse Neuerung, denn anders als bei den übrigen Produkten der privaten Krankenversicherung besteht hier ein Kontrahierungszwang, d.h., jeder Antrag auf Abschluss einer privaten Krankenversicherung muss von der Versicherungsgesellschaft akzeptiert werden. Der Grund für die Einführung dieses Basistarifs war es, Bestandskunden der privaten Krankenversicherung in finanziellen Schwierigkeiten und auch Personen, die ihren Versicherungsschutz verloren haben in das System der privaten Krankenversicherung zuzuordnen. Hierzu zählen z.B. ehemalige Kunden der privaten Krankenversicherung, die aufgrund von Beitragsrückstand ihren Versicherungsschutz verloren haben.
12. Dezember 2011
Eigentlich ist es klar: Werbeaussagen sollte man nicht zu echt nehmen. So erscheinen z.B. Klagen von übergewichtigen Menschen gegen Lebensmittelhersteller, man habe nicht gewusst, dass Süßwaren oder Fast Food Fettleibigkeit auslösen könnten, relativ grotesk. Wie steht es nun um die Aussagen der Finanzwirtschaft? Sind Werbeaussagen, z.B. garantierte Rendite, garantierte Leistungen in der privaten Krankenversicherung oder mögliche Beitragsrückzahlungen verbindlich? Die Werbeaussagen zu einem Produkt sind oft relativ blumig, die Realität muss diesem Bild nicht entsprechen, sie weicht teilweise recht drastisch von allem, was versprochen wurde, ab.
7. Dezember 2011
Mit Beginn der kalten Jahreszeit haben auch wintersportliche Aktivitäten aller Art Konjunktur. Wer sich über den Rahmen des Gewöhnlichen hinaus sportlich betätigen will, tut gut daran, sich gut zu versichern.Mit steigender sportlicher Aktivität steigt auch die Verletzungsgefahr. Ohne den Teufel an die Wand malen zu wollen, sollten Sie sich rechtzeitig um einen Versicherungsschutz hierfür kümmern. Denn nicht nur die eigene Gesundheit will abgesichert werden, sondern auch Schäden, die Dritten zukommen können sollten abgesichert werden.
28. November 2011
Eine Berufsunfähigkeitsversicherung hat unter Umständen das Recht, den Versicherungsnehmer auf eine andere Berufstätigkeit zu verweisen, wenn die bisherige Tätigkeit aufgrund gesundheitlicher Gründe nicht mehr ausgeübt werden kann. Aus diesem Grund sollten Sie vor Abschluss einer Versicherung darauf achten, dass eine Versicherungsgesellschaft zumindest auf die abstrakte Verweisung verzichtet. Diese Regelung besagt, dass die Berufsunfähigkeitsversicherung so lange die Zahlung verweigern kann, wie eine andere berufliche Tätigkeit möglich ist, wenn auch nur theoretisch. Unter diesen Bedingungen muss eine Berufsunfähigkeitsversicherung nur dann zahlen, wenn absolut keine Berufstätigkeit möglich ist. Auch wenn die bisherige Tätigkeit eingeschränkt möglich ist, kann es zu einer Ablehnung der Leistungen kommen. Wenn die Versicherung eine Leistung aus Kulanz gewährt, können hieraus weitere Rechtsansprüche entstehen, so entschied vor Kurzem der Bundesgerichtshof.
24. November 2011
Die gesetzliche Pflegeversicherung ist eines der umstrittensten Projekte in der deutschen Sozialpolitiklandschaft. 1995 wurde als fünfte Säule des Sozialversicherungssystems – neben Unfall-, Kranken-, Renten und Arbeitslosenversicherung eine verpflichtende Pflegeversicherung eingeführt. Dieser Schritt war überfällig, denn die kommunalen Sozialstationen, die sich der Betreuung Pflegebedürftiger zu dieser Zeit angenommen haben, waren in jeder Hinsicht überlastet. Konzipiert wurde die Pflegeversicherung von Anfang an als eine Teilkaskoleistung. Sie sollte einer Verarmung im Alter durch Pflegebedürftigkeit entgegenwirken. Vor Einführung der gesetzlichen Pflegeversicherung mussten zusätzliche Pflegeleistungen, wie sie Pflegedienste vieler Wohlfahrtsverbände anbieten, aus eigener Tasche bezahlt werden. Waren Ersparnisse und Grundeigenturm aufgebraucht, blieb nur noch der Gang zum Sozialamt. Heute kann eine Pflegezusatzversicherung helfen.
21. November 2011
Es gibt eine Vielzahl von Informationssystemen, mit denen sich Wirtschaftsunternehmen über Ihre Kunden austauschen, um vor säumigen Zahlern oder gar Schlimmeren rechtzeitig vorgewarnt zu werden. Aus Kundensicht ist es ein Problem, dass die Reaktionen der Unternehmen von außen oft nicht nachvollziehbar erscheinen. Bei einer säumigen Stromrechnung ist die Frage, ob man von einem Stromanbieter zunächst gemahnt wird oder ob einem gleich der Strom abgestellt wird. Der Grund hierfür ist oft eine unterschiedliche Schufa-Bewertung. Gibt es Probleme beim Abschluss einer Versicherung, kann es auch daran liegen, dass die betreffende Person auf der “schwarzen Liste” der Versicherungsgesellschaften steht. Hier werden unter anderem Fälle geführt, bei denen z.B. viermal im Jahr eine Rechtsschutzversicherung in Anspruch genommen wurde oder eine Sachversicherung drei oder mehr Schäden in kurzer Zeit begleichen musste.
14. November 2011
Zahlen Sie Ihre Versicherungsprämie jährlich, halbjährlich, im Quartal oder monatlich? Möglicherweise können Sie Geld von Ihrer Versicherung zurückfordern. Bei vielen Versicherungen zahlen viele ihren Beitrag verteilt auf zwei Termine im Jahr. Denn eine Rechnung wie z.B. bei der KFZ-Versicherung von 400 € oder mehr für eine Versicherungszahlung kann den finanziellen Spielraum eines Haushaltes schon einengen. Hinzu kommt, dass viele Versicherungen am ersten Januar fällig werden. Wenn Sie sich dazu entschließen, eine Versicherung “unterjährig” zu zahlen, wird die Versicherung einen Aufschlag hierzu verlangen. Da in der Regel nicht transparent gemacht ist, in welcher Höhe Sie mit Zuschlägen rechnen müssen, besteht für viele Versicherte die Möglichkeit etwas von den Zuschlägen zurückfordern zu können.
8. November 2011
Der ACIO-Service hat bereits über tausend sehr gute Bewertungen von zufriedenen Kunden erhalten. Hohe Qualität der von uns angebotenen Dienstleistungen ist uns sehr wichtig. Um so mehr freut es uns, das bereits über tausend unsere Kunden in diesem Jahr eine sehr gute Bewertung für unseren Service abgegeben haben. Jeder Nutzer unseres Onlineportals der die Onlinerechner der Zusatzversicherungen genutzt und einen Tarif abgeschlossen hat, kann über das Bewertungsportal eKomi eine Kundenmeinung abgeben. eKomi ist ein unabhängiger Online-Bewertungsdienstleister der Kundenbewertungen verwaltet und unterstützt ACIO dabei Kunden zu befragen, um authentisches und wertvolles Kundenfeedback zu gewinnen. Wir sorgen somit für mehr Transparenz und Sicherheit für Verbraucher bei unseren Onlinevergleichen.
7. November 2011
Einer aktuellen Studie zufolge geben die Versicherten in der Bundesrepublik zu viel Geld für komplett sinnlose Versicherungen aus. In einer Befragung von Experten wurden auch konkrete Zahlen genannt, welche Summen für überflüssige Versicherungen ausgegeben werden. Nach Meinung von 32% der Experten werden in der Bundesrepublik bis zu einer Milliarde Euro für sinnlose Versicherungen ausgegeben. Daher ist es ratsam wenn Sie beginnen, ein eigenes Vorsorgeportfolio zusammenzustellen, sich aufs wesentliche zu konzentrieren. Wichtig ist es, dass als erstes die Versicherungen abgeschlossen werden, die ein essentielles Risiko absichern. Eine Bedarfsanalyse kann hier helfen.
31. Oktober 2011
Um das Risiko der Berufsunfähigkeit ausreichend abzusichern, empfiehlt sich der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Da hierbei ein essenzielles Risiko abgesichert wird und die Beiträge für eine solche Versicherung nicht unerheblich sind, sollten Sie darauf achten, dass ein solcher Vertrag auf einer soliden Grundlage abgeschlossen wird und nicht im Versicherungsfall aufgrund falscher Angaben bei den Gesundheitsfragen die Zahlung verweigert wird. Es dürfte zwar weitgehend bekannt sein, dass falsche Angaben beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung den Versicherungsschutz kosten können. Dies gilt aber auch, wenn die Vorerkrankung nichts mit der später eingetretenen Berufsunfähigkeit zu tun hat.
24. Oktober 2011
Nach der Gesundheitsreform 2007 wurde das Finanzierungssystem der gesetzlichen Krankenkassen geändert. Wer gesetzlich versichert ist, zahlt sein Geld in einen Gesundheitsfonds, aus dem wiederum die gesetzlichen Krankenkassen ihr Geld zugeteilt bekommen. Mit diesem Geld muss die Kasse haushalten. Eine wichtige Konsequenz für die gesetzlichen Krankenkassen ist, dass sie nun insolvent werden können. Arbeitet eine gesetzliche Krankenkasse defizitär, kann sie einen Teil der Verluste an ihre Mitglieder “weitergeben” indem sie monatliche Zusatzbeiträge erhebt. Die DAK z.B. erhebt einen monatlichen Beitrag von 8 Euro von jedem Mitglied. Aber trotz dieses Zusatzbeitrages macht sie weiterhin Verluste. Ein möglicher Ausweg aus der Misere ist, dass sich zwei oder mehrere Krankenkassen zusammenschließen. Die derzeit prominenteste Fusion ist zwischen der Deutschen Angestellten Krankenkasse (DAK) und der BKK Gesundheit geplant.
12. Oktober 2011
Viele Leistungen beim Zahnarzt sind privatärztliche Leistungen, das bedeutet für ein Mitglied der gesetzlichen Krankenkasse, dass für viele Leistungen eine Zuzahlung fällig wird. Ein Beispiel: Das Ausbohren von Karies und das Einsetzen einer Füllung sind medizinisch notwendig und wird von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen, allerdings wird nur das Füllmaterial Amalgam von der Kasse übernommen. Wer hingegen eine Füllung aus Keramik oder Kunststoff wünscht, muss hierfür deutlich in die eigene Tasche greifen.
10. Oktober 2011
Viele Versicherungsgesellschaften haben für das nächste Jahr Beitragserhöhungen angekündigt, dazu gehören die Central, der Deutsche Ring, die Gothaer und die HanseMerkur mit Beitragserhöhungen von bis zu 20 %. Andere Versicherungen haben nun eine Beitragsstabilität für das kommende Jahr angekündigt. Hierzu gehören die DKV und die Universa. Aber was tun, wenn die eigene PKV eine Beitragserhöhung ankündigt? 20 % Steigerung für Beiträge der Krankenversicherung können einen massiven Posten in der Haushaltskasse ausmachen. Hinzu kommt, dass steigende Preise oft einfach nur ärgerlich sind.
6. Oktober 2011
Die Gesundheitsreform 2007 hat viele Veränderungen für die Krankenkassen mit sich gebracht. Einige davon hat die Politik bereits zurückgenommen – etwa die dreijährige Wartezeit vor dem Wechsel in eine private Krankenversicherung – andere entfalten erst nach und nach ihre Wirkung. Seit der Gesundheitsreform 2007 zahlen die gesetzlich Krankenversicherten in einen Gesundheitsfonds ein. Aus diesem Topf beziehen die Gesetzlichen Krankenkassen wiederum das Geld, mit dem sie wirtschaften müssen. Arbeitet eine gesetzliche Krankenkasse nun besonders unwirtschaftlich, kann sie insolvent werden wie jedes andere Unternehmen auch.
4. Oktober 2011
Hat der Geschädigte nach einem Unfall einen Anspruch auf die kompletten Kosten, die zur Wiederbeschaffung eines beschädigten Gegenstandes anfallen? Welche Abstriche müssen einkalkuliert werden? Eine gängige Praxis der Versicherungen ist es, den Zeitwert eines beschädigten Gegenstandes zu übernehmen und nicht den Neuwert. Die Besitzer von PKW kennen diese Problematik. Eine Praxis, die nicht in jedem Fall zulässig ist, wie vor einiger Zeit das Landgericht Münster entschieden hatte. Wenn bei einem Verkehrsunfall Ihre Brille beschädigt oder zerstört wird, muss eine Versicherung den kompletten Schaden übernehmen.