Hamburger haben im vergangenen Jahr im Bundesvergleich am längsten in Krankenhäusern gelegen. Das hat eine Studie der Krankenkasse Barmer GEK ergeben. Immer häufiger müssten Menschen mit psychischen Leiden wie Depressionen behandelt werden.
Hamburger haben im vergangenen Jahr im Bundesvergleich am längsten in Krankenhäusern gelegen. Das hat eine Studie der Krankenkasse Barmer GEK ergeben. Immer häufiger müssten Menschen mit psychischen Leiden wie Depressionen behandelt werden.
Die gesetzliche Krankenkasse hkk Erste Gesundheit verzichtet auf Zusatzbeiträge bis 2013. Außerdem garantiert die Kasse die Ausschüttung einer Sonderprämie von 60 Euro bis Ende 2012. Grund ist die hohe Finanzkraft.
In Berlin gibt es derzeit viel Wirbel um so genannte Koffein-Tütchen mit dem Namen „Coffaina“. Nach zahlreichen Presseberichten hat sich jetzt auch das Veterinär- und Lebensmittelaufsichtsamt eingeschaltet. In den Medien hieß es in den letzten Wochen, dass Pulver könne bei einer zu hohen Dosierung zu gesundheitlichen Problemen führen. Außerdem erinnere das Tütchen an Kokain.
Billiges Mineralwasser schlägt die teuren Marken. Das hat die Stiftung Warentest ermittelt. Besonders schlecht hat bei dem Test das Bioprodukt abgeschnitten. Auch ein teures Wasser aus Südeuropa sei durchgefallen.
Der Versicherungskonzern Ergo wird scharf von Verbraucherschützern kritisiert. Hintergrund ist der Verkauf von betrieblichen Altersvorsorgeprodukten, die offenbar zum Nachteil der Kunden abgeschlossen wurden. Dadurch sei es für den Vertrieb zu höheren Provisionszahlungen gekommen.
Beim weltgrößten Rückversicherer Munich Re, ehemals Münchener Rückversicherung, gibt es offenbar einen Betrugsskandal. Deshalb habe der Konzern Strafanzeige gestellt. Dabei sei ein Schaden von mehr als zehn Millionen Euro entstanden.
Der Versicherungskonzern Ergo soll bei Ausländern jahrelang Autoversicherungen abgelehnt haben. Bis Anfang 2010 galten demnach Personen aus Ländern wie Italien, Türkei oder Russland als „unerwünschtes Risiko“. Ergo bestreitet die Vorwürfe.
Die deutschen Autoversicherer rechnen im laufenden Jahr erneut mit einem Milliardenverlust. Besonders Glasschäden seien sprunghaft angestiegen. Dennoch sieht der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft eine Trendwende.
Die rund 160.000 Beschäftigten im Innendienst der Versicherungsbranche erhalten insgesamt 5,2 Prozent mehr Lohn und Gehalt. Darauf haben sich die Gewerkschaft Verdi und die Arbeitgeber geeinigt. Der Tarifvertrag läuft bis April 2013.
In Österreich wollte eine Versicherung nicht die Kosten für eine Tierarztbehandlung übernehmen weil die Höhe der Rechnung größer war als der angebliche Zeitwert des Tieres.
Mitglieder von gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland warten im Durchschnitt deutlich länger auf einen Termin beim Facharzt als Privatpatienten. Das hat eine Umfrage der AOK Rheinland/Hamburg ergeben. Experten zufolge erzielen Ärzte mit Privatpatienten bis zu 50 Prozent ihrer monatlichen Umsätze.
Vier Prozent aller Haushalte gibt offen zu, in den letzten fünf Jahren ihre Versicherung betrogen zu haben. Die Gesamtkosten schätzt die Versicherungswirtschaft auf rund 4 Milliarden Euro. Die Versicherungskonzerne rüsten dagegen auf. In vielen Unternehmen werden mittlerweile Spezialabteilungen gebildet.
Die Pleiten- Pech- und Pannenserie beim Versicherungskonzern Ergo hat das Unternehmen bislang rund 500 Kunden gekostet. Das bestätigte der Chef des Mutterkonzerns Munich Re. Einen Verkauf der Ergo-Tochter schließe man aber aus.
Ehepaare können ihre Kinder auch weiterhin nicht beitragsfrei in einer gesetzlichen Krankasse mitversichern, wenn ein Elternteil privat versichert ist. Diese Regelung hat das Bundesverfassungsgericht für verfassungsgemäß erklärt. Geklagt hatte eine vierfache Mutter die sich benachteiligt fühlt.
Immer mehr gesetzlich Versicherte in Deutschland setzen auf Krankenzusatzversicherungen. Das ist das Ergebnis einer Studie der Marktforschungsgesellschaft YouGovPsychonomics. Als Gründe nannten die Befragten die Angst vor weiteren Leistungskürzungen sowie einen besseren Schutz im Krankheitsfall.
Die Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen für Arzneimittel sind im Mai deutlich angestiegen. Insgesamt zahlten die Kassen für Arzneimittel und Impfstoffe 2,65 Milliarden Euro. In den ersten fünf Monaten insgesamt sanken die Ausgaben dagegen gegenüber dem Vorjahr.
Die Zahl der Ärzte in Deutschland könnte um 12.000 verringert werden, so ein Gutachten des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenkassen. Grund sei die Überversorgung in städtischen Gebieten. Die Ärzte reagieren empört auf die Studie und bezeichnen das Gutachten als Zahlenspielerei.
2011 bricht alle Rekorde. Noch nie zuvor haben Naturkatastrophen so große Schäden angerichtet wie in diesem Jahr. Bereits nach sechs Monaten liege der weltweite volkswirtschaftliche Schaden bei rund 265 Milliarden Dollar, so der weltgrößte Rückversicherer Munich Re.
Das Urteil des Bundessozialgerichts, dass PKV-Beiträge von Hartz IV-Empfängern nicht rückwirkend erstattet werden, dürfte für viele ein herber Schlag gewesen sein.
Dadurch, dass es privat Versicherten trotz Bezug von Hartz IV nicht möglich war, in eine gesetzliche Krankenversicherung zu wechseln, wurde deren Lage besonders prekär. Denn der Zuschuss, den Hartz IV-Empfänger von den Jobcentern für die Kosten ihrer Krankenversicherung erhalten haben, hat teilweise nicht einmal die Hälfte der Beitragshöhe der privaten Krankenversicherung gedeckt. Die Differenz zwischen Zuschuss und tatsächlichem PKV-Beitrag musste jeder aus eigener Tasche begleichen.