Berufsunfähigkeitsversicherung für Jeden?

Nicht immer – denn mehr und mehr Antragsteller erhalten von der Versicherung keine Police. Daher raten Verbraucherschützer, mehrere Probeanträge für eine Berufsunfähigkeitsversicherung gleichzeitig zu stellen.

Oftmals sind Vorerkrankungen oder Tätigkeiten mit einem hohen Risiko der Berufsunfähigkeit der Grund für eine Ablehnung. Interessenten, die einen Büro-Job haben, bekommen einfacher eine Police als körperlich oder handwerklich Tätige.

Daher ist es von Vorteil die Berufsunfähigkeitsversicherung noch in jungen Jahren abzuschließen. Im Alter muss man meist mehr Einschränkungen hinnehmen und da das Risiko einer Berufsunfähigkeit steigt, sollte die Versicherung grundsätzlich bis zur Rente laufen.

Die Fragen im Antrag zur Berufsunfähigkeitsversicherung zur Gesundheitsprüfung müssen aber trotzdem unbedingt wahrheitsgemäß beantwortet werden. Sonst besteht die Gefahr, das der Versicherer auch zehn Jahre nach dem Abschluss den Vertrag noch wegen arglistiger Täuschung löst.

Sollten beim Antragsteller bereits Vorerkrankungen vorliegen, werden Anträge auf die Berufsunfähigkeitsversicherung meist nur mit Ausschlüssen akzeptiert. Es werden hierbei bestimmte Körperteile oder Krankheiten (z.B. Allergien) vom Versicherungsschutz ausgenommen. Eine weitere Möglichkeit ist der Risikozuschlag. Hier zahlt der Versicherungsnehmer auf Grund eines höheren Risikos der Berufsunfähigkeit eine höhere Prämie.

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