Krankenkassen wollen 12.000 Ärzte abschaffen

Die Zahl der Ärzte in Deutschland könnte um 12.000 verringert werden, so ein Gutachten des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenkassen. Grund sei die Überversorgung in städtischen Gebieten. Demnach könnten alleine in den kommenden fünf Jahren fast 7.000 Mediziner in den Ruhestand gehen, ohne das es zu einer Unterversorgung kommen würde. Die freiwerdenden Praxen sollten die Krankenkassen aufkaufen und nicht wieder neu besetzen. Die Kosten dafür würden bei rund 1,5 Milliarden Euro liegen. Dies entspräche etwa  einem Prozent des jährlichen Honorarvolumens der ambulanten Versorgung. Die Ärzte reagieren empört auf die Studie und bezeichnen das Gutachten als Zahlenspielerei. Ihrer Meinung nach gebe es noch nicht einmal in den großen Städten Bayerns eine hausärztliche Überversorgung.


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