Archiv für Kategorie Allgemeines

Fehlerhafte Steuererklärung durch Software

31. Januar 2012

Nutzen Sie für Ihre Steuererklärung ein Computerprogramm? Sollten Sie ein anderes Softwarepaket nutzen als das vom Finanzamt bereitgestellte, sind sie für Fehler in der Steuererklärung selbst verantwortlich. So entschied das Finanzgericht Rheinland-Pfalz in einem jüngst veröffentlichten Urteil. Es geht um den Fall eines Steuerpflichtigen, der bei seiner Steuererklärung versäumte, die Kosten für Kinderbetreuung anzugeben. Als Grund für dieses Versäumnis gab er einen Fehler in der Menüführung der verwendeten Software an. Aufgrund der verwirrenden Rechtslage in der Steuererklärung sei ihm nicht bewusst gewesen, dass man diese Kosten in der Steuererklärung geltend machen könnte und das verwendete Programm habe nicht darauf hingewiesen. Der Änderungsantrag im Nachhinein 4000 Euro für Kinderbetreuungskosten von der Steuer abzusetzen wurde vom Finanzamt abgelehnt.


Hausärztemangel im ländlichen Bereich

25. Januar 2012

In einigen Regionen wird in naher Zukunft ein Fachkräftemangel im medizinischen Bereich erwartet, aus diesem Grund haben nun auch die Hausärzte in einigen Regionen Alarm geschlagen. Zu einem schon länger bekannt gewordenen Fachkräftemangel im Medizinischen Bereich – der auch Pfleger und Krankenschwestern betrifft – kommt, dass besonders eine Tätigkeit als Arzt auf dem Land nicht attraktiv erscheint. In ländlicheren Gegenden kann sich das in den nächsten Jahren auf dramatische Art und Weise zeigen. Da teilweise die Hälfte aller Ärzte in einem Landkreis über 55 Jahre alt ist und es kaum neue Ansiedlungen vor Ärzten gibt, kann man davon ausgehen, dass in den nächsten zehn Jahren jede zweite Arztpraxis verweist sein wird. Ein wesentliches Problem ist, dass der Beruf des Hausarztes vor allem aufgrund schlechter Verdienstmöglichkeiten unattraktiv wird.


Viele Medikamente medizinische nicht notwendig

16. Januar 2012

Sind alle handelsüblichen Medikamente medizinisch notwendig? Ist jede Arznei wirklich ihren Preis wert? Dies sind Fragen, über die sich trefflich streiten ließe. Seit letztem Jahr befasst sich das “Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit” (iqwig) in Köln mit diesen Themen. Vor allem der Sinn und Unsinn neuer Medikamente wird von diesem unabhängigen Forschungs-Institut eingehend geprüft. Hier steht zur Disposition, ob ein neu auf den Markt kommendes Medikament wirklich einen bedeutenden Mehrwert gegenüber bereits erhältlichen Medikamenten besitzt und ob die entstehenden Kosten gerechtfertigt sind. Dieses Institut ist zweifellos eine wichtige Einrichtung, auch wenn seine Arbeit nicht unumstritten ist. Kritisch sind sowohl Ärzte wie auch Pharmakonzerne und Patientenvertreter.


Pläne über Pflegeversicherung weiter unklar

9. Januar 2012

Seit ihrer Einführung vor mehr als 15 Jahren bleibt die Pflegeversicherung ein kontroverses Projekt in der deutschen Versicherungslandschaft. Man könnte meinen, die fünfte Säule des Sozialversicherungssystems hätte die Welt verändert, schließlich war die Absicherung des Risikos Pflegebedürftigkeit eine zukunftsweisende Entscheidung. Die gesetzliche Pflegeversicherung war schon bei ihrer Einführung als eine Teilkaskoversicherung konzipiert, aber die Leistungen gelten heute als besonders knapp bemessen – seit 1995 haben sich die Leistungssätze der Pflegeversicherung nicht erhöht. Die Kosten steigen in jeder Hinsicht: Einerseits steigen die Kosten, da die Inflation nicht vor Pflegeeinrichtungen und medizinischem Personal halt macht. Andererseits steigt quantitativ die Zahl der Pflegebedürftigen. Trotz einer allgemeinen Verbesserung im Gesundheitswesen steigt die Zahl der Pflegebedürftigen durch höhere Lebenserwartung an. Das Einzige was nicht steigt sind die Beitragszahler. Während die Financiers der Pflegeversicherung immer weniger werden, steigt die Höhe der Ausgaben. Obwohl klar ist, dass mehr Gelder in die gesetzliche Pflegekasse eingezahlt werden müssen, ist unklar, woher diese Mittel kommen sollen.


Vorteile des Onlinekredites

20. Dezember 2011

Ein Onlinekredit hat gegenüber dem bei der Hausbank beantragten Kredit diverse Vorteile. An erster Stelle sind die günstigeren Konditionen zu nennen, durch die sich ein über das Internet beantragter Kredit von dem Hausbankkredit unterscheidet. Diese Kostenvorteile entstehen durch das bei Onlinekrediten übliche standardisierte Verfahren und eine kostengünstigere Infrastruktur: Viele Banken, die günstige Kredite online anbieten, sparen sich die Unterhaltung teurer Filialen, und auch die Filialbanken benötigen für Onlinekredite weniger Personal, da eine persönliche Beratung in der Filiale in der Regel nicht erfolgt. Die entstehenden Kostenvorteile werden in Form günstigerer Konditionen an die Kunden weiter gegeben.


Deutsche oft falsch versichert

16. Dezember 2011

Es gibt viele Klischees über Deutsche im Ausland, z.B. das wir vielen kleinen und großen Sorgen nachhängen, ist mehr als ein gängiges Vorurteil: Hierzulande sorgt man sich mehr als die US-Amerikaner und auch mehr als der Durchschnittseuropäer. Diese Tendenz trifft sich auch bei der Versicherungspraxis. Das Paradoxe Ergebnis ist, während viele Versicherungen gegen Einbruch, Unwetter oder Diebstahl abgeschlossen werden, bleiben wirklich existenzielle Risiken wie das der Altersarmut oder der Krankheit mehr oder weniger gering beachtet. Im europäischen Vergleich ist die Bundesrepublik einer der größten Märkte für private Krankenversicherungen, Gebäudeversicherungen, Rechtsschutzversicherungen und vieles mehr. Was sich nach einer guten Absicherung anhört, hat leider in Wirklichkeit viele Lücken.


Werbeaussagen der Versicherung nicht verbindlich

12. Dezember 2011

Eigentlich ist es klar: Werbeaussagen sollte man nicht zu echt nehmen. So erscheinen z.B. Klagen von übergewichtigen Menschen gegen Lebensmittelhersteller, man habe nicht gewusst, dass Süßwaren oder Fast Food Fettleibigkeit auslösen könnten, relativ grotesk. Wie steht es nun um die Aussagen der Finanzwirtschaft? Sind Werbeaussagen, z.B. garantierte Rendite, garantierte Leistungen in der privaten Krankenversicherung oder mögliche Beitragsrückzahlungen verbindlich? Die Werbeaussagen zu einem Produkt sind oft relativ blumig, die Realität muss diesem Bild nicht entsprechen, sie weicht teilweise recht drastisch von allem, was versprochen wurde, ab.


Pflegezusatzversicherung besonders wichtig

24. November 2011

Die gesetzliche Pflegeversicherung ist eines der umstrittensten Projekte in der deutschen Sozialpolitiklandschaft. 1995 wurde als fünfte Säule des Sozialversicherungssystems – neben Unfall-, Kranken-, Renten und Arbeitslosenversicherung eine verpflichtende Pflegeversicherung eingeführt. Dieser Schritt war überfällig, denn die kommunalen Sozialstationen, die sich der Betreuung Pflegebedürftiger zu dieser Zeit angenommen haben, waren in jeder Hinsicht überlastet. Konzipiert wurde die Pflegeversicherung von Anfang an als eine Teilkaskoleistung. Sie sollte einer Verarmung im Alter durch Pflegebedürftigkeit entgegenwirken. Vor Einführung der gesetzlichen Pflegeversicherung mussten zusätzliche Pflegeleistungen, wie sie Pflegedienste vieler Wohlfahrtsverbände anbieten, aus eigener Tasche bezahlt werden. Waren Ersparnisse und Grundeigenturm aufgebraucht, blieb nur noch der Gang zum Sozialamt. Heute kann eine Pflegezusatzversicherung helfen.


Die Schwarze Liste der Versicherungen

21. November 2011

Es gibt eine Vielzahl von Informationssystemen, mit denen sich Wirtschaftsunternehmen über Ihre Kunden austauschen, um vor säumigen Zahlern oder gar Schlimmeren rechtzeitig vorgewarnt zu werden. Aus Kundensicht ist es ein Problem, dass die Reaktionen der Unternehmen von außen oft nicht nachvollziehbar erscheinen. Bei einer säumigen Stromrechnung ist die Frage, ob man von einem Stromanbieter zunächst gemahnt wird oder ob einem gleich der Strom abgestellt wird. Der Grund hierfür ist oft eine unterschiedliche Schufa-Bewertung. Gibt es Probleme beim Abschluss einer Versicherung, kann es auch daran liegen, dass die betreffende Person auf der “schwarzen Liste” der Versicherungsgesellschaften steht. Hier werden unter anderem Fälle geführt, bei denen z.B. viermal im Jahr eine Rechtsschutzversicherung in Anspruch genommen wurde oder eine Sachversicherung drei oder mehr Schäden in kurzer Zeit begleichen musste.


Versicherungsbeiträge am besten jährlich zahlen

14. November 2011

Zahlen Sie Ihre Versicherungsprämie jährlich, halbjährlich, im Quartal oder monatlich? Möglicherweise können Sie Geld von Ihrer Versicherung zurückfordern. Bei vielen Versicherungen zahlen viele ihren Beitrag verteilt auf zwei Termine im Jahr. Denn eine Rechnung wie z.B. bei der KFZ-Versicherung von 400 € oder mehr für eine Versicherungszahlung kann den finanziellen Spielraum eines Haushaltes schon einengen. Hinzu kommt, dass viele Versicherungen am ersten Januar fällig werden. Wenn Sie sich dazu entschließen, eine Versicherung “unterjährig” zu zahlen, wird die Versicherung einen Aufschlag hierzu verlangen. Da in der Regel nicht transparent gemacht ist, in welcher Höhe Sie mit Zuschlägen rechnen müssen, besteht für viele Versicherte die Möglichkeit etwas von den Zuschlägen zurückfordern zu können.


Über tausend sehr gute Kundenbewertungen

8. November 2011

Der ACIO-Service hat bereits über tausend sehr gute Bewertungen von zufriedenen Kunden erhalten. Hohe Qualität der von uns angebotenen Dienstleistungen ist uns sehr wichtig. Um so mehr freut es uns, das bereits über tausend unsere Kunden in diesem Jahr eine sehr gute Bewertung für unseren Service abgegeben haben. Jeder Nutzer unseres Onlineportals der die Onlinerechner der Zusatzversicherungen genutzt und einen Tarif abgeschlossen hat, kann über das Bewertungsportal eKomi eine Kundenmeinung abgeben. eKomi ist ein unabhängiger Online-Bewertungsdienstleister der Kundenbewertungen verwaltet und unterstützt ACIO dabei Kunden zu befragen, um authentisches und wertvolles Kundenfeedback zu gewinnen. Wir sorgen somit für mehr Transparenz und Sicherheit für Verbraucher bei unseren Onlinevergleichen.


Überflüssige Versicherungen weit verbreitet

7. November 2011

Einer aktuellen Studie zufolge geben die Versicherten in der Bundesrepublik zu viel Geld für komplett sinnlose Versicherungen aus. In einer Befragung von Experten wurden auch konkrete Zahlen genannt, welche Summen für überflüssige Versicherungen ausgegeben werden. Nach Meinung von 32% der Experten werden in der Bundesrepublik bis zu einer Milliarde Euro für sinnlose Versicherungen ausgegeben. Daher ist es ratsam wenn Sie beginnen, ein eigenes Vorsorgeportfolio zusammenzustellen, sich aufs wesentliche zu konzentrieren. Wichtig ist es, dass als erstes die Versicherungen abgeschlossen werden, die ein essentielles Risiko absichern. Eine Bedarfsanalyse kann hier helfen.


norisbank Girokonto zum fairsten Girokonto ernannt

24. Oktober 2011

Die norisbank ist schon seit langem für ihr Girokonto bekannt. Das “wirklich kostenlose Girokonto” ist bei den Verbrauchern beliebt – wegen seiner Flexibilität, den attraktiven Konditionen und der Gebührenfreiheit. Jetzt wurde die Bank erneut ausgezeichnet – vom Magazin “Börse-Online”.


Fehlsichtigkeit und was die Versicherung zahlen muss

20. Oktober 2011

Viele Träger eine Sehhilfe würden gerne auf diese Sehhilfe verzichten können, die Laser-Behandlung von Fehlsichtigkeit ist jedoch nicht ganz billig. Die Leistungen, die von der privaten Krankenversicherung übernommen werden, müssen nach medizinisch- wissenschaftlichen Maßstäben als Erfolg versprechende Therapie anerkannt sein. Nun ist das eine dehnbare Formulierung. Obwohl viele Schulmediziner homöopathischen Verfahren wenig abgewinnen können – für bestimmte Erkrankungen gelten sie dennoch als sinnvolle und Erfolg versprechende Behandlungen. Dadurch werden auch viele alternative Verfahren durch die private Krankenversicherung übernommen.


Insolvente Krankenkassen und worauf geachtet werden sollte

6. Oktober 2011

Die Gesundheitsreform 2007 hat viele Veränderungen für die Krankenkassen mit sich gebracht. Einige davon hat die Politik bereits zurückgenommen – etwa die dreijährige Wartezeit vor dem Wechsel in eine private Krankenversicherung – andere entfalten erst nach und nach ihre Wirkung. Seit der Gesundheitsreform 2007 zahlen die gesetzlich Krankenversicherten in einen Gesundheitsfonds ein. Aus diesem Topf beziehen die Gesetzlichen Krankenkassen wiederum das Geld, mit dem sie wirtschaften müssen. Arbeitet eine gesetzliche Krankenkasse nun besonders unwirtschaftlich, kann sie insolvent werden wie jedes andere Unternehmen auch.


Versicherung ersetzt ältere Brille nach Unfall

4. Oktober 2011

Hat der Geschädigte nach einem Unfall einen Anspruch auf die kompletten Kosten, die zur Wiederbeschaffung eines beschädigten Gegenstandes anfallen? Welche Abstriche müssen einkalkuliert werden? Eine gängige Praxis der Versicherungen ist es, den Zeitwert eines beschädigten Gegenstandes zu übernehmen und nicht den Neuwert. Die Besitzer von PKW kennen diese Problematik. Eine Praxis, die nicht in jedem Fall zulässig ist, wie vor einiger Zeit das Landgericht Münster entschieden hatte. Wenn bei einem Verkehrsunfall Ihre Brille beschädigt oder zerstört wird, muss eine Versicherung den kompletten Schaden übernehmen.


Laut Verbraucherzentrale sind Deutsche falsch versichert

15. September 2011

Es gibt viele Klischees über Deutsche im Ausland, vor allem dass Deutsche vielen kleinen und großen Sorgen nachhängen ist mehr als ein gängiges Vorurteil. Hierzulande sorgt man sich mehr als die US-Amerikaner und auch mehr als der Durchschnittseuropäer. Diese Tendenz trifft sich auch bei der Versicherungspraxis. Das Paradoxe Ergebnis ist, während viele Versicherungen gegen Einbruch, Unwetter oder Diebstahl abgeschlossen werden, bleiben wirklich existenzielle Risiken wie das der Altersarmut oder der Krankheit mehr oder weniger marginal. Im europäischen Vergleich ist die Bundesrepublik einer der größten Märkte für private Krankenversicherungen, Gebäudeversicherungen, Rechtsschutzversicherungen und vieles mehr. Was sich nach einer guten Absicherung anhört, hat leider in Wirklichkeit viele Lücken. Eine Bedarfsanalyse, die aufdeckt welcher Schutz wirklich wichtig ist kann hier helfen.


Krankenkassen wollen 12.000 Ärzte abschaffen

13. Juli 2011

Die Zahl der Ärzte in Deutschland könnte um 12.000 verringert werden, so ein Gutachten des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenkassen. Grund sei die Überversorgung in städtischen Gebieten. Die Ärzte reagieren empört auf die Studie und bezeichnen das Gutachten als Zahlenspielerei.


Ergo bekommt offenbar Ärger mit der Staatsanwaltschaft

20. Juni 2011

Die Riester-Affäre des Versicherungskonzerns Ergo könnte möglicherweise strafrechtliche Konsequenzen haben. Wie das Handelsblatt berichtet, wusste Ergo seit mehr als fünf Jahren von falschen Verträgen und habe dies bislang verschwiegen.


Rettungsaktion für Zähne läuft auf Hochtouren

13. Mai 2011

Im Rahmen der Zahnrettungswoche werden an allen Grundschulen in Sachsen-Anhalt 600 Zahnrettungsboxen verteilt. Der Gesamtwert beträgt knapp 7.000 Euro. Was sich banal anhört, hat allerdings einen wichtigen Hintergrund.