Rente mit 67
Mehrere zehntausend Beschäftigte haben bundesweit gegen die geplante Rente mit 67 demonstriert. Betroffen waren mehrere Auto-Werke. In Nordrhein-Westfalen nahmen die Woche über 25 000 Beschäftigte aus 100 Betrieben bei Protestaktionen der IG Metall gegen eine Anhebung des Renteneintrittsalters teil.
Die Gewerkschaft IG Metall fordert unter anderem eine Verlängerung oder gleichwertige Nachfolgeregelung für das Altersteilzeitgesetz, einen flexiblen Renteneintritt bis 65 Jahre, sowie die schrittweise Einbeziehung aller Erwerbstätigen in die gesetzliche Rentenversicherung.
In Bayern waren unter anderem der Nutzfahrzeughersteller MAN in München und mehrere BMW-Werke betroffen. Es sollen bis Anfang Februar in Bayern in insgesamt mehr als 200 Betrieben Proteste stattfinden.
Das Kabinett beschloss einen Gesetzentwurf bereits Ende November wonach das Renteneintrittsalter schrittweise von 2012 bis 2029 auf 67 Jahre angehoben werden soll. Im Bundestag ist am 26. Februar zur Rente mit 67 eine Anhörung geplant. Ein gemeinsames Alternativkonzept von DGB und Sozialverbände sieht vor, langfristig alle Berufstätigen in die gesetzliche Rentenversicherung einzubeziehen.
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