28. Dezember 2011
Neben den recht hohen Provisionen, die für die Vermittlung von privaten Krankenversicherungen anfallen, will die Bundesregierung nun auch die Vermittlerprovisionen von Lebensversicherungen begrenzen: Ziel ist es, exzessiv hohe Zahlungen an die Vermittler von Versicherungen zu verhindern, da bei besonders hohen Zahlungen an die Versicherungsvermittler es zu eher unseriösen Vermittlungspraktiken geführt habe. Versicherungen werden nicht nach dem Maßstab vergeben, ob Sie optimal in das Versicherungsportfolio der Interessenten passen, sondern danach, welche Provisionen sie den Vermittlern einspielen würden. Versicherungen dagegen, die in einem Versicherungsportfolio zwar unbedingt notwendig sind, aber keine bemerkenswert hohen Provisionen bringen, werden von vielen Versicherungsvermittlern dagegen kaum offensiv angeboten. Hierzu gehört die private Haftpflichtversicherung. Dafür finden sich in dem einen oder anderen Versicherungsportfolio Versicherungen, die keinen wirklichen Nutzen bringen.
22. Dezember 2011
Durch den steigenden ökonomischen Druck im Gesundheitswesen geraten auch die gesetzlichen Krankenkassen in Bedrängnis, insbesondere die kleineren Krankenkassen, die Betriebskrankenkassen (BKK). Im Juli 2011 ging die BKK City in Insolvenz. Wer bis dahin in der BKK City versichert war, musste sich nun umgehend eine neue Versicherung suchen. Dieses Schicksal kann weitere gesetzliche Krankenkassen treffen, vonseiten der Presse ist inzwischen von einem “Überlebenskampf der Krankenkassen” die Rede. Geht die eigene Krankenkasse in Insolvenz, muss eine neue Versicherung gesucht werden, was sich für einige Mitglieder als problematisch erweist. Ein großes Problem ist, dass Krankenkassen kein Interesse haben, kranke und alte Patienten aufzunehmen, für die erwartungsgemäß höhere Kosten anfallen. Von den Versicherten der City BKK haben einige sehr lange gebraucht eine neue Versicherung zu finden. Für eine gesetzliche Krankenkasse besteht kein Interesse Neumitglieder aufzunehmen, die möglicherweise exorbitant hohe Kosten verursachen.
20. Dezember 2011
Ein Onlinekredit hat gegenüber dem bei der Hausbank beantragten Kredit diverse Vorteile. An erster Stelle sind die günstigeren Konditionen zu nennen, durch die sich ein über das Internet beantragter Kredit von dem Hausbankkredit unterscheidet. Diese Kostenvorteile entstehen durch das bei Onlinekrediten übliche standardisierte Verfahren und eine kostengünstigere Infrastruktur: Viele Banken, die günstige Kredite online anbieten, sparen sich die Unterhaltung teurer Filialen, und auch die Filialbanken benötigen für Onlinekredite weniger Personal, da eine persönliche Beratung in der Filiale in der Regel nicht erfolgt. Die entstehenden Kostenvorteile werden in Form günstigerer Konditionen an die Kunden weiter gegeben.
16. Dezember 2011
Es gibt viele Klischees über Deutsche im Ausland, z.B. das wir vielen kleinen und großen Sorgen nachhängen, ist mehr als ein gängiges Vorurteil: Hierzulande sorgt man sich mehr als die US-Amerikaner und auch mehr als der Durchschnittseuropäer. Diese Tendenz trifft sich auch bei der Versicherungspraxis. Das Paradoxe Ergebnis ist, während viele Versicherungen gegen Einbruch, Unwetter oder Diebstahl abgeschlossen werden, bleiben wirklich existenzielle Risiken wie das der Altersarmut oder der Krankheit mehr oder weniger gering beachtet. Im europäischen Vergleich ist die Bundesrepublik einer der größten Märkte für private Krankenversicherungen, Gebäudeversicherungen, Rechtsschutzversicherungen und vieles mehr. Was sich nach einer guten Absicherung anhört, hat leider in Wirklichkeit viele Lücken.
15. Dezember 2011
Die Unternehmen der privaten Krankenversicherung sind mit der Gesundheitsreform 2007 verpflichtet, einen günstigen Basistarif anzubieten, der von den Preisen und Versicherungsbedingungen dem Tarif der gesetzlichen Krankenversicherung vergleichbar sein sollte. Dieser Basistarif in der privaten Krankenversicherung ist schon seit seiner Einführung eine kontroverse Neuerung, denn anders als bei den übrigen Produkten der privaten Krankenversicherung besteht hier ein Kontrahierungszwang, d.h., jeder Antrag auf Abschluss einer privaten Krankenversicherung muss von der Versicherungsgesellschaft akzeptiert werden. Der Grund für die Einführung dieses Basistarifs war es, Bestandskunden der privaten Krankenversicherung in finanziellen Schwierigkeiten und auch Personen, die ihren Versicherungsschutz verloren haben in das System der privaten Krankenversicherung zuzuordnen. Hierzu zählen z.B. ehemalige Kunden der privaten Krankenversicherung, die aufgrund von Beitragsrückstand ihren Versicherungsschutz verloren haben.
12. Dezember 2011
Eigentlich ist es klar: Werbeaussagen sollte man nicht zu echt nehmen. So erscheinen z.B. Klagen von übergewichtigen Menschen gegen Lebensmittelhersteller, man habe nicht gewusst, dass Süßwaren oder Fast Food Fettleibigkeit auslösen könnten, relativ grotesk. Wie steht es nun um die Aussagen der Finanzwirtschaft? Sind Werbeaussagen, z.B. garantierte Rendite, garantierte Leistungen in der privaten Krankenversicherung oder mögliche Beitragsrückzahlungen verbindlich? Die Werbeaussagen zu einem Produkt sind oft relativ blumig, die Realität muss diesem Bild nicht entsprechen, sie weicht teilweise recht drastisch von allem, was versprochen wurde, ab.
7. Dezember 2011
Mit Beginn der kalten Jahreszeit haben auch wintersportliche Aktivitäten aller Art Konjunktur. Wer sich über den Rahmen des Gewöhnlichen hinaus sportlich betätigen will, tut gut daran, sich gut zu versichern.Mit steigender sportlicher Aktivität steigt auch die Verletzungsgefahr. Ohne den Teufel an die Wand malen zu wollen, sollten Sie sich rechtzeitig um einen Versicherungsschutz hierfür kümmern. Denn nicht nur die eigene Gesundheit will abgesichert werden, sondern auch Schäden, die Dritten zukommen können sollten abgesichert werden.
5. Dezember 2011
Wenn man eine private Krankenversicherung abschließt, gelten für jeden Versicherungsnehmer tariflich vereinbarte Versicherungsbedingungen, die durchaus voneinander abweichen können. Hier liegt ein Unterschied zur gesetzlichen Krankenversicherung: Wer eine gesetzliche Krankenversicherung abschließt, bekommt bei allem gesetzlichen Krankenversicherungen einen Leistungskatalog angeboten, der bei allen Angeboten recht ähnlich ist. Dazu gehört z.B. die medizinisch notwendige Grundversorgung bei einer zahnärztlichen Behandlung. Zwischen den gesetzlichen Krankenversicherungen können wesentliche Unterschiede vor allem auf der Kostenseite entstehen. Es kann nach der letzten Gesundheitsreform günstige und teure gesetzliche Krankenversicherungen geben. Ein guter und wichtiger Hinweis auf die Wirtschaftlichkeit einer gesetzlichen Krankenversicherung ist die Frage, ob Zusatzbeiträge erhoben werden. Eine gesetzliche Krankenversicherung, die keine Zusatzbeiträge erhebt, arbeitet in der Regel wirtschaftlich.