Aufschwung bei Riester-Rente

Die Startschwierigkeiten scheinen überstanden zu sein. Die staatlich geförderte private Rentenversicherung in Form der Riester-Rente erlebt weiter einen Aufschwung und wird immer stärker von den Verbrauchern nachgefragt.

Die positive Entwicklung, die schon Ende des Jahres 2005 sich abzeichnete, hält weiter an. Im ersten Quartal 2006 wurden 570 000 neue Verträge für eine Riester-Rente abgeschlossen. Insgesamt stieg damit die Zahl der Zusatzvorsorge-Verträge für eine private Rentenversicherung auf mehr als 6,2 Millionen. Diese Zahlen stammen vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

Den größten Anteil am Zuwachs der Riester-Rente stellen dabei, wie schon in der jüngsten Vergangenheit die geförderten Verträge über eine private Rentenversicherung. Das Ministerium teilt weiter mit, das ein noch stärker Zuwachs allerdings auch bei den Fondssparplänen ausgefallen ist.

Die Argumente für die Riester-Rente liegen auf der Hand: Die gesetzliche Rentenversicherung ist schon heute vielfach nicht mehr für eine Altersruhe ohne Wohlstandsverlust ausreichend. Die Rentenlücke muss mittels einer privaten Altersvorsorge geschlossen werden.

Die Riester-Rente wird insbesondere durch die staatliche Förderung ausnehmend rentabel. Versicherte müssen seit 2006 in der dritten Stufe drei Prozent ihres Vorjahreseinkommens einzahlen. Der Staat fördert mit 114 Euro Grundzulage und 138 Euro für jedes Kind das Anrecht auf Kindergeld hat. Hinzu kommt für Kunden mit höheren Einkommen, dass sie maximal 1575 Euro als Sonderausgaben beim Finanzamt absetzen können.

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