Kölner Systematik / Hamburger Systematik

Die Vorerkrankungen der Versicherungsnehmer können das Krankheitsrisiko des Versicherers erhöhen. Die Kölner bzw. die Hamburger Systematik sind Krankheitsartenverzeichnisse, in denen die einzelnen Krankheitsarten nach der Dauer ihrer durchschnittlichen Risikoerheblichkeit klassifiziert werden. Sie teilen Krankheiten in risikounerhebliche und risikoerhebliche auf. Ausschlaggebend für die Risikobeurteilung ist nicht die "Lebensgefährlichkeit" einer Krankheit (Mortalitätsrisiko), sondern das Risiko, erhöhte Behandlungskosten durch Rezidive und Folgekrankheiten (Morbiditätsrisiko) erbringen zu müssen.


siehe

Risikozuschlag



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