Archiv für Kategorie Krankenkasse

Mehr Transparenz in gesetzlichen Krankenkassen

2. Februar 2012

Auf den gesetzlichen Krankenversicherungen lastet ein enormer ökonomischer Druck aufgrund knapper Kassen im Gesundheitswesen. Vonseiten des Gesetzgebers wurden einige Initiativen unternommen, um die gesetzlichen Krankenkassen zu mehr Wirtschaftlichkeit anzuhalten, die Vorschläge hierzu sind vielfältig. In einer dem Bundestag aktuell vorliegenden Gesetzesinitiative hat die Regierungskoalition vorgeschlagen, dass die gesetzliche Krankenversicherung zur Offenlegung ihrer Bilanzen verpflichten soll, die wesentlichen Daten sollen zukünftig durch den Spitzenverband der Krankenkassen der Öffentlichkeit vorgelegt werden.


Hausärztemangel im ländlichen Bereich

25. Januar 2012

In einigen Regionen wird in naher Zukunft ein Fachkräftemangel im medizinischen Bereich erwartet, aus diesem Grund haben nun auch die Hausärzte in einigen Regionen Alarm geschlagen. Zu einem schon länger bekannt gewordenen Fachkräftemangel im Medizinischen Bereich – der auch Pfleger und Krankenschwestern betrifft – kommt, dass besonders eine Tätigkeit als Arzt auf dem Land nicht attraktiv erscheint. In ländlicheren Gegenden kann sich das in den nächsten Jahren auf dramatische Art und Weise zeigen. Da teilweise die Hälfte aller Ärzte in einem Landkreis über 55 Jahre alt ist und es kaum neue Ansiedlungen vor Ärzten gibt, kann man davon ausgehen, dass in den nächsten zehn Jahren jede zweite Arztpraxis verweist sein wird. Ein wesentliches Problem ist, dass der Beruf des Hausarztes vor allem aufgrund schlechter Verdienstmöglichkeiten unattraktiv wird.


Kostensteigerung in der Krankenversicherung

23. Januar 2012

Kostensteigerungen bei Versicherungen sorgen immer wieder für Verstimmungen. Als Versicherungsnehmer haben Sie die Möglichkeit, im Falle eine Beitragserhöhung ein Sonderkündigungsrecht in Anspruch zu nehmen. Einfach ist es bei vielen Versicherungen: Steigt der Beitrag, haben sie ein Sonderkündigungsrecht. Also informiert man sich über eine günstigere Versicherung und schließt eine andere Versicherung ab. So kann man bei einer KFZ-Versicherung oder einer privaten Haftpflichtversicherung verfahren. Anders ist es bei einer privaten Krankenversicherung. Haben Sie eine solche Versicherung abgeschlossen und es zeigt sich nach kurzer Zeit, dass diese Versicherung besonders unwirtschaftlich arbeitet, sollten sie sich so schnell wie möglich von dieser Versicherung trennen. Anders bei einer längeren Laufzeit: Ein Wechsel will in diesem Fall gut überlegt werden, denn es ist die Frage, ob man in eine andere private Krankenversicherung wechseln kann und ob diese auch wirklich günstiger arbeiten wird.


Kostendruck im Gesundheitswesen

22. Dezember 2011

Durch den steigenden ökonomischen Druck im Gesundheitswesen geraten auch die gesetzlichen Krankenkassen in Bedrängnis, insbesondere die kleineren Krankenkassen, die Betriebskrankenkassen (BKK). Im Juli 2011 ging die BKK City in Insolvenz. Wer bis dahin in der BKK City versichert war, musste sich nun umgehend eine neue Versicherung suchen. Dieses Schicksal kann weitere gesetzliche Krankenkassen treffen, vonseiten der Presse ist inzwischen von einem “Überlebenskampf der Krankenkassen” die Rede. Geht die eigene Krankenkasse in Insolvenz, muss eine neue Versicherung gesucht werden, was sich für einige Mitglieder als problematisch erweist. Ein großes Problem ist, dass Krankenkassen kein Interesse haben, kranke und alte Patienten aufzunehmen, für die erwartungsgemäß höhere Kosten anfallen. Von den Versicherten der City BKK haben einige sehr lange gebraucht eine neue Versicherung zu finden. Für eine gesetzliche Krankenkasse besteht kein Interesse Neumitglieder aufzunehmen, die möglicherweise exorbitant hohe Kosten verursachen.


DAK und BKK Gesundheit wollen fusionieren

24. Oktober 2011

Nach der Gesundheitsreform 2007 wurde das Finanzierungssystem der gesetzlichen Krankenkassen geändert. Wer gesetzlich versichert ist, zahlt sein Geld in einen Gesundheitsfonds, aus dem wiederum die gesetzlichen Krankenkassen ihr Geld zugeteilt bekommen. Mit diesem Geld muss die Kasse haushalten. Eine wichtige Konsequenz für die gesetzlichen Krankenkassen ist, dass sie nun insolvent werden können. Arbeitet eine gesetzliche Krankenkasse defizitär, kann sie einen Teil der Verluste an ihre Mitglieder “weitergeben” indem sie monatliche Zusatzbeiträge erhebt. Die DAK z.B. erhebt einen monatlichen Beitrag von 8 Euro von jedem Mitglied. Aber trotz dieses Zusatzbeitrages macht sie weiterhin Verluste. Ein möglicher Ausweg aus der Misere ist, dass sich zwei oder mehrere Krankenkassen zusammenschließen. Die derzeit prominenteste Fusion ist zwischen der Deutschen Angestellten Krankenkasse (DAK) und der BKK Gesundheit geplant.


Fehlsichtigkeit und was die Versicherung zahlen muss

20. Oktober 2011

Viele Träger eine Sehhilfe würden gerne auf diese Sehhilfe verzichten können, die Laser-Behandlung von Fehlsichtigkeit ist jedoch nicht ganz billig. Die Leistungen, die von der privaten Krankenversicherung übernommen werden, müssen nach medizinisch- wissenschaftlichen Maßstäben als Erfolg versprechende Therapie anerkannt sein. Nun ist das eine dehnbare Formulierung. Obwohl viele Schulmediziner homöopathischen Verfahren wenig abgewinnen können – für bestimmte Erkrankungen gelten sie dennoch als sinnvolle und Erfolg versprechende Behandlungen. Dadurch werden auch viele alternative Verfahren durch die private Krankenversicherung übernommen.


Insolvente Krankenkassen und worauf geachtet werden sollte

6. Oktober 2011

Die Gesundheitsreform 2007 hat viele Veränderungen für die Krankenkassen mit sich gebracht. Einige davon hat die Politik bereits zurückgenommen – etwa die dreijährige Wartezeit vor dem Wechsel in eine private Krankenversicherung – andere entfalten erst nach und nach ihre Wirkung. Seit der Gesundheitsreform 2007 zahlen die gesetzlich Krankenversicherten in einen Gesundheitsfonds ein. Aus diesem Topf beziehen die Gesetzlichen Krankenkassen wiederum das Geld, mit dem sie wirtschaften müssen. Arbeitet eine gesetzliche Krankenkasse nun besonders unwirtschaftlich, kann sie insolvent werden wie jedes andere Unternehmen auch.


PKV als Alternative zur gesetzlichen Krankenkasse

30. September 2011

Die private Krankenversicherung stellt für Bürger eine gute Alternative zur gesetzlichen Krankenversicherung dar. Die Vorteile der privaten Krankenversicherung liegen dabei klar auf der Hand: Deutlich bessere Leistungen, günstigere Beiträge, kürzere Terminwartezeiten sowie kürzere Wartezeiten im Wartezimmer. Aber wer kann in die private Krankenversicherung wechseln und für wen lohnt sich ein Wechsel überhaupt? Wie finde ich die beste private Krankenversicherung? Der Wechsel ist nicht für jeden Versicherten möglich. Nur wer die Annahmerichtlinien der PKV erfüllt, kann wechseln. Um überhaupt die Chance auf einen Wechsel zu bekommen, muss das jährliche Einkommen oberhalb der Versicherungspflichtgrenze liegen. Einige Berufsgruppen wie Freiberufler, Selbstständige und Beamte sind von dieser Regel nicht betroffen und können problemlos in die PKV wechseln.


Gesetzliche Krankenkassen drohen Beitragsprellern mit Pfändung

14. September 2011

Einige gesetzliche Krankenversicherungen haben seit diesem Jahr begonnen, einen monatlichen Zusatzbeitrag zu erheben. Viele Versicherte boykottieren diesen Zusatzbeitrag, hierbei sind die Aussichten auf Erfolg jedoch gering. Die gesetzlichen Krankenversicherungen sind gesetzlich verpflichtet, säumige Zahlungen einzutreiben und gehen aktuell auch so vor. Wird die Forderung nicht ausgeglichen, meldet die gesetzliche Krankenversicherung die Adressen der säumigen Zahler an das zuständige Hauptzollamt weiter. Als Körperschaft des öffentlichen Rechts braucht die gesetzliche Krankenversicherung keinen gerichtlichen Titel erwirken, anders als privatrechtliche Gläubiger. Kommen die Beitragspreller einer weiteren Zahlungsaufforderung durch den Zoll nicht nach, droht als letzte Konsequenz die Gehaltspfändung. Dies kommt öfters vor, als man annehmen mag, viele boykottieren den Zusatzbeitrag, obwohl sie das Geld eigentlich aufbringen könnten.


Studie zur Kostenexplosion im deutschen Gesundheitswesen

12. September 2011

Die Zukunft des deutschen Gesundheitswesens erscheint gängigen Prognosen zufolge wie ein einziges Horrorszenario. Kosten für die moderne Apparatemedizin steigen ins Unermessliche. Intensivstationen, Herzschrittmacheroperationen, neue Entwicklungen und Innovationen im Gesundheitswesen lassen die Preise überproportional steigen. Nicht zu vergessen ist der Faktor des demografischen Wandels. Eine steigende Zahl von Leistungsempfängern, die nicht mehr erwerbstätig sind, wird von einer sinkenden Zahl Finanziers im Erwerbsleben getragen. Einer aktuellen Public Health Studie zufolge ist es um das hiesige Gesundheitswesen jedoch nicht ganz so dystopisch bestellt, wie es in der Regel angenommen wird. Das Finanzierungssystem bleibt deutlich kritikwürdig und reformbedürftig, aber im Feld der G7 Länder liegen die Kosten des deutschen Gesundheitssystems im Mittelfeld.


Aktuelle Veröffentlichung um Hausarzt zu stärken

2. September 2011

Was hält uns fit und gesund? Auf diese Frage hat jeder seine persönliche Empfehlung: Mittags schlafen, viel Bewegung und frische Luft oder Fasten gehören zu den möglichen Tipps. Gemeinsam an diesen Empfehlungen ist, dass ein erfülltes und stimmiges Leben als Grundlage für Gesundheit bis ins hohe Alter angesehen wird. Die Ärztin und Buchautorin Marianne Koch – sie praktizierte jahrzehntelang als Internistin – gibt sich kritisch, was das Urteil über das aktuelle Gesundheitswesen angeht. Die sprechende Medizin und der Hausarzt werde mehr und mehr in den Hintergrund gerückt. Stattdessen wird auf teurere und aufwendigere diagnostische Medizin gesetzt. So äußerte sich die Autorin in einem Interview mit der MainPost, anlässlich der Veröffentlichung ihres aktuellen Buches.


Betriebskrankenkassen kritisieren Gesundheitsfond

8. August 2011

In einer jüngst veröffentlichten gesundheitsökonomischen Studie wird eine Ungleichbehandlung in der gesetzlichen Krankenversicherung erörtert. Vor allem die Betriebskrankenkassen sehen sich bei Fragen des Krankengeldes ungerecht behandelt. Da die Bemessungsgrundlagen für die Krankengeldansprüche zu sehr standardisiert seien, bezogen die privaten Betriebskrankenkassen zu wenig Geld aus dem Gesundheitsfond. Die abweichende Versichertenstruktur der BKKs werde nicht ausreichend berücksichtigt und zu wenig Geld aus dem Gesundheitsfonds an die BKK weitergeleitet.


Schließung der City BKK – was Versicherte jetzt beachten müssen!

9. Mai 2011

Mit der City BKK wird zum ersten Mal eine gesetzliche Krankenkasse geschlossen. Möglicherweise bleibt das aber kein Einzelfall. Auch andere Kassen stecken in Finanznöten.

Auf die rund 168.000 Mitglieder der City BKK kommen wichtige Änderungen zu. Wir klären auf:


Immer mehr Menschen ohne Krankenversicherung

3. Mai 2011

Viele Versicherte sind mit ihrer Krankenversicherung unzufrieden. Zu hohe Beiträge oder zu lange Wartezeiten bei Fachärzten für Versicherte der gesetzlichen Krankenkasse. Aber wie wäre es, wenn man gar keine Krankenversicherung hätte? Das hört sich nach Problemen an, die nicht aus unserer Zeit zu sein scheinen. Aber tatsächlich: Die Zahl der Personen ohne eine Krankenversicherung ist seit 1995 kontinuierlich gestiegen. Der Verlust des Versicherungsschutzes geht schnell. Säumige Beitragszahlung oder falsche Angaben beim Versicherungsantrag können zur Auflösung des Versicherungsvertrages führen.


Kein Interessenten-Ansturm auf Private Krankenversicherung

15. März 2011

Die Unternehmen der privaten Krankenversicherung hatten große Hoffnungen auf die Reformen der Schwarz-Grünen Bundesregierung gesetzt. Seit 2007 müssen Arbeitnehmer, die ein Interesse am Abschluss einer privaten Krankenversicherung haben ein Mindesteinkommen vorweisen, dass die jeweilige Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG) für drei Jahre in Folge überschreitet. Da diese Regelung vielen Interessenten als eine zu hohe Hürde erscheint, wuchsen die Hoffnungen der privaten Krankenversicherung bezüglich einer Verkürzung der Wartezeit. Diese Hoffnungen wurden mit dem Beginn des Jahres 2011 enttäuscht: Es kam nicht zu dem gewünschten Andrang an Interessenten. Laut eines Berichts des ZDF Nachrichtenmagazins „heute“ erwarten die Unternehmen der privaten Krankenversicherung lediglich 16.000 neue Kunden. Viel weniger als die früheren hohen Erwartungen. Es könnten auch mehr sein, jedoch sind die potenziellen Neukunden überwiegend skeptisch.


Massiver Zulauf in die private Krankenkasse erwartet

9. Februar 2011

Die privaten Krankenkassen erwarten einen Zulauf von 10.000 bis zu 30.000 neuen Mitgliedern. Nicht nur die umstrittene Dreijahresfrist ist gefallen. Auch eine Vielzahl spezieller Regelungen zum Übergang erleichtert nun den Zugang. Ehemalige Freiberufler, die jetzt in ein Angestelltenverhältnis wechseln, können sofort in die private Krankenkasse wechseln. Auch Berufsanfänger können sofort zu günstigen Konditionen in die private Krankenversicherung wechseln, ohne das ansonsten obligatorische Jahr Wartezeit einzuhalten. Vor dem Abschluss einer Vertrages sollten Sie sich jedoch gründlich informieren. Es gibt einige Angebote, die nicht das halten, was sie versprechen. Wir zeigen Ihnen, worauf es beim Abschluss einer privaten Krankenversicherung ankommt.


Private Krankenversicherung zum Einstieg

17. Dezember 2010

Hier wollen wir ein paar Antworten auf einige grundsätzliche Fragen geben. Denn wenn man beginnt, sich für eine private Krankenversicherung zu interessieren, benötigt man anfangs einige Informationen. Wer kann eine private Krankenversicherung abschließen? Wie lange verbleibt man in diesem System? Ist ein zurück zur gesetzlichen Krankenkasse möglich? Wir geben ihnen erste Antworten auf ein paar wesentliche Fragen, die sich vor dem Abschluss für die private Krankenversicherung stellen.


Die private Krankenkasse erst vergleichen vor Abschluss

22. November 2010

Mit der zu erwartenden Vereinfachung des Zuganges in die private Krankenkasse wird von Seiten der privaten Unternehmen ein großer Zustrom an neuen Interessenten erwartet, sodass sich eine große Werbeschlacht um die begehrten Neukunden zusammenbrauen wird. Wer jetzt in die private Krankenkasse wechseln kann und will, sollte sich dennoch vorher gründlich beraten und informieren lassen. Vor allem einen Vergleich zwischen den verschiedenen Anbietern kann sich lohnen.


Private Krankenversicherung Wechsel 2011

11. Oktober 2010

Nach den Plänen der Bundesregierung soll ab 2011 der Zugang zur privaten Krankenversicherung vereinfacht werden. Seit 2007 müssen Arbeitnehmer drei Jahre in Folge ein Einkommen, das über der Jahresarbeitsentgeltgrenze liegt, nachweisen können, um eine der begehrten privaten Krankenversicherungen abschließen zu können. Diese Zeit wird sich nun ab Januar 2011 auf ein Jahr verkürzen. Bevor man jetzt vorschnell eine private Krankenversicherung abschließt, sollte man sich darüber Gedanken machen, ob sich ein solcher Wechsel lohnen würde.


Ambulante Zusatzversicherungen und was sie leisten

8. Juli 2010

Viele Kassenpatienten interessieren sich für den Abschluss einer ambulanten Zusatzversicherung, denn Versicherte einer privaten Krankenversicherung genießen oft bessere Leistungen beim Arzt. Manch einer wünscht sich eine größere Aufmerksamkeit des behandelnden Arztes oder auch zügiger vergebene Termine. Die Leistungen sind in der privaten Krankenversicherung nicht gedeckelt, wie es in der gesetzlichen Krankenkasse üblich ist und manche Ärzte, z.B. herausragende Experten, rechnen vielleicht sogar nur privat ab. Es kann sich daher lohnen, für den ambulanten Bereich eine private Zusatzversicherung abzuschließen. Wir zeigen ihnen, was eine ambulante Zusatzversicherung in diesem Bereich leistet.