Archiv für Februar 2010

Zinsentwicklung von Baudarlehen

24. Februar 2010

Nimmt man für einen Baudarlehen Vergleich die Statistiken der letzten Jahre zur Hand, ist festzustellen, dass eindeutig ein Abwärtstrend der Baudarlehenszinsen zu verzeichnen ist. In den vergangenen 30 Jahren hat es zu Beginn der 80er und zu Beginn der 90er Jahre extreme Hochzinsphasen gegeben, die sich auf der Grundlage der damaligen wirtschaftlichen Situation ergeben mussten. In den dazwischen liegenden Jahren hat sich, durch gegensteuernde Maßnahmen von Seiten der Regierung in enger Zusammenarbeit mit der Notenbank, jeweils eine Konsolidierung ergeben.


Trend Berufsunfähigkeitsversicherungen

22. Februar 2010

Ein häufig vernachlässigtes Risiko ist das der Berufsunfähigkeit. Während die Deutschen ansonsten als relativ „versicherungsfreudig“ gelten, stellen sie den Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung oft hinten an. Ein Grund dafür ist vermutlich, dass sich viele die relativ umfangreichen Kosten sparen möchten und der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung deshalb auf die lange Bank geschoben wird. Dabei steht einiges auf dem Spiel: Auf eine staatliche Absicherung dieses Risikos können sie kaum noch hoffen. Es wird im Fall der Berufsunfähigkeit eine Erwerbsminderungsrente gewährt, die nicht mal das Existenzminimum abdeckt. Ist bestehendes Vermögen soweit vorhanden verbraucht, bleibt ihnen nur noch der Gang zum Sozialamt. Möglicherweise ist nun ein Umdenken in Sachen Berufsunfähigkeitsversicherungen zu erkennen.


Zusatzbeitrag oder Wechsel der Krankenkasse

18. Februar 2010

In jüngster Zeit haben die Vertreter einiger gesetzlicher Krankenkassen (GKV) einen Zusatzbeitrag angekündigt, um die defizitär arbeitenden Versicherungen finanziell zu entlasten. Viele Kunden werden nun überlegen, ob ein Wechsel der Krankenkasse oder in eine private Krankenversicherung Sinn machen könnte. Es können hierbei bessere Leistungen zu günstigeren Konditionen in Aussicht stehen. Ein Wechsel in die Private Krankenversicherung kann sich durchaus lohnen, denn Spitzenverdiener zahlen in der GKV bis zu 670 Euro Beitrag im Monat. Die private Krankenversicherung kann ihnen wesentlich günstigere Beiträge anbieten und dafür bessere Leistungen. Kommen in der GKV jetzt noch Zusatzbeiträge hinzu, kann sich ein Wechsel in die private Krankenversicherung besonders lohnen. Die Belastung durch bereits vorhandene Zuzahlungen für Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse, wie etwa die Praxisgebühr oder Zuzahlungen für Medikamente usw. sollte nicht vergessen werden.


Erkennungsmerkmale gute Riester-Rente

15. Februar 2010

Obwohl die Riester-Rente ein beliebtes Produkt der individuellen Altersvorsorge ist – über 10 Millionen abgeschlossene Verträge sprechen für sich – wird in letzter Zeit vermehrt Kritik an der Riester-Rente laut. Übertrieben skeptische Stimmen raten inzwischen sogar explizit davon ab, individuell für das eigene Alter vorzusorgen, denn möglicherweise lebt man im Alter von einer Grundsicherung. Von dieser Leistung würde ein eigenes Einkommen im Alter abgezogen werden, sodass eine private Vorsorge fürs Alter vor allem eine Entlastung der Staatskasse sei. Von solchen eher kuriosen Stimmen abgesehen, mehren sich Kritiken an der praktischen Umsetzung der Riester-Rente. Von Verbraucherschützern wird angemahnt, dass die Riester-Rente nicht ausreichend transparent ist, was die anfallenden Versicherungskosten angeht. Wie ist diese Kritik genau zu verstehen?


Zusatzbeiträge der Krankenversicherung

9. Februar 2010

In den letzten Tagen wurde angekündigt, dass einige gesetzliche Krankenversicherungen einen Zusatzbeitrag erheben wollen, denn sie arbeitet seit geraumer Zeit nicht mehr wirtschaftlich. Da viele Versicherte mit der gesetzlichen Krankenversicherung nicht zufrieden sind, dürften viele einen Wechsel in Erwägung ziehen, sowohl in eine andere Gesetzliche Krankenkasse, aber auch in die private Krankenversicherung. Es stellt sich die Frage, ob ein Wechsel sinnvoll ist, wo die Vor- und Nachteile liegen und wer überhaupt in die private Krankenversicherung wechseln kann. Wir geben ihnen erste Tipps und Hinweise.


Lebensversicherung als Kapitalanlage

4. Februar 2010

Lebensversicherungen haben als Kapitalanlage seit geraumer Zeit ein relativ schlechtes Image. Die Renditechancen gelten als zu gering und seit 2005 kassiert der Staat einiges von der anfallenden Rendite. Damit erscheint dieses Produkt weniger interessant zu sein als die staatlich geförderte Zusatz-Rente („Riester-Rente“), denn diese bekommt – anders als eine Lebensversicherung – staatliche Zulagen. Aber auch die Erträge einer Riester-Rente müssen versteuert werden. Dabei kann der Abschluss einer Lebensversicherung durchaus eine Alternative sein. Die Lebensversicherung ermöglicht es, Angehörige oder einen größeren Kredit abzusichern, aber auch eine größere Summe für den Erlebensfall anzusparen. Damit ist dieses Produkt relativ vielseitig und interessant.