28. Februar 2008
Reformen ziehen sich generell meist lange hin, insbesondere im Gesundheitsbereich. So ging es bislang auch der Reform der Pflegeversicherung. Doch nun haben sich die beiden Koalitionsfraktionen bei der Klausurtagung in Bonn in wesentlichen Punkten einigen können. Sie folgten damit den einstimmigen Forderungen der Länder. Die Pflegereform wird bis Ostern im Bundestag verabschiedet und soll zum 1. Juli greifen.
27. Februar 2008
Die Basisrente ist auch unter dem Begriff Rürup-Rente bekannt. Doch auch mittlerweile zwei Jahre nach der Markteinführung ist es mit dem Bekanntheitsgrad der Basisrente in der deutschen Bevölkerung nicht weit her. Die Rürup-Rente liegt immer noch weit hinter den anderen staatlich geförderten Produkten für die private Altersvorsorge zurück. Wesentlich beliebter ist bei Vorsorgewilligen da schon die Riester-Rente.
25. Februar 2008
Für viele ist der Abschluss einer privaten Krankenversicherung ein lang gehegter Wunsch. Hier können bessere Arztleistungen wie Ein- oder Zweitbettzimmer mit Wahlarzt bei stationärer Unterbringung und hochwertigen Zahnersatz – z.B. Keramikfüllungen und Goldinlays – in Anspruch genommen werden. Die Beiträge fallen günstiger aus als in der gesetzlichen Krankenversicherung und es gibt keine Zuzahlungen für Medikamente oder Praxisgebühren. Gleichzeitig werden ärztliche Leistungen durch die private Krankenversicherung besser vergütet, so dass der Arzt ein besonderes Interesse erbringt.
22. Februar 2008
Zu einer brisanten Lücke im Versicherungsschutz einer Immobilie kann es kommen, wenn beim Hauskauf nicht auf die nahtlose Übergabe und Beitragszahlung für die Wohngebäudeversicherung geachtet wird. Wird eine Immobilie verkauft, so geht die bestehende Versicherung auf den neuen Eigentümer über. Dies geschieht jedoch erst, wenn die Immobilie im Grundbuch eingetragen ist. Hier ist Vorsicht geboten.
18. Februar 2008
Durch das neue Versicherungsvertragsgesetz wird der Antragsteller und Versicherungsnehmer einer Berufsunfähigkeitsversicherung besser vor eventuellen späteren Streitigkeiten mit dem Versicherer geschützt. Denn bisher war rechtlich geregelt, dass der Antragsteller alle ihm bekannten Gesundheitsumstände, die für den Versicherer wichtig sind, bei Antrag zu melden hatte. Das hat sich nun geändert.
14. Februar 2008
Die Betreuung von pflegebedürftigen Angehörigen zu Hause ist eine anspruchsvolle und sehr zeitaufwendige Arbeit. Zu Recht gibt es daher seit über zehn Jahren bereits Ansprüche dafür aus der gesetzlichen Rentenversicherung. Doch diese sind leider viel zu gering. Denn die pflegende Person muss meist auf eine bezahlte Tätigkeit vollständig verzichten, mit der deutlich höhere Rentenansprüche entstehen würden. Hier ist eine private Rente oft sinnvoll.
14. Februar 2008
Nach wie vor gibt es in Deutschland Menschen ohne Krankenversicherung. Noch im letzten Jahr gab es Schätzungen, das über 400.000 Bundesbürger nicht versicherten wären. Die Anzahl war zuletzt stark gestiegen. Seit dem 1. April 2007 gibt es nun eine gesetzliche Pflicht zur Krankenversicherung und es zeichnet sich ein Trend ab, das immer mehr Nichtversicherte in die gesetzliche Krankenkasse oder die private Krankenversicherung zurückkehren.
12. Februar 2008
Seit einiger Zeit gibt es spezielle Versicherungspakete für Kinder. Diese sind bei Eltern und vor allem auch den Großeltern beliebt geworden, um dem Nachwuchs etwas Gutes zu tun. Denn der versprochene umfassende Schutz von der Geburt bis ins Alter, mit einer Unfallversicherung, Ausbildungspolice, Berufsunfähigkeitsversicherung oder Rente scheint einfach und finanzierbar zu sein. Doch Verbraucherschützer raten zur Vorsicht bei den Komplett-Angeboten für Kinder. Insbesondere sollten Versicherungen und Sparverträge klar getrennt werden.
8. Februar 2008
Laut einem Gutachten sollen die Gelder des Gesundheitsfonds nach Krankheiten gegliedert an die Krankenkassen verteilt werden. Um den für 2009 geplanten Gesundheitsfonds zu finanzieren, sollen die Kosten der Krankenkassen auf diese Weise ausgeglichen werden. Im Klartext heißt dies, das für teure Krankheiten auch mehr gezahlt werden soll.
4. Februar 2008
Ein oft vernachlässigtes Risiko ist das der Berufsunfähigkeit. Wer auf seine Erwerbsarbeit angewiesen ist, muss hier vorsorgen. Auf eine staatliche Unterstützung können Sie in diesem Fall nicht mehr hoffen. Was muss beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung beachtet werden und wie findet man das richtige Angebot? Denn eine Berufsunfähigkeitsversicherung, die im Ernstfall nicht zahlt, ist rausgeschmissenes Geld. Wichtiges zum Versicherungsschutz steht in den Vertragsbedingungen.
2. Februar 2008
Die aktuelle Pflegereform beschert steigende Abgaben für die Pflegeversicherung. Die Beiträge werden ab dem 1. August jedoch nur leicht um 0,25 Prozentpunkte auf 1,95 Prozent für Beitragspflichtige mit Kindern und 2,15 Prozent für Kinderlose angehoben. Die gesetzliche Pflegeversicherung wird jedoch trotzdem in Zukunft finanziell sehr schlecht dar stehen. Schon aufgrund der demografischen Entwicklung und der stetigen Zunahme von Pflegebedürftigen wären weitaus höhere Beiträge zukünftig notwendig.