Freiberufler benötigen Altersvorsorge
Die Zahl der Unternehmer ohne eigene Angestellte steigt. Gerade diese Gruppe muss früh für das Alter vorsorgen. Nach einer Umfrage der Gothaer Versicherung denken gerade die Unternehmer, die nur auf ihre eigene Arbeitskraft angewiesen sind, jedoch zu wenig an die eigene Altersvorsorge. Die Befragten sind nicht in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert, einige wenige Sparen bis zu 150 Euro im Monat. Doch dieser Betrag würde nicht einmal ausreichen, um die Grundsicherung von 375 Euro zu erreichen.
Ein Problembewußtsein ist dennoch vorhanden, rund 50 % der Befragten fürchten eine Altersarmut. Deshalb sollten jetzt gerade Freiberufler verstärkt über individuelle Möglichkeiten zur Altersvorsorge nachdenken. Interessant ist für Selbstständige eine Rürup-Rente. Sie ist von den Bedingungen her an die staatliche Rente angelehnt und richtet sich genau an die Personen, die keine Mitglieder in der gesetzlichen Sozialversicherung sind.
Hier gibt es zwei Varianten: Einmal klassische Produkte für die Altersvorsorge mit einer garantierten Verzinsung, andererseits auch dynamische Fondspakete für risikoorientierte Personen. Neben dem „Anlagetyp“ ist auch entscheidend, welche Vertragsdauer ihre Police vorsieht. Schließen sie Ihr Produkt für die Altersvorsorge in jungen Jahren ab und der Vertrag hat mehr als zwanzig Jahre Vertragsdauer können sich risikoreiche Produkte eher bezahlt machen als bei kurzen Laufzeiten.
Informationen zur »Rürup-Rente
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