Pflegeversicherung
Die aktuelle Pflegereform beschert steigende Abgaben für die Pflegeversicherung. Die Beiträge werden ab dem 1. August jedoch nur leicht um 0,25 Prozentpunkte auf 1,95 Prozent für Beitragspflichtige mit Kindern und 2,15 Prozent für Kinderlose angehoben. Die gesetzliche Pflegeversicherung wird jedoch trotzdem in Zukunft finanziell sehr schlecht dar stehen. Schon aufgrund der demografischen Entwicklung und der stetigen Zunahme von Pflegebedürftigen wären weitaus höhere Beiträge zukünftig notwendig.
Doch die kommenden Generationen haben bereits mit Belastungen in anderen Bereichen, wie weiter steigende Krankenkassen- und Rentenversicherungsbeiträge zu rechnen, so das weitere finanzielle Belastungen nur schwer tragbar wären. Werden andererseits jedoch die Beiträge zur gesetzlichen Pflegeversicherung eingefroren, würde das zu einer Reduzierung der Leistungen in den einzelnen Pflegestufen führen. Die Pflegeversicherung hätte dann nur die Züge einer Grundversorgung.
Insbesondere für die jüngeren Jahrgänge ist eine kapitalgedeckte private Pflegezusatzversicherung empfehlenswert um die entstehende Versorgungslücke zu decken. Mit einer privaten Pflegeversicherung können über das aktuelle Niveau der gesetzlichen Pflegeversicherung hinausreichenden Leistungen erworben werden. Verschiedene Produkte für die private Pflegezusatzversicherung (Pflegerente, Pflegetagegeld, Pflegekostenversicherung) stehen zur Auswahl.
Weitere Informationen für die » private Pflegeversicherung
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