Abschluss für die Private Krankenkasse immer schwieriger

Für viele ist der Abschluss eines Vertrages für eine private Krankenkasse ein lang gehegter Wunsch. Es winken günstigere Beiträge und bessere Leistungen. Es lohnt sich Privatpatient zu sein, ist aber gar nicht so einfach, überhaupt als Mitglied bei einer privaten Gesellschaft aufgenommen zu werden. Der Gesetzgeber hat mit der Gesundheitsreform 2007 den Zugang in die private Krankenkasse weiter erschwert.

Seit dem muss der Mindestverdienst für Arbeitnehmer mindestens für drei Jahre in Folge überschritten werden. Wer die Beschäftigungsform wechselt, etwa von freiberuflich zu einer sozial versicherungspflichtigen Tätigkeit, landet zunächst wieder in der gesetzlichen Pflichtversicherung, auch wenn sich an den sonstigen finanziellen Verhältnissen nichts geändert hat. Bei einer Jahresarbeitseinkunftsgrenze von 48.150 Euro muss ein Arbeitnehmer mehr als 4.000 Euro monatlich erwirtschaften um ein Einkommen vorweisen zu können, was hoch genug ist, um in die private Krankenkasse wechseln zu können. Eine Hürde, die nicht so einfach zu überspringen ist.

Anders als für Angestellte ist es nach wie vor möglich, das sich Freiberufler, Studenten und Beamte sofort in der privaten Krankenkasse versichern können. Aber auch hier ist das ein Schritt, der gut überlegt werden will. Gründliche Information zum Thema private Krankenkasse ist wichtig, am Besten von einem unabhängigen Versicherungsexperten.

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