6. Februar 2012
Wie ist unser Geld eigentlich angelegt? Eine Frage, die im privaten Haushalt noch gut zu überschauen ist. Der eine lagert sein Geld unter der Matratze, andere Nutzen Tagesgeldkonten, wiederum andere tendieren dazu, mit Geld zu spekulieren und in Wertpapiere anzulegen. So hat jeder seine Vorlieben. Problematisch wird diese Frage aber, wenn es um darum geht, wo das Geld der Versicherungen angelegt wird. Wie z.B. die Anbieter von Lebensversicherungen das Geld der Versicherten anlegen, kann oft nicht zweifelsfrei nachempfunden werden.
17. Oktober 2011
Die Riester-Rente ist ein durchaus interessantes Produkt der individuellen Altersvorsorge – die staatlichen Zulagen können die Höhe der selbst eingezahlten Beiträge übersteigen. Dies ist ein Grund für die besondere Beliebtheit der Riester-Rente. Es sind mehr als 13 Millionen Abschlüsse von Riester-Rente Verträgen gezählt worden. Doch auch bei einem so beliebten Produkt hat Kritik nicht lange auf sich warten lassen. Die Riester-Rente gilt als zu bürokratisch.
30. September 2011
Verbraucherschützer im Land Nordrhein-Westfalen monierten vor Kurzem die Beratungspraxis einiger Berater. Viele Versicherungsvermittler würden so beraten, dass sich Ihre Kunden im Zweifelsfall verschuldet hätten, wenn Sie die empfohlenen Versicherungen abgeschlossen hätten. Nehmen Sie den Fall einer Studentin an, die rund 800 Euro monatliches Einkommen vorzuweisen hätte – BaföG und gelegentliche Zuwendungen Ihrer Eltern. Nach Abzug der Lebenshaltungskosten bleiben ihr rund 100 Euro. Würden Sie von dieser Studentin verlangen, dass sie 40- 100 Euro monatlich in eine Altersvorsorge investieren soll? Natürlich nicht, denn es könnten immer wieder Kosten anfallen, die unerwartet einen größeren Betrag kosten, z.B. die Reparatur eines PCs. Die Versicherungsvermittler in einer Studie der Verbraucherschützer haben von dieser Studentin die Investition von 40- 100 Euro im Monat verlangt, damit würde langfristig ihre finanzielle Planung in Bedrängnis geraten. Es soll nicht darum gehen, die Beratungspraxis generell anzuprangern, vielmehr können Sie hiervon lernen, dass der Abschluss einer Versicherung nicht überstürzt werden sollte.
7. September 2011
Die Rürup Rente wurde vor einiger Zeit ins Leben gerufen, um denjenigen, die nicht von der Riester Rente profitieren können, ein weiteres staatlich gefördertes Produkt zur Altersvorsorge zur Verfügung stellen zu können. Dies betrifft insbesondere Freiberufler und Selbstständige sowie Gewerbetreibende, die kein Mitglied in der gesetzlichen Rentenversicherung sind. Angestellte und Beamte können jedoch auch von der Rürup Rente profitieren.
2. März 2011
Statistisch gelten die Deutschen als gut versichert. In einigen Bereichen, besonders in denen sich der Staat zurückzieht und die Vorsorge in den privaten Bereich verlagert, herrscht Skepsis und mangelnde Information. Hierzu zählen besonders die Berufsunfähigkeitsversicherung und die individuelle Altersvorsorge. Obwohl die Riester-Rente ein durchaus beliebtes Produkt ist, klaffen bei der Altersvorsorge einiger Leute nach wie vor Lücken. Der Staat will durch Steuergeschenke Anreize für den Abschluss einer Riester-Rente schaffen.
17. Januar 2011
Welche Priorität sollte man seiner privaten Rentenversicherung einräumen? Konsens ist, dass man zusätzlich selber vorsorgen muss, aber in welchem Umfang dies geschehen sollte und auch ob es ausreicht, nur ein Produkt z.B. eine Riester-Rente abzuschließen, ist nach wie vor unklar. Wir geben Ihnen erste Infos rund um das Thema private Altersvorsorge und sagen auch etwas zu den Zukunftsprognosen der Rente.
13. Dezember 2010
Nach der Finanzkrise 2008 und folgenden Rezession haben die Versicherten begonnen, die Leistungen der Riester-Rente skeptisch zu beurteilen. Jeder fünfte Versicherungskunde ging sogar so weit, dass er seine Riester-Rente beitragsfrei stellen lies oder gar kündigte. Skepsis ist beim Abschluss einer Versicherung immer ratsam, schließlich handelt es sich um eine wichtige und langfristige Entscheidung. Die Riester-Rente stellt durch die staatlichen Zulagen dennoch eine interessante Möglichkeit zur individuellen Altersvorsorge dar, auch wenn es einige Fallstricke gibt. Es gibt jedoch keine Versicherung, die zu jedem Interessenten passt, sondern jedes Produkt für eine private Altersvorsorge will für den individuellen Fall angepasst werden.
20. Juli 2010
Die Finanzkrise ab 2008 hat die Betreiber von kapitalgedeckten Versicherungen massiv unter Druck gesetzt. Während einige Versicherungen mehr oder weniger unbeschadet aus der Finanzkrise gekommen sind, traf es die britischen Lebensversicherungen besonders hart. Die Financial Times Deutschland titelte jüngst „Keine Entwarnung bei britischen Lebensversicherungen“. Der Schaden, der durch die Finanzkrise ausgelöst wurde, ist noch lange nicht überwunden. Haben diese Gesellschaften zeitweise Renditen von über 12% versprochen, bleiben diese Zahlen bis auf Weiteres unrealistisch.
13. Juli 2010
Mit der Einführung staatlich geförderter Vorsorgeformen hat die Politik eingestanden, dass die gesetzliche Rentenversicherung nicht mehr in vollem Umfang für den Lebensstandard im Alter sorgen kann. Auch wenn manches Horrorszenario nicht in dieser Form eintreten wird, gibt es viele gute Gründe, für das Alter individuell vorzusorgen. Es wird erwartet, dass der durchschnittliche Rentner in Zukunft über knapp 1000 Euro Rente verfügen wird. Im Ruhestand spart man einerseits Geld, da Kosten für Fahrten zum Arbeitsplatz, für Berufsbekleidung oder andere Werbungskosten wegfallen. Andererseits empfiehlt sich eine individuelle Vorsorge wie die Riester-Rente, um den bestehenden Lebensstandard beibehalten zu können.
10. Juni 2010
Nach wie vor ist das Produkt der Riester-Rente eine beliebte Form der individuellen Altersvorsorge. Einer Studie des Deutschen Instituts für Altersfragen nahm die Riester-Rente die Spitzenposition bei der Frage nach den beliebtesten Produkten der Altersvorsorge ein, gefolgt von Lebensversicherungen und Immobilien. Bei der Frage nach Schulnoten gaben 70% der Befragten „gut“ oder auch „sehr gut“ an. Was macht die Riester Rente so beliebt?
6. April 2010
Das beliebte Produkt der Riester-Rente steht bereits seit einiger Zeit in der Kritik. Es wurde vermehrt darauf hingewiesen, dass die Rendite oft nicht auf dem hohen Niveau ausfällt, wie es die Werbung verspricht. Nach der Finanzkrise 2008 ist die Skepsis gegenüber „kapitalgedeckten“ Produkten gestiegen. Die Vermittler selbst sorgten für Kritik. Bei ihnen wäre die Riester-Rente vor allem deshalb beliebt, weil sie beim Verkauf hohe Provisionen verspricht. Das Wirtschaftsforschungsinstitut DIW in Berlin beklagte ebenfalls jüngst, die Konditionen beim Abschluss einer Riester-Rente seien oft unklar und die Kosten zu hoch.
15. Februar 2010
Obwohl die Riester-Rente ein beliebtes Produkt der individuellen Altersvorsorge ist – über 10 Millionen abgeschlossene Verträge sprechen für sich – wird in letzter Zeit vermehrt Kritik an der Riester-Rente laut. Übertrieben skeptische Stimmen raten inzwischen sogar explizit davon ab, individuell für das eigene Alter vorzusorgen, denn möglicherweise lebt man im Alter von einer Grundsicherung. Von dieser Leistung würde ein eigenes Einkommen im Alter abgezogen werden, sodass eine private Vorsorge fürs Alter vor allem eine Entlastung der Staatskasse sei. Von solchen eher kuriosen Stimmen abgesehen, mehren sich Kritiken an der praktischen Umsetzung der Riester-Rente. Von Verbraucherschützern wird angemahnt, dass die Riester-Rente nicht ausreichend transparent ist, was die anfallenden Versicherungskosten angeht. Wie ist diese Kritik genau zu verstehen?
4. Februar 2010
Lebensversicherungen haben als Kapitalanlage seit geraumer Zeit ein relativ schlechtes Image. Die Renditechancen gelten als zu gering und seit 2005 kassiert der Staat einiges von der anfallenden Rendite. Damit erscheint dieses Produkt weniger interessant zu sein als die staatlich geförderte Zusatz-Rente („Riester-Rente“), denn diese bekommt – anders als eine Lebensversicherung – staatliche Zulagen. Aber auch die Erträge einer Riester-Rente müssen versteuert werden. Dabei kann der Abschluss einer Lebensversicherung durchaus eine Alternative sein. Die Lebensversicherung ermöglicht es, Angehörige oder einen größeren Kredit abzusichern, aber auch eine größere Summe für den Erlebensfall anzusparen. Damit ist dieses Produkt relativ vielseitig und interessant.
21. Dezember 2009
Wer selbstständig tätig ist und nicht im Angestelltenverhältnis arbeitet, dem drohen womöglich finanzielle Lücken bei der Altersvorsorge. Bei Freiberuflern und Selbstständigen geht daher auch vermehrt die Sorge um, das die Einkünfte im Alter nicht ausreichen. Der Anteil derer, die ihre eigene Altersvorsorge als ausreichend ansehen, ist bei Umfragen in den letzten Jahren immer weiter gesunken. Auch für diese Klientel bietet der Versicherungsmarkt spezielle Altersvorsorge-Produkte an. Allerdings gibt es einige Unterschiede zu den gängigen Produkten für Angestellte.
11. Dezember 2009
Auch in jüngster Zeit ist die Bereitschaft der Arbeitnehmer ungebrochen hoch, selber für die Verbesserung der Altersvorsorge zu sorgen. Der Anteil derer, die erkannt haben das eine ausreichende Rente nicht alleine mehr vom Staat aufgebracht werden wird ist hoch. Zusätzliche Vorsorgeprodukte wie die Riester-Rente boomen. Doch auch eine betriebliche Altersvorsorge (BAV) hat viele Vorteile und lockt bei der Entgeldumwandlung mit Steuer- und Sozialabgabenfreiheit.
26. November 2009
Das Ende des Jahres ist für Bestandskunden und Interessenten von Versicherungen von besonderem Interesse. Viele Versicherungen laufen zum Ende des Jahres aus, was oft ein Anlass ist, die Policen zu überprüfen und sich gegebenenfalls neu zu orientieren. Bis zum 30.11.2009 besteht die Möglichkeit die Autoversicherung zu kündigen. Jetzt heißt es handeln, sollten sie über einen möglichen Wechsel der KFZ Versicherung nachdenken. Das Jahresende ist auch ein wichtiger Stichtag für die Riester-Rente.
16. November 2009
Die Riester-Rente ist eine staatlich geförderte, privat finanzierte Altersvorsorge in Deutschland, die durch diverse Zulagen und die Abzugsmöglichkeiten von Sonderausgaben finanziell sehr interessant ist. Bei der Riester-Rente wird auch von der 3. Säule oder auch der 2. Schicht der Altersvorsorge gesprochen. Durch das Altersvermögensgesetz (AVmG) wurde die Förderung eingeführt und ist im Einkommensteuergesetz geregelt. Namentlich geht sie auf Walter Riester, ehemaliger Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung zurück. Die Förderung einer privaten Altersvorsorge durch eine Zulage kam im Zuge der Reform der gesetzlichen Rentenversicherung 2000/2001 auf den Weg.
26. September 2009
Die Riester-Rente kann auch im Jahr 2009 weiter bei den Verbrauchern punkten. Anfang diesen Jahres stieg die Zahl der staatlich geförderten Zusatzrente um 275.000 Policen. Somit gibt es mittlerweile über 12,4 Millionen Bundesbürger mit einem Riester-Vertrag für die private Altersvorsorge, teilt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales mit. Zusätzliche positive Unterstützung bekommt die Riester-Rente nun durch ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs. Der Bundesfinanzminister wollte, das Rentner die den Ruhestand im Ausland verbringen, ihre erhaltenen Zulagen an den Staat zurückzahlen müssen. Das wurde nun zurückgewiesen.
16. September 2009
„Bei rot stehen, bei gelb schauen und bei grün gehen“ – diesen oder einen ähnlichen Merkspruch kennt jeder. Die Hamburger Verbraucherzentrale hat sich daran erinnert und einen Ratgeber herausgegeben, der eine kurze Bewertung der auf dem Markt erhältlichen Versicherungsprodukte geben soll. In Ampelform werden Tipps gegeben, ob der Abschluss eines Produktes für die individuelle Altersvorsorge sinnvoll ist. Da die Verbraucherzentrale vielen Produkten – z.B. der Riester-Rente – das Prädikat „nicht empfehlenswert“ gegeben hat, kam es zu Verstimmungen mit der privaten Versicherungswirtschaft: Gerade weil die Riester-Rente auch von staatlicher Seite als ein solides Produkt für die private Altersvorsorge empfohlen wird. Die Frage ob ein solches Pauschalurteil über die Riester-Rente sinnvoll ist, bleibt offen.
9. September 2009
Seit jeher galt in Deutschland die Lebensversicherung als liebstes Kind, doch mittlerweile werden ein Großteil der Kapitallebensversicherung oder Rentenversicherung vor Ablauf gekündigt. Im Jahr 2008 erreichte das Stornovolumen einen neuen Rekordhöchststand mit 14 Milliarden Euro. Das bedeutet zum Vorjahr eine Steigerung von über 15 Prozent. Hier spielen natürlich vielfältige Gründe eine Rolle und auch die Finanzkrise hat in jüngster Zeit die Situation zusätzlich verschlechtert. Arbeitslosigkeit, Scheidung, Schulden oder unvorhergesehene Ausgaben können einen in eine finanziell schwierige Situation bringen. Fast jeder zweite Kunde kündigt seine Lebensversicherung vor Vertragsablauf. Doch es gibt bessere Alternativen.